Die Sportbike Klasse der EURO MOTO startet an diesem Wochenende auf dem Sachsenring in ihre neue Saison und präsentiert sich 2026 internationaler denn je. Insgesamt 23 Fahrer aus neun Nationen sind für die noch junge Klasse eingeschrieben. Zum Auftakt müssen allerdings gleich mehrere Piloten passen.
Besonders bitter trifft es den Niederländer Rick Kooistra, der in diesem Jahr zu den Titelkandidaten zählt. Der 25-Jährige aus dem Team SRTD Pearl Gebben zog sich am vergangenen Wochenende bei einem Training einen Schlüsselbeinbruch zu und musste seine Teilnahme kurzfristig absagen. „Wir prüfen aktuell die besten und schnellsten Möglichkeiten für meine Genesung, damit ich zum zweiten Saisonlauf in Brünn wieder in die Startaufstellung zurückkehren kann.“, erklärte der Niederländer wenige Tage vor dem Saisonauftakt.
Auch aus deutscher Sicht gibt es vor dem ersten Rennwochenende Rückschläge. Sven Seidler vom Team ViVa by Peuker & Streeb hat seine Teilnahme am Sachsenring ebenfalls zurückgezogen. Der 29-Jährige nannte persönliche und gesundheitliche Gründe für seinen vorzeitigen Rückzug, blickt aber bereits nach vorne. „Voraussichtlich in Oschersleben im Juli werde ich wieder startklar sein“, so der Baden Württemberger aus Zaberfeld Leonbronn.
Damit fehlt bereits der erste deutsche Fahrer im Feld. Noch unklarer ist die Situation bei Korbinian Brandl (RBR-Racing). Der Aprilia Pilot wird am Sachsenring ebenfalls nicht an den Start gehen. Gründe für die Absage wurden bislang nicht bekannt gegeben. Ob der Oberndorfer beim nächsten Rennwochenende in Most zurückkehrt, ist aktuell offen.
Durch die Ausfälle von Seidler und Brandl schrumpft das deutsche Aufgebot in der Sportbike Klasse am Sachsenring deutlich zusammen. Mit Alexander Weizel (Weizel Racing), Micky Winkler (WSC-Racing) und Mika Siebdrath (Freudenberg RoRa-Paligo Racing) bleiben nun noch drei deutsche Fahrer übrig, die beim Saisonauftakt die deutschen Farben vertreten.
Quelle: euromoto.racing / Rowena Hinzmann