Samstag, 15. August 2026

ADAC GT4 Germany: Nürburgring: Zweimal Pole-Position für Aston Martin

Jan Philipp Springob und Philipp Gogollok sichern sich im Aston Martin Vantage AMR GT4 jeweils den ersten Startplatz für die beiden Rennen der ADAC GT4 Germany auf dem Nürburgring. Markenvielfalt in beiden Qualifikationen.

Zweimal Pole für Springob / Gogollok im Aston Martin #4
Foto: Jens Hawrda

Großer Jubel im Lager von Aston Martin nach den Qualifikationen der ADAC GT4 Germany auf dem Nürburgring. Denn beide Male konnte der Vantage AMR GT4 von COSY Racing by ESM die Bestzeit aufstellen. Jan Philipp Springob (25/Olpe) lag in Q1 mit 1:31,781 Minuten an der Spitze. Teamkollege Philipp Gogollok (20/Bad Homburg) war in Q2 mit 1:32,014 Minuten nicht zu schlagen.

„Das ist eine sehr gute Ausgangslage für die Rennen heute und morgen. Mit den beiden Pole-Positions sind wird natürlich super zufrieden. Das Team hat das Auto perfekt vorbereitet und auch wir beiden Piloten haben versucht, jede Hundertstelsekunde aus den Aston Martin herauszuquetschen“, strahlte Gogollok beim Aussteigen aus dem Fahrzeug.

„Besser können wir nicht in die Rennen starten. Ich freue mich riesig über das Ergebnis - zumal es auch mein Heimrennen ist“, fügt Springob an. „In der Qualifikation sind wir schon die ganze Saison über stark. Ich hoffe, dass wir die Leistung auch im Rennen zeigen können. Ich denke, die hohen Temperaturen werden uns hier helfen, denn da funktioniert unser Auto recht gut. Ziel für die Rennen ist der Doppelsieg.“

Hinter dem britischen Fahrzeug ging es in beiden Qualifikationen richtig eng zu. Mit einem Rückstand von 0,157 Sekunden sicherte sich Lachlan Robinson (22/AUS, AVIA W&S Motorsport) im Porsche 718 Cayman GT4 Startplatz zwei für das Samstagsrennen. Sein Partner Denny Berndt (21/Berlin) fährt am Sonntag ebenfalls aus der ersten Reihe los. Er hatte in Q2 einen Rückstand von 0,059 Sekunden.

Bunt wird es auch auf den weiteren Plätzen. In der Qualifikation für das Samstagsrennen erreichte Erik Bertilsson (25/SWE, KRT Racing) in der Ginetta G56 GT4 mit 0,170 Sekunden Rückstand den dritten Platz. Vierter wurde Tabellenführer Gabriele Piana (39/ITA, FK Performance Motorsport) im BMW M4 GT4. 

Für das Sonntagsrennen konnte sich Hudson Schwartz (17/USA, CRT) im Toyota GR Supra GT4 mit 0,067 Sekunden Rückstand auf Platz drei qualifizieren. Die Top Vier rundete Lokalmatador Hendrik Still (39/Kempenich, AVIA W&S Motorsport) im Porsche ab.

Das Samstagsrennen der ADAC GT4 Germany auf dem Nürburgring wird um 15:10 Uhr gestartet und live auf adac.de/motorsport, ServusTV On, Joyn, sport1.de und youtube.com/adacmotorsports übertragen. Das Sonntagsrennen gibt es (Sendebeginn 15:00 Uhr) zusätzlich auch auf SPORT1 im Free-TV zu sehen.

Quelle: adac-motorsport.de


EuroMoto Supersport: Profitiert Siebdrath vom Aderlass an der Spitze?

Dirk Geiger, Yamaha R 9 #60 holt die Pole
Foto: Jens Hawrda

Ein einziger Punkt trennt den Tabellen-Ersten Daniel Blin von seinem Verfolger Dirk Geiger. Kann der polnische Ducati-Fahrer den Vorsprung halten? Das erste Rennen in der EURO MOTO-Supersport-Klasse auf dem TT Circuit Assen findet schon am heutigen Nachmittag statt – und Blin hat ein Problem. Geiger aber auch. Und die Konkurrent wittert ihre Chance.

