Sonntag, 2. März 2014

Der BMW M4 DTM ist bereit für den Endspurt in der Saisonvorbereitung (Teil 1)



mit dem neuen BMW M4 DTM will BMW den Titel holen
Foto: BMW-Motorsport 
Mit der Abgabe der Unterlagen für die Aerodynamik-Homologation der 2014er DTM-Fahrzeuge an den Deutschen Motor Sport Bund (DMSB) geht auch für BMW Motorsport eine arbeitsreiche und zugleich spannende Phase zu Ende. In den vergangenen Wochen und Monaten lief die Entwicklung des BMW M4 DTM, mit dem die BMW Fahrer ab dieser Saison in der DTM an den Start gehen werden, auf Hochtouren. Seit heute sind nun wesentliche Bereiche des neuen Fahrzeugs nicht mehr veränderbar, so dass ein neuer Abschnitt der Vorbereitungen auf den Saisonstart in Hockenheim (DE) am 4. Mai beginnt. Bei den bevorstehenden Tests wird es vor allem darum gehen, das neue Gesamtpaket im Detail weiter zu optimieren und das Potenzial des BMW M4 DTM voll ausschöpfen zu lernen.
Rennversion des BMW M4 DTM im Vergleich zur Serie
Foto.BMW-Motorsport
Im Streckeneinsatz wird sich das neue Fahrzeug bei den offiziellen ITR-Testfahrten in Budapest (HU, 31. März-3. April) und anschließend beim Testabschluss in Hockenheim (DE, 14.-17. April) der Öffentlichkeit präsentieren. Wie im vergangenen Jahr werden die BMW Motorsport Fans bei der offiziellen Präsentation aller acht BMW M4 DTM in der Münchener BMW Welt am 25. April auf die neue Saison eingestimmt.

„Schon vor dem Abschied des BMW M3 DTM Ende der vergangenen Saison hat sich unser Entwicklungsteam in München intensiv mit dem Fahrzeug für 2014 beschäftigt“, sagt BMW Motorsport Direktor Jens Marquardt. „Ein neues Fahrzeug für den Renneinsatz in der DTM vorzubereiten, ist eine große Herausforderung. In kaum einer anderen Serie ist die Aerodynamik so wichtig. Jedes noch so kleine Detail kann den Unterschied zwischen Sieg oder Niederlage ausmachen. Und diese Detailarbeit der Ingenieure zeigt sich auf den ersten Blick – von der langgezogenen Motorhaube mit seiner stark nach unten gezogenen Frontpartie über die aerodynamisch optimierten Außenspiegel bis hin zum für den BMW M4 charakteristischen Einzug in der Dachmitte.“
der neue BMW M4 DTM wirkt optisch schon sehr aggressiv
Foto: BMW-Motorsport
Marquardt weiter: „Für mich ist der BMW M4 DTM ein absolutes Highlight: Er sieht ebenso wie sein Bruder aus der Serie fantastisch aus, die ersten Eindrücke bei unseren Tests waren zudem positiv. Anders als noch bei der Entwicklung des BMW M3 DTM für unser DTM-Comeback 2012 konnten wir diesmal auf einen Erfahrungsschatz aus den beiden vergangenen Saisons zurückgreifen. Trotzdem liegt noch ein langer Weg vor uns – denn auch die Konkurrenz entwickelt ihre Fahrzeuge weiter. Es gilt, das neue Auto Schritt für Schritt ans Limit heranzuführen, damit wir unseren starken und erfahrenen Konkurrenten in Hockenheim auch mit dem BMW M4 DTM aus dem Stand auf Augenhöhe gegenübertreten können. Ich bin zuversichtlich, dass uns das gelingen wird. Jeder DTM-Fan kann sich jetzt schon auf das erste Kräftemessen am 4. Mai in Hockenheim freuen: Dann erst werden wir sehen, wie konkurrenzfähig der BMW M4 DTM ist.“
 
In einer Pressemitteilung vom 01. März stellte BMW das neue Wettbewerbsfahrzeug für die DTM der Öffentlichkeit vor.  Wir werden Euch in zwei Teilen das Fahrzeug näher bringen. Hier und heute der erste Teil:
 
Entwicklung:

