Dienstag, 8. Oktober 2019

Dreifachtriumph im Finale: Audi krönt seine erfolgreichste DTM-Saison

  • Nico Müller gewinnt Regenrennen vor Mike Rockenfeller und René Rast
  • Zwölfter Sieg im 18. Rennen für den Audi RS 5 DTM
  • Entwicklungsvorstand Rothenpieler: „Vorsprung durch Technik par excellence“
Meister und Vizemeister 2019: Renè Rast und Nico Müller
Copyright: Audi Communications Motorsport / Michael Kunkel
Regen, Feuerwerk und totale Partystimmung bei Audi: Auch im letzten Rennen der DTM 2019 hat die Marke mit den Vier Ringen der Konkurrenz keine Chance gelassen und ihre erfolgreichste DTM-Saison beim Finale in Hockenheim mit einem Dreifachtriumph gekrönt.

Zwölf Siege, zwölf Pole-Positions, zwölf schnellste Runden, 40 von 54 möglichen Podiumsplatzierungen: Der Audi RS 5 DTM war in der DTM 2019 mit seinem neuen Zweiliter-Vierzylinder-Turbomotor das Maß der Dinge. In der Herstellermeisterschaft sammelte Audi 1.132 Punkte – mehr als doppelt so viele wie Verfolger BMW. Nachdem René Rast schon im drittletzten Rennen auf dem Nürburgring den Fahrertitel geholt hatte, sicherte sich Nico Müller mit einem Sieg im letzten Rennen die Vizemeisterschaft vor Marco Wittmann im BMW. In der Teammeisterschaft belegten die drei Audi Sport Teams Rosberg, Abt Sportsline und Phoenix die ersten drei Plätze.

„Jeder bei Audi kann stolz auf diese außergewöhnliche Saison sein“, sagte Audi-Entwicklungsvorstand Hans-Joachim Rothenpieler, der in Hockenheim den Pokal für die Herstellermeisterschaft entgegennahm. „Das war Vorsprung durch Technik par excellence, aber auch eine fantastische Leistung der gesamten Audi-Mannschaft.“

Audi-Chef Bram Schot und Hildegard Wortmann, Vorständin für Marketing und Vertrieb, waren beim DTM-Finale ebenfalls vor Ort und freuten sich in der Box des Audi Sport Team Abt Sportsline über den dritten Saisonsieg von Nico Müller und die Plätze zwei und drei für Mike Rockenfeller und René Rast.

Auf regennasser Strecke war Nico Müller vom Audi Sport Team Abt Sportsline am Sonntag nicht zu schlagen: Von der Pole-Position aus fuhr der Schweizer souverän zum Sieg, obwohl er beim Boxenstopp etwas Zeit verlor und kurz hinter René Rast zurückfiel. „Es gibt kaum etwas Besseres, als die Saison mit einem Sieg zu beenden“, sagte Müller. „Die Vizemeisterschaft ist nun auch sicher. Es war eine großartige Saison. Danke an Audi und ABT für den tollen Job in diesem Jahr.“

Dank Mike Rockenfellers zweitem Platz verdrängte das Audi Sport Team Phoenix das BMW Team RMG im letzten Rennen noch vom dritten Platz der Teammeisterschaft. „Es war heute extrem rutschig“, sagte „Rocky“. „Leider hat mein zweiter Reifensatz nicht gut funktioniert. Aber von Startplatz sechs auf Platz zwei nach vorn zu fahren, ist absolut okay.“

René Rast gelang nach seinem Sieg am Vortag ein weiteres Podiumsergebnis. Der zweimalige DTM-Champion katapultierte sich in der ersten Runde von Startplatz acht auf Position zwei nach vorn, lag später kurz in Führung, ehe er Nico Müller und Mike Rockenfeller vorbeilassen musste. „Auf dem Podium zu stehen und den Meisterpokal in den Händen zu halten, war ein sehr emotionaler Moment“, sagte Rast. „Ich habe lange davon geträumt, in der DTM fahren zu dürfen. Dass ich den Titel nun schon ein zweites Mal gewonnen habe, ist unglaublich. Ich freue mich für jeden, der mitgearbeitet hat, meinen Traum Wirklichkeit werden zu lassen – es ist ein unglaubliches Gefühl. Danke an das Team Rosberg, danke an Audi!“

