- Drei Fahrer-Duos von drei Marken mit besten Titelchancen
- Auch in Junior-, Rookie-, Team- und PRO-AM-Wertung steht die Entscheidung noch aus
- Zweites Samstagsrennen live bei SPORT1 im Free-TV
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| Sechs Piloten reisen mit besten Titelchancen nach Hockenheim Foto: ADAC-Motorsport |
Die ADAC GT4 Germany steht vor einer aufregenden Titelentscheidung beim Saisonfinale vom 9. bis 11. Oktober 2026 auf dem Hockenheimring Baden-Württemberg. Die besten Chancen haben drei Fahrer-Duos mit Rennwagen von drei unterschiedlichen Herstellern. Denny Berndt (21/Berlin) und Lachlan Robinson (23/AUS, beide AVIA W&S Motorsport) führen die Tabelle im Porsche 718 Cayman GT4 an. Dahinter liegen Jan Philipp Springob (25/Olpe) und Philipp Gogollok (20/Bad Homburg, beide COSY Racing by ESM) im Aston Martin Vantage AMR GT4 sowie Gabriele Piana (40/ITA) und Benjamin Sylvestersson (19/FIN, beide FK Performance Motorsport) im BMW M4 GT4. Alle Drei sind lediglich fünf Punkte voneinander entfernt. Auf dem Hockenheimring werden drei Rennen absolviert. Somit können insgesamt noch 75 Zähler eingefahren werden. Das verspricht Hochspannung pur. Wie üblich startet die ADAC GT4 Germany im Rahmenprogramm der DTM. Tickets für den Hockenheimring gibt es ab 49 Euro auf dtm.com. SPORT1 überträgt das zweite Samstagsrennen von 17:00 bis 19:00 Uhr live im Free-TV. Das erste Samstagsrennen gibt es ab 11:35 Uhr und das Sonntagsrennen ab 10:50 Uhr im Livestream auf SPORT1.de. Auch ServusTV On, Joyn und youtube.com/adacmotorsports zeigen die Rennen im Stream. Auf Joyn und youtube.com/adacmotorsports werden am Freitag ab 13:10 Uhr und ab 17:30 Uhr zusätzlich die Qualifyings live übertragen.
Berndt/Robinson reisen als Tabellenführer mit der besten Ausgangslage ins badische Motodrom. „Wir haben die gesamte Saison auf den Titel hingearbeitet und nun steht die Entscheidung an. Somit freue ich mich riesig auf Hockenheim. Denny und ich werden unser Bestes geben, um Champion zu werden“, erklärt Robinson. „Sicherlich spielte es eine Rolle, dass wir drei anstatt zwei Rennen fahren werden. Folglich kann viel passieren. Ich habe mich mit dem Team sehr gut vorbereitet. Dem Porsche sollte die Strecke ganz gut liegen. Wir sind zuversichtlich.“
Die größten Herausforderer sind die aktuell zweitplatzierten Springob/Gogollok, die einen Rückstand von zwei Punkten aufweisen. „Selbstverständlich fahren mit dem Ziel nach Hockenheim, die Meisterschaft zu gewinnen. Doch es wird schwer, da unserem Aston Martin der erste und zweite Sektor nicht sonderlich gut liegt. Erfahrungsgemäß ist der Porsche dort richtig stark“, meint Springob. „Doch drei Läufe bedeuten drei Chancen - und wir wissen alle, wie verrückt Rennen sind, wenn es um den Titel geht. Von daher wird es eine ganz enge Nummer. Unsere Kontrahenten haben sicherlich den Vorteil, dass ihre Teams aus vier bzw. drei Autos bestehen. Wir sind hingegen ein Ein-Wagen-Team. Aber wir geben alles.“
Lediglich fünf Punkte hinter der Spitze liegen Piana/Sylvestersson. „Der Hockenheimring ist eine Porsche-Strecke, somit sehe ich unsere Chancen eher gering“, stapelt Piana tief. „Ich fahre aber sicherlich nicht nach Hockenheim, um zu verlieren. Wir wollen den Titel holen. Vor allem im dritten Sektor sollte unser BMW stark sein – genauso wie der Aston Martin. Der Titel wäre für mich und Benjamin ein grandioser Erfolg.“
Durch die drei anstehenden Rennen und die möglichen 75 Punkte haben noch vier weitere Fahrer-Duos Außenseiter-Chancen, den Titel zu holen. Die besten Aussichten dafür besitzen Lucas Cartelle (18/BEL) und Hudson Schwartz (17/USA, beide CRT) im Toyota GR Supra GT4 sowie Alon Gabbay (22/ISR) und Maximilian Schreyer (17/Marburg, beide AVIA W&S Motorsport) im Porsche. Sie haben aber bereits einen Rückstand von 37 bzw. 42 Zähler und müssen auf Patzer der Spitze hoffen. Auch in allen anderen Wertungen ist die Titelvergabe noch offen. In der Junior-Wertung führen Berndt/Robinson ebenfalls vor Gogollok und Sylvestersson. Als Leader in der Rookie-Wertung reist Mercedes-AMG GT4-Pilot Marius Schmid (18/Tengen, BWT Mücke Motorsport) nach Hockenheim. In der Team-Wertung wird es einen Zweikampf zwischen AVIA W&S Motorsport und FK Performance Motorsport geben. Hendrik Still (39/Kempenich) und Tim Horrell (36/USA, beide AVIA W&S Motorsport) können bereits am Samstag vorzeitig den PRO-AM-Titel klarstellen.