Bereits lange vor Beginn der DTM-Saison 2013 begannen die BMW Motorsport Ingenieure damit, sich mit 2014 und der Entwicklung des neuen BMW M4 DTM zu beschäftigen. Am 22. April – also 13 Tage vor dem Saisonauftakt 2013 in Hockenheim (DE) – feierte das erste Modell seine Windkanal-Premiere im Aero Lab der BMW Group. Während sie die aerodynamische Erprobung weiterführten, widmeten sich die Experten in München (DE) ab Sommer auch der Gestaltung des Fahrwerks. Im Dezember 2013 kamen die neuen Komponenten erstmals auf der Strecke zum Einsatz, damals noch im BMW M3 DTM. Noch vor dem Jahreswechsel wurden die endgültigen Teile für das Chassis des BMW M4 DTM in Produktion gegeben, so dass die BMW Teams im Januar und Februar die ersten Modelle des neuen Fahrzeugs aufbauen konnten.300 Tage nach dem ersten Test im Windkanal ging der BMW M4 DTM am 11. Februar 2014 zur Jungfernfahrt in Monteblanco (ES) auf die Strecke.
Die Serienversion des BMW M4 Coupé bot BMW Motorsport eine perfekte Basis für die Entwicklung des DTM-Rennwagens. Das verwundert kaum, schließlich lautete das oberste Ziel der Ingenieure der BMW M GmbH, beim BMW M4 Coupé eine robuste Rennstreckentauglichkeit zu erreichen. Unter anderem die beiden DTM-Piloten Bruno Spengler (CA) und Timo Glock (DE) trugen im Rahmen von Abstimmungsfahrten auf der Nürburgring-Nordschleife (DE) selbst dazu bei, dieses Ziel zu erreichen. „Es macht mich stolz, einen Beitrag zum Feintuning geleistet zu haben“, sagt Spengler. „Das Fahrwerk des BMW M4 Coupé ist sehr sportlich abgestimmt, das Feedback von der Vorderachse ist extrem direkt, der Grip an der Hinterachse ist phänomenal. Dieser Wagen ist die ideale Basis für unser Einsatzfahrzeug in der DTM.“
BMW M4 DTM
Foto: BMW-Motorsport
 
Produktion:

Im Münchener BMW Stammwerk war 1991 das vorerst letzte BMW M Automobil gebaut worden, ehe die Produktion ins BMW Werk Regensburg (DE) wechselte. Nach fast 23 Jahren kehrte die Fertigung nun in das Stammwerk zurück – und nur einige Meter entfernt tüfteln die BMW Motorsport Ingenieure an der Rennversion des Fahrzeugs. Aber auch die BMW Werke in Regensburg und Dingolfing (DE) waren an der Entwicklung des BMW M4 DTM beteiligt. Unter anderem konnten die knapp einen Kilometer langen Einfahrbahnen der modernen Fertigungsstätten für aerodynamische Untersuchungen genutzt werden. Wo sich sonst alle BMW M Fahrzeuge einer eingehenden Qualitätskontrolle unterziehen, war auch das DTM-Auto für 2014 während der Entwicklungsphase unterwegs.
 
Design:

Das BMW M4 Coupé und der BMW M4 DTM stehen tief geduckt und breit auf dem Asphalt. Mit seinen starken Konturen unterstreicht das Design schon im Stand die Leistungsfähigkeit der beiden Brüder. Charakteristische Designelemente wie die modern interpretierten Doppelscheinwerfer oder die markante Doppelstegniere lassen die Fahrzeuge eindeutig als BMW M Automobile erkennen. Ebenso charakteristisch ist der Powerdome auf der Motorhaube. Auch in der Seitenansicht setzt sich der kraftvolle Eindruck der Front fort. Die für das BMW M4 Coupé typischen Proportionen wie die lange Motorhaube, ein langer Radstand, das zurückversetzte Greenhouse und ein kurzer Frontüberhang bildeten die Basis für die flache und aerodynamisch vorteilhafte Silhouette des BMW M4 DTM.
 
Teil 2 könnt Ihr morgen hier lesen.
 
 

Samstag, 1. März 2014

Vitaly Petrov startet für Mercedes-Benz in der DTM


Vitaly Petrov startet 2014 für Mercedes in der DTM
Vitaly Petrov (29, Russland) schreibt erneut russische Motorsport-Geschichte: Der erste Formel 1-Pilot seines Landes wird in der kommenden DTM-Saison auch erster russischer DTM-Fahrer. Dies gaben der 29-jährige St. Petersburger und Mercedes-Benz am Freitag, 28. Februar 2014 auf einer Pressekonferenz im Gebäude des russischen Staatsfernsehsenders Russia 2 bekannt.

