Montag, 26. Oktober 2015

DTM: BMW Motorsport Direktor Jens Marquardt im Interview

Die DTM-Saison 2015 ist Geschichte – und BMW konnte beim großen Finale in Hockenheim (DE) die nötigen Punkte sammeln, um sich den hart umkämpften Herstellertitel zu sichern. Mit fünf Siegen, 19 Podestplätzen und sieben Polepositions sorgten die acht BMW DTM-Piloten im Saisonverlauf für zahlreiche Highlights. Im Interview spricht BMW Motorsport Direktor Jens Marquardt über die vergangenen 18 Rennen, die Bedeutung des Herstellertitels für BMW und die für ihn persönlich herausragenden Momente der Saison.
BMW Motorsport Direktor Jens Marquardt
Foto: BMW-Motorsport
Herr Marquardt, BMW ist der erfolgreichste Hersteller der DTM-Saison 2015. Wie stolz sind Sie auf Ihre Mannschaft?

Jens Marquardt: „Natürlich bin ich sehr stolz auf jeden Einzelnen – ganz gleich ob bei BMW Motorsport oder in unseren vier Teams. Für uns ist der Herstellertitel von großer Bedeutung. Trotz schwieriger Bedingungen haben wir uns erneut gegen unsere direkten Wettbewerber aus dem Premium-Segment durchgesetzt und gezeigt, dass man im Motorsport für seinen Kampfgeist belohnt wird. Zu Beginn der Saison hatte es aus unterschiedlichen Gründen nicht unbedingt danach ausgesehen, dass wir ein erfolgreiches DTM-Jahr haben würden. Dann konnten wir uns aber steigern und den Rückstand auf unsere Konkurrenten aufholen. Das war eine echte Energieleistung.“

Was war der Schlüssel zum Erfolg?

Marquardt: „Das waren eindeutig unsere Geschlossenheit und unsere Effizienz. Wenn sich uns die Chance geboten hat, an einem Rennwochenende Top-Ergebnisse einzufahren, dann haben wir sie eiskalt genutzt – und das nicht nur mit einem oder zwei Fahrern, sondern als gesamte Mannschaft. Nur so war es möglich, einen historischen Erfolg wie den Siebenfachsieg in Zandvoort zu feiern. Genau das war vor der Saison unser Ziel: Unser Gesamtpaket sollte möglichst vielen Fahrern die Möglichkeit geben, um Siege zu kämpfen. Das hat wunderbar funktioniert – und uns den Herstellertitel eingebracht.“

Fünf verschiedene Sieger im BMW M4 DTM, das hat es seit dem DTM-Comeback 2012 noch nicht gegeben...

Marquardt: „Ganz richtig. Und das zeigt, auf welch hohem Niveau und wie ausgeglichen unsere Piloten in dieser Saison unterwegs gewesen sind. Marco Wittmann, Timo Glock, António Félix da Costa, Maxime Martin und unser Rookie Tom Blomqvist: Sie alle haben sich ihre Siege mit fehlerfreien Leistungen absolut verdient. Bruno Spengler und Augusto Farfus haben zahlreiche Podestplätze gesammelt. Martin Tomczyk hatte mehr als einmal Pech, konnte jedoch einmal mehr mit großem Kämpferherz für einige besondere Momente sorgen. Ich bin mit unseren Fahrern in dieser Saison rundum zufrieden.“

Sieben Titel in vier Jahren: Was ist das Rezept für eine solche Konstanz?

Marquardt: „Es ist in der Tat so, dass wir bisher in jedem Jahr nach unserem Comeback 2012 mindestens einen Titel erringen konnten. Diese Konstanz zeigt einfach, wie gut und hart alle Beteiligten an diesem Projekt arbeiten. Die DTM ist so hart umkämpft, dass man nicht erwarten kann, in jedem Rennen ganz oben zu stehen. Vielmehr muss man alle noch so kleinen Stellschrauben im Blick behalten und optimieren, um dann, wenn sich die Gelegenheit bietet, maximale Punkte zu sammeln. Das ist uns seit 2012 regelmäßig sehr gut gelungen.“

Die Saison bot auch zahlreiche kontroverse Szenen. Wie haben Sie diese Momente wahrgenommen?