Theoretisch hat sich Ducati-Fahrer Blin für den vierten Startplatz qualifiziert. Praktisch rutschte das Aushängeschild vom Automarket AF Racing Team drei Plätze nach hinten und damit gleichzeitig in die dritte Reihe. Der Grund: Blin hat heute morgen im zweiten Qualifying das Tempolimit in der Boxengasse überschritten. Die Rückversetzung ist die Strafe dafür.

Dirk Geiger (Apreco-Yamaha) hatte das zweite Qualifying ausgelassen. Es regnete und bei den Bedingungen konnte sich ohnehin kein Fahrer mehr verbessern. Der Hesse schuf sich schon im ersten Qualifying mit 0,439 Sekunden Vorsprung ein beruhigendes Polster auf der Pole Position. Sein Problem: Im ersten Lauf des Wochenendes hilft ihm das nicht. In diesen muss er aus der Boxengasse starten. Geiger bestreitet das Rennen bereits mit dem dritten Motor der Saison. Der neue Antrieb wurde für das zweite Rennen in Oschersleben in die Yamaha YZF-R9 eingepflanzt. Jetzt ist Geiger noch einmal dran, mit dem 890 cm³-CP3-Dreizylinder das Feld von hinten auszurollen.

Ins beste Licht rückten sich in der ersten Startreihe auch Luca Göttlicher (LJ Racing) und Lennox Lehmann (Apreco-Yamaha). Der MV Agusta-Fahrer nahm sich nach den freien Trainings vor, im Qualifying vier Zehntel schneller zu fahren und raste prompt auf den zweiten Startplatz. Göttlicher verzichtete wie Geiger darauf, im nassen zweiten Zeittraining auf die Strecke zu fahren.

Lehmann dagegen wollte Regenerfahrungen sammeln „und wissen, wo wir mit dem Set-up stehen. Jetzt sind wir jetzt ein bisschen vorbereitet, falls es auf dem Nürburgring oder beim Hockenheim-Finale regnen sollte.“

Bei MCA schickte Teamchef Stefan Schmidt seine ganze Honda-Clique mit Marvin Siebdrath, Julius Caesar Rörig und Julius Ahrenkiel-Frellsen auf die nasse Strecke. Jeder Kilometer zählt. Tatsache ist, dass an die Erfolge des ehemaligen Team-Piloten Dirk Geiger derzeit keiner der MCA-Fahrer anknüpfen kann. Geiger war eine Klasse für sich. Schmidt gibt allerdings zu bedenken, dass alle Marken Fortschritte gemacht haben und die erfolgreiche Honda CBR 600 RR an die Grenzen gekommen ist. Ein neues Modell hat der Hersteller für 2028 angekündigt. Dass Siebdrath in diesem Jahr noch aufs Podium fährt, hält Schmidt allerdings für sehr wahrscheinlich. Der Sachse war schon zweimal Vierter.

EURO MOTO Supersport, Qualifying (To-Ten)

1. Dirk GEIGER (GER/Yamaha)

2. Luca GÖTTLICHER (GER/MV Agusta)

3. Lennox LEHMANN (GER/Yamaha)

4. Daniel BLIN (POL/Ducati)

5. Marvin SIEBDRATH (GER/Honda)

6. Luca DE VLEESCHAUWER (BEL/Yamaha)

7. Filip FEIGL (CZE/Yamaha)

8. Julius AHRENKIEL-FRELLSEN (DNK/Honda)

9. Filip NOVOTNÝ (CZE/Ducati)

10.Freddie HEINRICH (GER/Kawasaki)

Quelle: euromoto.racing / Anke Wieczorek


EuroMoto Sportbike: Zuda bleibt Spitzenreiter und startet von der Pole

Stepan Zuda (Freudenberg RORA PALIGO Racing) bleibt auch in Assen der Mann, an dem es in der EURO MOTO Sportbike kaum ein Vorbeikommen gibt. Der aktuelle Meisterschaftsführer sicherte sich die Pole Position für das erste Rennen am Samstagnachmittag. Seine Zeit aus dem ersten Qualifying am Freitag reichte aus, denn die schwierigen Bedingungen am Samstagmorgen ließen keine Verbesserungen mehr zu.