Petrov gibt sein Renndebüt am Steuer eines DTM Mercedes AMG C-Coupés beim DTM-Saisonauftakt am 4. Mai in Hockenheim. Exakt 100 Tage vor seinem ersten DTM-Rennen absolvierte der frühere Formel 1-Fahrer am 23. Januar mit Mercedes-Benz seinen ersten DTM-Test im portugiesischen Portimao. Bereits im vergangenen Jahr fuhr Petrov ein Mercedes-Benz DTM-Renntaxi beim Moscow City Race rund um den Roten Platz und bei der DTM-Premiere auf dem Moscow Raceway.

Petrov belegte in der Saison 2009 den zweiten Platz in der GP2-Gesamtwertung und stieg im Jahr darauf als Einsatzfahrer in die Formel 1 auf. Dort startete er bei 57 Grands Prix für Renault, Lotus Renault GP und Caterham. Zwischen 2010 und 2012 erzielte Petrov insgesamt 64 WM-Punkte und stand beim Saisonauftakt in Melbourne 2011 als Dritter auf dem Podium. 
 
Vitaly Petrov:

"Die DTM ist eine großartige Rennserie und ich bin sehr glücklich, dass mir Mercedes-Benz die Chance gibt, mich in der DTM mit den besten Tourenwagenfahrern der Welt zu messen. Mir ist bewusst, dass eine steile Lernkurve vor mir liegt, aber ich liebe Herausforderungen und stelle mich dieser gerne. Bei meinem ersten Test in Portimao konnte ich erste Erfahrungen bei der Arbeit mit dem Team sammeln und ein Gefühl für das Auto bekommen, was für mich sehr wichtig ist, um meine Stärken ausspielen zu können. Der Motorsport wird in Russland immer beliebter - im vergangenen Jahr debütierte die DTM auf dem Moscow Raceway und in diesem Jahr gastiert die Formel 1 erstmals in Sotschi. Ich bin überzeugt, dass wir in Zukunft viele russische Rennfahrer in verschiedenen Serien erleben werden und hoffe, dass ich in der DTM meinen Teil dazu beitragen kann, unseren Sport in meinem Heimatland noch bekannter zu machen." 

 
Toto Wolff, Mercedes-Benz Motorsportchef:

"Vitaly hatte in Portimao einen erfolgreichen Test in unserem DTM Mercedes AMG C-Coupé und ich bin mir sicher, dass er ein wertvolles Teammitglied sein wird. Vitaly ist ein großartiger Sportsmann und Vertreter seines Landes, der sein Können unter anderem schon mit einem Podestplatz in der Formel 1 bewiesen hat. Er ist für unsere Marke Mercedes-Benz insbesondere für den russischen Markt eine Bereicherung. Jetzt bin ich gespannt, wie er sich in der DTM entwickeln wird."