Marquardt: „Das stimmt, 2015 haben die Zuschauer in der DTM besonders viel Action erlebt – und dabei wurde in bestimmten Situationen in punkto Sportlichkeit und Fairness der Bogen überspannt. Ich bin glücklich darüber, dass wir dabei eher in der Zuschauerrolle zu finden waren. Wir haben den Fans spannenden und fairen Rennsport geboten. Jeder Fahrer hat für seine eigenen Erfolge gekämpft – und in der Summe hat uns diese Herangehensweise den Herstellertitel eingebracht.“

Freitag, 23. Oktober 2015

DTM: Daniel Juncadella: Mit dem TEAM SPORT FOR GOOD zum Ironman 2016 nach Hawaii

  • Daniel Juncadella (PETRONAS Mercedes-AMG C 63 DTM) neuestes Mitglied im TEAM SPORT FOR GOOD
  • Gemeinsame Vorbereitung mit Triathlet Timo Bracht auf die Ironman Weltmeisterschaft 2016 auf Hawaii
  • Mercedes-Benz ist in der Saison 2015 Automobilpartner für das Triathlon TEAM SPORT FOR GOOD
  • Athleten bekommen V-Klasse Fahrzeuge für Training und Wettbewerbe gestellt und gehen mit dem Stern auf dem Trikot an den Start
  • TEAM SPORT FOR GOOD unterstützt die Laureus Sport for Good Stiftung
Daniel Juncadella
Foto: Mercedes-Motorsport

Mercedes-AMG DTM-Pilot Daniel Juncadella (PETRONAS Mercedes-AMG C 63 DTM) ist seit dem DTM-Finale in Hockenheim stolzes Mitglied des TEAM SPORT FOR GOOD. Im Rahmen des letzten Rennwochenendes der Saison 2015 überreichte der Triathlet Timo Bracht dem Spanier in dessen Box symbolisch ein Team-Trikot und nahm ihn damit in seine Mannschaft auf.

Der DTM-Pilot und Hobby-Triathlet geht künftig bei seinen Wettkämpfen im Namen des TEAM SPORT FOR GOOD an den Start und wird mit diesem Fundraising- und Social Media-Aktionen durchführen. Juncadellas Ziel ist es, sich gemeinsam mit Bracht auf einen Start bei der Ironman Weltmeisterschaft 2016 auf Hawaii vorzubereiten.

Das TEAM SPORT FOR GOOD rund um den 9-fachen Ironmansieger Timo Bracht unterstützt die Laureus Sport for Good Stiftung, die mit Hilfe des Sports soziale Probleme bekämpft und benachteiligten Kindern und Jugendlichen hilft. Das Profiteam betreibt über gezielte Aktionen Fundraising für einen guten Zweck. Mercedes-Benz ist Automobilpartner des Teams und unterstützt die Athleten unter anderem mit neuen V-Klasse Fahrzeugen. Auch Juncadellas Mercedes-AMG DTM-Teamkollege Gary Paffett unterstützt die Laureus Sport for Good Stiftung seit dieser Saison als Botschafter.

Dienstag, 20. Oktober 2015

DTM: Nachgefragt bei … Jamie Green

Nach Siegen ist Jamie Green mit vier Erfolgen der erfolgreichste Pilot im Fahrerfeld der DTM-Saison 2015. Der Vize-Champion im Interview.
Jamie Green gewinnt letztes Saisonrennen
Foto: Audi-Motorsport
Eine Frage können nur Sie beantworten: Wie fühlt es sich an, beim letzten Rennen der Saison als Sieger über die Ziellinie zu fahren, begleitet von einem großen Feuerwerk?