Stephan Zuda, Triumph Daytona 660 #23
Foto: Jens Hawrda

Schon in den Freien Trainings hatte Zuda gezeigt, dass ihm der 4,555 Kilometer lange TT Circuit Assen liegt. Am Ende des Trainingstages stand der Tscheche mit 1:45,673 Minuten ganz oben. Nur neun Tausendstelsekunden dahinter folgte Gaststarter Jeffrey Buis.

Am Freitagnachmittag ging Zuda bei heißen Temperaturen um die 33 Grad noch einmal auf Zeitenjagd. Bereits seine zweite schnelle Runde saß. Mit 1:45,704 Minuten setzte er sich an die Spitze des ersten Qualifyings und damit letztlich auch der kombinierten Wertung.

„Ich komme hier in Assen sehr gut zurecht und mag auch die warmen Temperaturen. Das Team macht einen super Job und das Bike fährt sich richtig stark. Mal sehen, wie das Wetter beim ersten Rennen ist. Hier in Assen kann sich das Wetter immer schnell ändern“, so Zuda.

Direkt neben ihm startet Tobias Kitzbichler (ViVa by Peuker & Streeb). Der Österreicher brauchte ebenfalls nur wenige Runden, um am Freitag seine beste Zeit zu setzen. Mit 1:45,840 Minuten fehlten ihm gerade einmal 0,136 Sekunden auf die Pole Position. „Bei mir läuft alles soweit sehr gut“, zeigte sich Kitzbichler zufrieden.

Die erste Startreihe komplettiert Ruben Bijman (Freudenberg RORA PALIGO Racing). Der Niederländer fuhr eine 1:45,883 Minuten und lag damit nur 0,179 Sekunden hinter seinem Teamkollegen Zuda. Auf seiner Heimstrecke wartet Bijman weiterhin auf seinen ersten Sieg in dieser Saison. Viel fehlt zumindest beim Speed nicht. Zwischen den ersten drei Fahrern liegen gerade einmal 0,179 Sekunden.

Regen machte Q2 zur Lotterie

Ganz anders sah es am Samstagmorgen aus. Nach dem heißen Freitag hatte es in Assen geregnet. Zum Start des zweiten Qualifyings war die Strecke zwar bereits wieder am Abtrocknen, doch genau das machte die Bedingungen schwierig. Die Fahrer mussten entscheiden, wann der richtige Moment zum Rausfahren gekommen war und welche Reifen dafür die beste Wahl waren.

Entsprechend überschaubar blieb der Betrieb. Nur acht Fahrer gingen überhaupt auf die Strecke. Luis Rammerstorfer (Freudenberg RORA PALIGO Racing) kam mit den Bedingungen am besten zurecht und setzte in 1:57,424 Minuten die schnellste Zeit des zweiten Qualifyings. An den Zeiten vom Freitag war allerdings nicht zu rütteln.

Damit startet Kiyano Veijer (Dutch Talent Racing) von Rang vier. Neben ihm steht Jakob Rosenthaler (RT Motosports) auf Position fünf. Für den aktuell Zweiten der Meisterschaft war es bis dahin kein ganz einfaches Wochenende. Bereits am Freitag landete Rosenthaler in den Trainings gleich zweimal auf dem Boden. Beide Stürze blieben glücklicherweise ohne Folgen. Seine Zeit von 1:46,280 Minuten aus Q1 brachte ihm am Ende einen Platz in der zweiten Startreihe. Julian van Kalkeren (SRTD Pearle Gebben) komplettiert diese auf Rang sechs.

Dahinter folgen Mika Siebdrath (Freudenberg RORA PALIGO Racing), Rick Kooistra (SRTD Pearle Gebben) und Luis Rammerstorfer auf den Positionen sieben bis neun. Tom Kuil (RT Motorsports) komplettiert die Top Ten.

Für Gaststarter Jeffrey Buis (Track & Trades Wixx Racing) ging der Plan dagegen nicht auf. Der Niederländer hatte das erste Qualifying am Freitag komplett ausgelassen. Buis nutzt das EURO MOTO Wochenende auf seiner Heimstrecke vor allem als Training während der langen Sommerpause in der Sportbike Weltmeisterschaft. Dass der Wetterumschwung am Samstag zum Problem werden könnte, hatte er bereits am Freitag befürchtet.

