Donnerstag, 16. Januar 2014

Neuzugang bei Audi - Nico Müller startet in der DTM

Ein neues Gesicht im Audi-Fahrerkader für die DTM-Saison 2014: Nico Müller wird im Zeichen der Vier Ringe sein Debüt in der populärsten internationalen Tourenwagen-Rennserie geben. Der 21 Jahre junge Schweizer übernimmt den Platz von Filipe Albuquerque, der in das LMP- und GT-Programm von Audi wechselt.


Nico Müller wechselt für Audi in die DTM
Foto: Audi-Motorsport
Nico Müller hat sich mit starken Leistungen bei Testfahrten für das frei gewordene Cockpit eines Audi RS 5 DTM empfohlen. „Wir beobachten Nicos Karriere schon seit geraumer Zeit. Er hat einige Hundert Testkilometer mit unseren DTM-Autos absolviert und dabei einen hervorragenden Eindruck hinterlassen. Ich bin zuversichtlich, dass er die Lücke, die durch den Wechsel von Filipe Albuquerque in unser LMP- und GT-Programm entstanden ist, schnell schließen wird“, sagt Audi-Motorsportchef Dr. Wolfgang Ullrich.

Auch Dieter Gass, Leiter DTM bei Audi Sport, freut sich auf die Zusammenarbeit mit dem Nachwuchstalent: „Nico passt sowohl vom Speed als auch von seiner Persönlichkeit gut zu Audi und ist sicherlich eine Bereicherung für die DTM insgesamt. Ich halte sehr viel von ihm und denke, dass er in seiner Rookie-Saison für die eine oder andere Überraschung sorgen kann.“

für Nico Müller geht ein lang gehegter Wunsch in Erfüllung - Audi Werksfahrer in der DTM
Foto: Audi-Motorsport
Für Nico Müller geht mit der Berufung zum Audi-Werkpiloten in der DTM-Saison 2014 ein lang gehegter Wunsch in Erfüllung: „Ich habe die Serie schon als Kind verfolgt. Und spätestens seit ich das erste Mal einen DTM-Audi getestet habe, träume ich davon, mit so einem Auto im Rennen antreten zu dürfen“, sagt der Schweizer. „Die DTM gehört zu den professionellsten und bekanntesten Rennserien weltweit und steht bei so gut wie jedem Fahrer auf dem Wunschzettel. Daher ist es eine große Ehre für mich, dass mir Audi das Vertrauen schenkt, mit einem RS 5 DTM anzutreten.“

An den Umgang mit leistungsstarken Rennautos ist Müller gewöhnt. In der Saison 2013, seinem insgesamt sechsten Jahr im Formelsport, trat er mit einem 530 PS starken Monoposto in der World Series by Renault an und belegte dort mit zwei Siegen – unter anderem beim Saisonhöhepunkt in Monaco – den fünften Tabellenplatz. „Ungewohnt ist für mich weniger die Motorleistung als das Fahren mit einem Dach über dem Helm, aber das wird mir schnell in Fleisch und Blut übergehen“, ist sich der Tourenwagen-Neuling sicher. Seine persönliche Zielsetzung für die Debütsaison ist von vorsichtigem Optimismus geprägt: „Die DTM hat eine einzigartig hohe Leistungsdichte innerhalb des Fahrerfeldes. Entsprechend schwer wird es sein, Punkte zu erobern. Mein Ziel ist es, schnell und stetig zu lernen und in der zweiten Saisonhälfte das eine oder andere Mal den Sprung unter die besten zehn zu schaffen.“

Mittwoch, 15. Januar 2014

BMW Motorsport benennt Fahrer-Team-Besetzungen für die DTM-Saison 2014


Genau 111 Tage vor dem ersten Rennen des Jahres in Hockenheim (DE) hat BMW Motorsport die Fahrer-Team-Besetzungen für die DTM-Saison 2014 bekanntgegeben. Wie im Vorjahr gehen vier Teams und acht Piloten in der populären Tourenwagenserie für BMW an den Start und wollen im neuen BMW M4 DTM um Siege und Titel kämpfen. 