Freitag, 28. Februar 2014

Weiterer erfolgreicher Test für Allesando Zanardi im BMW Z4 GT3 in Vallelunga


Alessandro Zanardi (IT) hat die Vorbereitungen auf seine Comeback-Saison als BMW Werksfahrer fortgesetzt. Der 47-Jährige absolvierte am 27. Februar einen umfangreichen Test am Steuer des BMW Z4 GT3, mit dem er 2014 an den Start gehen wird. Diese Woche verbrachten Zanardi und ROAL Motorsport mehrere Testtage im „Autodromo Vallelunga“ bei Rom (IT).
Alessandro Zanardi
Foto: BMW-Motorsport
Die Ingenieure evaluierten weitere Modifikationen für den BMW Z4 GT3, die das Team und BMW Motorsport auf Basis der Erkenntnisse vom ersten Roll-out Ende Januar in Adria (IT) vorgenommen hatten. Einige der speziellen Steuerungselemente im Fahrzeug wurden weiter überarbeitet, um den Bedürfnissen des beinamputierten Rennfahrers optimal gerecht zu werden. Zudem begannen Zanardi und ROAL Motosport bereits mit der Abstimmungsarbeit. Es herrschte überwiegend trockenes Wetter. Am ersten Tag schien die Sonne, ehe es am Nachmittag des zweiten Tages zu regnen begann. Am dritten Tag verbesserten sich die Bedingungen wieder. Allerdings kam Zanardi am Vormittag, als der Belag noch feucht und rutschig war, von der Strecke ab. Dabei wurde sein Fahrzeug beschädigt. Das Team entschied, den Test nicht fortzusetzen, sondern das Auto zuhause in der Werkstatt des Teams zu reparieren. Trotz des Unfalls am letzten Tag zog Zanardi ein positives Fazit nach dem ersten richtigen Test in seinem BMW Z4 GT3.
ROAL Teamchef  Roberto Ravaglia mit Alessandro Zanardi
Foto: BMW-Motorsport
„Es ist sehr schwierig, nicht zu begeistert zu wirken, und ich auch möchte nicht zu optimistisch klingen: Aber nach diesem Test habe ich allen Grund, zuversichtlich zu sein“, sagte er. „Denn der Mechanismus zum Gasgeben, das Bremspedal, die spezielle Kupplung und all die anderen Steuerungskomponenten, die für meine persönlichen Bedürfnisse entwickelt wurden, funktionieren schon so gut, dass wir uns bereits an die Abstimmungsarbeit machen konnten. Allein diese Tatsache ist schon positiv. Außerdem reisen wir mit dem Wissen nach Hause, dass wir im Hinblick auf die Rundenzeiten eine bemerkenswerte Performance gezeigt haben. Der BMW Z4 GT3 bedeutet im wahrten Sinn des Wortes Freude am Fahren. Wir waren auf gebrauchten Reifen schnell, wir konnten das Auto richtig kennenlernen und Änderungen am Fahrzeug vornehmen. Dadurch haben wir viel darüber gelernt, was wir bei der Abstimmung für das Qualifying und für das Rennen beachten müssen, um ein konstantes Auto zu haben. Wir kehren also mit vielen Erkenntnissen heim. Es wird gar nicht so einfach, noch weitere Verbesserungen vorzunehmen. Wir hängen uns weiter voll in diesem Projekt hinein, denn wir alle sind hochmotiviert und begeistert. Deshalb kann ich es kaum erwarten, wieder ins Auto zu steigen.“
Alessando Zanardi bei Vorbereitungen auf dem Test in der BMW-Box
Foto: BMW-Motorsport
„Wir sind recht zufrieden, denn die Arbeit, die wir seit dem ersten Roll-out mit Alex in Adria geleistet haben, war erfolgreich“, ergänzt Roberto Ravaglia, Teamchef von ROAL Motorsport. „Wir konnten einige Dinge verbessern und sind bereits jetzt recht gut aufgestellt. Alle Spezialanfertigungen funktionieren gut. Zudem konnte Alex hier in Vallelunga viele Runden absolvieren und dadurch lernen, wie sich das Auto auf einer richtigen Strecke verhält. Und er hat bereits mit der Abstimmungsarbeit begonnen. Ich muss sagen, dass ich überrascht war. Denn in Adria, was keine schwierige Strecke ist, war Alex schon gut unterwegs. Aber hier in Vallelunga war er noch besser. Deshalb bin ich optimistisch, dass Alex schon in den ersten Rennen konkurrenzfähig sein kann.“
Alessandro Zanardi im für ihn umgebauten BMW-Cockpit
Foto: BMW-Motorsport
Zanardi hatte bei einem schweren Rennunfall 2001 beide Beine verloren, kehrte aber nur zwei Jahre später mit BMW erfolgreich in den Motorsport zurück. Unter anderem startete er mehrere Jahre in der FIA World Touring Car Championship (WTCC) und feierte vier Laufsiege. Nachdem er 2012 bei den Paralympics in London (GB) zwei Goldmedaillen auf dem Handbike gewonnen und im selben Jahr eine Testfahrt im BMW M3 DTM absolviert hat, bestreitet er 2014 nun zum ersten Mal seit 2009 wieder eine komplette Rennsport-Saison für BMW. Zanardis erstes Rennen in der Blancpain Sprint Series steht am 21. April in Nogaro (FR) auf dem Programm.

Alessando Zanardi noch dem Test optimistisch
Foto: BMW-Motorsport



Mittwoch, 26. Februar 2014

GT-Masters: Farnbacher Racing greift mit zwei Porsche an

Farnbacher Racing startet mit zwei Porsche 911 und dem bisher stärksten Fahreraufgebot des fränkischen Porsche-Teams in die ADAC GT Masters-Saison 2014. Gut zwei Monate vor dem Saisonstart der „Liga der Supersportwagen“ in der Motorsport Arena Oschersleben vom 25. bis 27. April hat Farnbacher Racing beide Porsche 911 besetzt und sich mit einem prominenten Neuzugang verstärkt. Sebastian Asch (27, Ammerbuch), ADAC GT Masters-Champion von 2012, kehrt nach zwei Jahren mit Mercedes-Benz und Audi in einen Porsche zurück und teilt sich das Cockpit des 911 mit Philipp Frommenwiler (24, CH).