Jamie Green: Das Finale zu gewinnen ist etwas ganz Besonderes. So viele Zuschauer im Motodrom, Raketen und Böller, dann die karierte Flagge – das gibt es bei keinem anderen Rennen. Für diese Momente lebe ich als Rennfahrer. Das Foto wird auf jeden Fall in einen Rahmen kommen und einen schönen Platz bei mir finden.

2015 war Ihr erfolgreichstes Jahr, seit Sie in der DTM sind. Was war in dieser Saison anders oder besonders?

Jamie Green: Es ist kein einzelner Faktor. Audi, das Auto, das Team Rosberg – all diese Bausteine waren in diesem Jahr ein nahezu perfektes Paket. Einen speziellen Punkt zu nennen würde der Sache nicht gerecht werden. Also kein Zauber, sondern gute Leute und harte Arbeit.
Jamie Green vier Saisonsiege und Vizemeister 2015
Foto: Jens Hawrda
Sie haben vier Rennen gewonnen, so viele wie kein anderer Pilot im Feld. Wie hart ist es, am Ende trotzdem „nur“ Vizemeister zu sein?

Jamie Green: So denke ich nicht, auch wenn das bei zehn Siegen für Audi vielleicht naheliegt. Ich analysiere immer Rennen für Rennen und frage mich: Habe ich einen guten Job gemacht? War es mein Fehler, dass ich nicht mehr Punkte geholt habe? Was ist schiefgelaufen?

Und wie fällt die Analyse aus?

Jamie Green: Fast schon ein bisschen komisch, wenn es nicht so hart wäre: Die technischen Schwierigkeiten an meinem Auto kamen nur, wenn ich vorn dabei war. Mein Getriebe ging nicht kaputt, als ich im Regen irgendwo hinten herumgerutscht bin, sondern als ich im Trockenen geführt habe. Als ich im Mai beim zweiten Rennen in Hockenheim auf Platz 17 gestartet bin, hat meine Feststellbremse funktioniert – aber nicht, als ich am Nürburgring auf Platz drei stand.

Wie sehen die nächsten Wochen des Vizemeisters aus?

Jamie Green: Wir verbringen erst eine Woche nach England, weil mein Sohn noch eine Woche Ferien hat. Dann geht es zurück nach Monaco, wenn die Schule wieder startet. Natürlich werde ich ein bisschen zur Ruhe kommen, aber dann wird der Trainingsplan aufgestellt und es geht ab Mitte November auf dem Fahrrad durch die Berge. Ich möchte nächstes Jahr noch stärker zurückkommen.

DTM: Zanardi mit Spengler im BMW M4 DTM Renntaxi unterwegs

Ungewohnte Rolle für BMW DTM-Werksfahrer Bruno Spengler (CA): Zu Beginn des DTM-Rennwochenendes auf dem Hockenheimring (DE) nahm er nicht hinter dem Steuer, sondern auf dem Beifahrersitz Platz. Am Freitag war Spengler Passagier im BMW M4 DTM Renntaxi, pilotiert von BMW Werksfahrer Alessandro Zanardi (IT). Die beiden sind ein eingespieltes Team, seit sie in diesem Jahr gemeinsam mit Timo Glock (DE) bei den 24 Stunden von Spa-Francorchamps (BE) angetreten sind.
Bruno Spengler als Beifahrer bei Alessandro Zanardi
Foto: BMW-Motorsport
„Es hat riesigen Spaß gemacht. Zunächst war es komisch, nicht selbst zu fahren. In den ersten Kurven habe ich instinktiv mitgebremst. Aber ich hatte vollstes Vertrauen in Alex. Er hat richtig Gas gegeben, und als ich ausgestiegen bin, hatte ich ein breites Lächeln im Gesicht. Für mich als Rennfahrer war es mal etwas ganz anderes, aber ein wirklich tolles Erlebnis“, sagte Spengler.
Alessandro Zanardi fuhr in Hockenheim das BMW-Renntaxi
Foto: BMW-Motorsport
Auch Zanardi hatte bei den gemeinsamen Runden viel Spaß. „Ich kenne die Strecke zwar aus der Vergangenheit, doch ich musste mich erst wieder damit vertraut machen. Zudem waren die Reifen am Anfang noch kalt. Deshalb konnte ich nicht sofort voll attackieren und Bruno nicht so viel Angst einjagen, wie ich mir vorgenommen hatte“, meinte Zanardi. „Als wir das erste Mal auf die Spitzkehre zufuhren, konnte ich sehen, wie Bruno auf seiner Seite nach einem Bremspedal suchte. Ich kann mir vorstellen, dass es für einen Rennfahrer schwierig ist, einfach passiv daneben zu sitzen und die Dinge nicht selbst kontrollieren zu können. Doch dann wurde er zunehmend entspannter und wir hatten beide großen Spaß. Es war toll, mit dem Renntaxi auf die Strecke zu gehen. Ich habe in meiner Karriere schon viele Rennwagen gefahren, aber der BMW M4 DTM ist wirklich fantastisch und eines der Fahrzeuge, das im Cockpit am meisten Spaß macht. Es war großartig.“ Zanardi pilotierte im Verlauf des Wochenendes außerdem zahlreiche Gäste und Medienvertreter.