Mit Jamie Green, Robin Frijns und Loïc Duval auf den Positionen fünf, sieben und zehn sammelten alle sechs Audi-Werksfahrer im letzten Rennen Punkte. Alle sechs beendeten die Saison 2019 auch unter den besten acht der Fahrermeisterschaft.

Jonathan Aberdein vom Kundenteam WRT Team Audi Sport schloss die Saison 2019 trotz eines Ausfalls im Finale als bester Rookie des Jahres auf Tabellenrang zehn ab.

„Heute Abend verdient jeder eine Party“, sagte Audi-Motorsportchef Dieter Gass. „Solche Ergebnisse sind alles andere als selbstverständlich. Danke an alle für die viele harte Arbeit. Es ist für die ganze Audi-Familie ein verdienter Erfolg. Bei diesen schwierigen Bedingungen mit dem Regen erneut das komplette Podium zu besetzen und den siebten Sieg in Folge zu feiern, ist einfach fantastisch. Unsere Jungs haben heute keine Fehler gemacht. Ich freue mich auch sehr, dass Nico (Müller) die Saison mit einem Sieg beenden konnte, nachdem ihm der Titel durch die Finger geglitten ist.“

Ganz beendet ist das Jahr 2019 für die DTM aber noch nicht: Am 23. und 24. November finden im japanischen Fuji die ersten beiden gemeinsamen Rennen der DTM und der Super GT statt.
 

Montag, 7. Oktober 2019

Müller setzt den Schlusspunkt – Sieg im Regen Hockenheims

  • Dritter Saisonsieg und inoffizieller „Vizetitel“ für Nico Müller
  • Reines Audi-Podium beim abschließenden DTM-Rennen der Saison
  • Starker Regen sorgt für turbulentes Renngeschehen beim 18. Saisonlauf
Nico Müller siegt im letzten Saisonrennen
Copyright: Audi Communications Motorsport / Michael Kunkel

Es müllert wieder in der DTM. Mit seinem dritten Saisonsieg hat sich Nico Müller (SUI, Audi) Rang zwei im Gesamtklassement gesichert – und das bei äußerst schwierigen Bedingungen in Hockenheim. Ergiebiger Regen sorgte besonders in der Anfangsphase des abschließenden 18. Rennen der Saison für turbulente Szenen, mit vielen Positionswechseln, einer Safety-Car-Phase und einer Rennunterbrechung. Von der Pole-Position setzte sich Müller gegen seine Audi-Markengefährten Mike Rockenfeller (GER) und Champion René Rast (GER) durch.

Schnellste DTM aller Zeiten – erste Saison einer neuen Ära mit großem Sport, großem Spektakel

Mit einem reinen Audi-Podium endete die erste Saison einer neuen DTM-Ära passend zu ihrem Verlauf: Die Marke mit den vier Ringen sicherte sich Fahrer-, Marken- und Teamtitel, sowie ein Dutzend der 18 möglichen Saisonsiege. Nicht, ohne sich mit BMW und Aston Martin dabei packende Duelle zu liefern. Im zweiten Durchgang des Finales in Hockenheim war Timo Glock (GER) bester BMW-Verteter und beendete so eine schwierige Saison mit einem persönlichen Highlight – Rang vier. Mit einem weiteren Punkteresultat endete auch die Saison für Aston Martin: Jake Dennis (GBR) feierte sein fünftes Top-10-Ergebnis in 18 Rennen, für das R-Motorsport-Team war es der 19. Punkte-Erfolg.