Farnbacher Racing setzt auch 2014 auf Porsche
Foto: ADAC-Motorsport
Stark besetzt ist auch der zweite Porsche des Teams aus Ansbach. Mario Farnbacher (21, Ansbach) startet gemeinsam mit Neuzugang Nathan Morcom (21, AUS), dem ersten Fahrer aus Australien im ADAC GT Masters. Morcom ist neu im GT-Sport und wechselt aus der australischen Formel-3-Meisterschaft in den rund 500 PS starken Porsche 911. Farnbacher und Morcom starten gemeinsam bei fünf Rennwochenenden, drei Veranstaltungen muss Farnbacher aufgrund von Verpflichtungen in den USA auslassen. Wer den zweifachen ADAC GT Masters-Laufsieger dann an der Seite von Morcom ersetzt, bestätigt das Team zu einem späteren Zeitpunkt.

„Wir freuen uns sehr, wieder im ADAC GT Masters zu starten“, sagt Farnbacher Racing-Teammanager Dominik Farnbacher. „In diesem Jahr treten wir mit zwei top-besetzten Porsche an und wollen ein Wort bei der Vergabe des Titels mitreden. Ich bin sehr froh, dass wir vier professionelle Fahrer verpflichten konnten, und bin mir sicher, dass Sebastian, Philipp, Nathan und Mario sehr gute Chancen in der Fahrerwertung haben werden. Wir stehen mit zwei neuen und bestens vorbereiteten Porsche in den Startlöchern und stellen uns der Sportwagenelite im ADAC GT Masters.“

Das ADAC GT Masters startet vom 25. bis 27. April in der etropolis Motorsport Arena Oschersleben bei Magdeburg in die Saison 2014. Alle 16 Rennen des ADAC GT Masters werden auch 2014 wieder live und in voller Länge in Deutschland, Österreich und der Schweiz im Fernsehen bei kabel eins übertragen.





Dienstag, 25. Februar 2014

Jörg Müller startet 2014 mit BMW in der japanischen Super GT Serie


Die Japanese Super GT Championship bekommt in der Saison 2014 prominenten Zuwachs aus Deutschland. Jörg Müller (DE) wird für das BMW Sports Trophy Team Studie einen BMW Z4 GT3 in der GT300-Klasse fahren. Gemeinsam mit seinem Teamkollegen Seiji Ara (JP) tritt Müller an acht Rennwochenenden auf den bekanntesten Rennstrecken Japans an. Die Saison beginnt am 5./6. April in Okayama (JP) und endet am 15./16. November in Motegi (JP). Bereits im vergangenen Jahr hatte Müller einen Lauf der Serie gemeinsam mit dem BMW Sports Trophy Team Studie erfolgreich bestritten.
Jörg Müller
Foto: BMW-Motorsport


Drei Fragen an… Jörg Müller.

Jörg, wie ist der Kontakt zum BMW Sports Trophy Team Studie zustande gekommen?

Jörg Müller: „Wir haben uns im vergangenen Jahr getroffen, als ich für das Team bei den 1000 Kilometern von Suzuka gefahren bin. Wir haben uns von Anfang an gut verstanden, und die Teamverantwortlichen waren mit meinen Leistungen sehr zufrieden. Ich habe mich im Kreis meiner Teamkollegen sofort wohl gefühlt und deshalb auch nicht lange gezögert, als ich das Angebot bekam, in der kommenden Saison in der Japanese Super GT Meisterschaft zu fahren.“

Welche Eindrücke haben Sie im Laufe Ihrer langen Karriere vom Rennsport in Japan gesammelt?

Müller: „Ich bin schon im Rahmen der Formel 3, der FIA GT1-Weltmeisterschaft und der FIA WTCC in Japan Rennen gefahren. Am meisten hat mich dabei immer die Rennsport-Begeisterung der Fans beeindruckt. Die Zuschauerränge sind immer voll, und das Publikum ist sehr fachkundig. Ich habe an kaum einem anderen Ort mehr Autogramme gegeben als in Japan.“



Mit welchen Zielen gehen Sie in Ihre erste Saison in der Super GT?

Müller: „Die Japanese Super GT Meisterschaft ist eine Top-Serie, in der die Leistungsdichte hoch ist. Ich kenne zwar die Strecken in Okayama und Suzuka sehr gut, muss aber viele der anderen Kurse völlig neu lernen. Das wird eine Herausforderung für mich. Aber wie immer trete ich nicht in einer Rennserie an, um das Feld aufzufüllen. Ich will mich so schnell wie möglich eingewöhnen und möglichst um Spitzenplätze kämpfen.“