Montag, 19. Oktober 2015

DTM: Reaktionen von BMW auf das letzte Rennwochenende der Saison 2015

BMW holt im letzten Saisonrennen die nötigen Punkte
um sich die Herstellerwertung zu sichern
Foto: BMW-Motorsport
Jens Marquardt (BMW Motorsport Direktor):
„Es ist fantastisch, die DTM-Saison 2015 als Hersteller-Champion abzuschließen. Dieser Titel ist immer ein Beleg dafür, dass die Mannschaftsleistung in einer Saison herausragend gewesen ist. Er gehört jedem bei uns im Team – ganz gleich ob Fahrer, Ingenieur oder Mechaniker – und ist vor allem dem Kampfgeist jedes Einzelnen zu verdanken. Nach einem schwierigen Start haben wir uns im Saisonverlauf steigern können. Wenn sich uns eine Chance auf gute Ergebnisse geboten hat, haben wir diese genutzt, wie etwa bei unserem Siebenfachsieg in Zandvoort. Fünf verschiedene Rennsieger im BMW M4 DTM zeigen zudem, dass wir unser Ziel für 2015, in der Breite konkurrenzfähiger zu werden, erreicht haben. Darauf bin ich sehr stolz. Glückwunsch noch einmal an Pascal Wehrlein und Mercedes zum Fahrertitel. Das Sonntagsrennen war schon wie der Lauf gestern nichts für schwache Nerven. Maxime Martin hatte erneut einen super Start, fiel dann etwas zurück, konnte sich dann aber mit einem tollen Boxenstopp und großartigen Zweikämpfen wieder nach vorn kämpfen. Auch António Félix da Costa, Bruno Spengler und Martin Tomczyk konnten noch in die Punkteränge vorfahren und uns damit genügend Zähler für den Gewinn der Herstellerwertung sichern.“

Maxime Martin (BMW Team RMG, So.: 6. Platz, Sa.: 3. Platz):
„Wir wollten den Herstellertitel unbedingt gewinnen, das haben wir geschafft – fantastisch. Ich hatte einen hervorragenden Start ins Rennen und konnte mich direkt auf Patz drei nach vorn schieben. Leider habe ich die Pace der Audis nicht mitgehen können, aber das spielt nach diesem Mannschaftsergebnis für BMW keine Rolle mehr.“

António Félix da Costa (BMW Team Schnitzer, So.: 7. Platz, Sa.: 11. Platz):
„Heute gab es für uns nur ein Ziel, das war der Gewinn des Herstellertitels – und das haben wir erreicht. Darüber bin ich wirklich glücklich. Nach dem Qualifying wussten wir, dass es ein schwieriger Tag werden würde. Ich hatte einen großartigen Start und eine fantastische erste Runde. Dann fand ich einen guten Rhythmus. Das Auto war im Rennen sehr gut, wir konnten uns im Vergleich zu gestern verbessern. Dafür ein großes Dankeschön an das Team. Ich bin glücklich, dass wir diesen Titel nach München geholt haben. Nach einer schwierigen Saison ist das eine tolle Belohnung.“