Genau so kam es. Buis musste im zweiten Qualifying bei schwierigen Bedingungen eine Zeit setzen und kam auf 2:01,192 Minuten. Damit blieb er deutlich über der für die kombinierte Wertung erforderlichen 110 Prozent Marke von 1:56,389 Minuten und ist zunächst nicht für die Rennen qualifiziert.

Viel Zeit bleibt den Fahrern nach dem Qualifying nicht. Bereits am Samstagnachmittag geht es um die nächsten Meisterschaftspunkte. Das erste Rennen der EURO MOTO Sportbike startet um 15:30 Uhr und kann live im EURO MOTO Stream verfolgt werden.


EURO MOTO Sportbike, Ergebnis Qualifyings (Top-Ten)

  1. Stepan ZUDA (#23/CZE), Triumph Daytona 660
  2. Tobias KITZBICHLER (#38/AUT), Aprilia RS660
  3. Ruben BIJMAN (#17/NLD), Triumph Daytona 660
  4. Kiyano VEIJER (#53/NLD), Triumph Daytona 660
  5. Jakob ROSENTHALER (#78/AUT), Triumph Daytona 660
  6. Julian VAN KALKEREN (#34/NLD), Triumph Daytona 660
  7. Mika SIEBDRATH (#98/DEU), Triumph Daytona 660
  8. Rick KOOISTRA (#20/NLD), Triumph Daytona 660
  9. Luis RAMMERSTORFER (#13/AUT), Triumph Daytona 660
  10. Tom KUIL (#55/NLD), Triumph Daytona 660

Quelle: euromoto.racing / Rowena Hinzmann


Ferrari-Coup in letzter Sekunde – Cairoli mit zweiter DTM-Pole

Das war Maßarbeit: Matteo Cairoli ist am Samstagvormittag beim ersten Zeittraining auf dem Nürburgring in letzter Sekunde auf die Pole-Position gefahren. Der Italiener vom Team Emil Frey Racing fuhr mit 1:25,345 Minuten die schnellste Runde und geht zum zweiten Mal von Platz eins aus in ein DTM-Rennen.

Matteo Cairoli, Ferrari #14
Foto: Jens Hawrda

"Ich liebe den Nürburgring und habe mein Herz auf der Strecke gelassen! Nach zuletzt eher enttäuschenden Wochenenden freue ich mich, dass wir gemeinsam ein super Setup gefunden haben. Dieses Ergebnis wollen wir im Rennen natürlich bestätigen", sagte der Ferrari-Pilot. Thomas Preining musste sich nur knapp geschlagen geben und belegte im Porsche 911 GT3 R mit einem Rückstand von 0,036 Sekunden Rang zwei. Der Österreicher: "Das Qualifying war super! Am Freitag hatten wir noch ziemlich große Balanceprobleme. Dafür haben wir aber eine gute Lösung gefunden. Beim Start wird es darum gehen, erstmal den zweiten Platz zu verteidigen. Der Weg bis zur ersten Kurve ist lang. Bei diesen heißen Temperaturen wird zudem das Reifenmanagement eine große Rolle spielen."

Lucas Auer wurde im Mercedes-AMG GT3 Dritter. Bester BMW-Pilot war Marco Wittmann von Schubert Motorsport auf Position vier. Ben Dörr komplettierte im McLaren 720S GT3 Evo die Top-Fünf. Neben ihm steht Tabellenführer Maro Engel vom Mercedes-AMG Team Ravenol als Sechster in Startreihe drei beim elften Meisterschaftslauf der DTM.

Strahlender Sonnenschein und Temperaturen von 28 Grad Celsius empfingen die DTM-Fahrer am Samstagmorgen zum ersten Zeittraining auf dem Nürburgring. Gut zwei Minuten vor Ende des Qualifyings machten die Piloten ernst und es entwickelte sich ein spannender Schlagabtausch mit vielen Führungswechseln an der Spitze. Auer übernahm kurz vor Schluss die Führung, wurde jedoch postwendend von Preining verdrängt. Der 28-Jährige sah schon wie der Pole-Setter aus, doch Cairoli überquerte Sekunden vor Schluss die Start-Ziel-Linie und setzte in seinem letzten Umlauf die Bestmarke auf der 3,629 Kilometer langen Strecke.

