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| Neue Serie, neues Team, neues Motorrad: Marcel Schrötter gibt sich vor der Premiere in der EURO MOTO Superbike optimistisch. Foto: GERT56 by RS Speedbikes |
Bei Marcel Schrötter sollte es gut laufen, auch wenn er lieber noch ein paar Testtage mehr absolviert hätte. Das sagt der 33-jährige Bayer selbst. Am kommenden Wochenende (8. bis 10. Mai) schlägt der bisherige WM-Fahrer ein weiteres neues Kapitel in seiner Karriere auf – wenn er auf dem Sachsenring sein Debüt in der hart umkämpften EURO MOTO Superbike gibt.
Ein letzter Test vor dem Saisonauftakt vor einer Woche auf der Rennstrecke im tschechischen Most verlief ohne Probleme. Hinzu kommt, dass der Sachsenring eine Strecke ist, die Schrötter sehr gut kennt. Das stimmt den Oberbayern, der im Team GERT56 by RS Speedbikes eine BMW M 1000 RR fährt, sehr optimistisch. Seine Startnummer in Deutschlands höchster Rennsportklasse ist die „6“.
„Ich bin echt gespannt auf das Kräfteverhältnis in der Superbike-Klasse“, fiebert Schrötter dem Saisonauftkt entgegen und meint: „Für mich ist praktisch alles neu: die Meisterschaft, das Fahrerlager, die Konkurrenten, das Motorrad und in gewisser Weise auch der Wechsel auf 1000 ccm. Bisher habe ich mich gut eingelebt, auch wenn ich mich mit dem Motorrad, wie es in der EURO MOTO eingesetzt wird, noch nicht hundertprozentig wohlfühle. Wir haben einige Testkilometer absolviert und gute Arbeit geleistet, aber ein oder zwei weitere intensive Testtage hätten nicht geschadet. Der Saisonauftakt am Sachsenring kommt mir jedoch entgegen. Ich kenne die Strecke sehr gut. Es wäre schwieriger, wenn wir zum Beispiel in Oschersleben starten würden. Es sollte also gut laufen. Ich hoffe, dass viele Fans – nicht nur meine, sondern von allen Fahrern – zur EURO MOTO-Premiere zum Sachsenring kommen.»
Quelle: euromoto.racing / Anke Wieczorek