Bruno Spengler (BMW Team MTEK, So.: 8. Platz, Sa.: 19. Platz):
„Es ist super für uns, diesen Titel gewonnen zu haben. Wir hatten kein leichtes Jahr, konnten aber das Maximum aus unseren Chancen herausholen. Der Herstellertitel ist eine großartige Belohnung für die Mechaniker und alle anderen im Team, die alles dafür gegeben haben, diese schwierige Saison zu einem guten Ende zu bringen. Leider war unsere Performance hier in Hockenheim nicht gut genug, um mir noch die Chance auf einen Podestplatz in der Fahrerwertung zu ermöglichen, aber das kann ich heute sehr gut verschmerzen.“

Martin Tomczyk (BMW Team Schnitzer, So.: 10. Platz, Sa.: 15. Platz):
„Obwohl die Ausgangslage für BMW in der Herstellerwertung nicht schlecht war, war es heute doch noch einmal sehr knapp, weil die Startaufstellung für sehr viel Spannung gesorgt hat. Auch das Rennen war aufregend. Deshalb freue ich mich sehr, mit BMW und mit meinen Teamkollegen den Herstellertitel errungen zu haben. Ich denke, das ist ein toller Abschluss für die doch schwierige Saison, die wir in diesem Jahr hatten. Mit uns hat am Anfang wohl keiner mehr gerechnet, doch jetzt haben wir mit Teamwork und dem Zusammengehörigkeitsgefühl, das man bei BMW einfach hat, die Herstellerkrone gewonnen. Das ist sensationell. Für mich persönlich war es schön, heute einen Punkt mitgenommen zu haben.“

Augusto Farfus (BMW Team RBM, So.: 14. Platz, Sa.: DNF): „Mein Auto wurde schon zu Beginn des Rennens beschädigt. Das hat letztlich meine Chancen auf ein gutes Ergebnis zunichte gemacht. Ich war direkt nach dem Start zwar gut dabei, konnte den Speed der anderen aber nicht mitgehen. Gut, dass wir den Herstellertitel gewonnen haben. Das ist eine schöne Belohnung für das gesamte Team.“

Tom Blomqvist (BMW Team RBM, So.: 17. Platz, Sa.: 7. Platz): „Glückwunsch an BMW zu diesem Titel. Wir haben das ganze Jahr über hart gekämpft und das Beste aus unseren Chancen gemacht. Ich hatte am Sonntag in der Startphase Pech und musste dann nach einer Kollision eine Durchfahrtsstrafe antreten. Aber zum Glück haben meine Kollegen die nötigen Punkte für den Titelgewinn geholt. Heute ist also ein sehr guter Tag für BMW.“

Timo Glock (BMW Team MTEK, So.: 21. Platz, Sa.: 18. Platz):
„Das Schöne am heutigen Tag ist, dass wir die Herstellermeisterschaft gewonnen haben. Damit können wir mehr als zufrieden sein. Doch mein Rennen war wie gestern schon von Anfang an nicht gut. Ich hatte am Start große Probleme mit durchdrehenden Rädern und kam nicht gut weg. Nach der ersten Runde war ich ganz hinten. Dann haben wir mit der Strategie gepokert und sind etwas früher hereingekommen. Allerdings war dann spätestens nach der Strafe, die gegen mich verhängt wurde, nichts mehr möglich.“

Marco Wittmann (BMW Team RMG, So.: DNF, Sa.: 6. Platz):
„Es ist natürlich schade, eine Saison mit einem Ausfall zu beenden. Doch ich denke, es spiegelt unsere Saison wider, die von vielen Höhen und Tiefen geprägt war. Wir haken das jetzt ab, bereiten uns im Winter gut vor und versuchen, im neuen Jahr stärker wiederzukommen. Doch was heute zählt, ist dass wir mit BMW den Herstellertitel gewonnen haben. Das ist großartig und für uns alle ein Grund zu feiern.“