- Zulauf gewinnt Nachwuchswertung als erster Fahrer zum zweiten Mal
- Berndt und Robinson erhalten Förderung für Aufstieg ins ADAC GT Masters
- Kart-Meister Kamenik kann 2027 den Schritt in den Automobilsport machen
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| Die „Road to DTM“-Sieger 2026 Michael Schrey, Finn Zulauf, Denny Berndt und Lachlan Robinson (v.l.) Foto: ADAC-Motorsport |
Vier Serien, fünf Sieger und ein gemeinsamer Weg: 2026 gewannen Finn Zulauf, Denny Berndt, Lachlan Robinson, Michael Schrey und Jakub Kamenik die „Road to DTM“. Vom Kartsport über den BMW M2 Cup und die ADAC GT4 Germany bis in das ADAC GT Masters werden Fahrer auf ihrem Weg in Richtung DTM unterstützt. Besonders erfolgreich verlief die Saison für Finn Zulauf. Der 22-Jährige gewann nach seinem Erfolg in der ADAC GT4 Germany nun auch die „Road to DTM“-Wertung im ADAC GT Masters und sicherte sich damit ein Förderpaket für einen möglichen Start in der DTM 2027.
Zulauf gelingt historischer Doppelerfolg
Der Hesse Zulauf (Königstein im Taunus) schrieb beim Saisonfinale auf dem Hockenheimring Geschichte. Gemeinsam mit Felix Hirsiger gewann der Lamborghini-Pilot vom Liqui Moly Team Engstler Motorsport den Titel im ADAC GT Masters und setzte sich zudem in der „Road to DTM“-Wertung durch. Bereits 2024 hatte Zulauf als Champion der ADAC GT4 Germany die Nachwuchsförderung gewonnen und stieg in der Folge in das ADAC GT Masters auf. Damit ist er der erste Fahrer, der auf zwei verschiedenen Stufen der „Road to DTM“ erfolgreich war. „Es ist eine sehr coole Story, dass ich nach dem Erfolg in der ADAC GT4 Germany nun auch das ADAC GT Masters gewonnen habe und damit der erste Fahrer bin, der die ‚Road to DTM‘ in beiden Meisterschaften für sich entschieden hat“, erklärt Zulauf. „Ich bin dem ADAC sehr dankbar, dass ich diese Erfolgsleiter immer weiter hochklettern durfte.“
Mit dem Sieg in der Nachwuchswertung erhält Zulauf ein Förderpaket für die DTM-Saison 2027. Dass der Sprung vom ADAC GT Masters in die DTM gelingen kann, bewies in diesem Jahr bereits Finn Wiebelhaus (Obertshausen). Der Champion und „Road to DTM“-Sieger des Vorjahres stieg zur Saison 2026 mit HRT Ford Racing in die DTM auf und beeindruckte auf Anhieb mit starken Leistungen im Ford Mustang GT3.
Berndt und Robinson blicken in Richtung GT3
Auch die neuen Champions der ADAC GT4 Germany entschieden die „Road to DTM“ für sich. Berndt (Berlin) und Robinson (AUS/beide AVIA W&S Motorsport) holten im Porsche 718 Cayman GT4 nicht nur gemeinsam den Fahrer- und Junior-Titel, sondern erhalten durch das Nachwuchsförderprogramm auch Unterstützung für einen möglichen Aufstieg in das ADAC GT Masters. „Das Programm Road to DTM ist interessant für mich – genauso wie der GT3-Sport. Es wäre eine Ehre, im ADAC GT Masters antreten zu dürfen“, sagt Robinson mit Blick auf die kommende Saison. Teamkollege Berndt ergänzt: „Die Unterstützung seitens des ADAC über das Programm Road to DTM finde ich super und hilfreich. Als junger Fahrer geht der Blick immer nach oben.“ Ob das Duo 2027 gemeinsam den Schritt in den GT3-Sport macht oder seinen Titel in der ADAC GT4 Germany verteidigt, ist noch offen.
Schrey gewinnt im BMW M2 Cup
Im Jahr 2026 erstmals vom ADAC ausgerichteten BMW M2 Cup setzte sich Schrey (Wallenhorst) durch. Der Routinier von Hofor Racing by Bonk Motorsport gewann den Markenpokal in seinem BMW M2 Racing und damit auch die „Road to DTM“. Schrey brachte bereits vor seinem Start im BMW M2 Cup umfangreiche Erfahrung mit und wurde 2021 Champion der ADAC GT4 Germany.
Kamenik auf dem Sprung in den Automobilsport
Den Einstieg in die „Road to DTM“ bildet die Deutsche Kart-Meisterschaft, wo das Nachwuchsprogramm in der OK-N-Kategorie verankert ist. Dort sicherte sich Kamenik den Titel und gewann damit zugleich die „Road to DTM“-Trophy. Der Tscheche erhält für die Saison 2027 die Startgebühr für eine Teilnahme im BMW M2 Cup oder in der ADAC GT4 Germany und damit die Chance, direkt vom Kart- in den Automobilsport zu wechseln. „Ich mich freue mich riesig auf das, was vor mir liegt. Mit der ‚Road to DTM‘ eröffnet sich für mich die Chance, den nächsten Schritt zu machen und mich im GT4- oder M2-Cup zu beweisen. Darauf bin ich sehr gespannt“, sagt Kamenik.
Für die Saison 2027 wird die „Road to DTM“ noch gezielter auf den direkten Aufstieg in die jeweils nächste Motorsport-Liga ausgerichtet. Dafür werden die Förderpakete auf allen Stufen neu strukturiert. Insgesamt stehen im kommenden Jahr 1,5 Millionen Euro in Geld- und Sachpreisen zur Verfügung. Davon profitieren erstmals die Gewinner der „Road to DTM“ in der Saison 2027.
