Maximilian Schreyer und Gabriele Piana sichern sich die Pole-Position für die Läufe zwei und drei der ADAC GT4 Germany beim Saisonfinale auf dem Hockenheimring. Abtrocknende Strecke sorgt für viele Verschiebungen in den beiden Qualifikationen.
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| #51 Gabriele Piana / Benjamin Sylvestersson / BMW M4 GT4 Evo / FK Performance Motorsport Foto: ADAC-Motorsport |
Die beiden Qualifikationen für Lauf zwei und drei der ADAC GT4 Germany auf dem Hockenheimring gingen mit jeweils einer Pole-Position für Porsche und BMW zu Ende. In der Qualifikation für das Rennen am Samstagnachmittag war Maximilian Schreyer (17/Marburg) im 718 Cayman GT4 von AVIA W&S Motorsport mit einer Zeit von 1:49,714 Minuten nicht zu schlagen.
Kurz vor der Qualifikation zog zunächst ein Regenschauer über die 4,574 Kilometer lange Strecke. Doch während der Session trocknete es immer weiter ab, sodass letztendlich auch Slick-Reifen möglich waren. Somit galt es, das richtige Timing zu finden - was Schreyer am besten gelang. „Die Pole-Position ist natürlich mega. Das Team hat mir ein super Auto hingestellt – und unsere Reifenentscheidung war letztendlich richtig“, erklärte der Youngster, der im Rennen zusammen mit Alon Gabbay (22/ISR) startet.
Mit einem Rückstand von 0,537 Sekunden ging Platz zwei der Session an die in der Tabelle zweitplatzierten Jan Philipp Springob (25/Olpe) und Philipp Gogollok (20/Bad Homburg, beide COSY Racing by ESM) im Aston Martin Vantage AMR GT4. Dritte der Session wurden die auch in der Tabelle auf Rang drei liegenden Gabriele Piana (40/ITA) und Benjamin Sylvestersson (19/FIN, beide FK Performance Motorsport). Ihnen fehlte im BMW M4 GT4 1,339 auf die Spitze. Die Top Vier komplettierten Lukas Stiefelhagen (19/NED) und Leon Bauchmüller (19/Kurchlinteln, beide ME Motorsport) in einem weiteren BMW.
Noch besser lief es für Piana/Sylvestersson in der Qualifikation für das Sonntagsrennen. Mit 1:46,647 Minuten fuhr Piana zur Pole-Position. „Damit habe ich gerechnet“, meinte der Italiener. „Insbesondere bei gemischten Bedingungen ist es immer schwierig. Meine Runde war aber grundsätzlich gut, auch wenn die Reifen nicht mehr im Peak waren. Mal sehen, was das Ergebnis für das Titelrennen bedeutet.“
Zweite der Session wurde mit einem Rückstand von 0,209 Sekunden die Ginetta G56 GT4 von Alexzander Kristiansson (26/SWE) und Erik Bertilsson (25/SWE, beide KRT Racing). Dahinter folgten Lucas Cartelle (18/BEL) und Hudson Schwartz (17/USA, beide CRT), die im Toyota GR Supra GT4 0,319 Sekunden zurücklagen. Die Titelaspiranten Jan Philipp Springob (25/Olpe) und Philipp Gogollok belegten die siebte Position.
Quelle: adac-motorsport.de
