- 23. DTM-Sieg für Paffett, der dritte in der aktuellen Saison
- Robin Frijns holt vor heimischer Kulisse sein bestes DTM-Ergebnis
- Starke Leistung von René Rast wird nicht belohnt
Mit seinem Sieg baut Gary Paffet die Meisterschaftsführung aus
Foto: Mercedes-Motorsport
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„Das Ergebnis haben wir uns wirklich verdient“, freute sich Gary Paffett nach dem Rennen. „Ich hatte einen guten Start und konnte alles kontrollieren. Auch der Boxenstopp war wirklich gut. 28 Punkte an einem Tag zu holen, ist natürlich super, aber das kann man am Sonntag nicht unbedingt wieder erwarten. Es ist niemals einfach in der DTM.“ Das weiß auch Teamkollege Di Resta. Von Platz drei in das Rennen gestartet sah er als Zweiter die Zielflagge – und war mit dem Ergebnis zufrieden. „Es ist wichtig, konstant zu sein“, sagt Di Resta, der als einziger Fahrer in allen Rennen punkten konnte. „Am Ende des Jahres wird abgerechnet.“
Auch im Rennen wurde zum Schluss abgerechnet. Sehr zum Leidwesen von René Rast. Der Titelverteidiger wählte eine riskante Boxenstopp-Strategie, blieb lange draußen und wurde am Ende nicht belohnt. Nach einem Ausrutscher von Nico Müller musste das Safetycar auf die Strecke. Der von Rast herausgefahrene Vorsprung war dahin. „Das ist natürlich frustrierend“, erklärte Rast, für den eine Top-5-Platzierung möglich gewesen wäre. „Wir hatten die Pace, um vorne mitzufahren. Morgen probieren wir es nochmal.“
In der DTM-Fahrwertung hat Paffett seine Führung weiter ausgebaut. Zur Saisonhalbzeit liegt der DTM-Champion von 2005 mit 127 Punkten auf Platz eins vor Paul Di Resta (106), der sich um drei Positionen verbessern konnte. Timo Glock wurde im Rennen Sechster und belegt vor dem Rennen am Sonntag mit 100 Punkten Platz drei. Das zehnte DTM-Saisonrennen, das zweite in Zandvoort, startet am Sonntag wie gewohnt um 13:30 Uhr.