Ergebnis Qualifikation, 11. Saisonlauf, Nürburgring (Top-Five)

  1. Matteo Cairoli (I/Emil Frey Racing), 1:25.345 Minuten
  2. Thomas Preining (A/Manthey), +0.036 Sekunden
  3. Lucas Auer (A/Mercedes-AMG Team Landgraf), +0.078 Sekunden
  4. Marco Wittmann (D/Schubert Motorsport), +0.105 Sekunden
  5. Ben Dörr (D/Dörr Motorsport), +0.179 Sekunden

Quelle: dtm.com


Freitag, 14. August 2026

Doppelschlag beim DTM-Heimspiel: Manthey-Porsche im Training vorn

  • Preining mit Bestzeit vor Teamkollege Feller am Nürburgring
  • BMW-Duo mit van der Linde und Wittmann auf Platz drei und vier
  • DTM startet auf dem Eifelkurs in die entscheidende Saisonphase

Thomas Preining, Porsche 911 GT3 R #91
Schnellster am Freitag
Foto: Jens Hawrda

Perfekter Auftakt für das Team Manthey beim Heimspiel auf dem Nürburgring: Thomas Preining (A) fuhr am Freitag mit 1:25,517 Minuten die schnellste Trainingsrunde. Sein Teamkollege Ricardo Feller (CH) wurde im Porsche 911 GT3 R mit einem Rückstand von 0,249 Sekunden Zweiter. „Das Heimspiel am Nürburgring ist für uns etwas ganz Besonderes. Ein paar Podien haben wir hier schon geholt, aber für einen Sieg hat es bisher noch nicht gereicht. Jetzt wollen wir endlich den ersten Heimsieg für den Grello holen“, sagte Preining. Hinter den beiden Neunelfern folgte das BMW-Duo von Schubert Motorsport. Kelvin van der Linde (ZA) belegte Platz drei, sein Teamkollege Marco Wittmann (Fürth) folgte auf Position vier. Rang fünf sicherte sich Nicki Thiim (DK/Comtoyou Racing) im Aston Martin Vantage GT3. Tabellenführer Maro Engel (Monaco) platzierte seinen Mercedes-AMG GT3 auf der 14. Position.

Im ersten Freien Training am Freitagvormittag stimmten die Teams ihre Fahrzeuge bei Temperaturen von knapp 34 Grad Celsius auf die Sprintvariante des Eifelkurses ab. Zudem nutzten sie die Sessions für Pitstop-Übungen. Die beste Zeit fuhr Matteo Cairoli (I/Emil Frey Racing) mit 1:26,144 Minuten: „Das war ein guter Start ins Wochenende, gerade nach den zuletzt schwierigen Rennwochenenden in Oschersleben und auf dem Norisring. Ich hoffe, dass wir hier ganz vorne mitfahren können“, sagte der Ferrari-Pilot. Mit Blick auf das Wochenende ergänzte Cairoli: „Am Nürburgring darfst du dir kaum einen Fehler erlauben. Neben der Ideallinie liegt ziemlich viel Gummiabrieb. Wenn du den aufsammelst, kann dich das gerade im Qualifying einiges kosten. Die hohen Temperaturen machen es natürlich nicht einfacher. Aber als Italiener bin ich Hitze ja gewohnt.“

In der zweiten, schnelleren Session am Nachmittag lag van der Linde mit einer Rundenzeit von 1:25,834 Minuten lange an der Spitze. Kurz vor Schluss drehten die Manthey-Porsche auf und lieferten sich einen spannenden Zweikampf. Zunächst übernahm Preining die Führung, wurde aber nur Sekunden später von Feller verdrängt. In seinem letzten Umlauf setzte der 28-jährige Österreicher schließlich die Bestmarke.

Das erste Qualifying am Nürburgring beginnt am Samstag um 9:55 Uhr.