„Mit der genauen Festlegung der Fahrer-Team-Konstellationen machen wir einen weiteren wichtigen Schritt auf dem Weg zum DTM-Saisonstart 2014“, sagt BMW Motorsport Direktor Jens Marquardt. „Ich bin überzeugt, dass wir mit dieser Aufteilung die optimale Lösung für BMW Motorsport und unser DTM-Projekt gefunden haben.“ 
Boxenstopp Augusto Farfus
Foto: Jens Hawrda
Das BMW Team RBM, das in der vergangenen Saison mit 148 Punkten Platz zwei in der Teamwertung belegte und damit maßgeblichen Anteil am Gewinn des Herstellertitels für BMW hatte, tritt mit demselben Fahrerduo wie im Vorjahr an: Auch 2014 sind Augusto Farfus (BR), der Zweite der DTM-Fahrerwertung 2013, und Joey Hand (US) für die Mannschaft von Teamchef Bart Mampaey (BE) unterwegs. 

Bei den Fahrerpaarungen der weiteren Einsatzteams ergeben sich im Vergleich zu 2013 einige Veränderungen. Beide DTM-Champions in Reihen von BMW Motorsport starten ab sofort als Teamkollegen. Martin Tomczyk (DE), der Titelträger von 2011, wechselt zum BMW Team Schnitzer. Dort fährt er an der Seite von Bruno Spengler (CA), der 2012 für BMW den Fahrertitel erringen konnte und seine dritte Saison für das Team um Charly Lamm (DE) bestreiten wird. 

Timo Glock (DE), Sieger beim DTM-Saisonfinale 2013, fährt erneut für das BMW Team MTEK. Auch der 91-malige Formel-1-Pilot erhält einen neuen Teamkollegen: António Félix da Costa (PT) absolviert seine erste DTM-Saison ebenfalls in Diensten von Teamchef Ernest Knoors (NL). Marco Wittmann (DE), 2013 bester Rookie in der DTM, wechselt zum BMW Team RMG und bildet dort gemeinsam mit Serienneuling Maxime Martin (BE) eine vielversprechende Fahrerkombination. 

Marquardt ergänzt: „Ich denke, unser Aufgebot kann sich auch 2014 wieder absolut sehen lassen. Für die Fans ist für jeden Geschmack etwas dabei. Das BMW Team RMG wurde im vergangenen Jahr zweifelsohne unter Wert geschlagen. Wir sind sicher, dass Stefan Reinholds Mannschaft gestärkt aus der Winterpause kommt und alles mitbringt, um mit Marco Wittmann und Maxime Martin wieder Erfolge zu feiern. Marco ist nach seinem überaus erfolgreichen ersten DTM-Jahr definitiv bereit für den nächsten Schritt. Augusto Farfus, Joey Hand und das BMW Team RBM haben schon 2013 perfekt miteinander harmoniert. Das BMW Team MTEK und Timo Glock gehen nach dem Sieg in Hockenheim top-motiviert in ihr zweites DTM-Jahr – und heißen den vielversprechenden Youngster António Félix da Costa im Team willkommen. Auch die Konstellation mit den beiden DTM-Champions Bruno Spengler und Martin Tomczyk sowie der Mannschaft von Charly Lamm ist ganz bestimmt erfolgversprechend. Ich fiebere genauso wie jeder andere in unserem Team dem ersten Rennen entgegen. Bis es soweit ist, werden wir mit dem BMW M4 DTM ein intensives Vorbereitungsprogramm absolvieren.“ 

Die DTM-Saison 2014 beginnt am 4. Mai auf dem Hockenheimring. Dort wird am 19. Oktober traditionell auch das letzte Rennen des Jahres ausgetragen. Dazwischen stehen vier weitere Läufe in Deutschland (Oschersleben, Norisring, Nürburgring, Lausitzring) sowie vier Rennen im Ausland (Budapest, Moskau, Spielberg, Guangzhou) auf dem Programm. 

Dienstag, 14. Januar 2014

Farfus eröffnet Saison 2014 im Kart

Augusto Farfus
Foto: Jens Hawrda
Für Augusto Farfus hat das Motorsportjahr 2014 bereits begonnen, allerdings nicht in einem BMW Rennwagen, sondern am Steuer eines Rennkarts. Der BMW DTM-Fahrer trat an diesem Wochenende beim „Desafio Internacional das Estrelas“ in Penha (BR) an. Dieses Benefiz-Kartrennen wird seit vielen Jahren von seinem Freund und Landsmann Felipe Massa organisiert. Nach dem starken vierten Platz im Qualifying hatte Farfus im Rennen jedoch wenig Glück und schied aus. Der Sieg ging an Vitantonio Liuzzi (IT). Nach diesem Ausflug auf die Kartbahn fiebert Farfus seinen bevorstehenden Einsätzen für BMW entgegen. Zunächst ist er beim 24-Stunden-Rennen von Daytona für Turner Motorsport dabei, dann widmet er seine volle Konzentration der DTM-Saisonvorbereitung mit dem neuen BMW M4 DTM. „Nach den tollen Jahren 2012 und 2013 freue ich mich jetzt schon riesig auf die DTM-Saison 2014“, sagt Farfus.

Samstag, 11. Januar 2014

Superbike-IDM im DTM-Rahmenprogramm

erste Kurve nach dem Start zum DTM-Rennen auf dem Lausitzring 2012
Foto: Jens Hawrda
Im Rahmen des DTM-Wochenendes auf dem Lausitzring wird den Motorsportfans dieses Jahr sowohl Motorsport auf vier als auch auf zwei Räder geboten.

Zum ersten Mal wird 2014 im Rahmenprogramm des achten von zehn Läufen der populärsten internationalen Tourenwagenserie vom 12. bis 14. September auch die Superbike*IDM vertreten sein. Neben den DTM-Boliden von Audi, BMW und Mercedes-Benz werden auf dem Lausitzring auch die Motorradpiloten aus der Superbike- und Superstock-Kategorie um Punkte für ihre Meisterschaft kämpfen. In der „Königsklasse“ der IDM sind Motorräder mit bis zu 1000 ccm am Start.
 
Die Maschinen von sechs verschiedenen Herstellern leisten bis zu 200 PS und stellen damit die stärkste deutsche Motorradklasse dar. Für die Superbike-Fahrer wird das Gastspiel vor den Augen der DTM-Stars wie Champion Mike Rockenfeller (Audi), dem früheren Formel-1-Piloten Timo Glock (BMW) oder Gary Paffett (Mercedes-Benz) der siebte von insgesamt acht Auftritten in der Saison 2014.

Freitag, 10. Januar 2014

Fährt Adrien Tambay 2014 neben der DTM in der neu geschaffenen Formel E FIA Meisterschaft ?

Am Mittwoch wurde bekannt gegeben das Adrien Tambay zu den ersten acht Fahrern gehört, die dem sogenannten FIA Formel E Drivers Club beigetreten sind. Zu diesem Club gehören gegenwärtig mit Sebastien Buemi, Karun Chandhok, Vitantonio Liuzzi, Lucas di Grassi und Takuma Sato, sowie Caterham-Testfahrer Ma Qing Hua, sechs ehemalige Formel 1 Piloten und der Indy-Car Pilot Marco Andretti.
 
Adrien Tambay
Foto: Jens Hawrda
Die Formel-Fahrzeuge mit Elektroantrieb sollen Spitzengeschwindigkeiten bis zu 250 km/h erreichen. Der Strom reicht dabei für rund 25 Minuten. Dallara stellt das Chassis bereit, Williams die Batterie-Komponenten und McLaren die Antriebseinheit sowie die Elektronik. Die Rennen finden in der Premierensaison von September 2014 bis Juni 2015 unter anderem in Peking, Rio de Janeiro, Los Angeles, Monte Carlo, Berlin und London statt. Wir berichten regelmäßig über diese Serie in unserem Blog unter der Rubrik "Sonstiges"
 
Das Adrien Tambay dem Drivers Club beigetreten ist, heist jedoch nicht das er auch als aktiver Fahrer an der neuen FIA Formel-E Meisterschaft teilnehmen wird.
 
Der 22-Jährige stellte via Facebook klar: «Hey Leute. Nicht falsch verstehen. Ich bin lediglich Teil des neuen Drivers‘ Club und habe nicht unterschrieben, um in der Formel E zu fahren. Mein Hauptaugenmerk liegt bei Audi und der DTM.»
 
Warten wir also mal ab, ob Adrien Tambay 2014 zweigleisig fährt, ich glaube es ehrlich gesagt eher nicht. Die DTM-Meisterschaft ist zu anspruchsvoll und erfordert die volle Konzentration des Fahrers um gute Resultate zu erzielen. Dagegen spricht auch, dass sich die ersten beiden Rennen der Formel E in China am 13. September (DTM am Lausitzring) und Malaysia am 18. Oktober (DTM Hockenheim 2) mit zwei DTM-Läufen überschneiden.