SUPER GT und DTM – ein vielversprechender Anfang

In Hockenheim traten zudem erstmals Fahrzeuge aus der japanischen SUPER-GT-Serie und der DTM gemeinsam in einem Rennen an. Technisch ähnliche Fahrzeuge bei unterschiedlichem Rennformat – im Samstagsrennen beeindruckten die Gäste aus Fernost mit starken Leistungen, allen voran Jenson Button (GBR, Honda) als Neunter. Button zeigte dabei eine sehenswerte Aufholjagd, obwohl Einheitsreifen von Hankook, stehende Starts und reine Reifenwechsel Neuland darstellten. Bereits im kommenden Monat werden die beiden Rennserien ein weiteres gemeinsames Rennen austragen: Am 23. und 24. November treten in Fuji 15 SUPER-GT-Fahrzeuge gegen sieben DTM-Renner an. 

Stimmen – 2. Rennen, Saisonfinale Hockenheim

Nico Müller, Sieger
„Das war der Saisonabschluss, den wir uns gewünscht hatten. Mein Team und Audi haben einen tollen Job gemacht, das Auto über Nacht für den Regen konkurrenzfähig zu machen. Wir hatten hbeute einfach das Auto, das wir bei diesen Bedingungen gebraucht haben. Dazu haben wir alles richtig gemacht und haben jetzt die ‚Vizemeisterschaft‘ in der Tasche. Für die kommende Saison bin ich hochmotiviert. Das ultimative Ziel ist es immer, den Titel zu feiern. Genau daran werden wir arbeiten.“

Mike Rockenfeller, 2. Platz
„Es war ein guter Start für mich, doch auf einmal war René Rast in der Parabolika neben mir. Nach dem Abbruch haben wir uns entschieden, neue Reifen für den ersten Stint aufzuziehen. Das hat gut funktioniert. Wir hatten wohl nicht den besten Pflichtstopp – trotzdem großes Kompliment an die Jungs, denn vorne rechts hatten wir diesmal jemanden, der das noch nie gemacht hatte. Er musste einspringen, weil jemand krank geworden war. Leider konnte ich Nico mit dem zweiten Reifensatz nicht folgen. Trotzdem: ein großartiges Wochenende für mich, für unser Team und für Audi. Wir werden für kommende Saison härter arbeiten, um in der Meisterschaft ein Wörtchen mitzureden.“

René Rast, 3. Platz
„Von meinem Super-Start war ich selbst ein bisschen überrascht. Wir haben in den ersten Kurven ein paar Konkurrenten überholt und in der Parabolika noch Mike. Ich musste aber hoffen, dass er mich sieht, was in der Gischt schwer war. Nach dem Restart und dem Pflichtstopp waren wir mit dem Reifendruck etwas zu konservativ. Wenn es weniger regnete, hat es besser funktioniert. Wir waren aber insgesamt nicht im richtigen Fenster mit dem Reifendruck. Nach dieser tollen Saison wäre ein nächster Titel im kommenden Jahr natürlich ein großes Ziel, denn drei Titel haben nicht viele Fahrer geschafft.“

Jenson Button, 16. Platz
„Heute war ein harter Tag für uns, aber wir haben viel gelernt. Mit Sicherheit können die japanischen Teams für die Rennen in Fuji viele Erkenntnisse mitnehmen. Zudem müssen sich die DTM-Fahrer dort auf andere Bedingungen einstellen. Alles in allem habe ich das Wochenende in der DTM aber sehr genossen. Die Atmosphäre war großartig, der Zuspruch der Fans, hier treten große Marken gegeneinander an, das Racing ist herausragend – toll, dabei zu sein.“

Ergebnis – 2. Rennen, Saisonfinale Hockenheim

01. Nico Müller (SUI), Audi, 27 Runden in 1:04.45,023 Std.
02. Mike Rockenfeller (GER), Audi, + 3,835 Sek.
03. René Rast (GER), Audi, + 8,403 Sek.
04. Timo Glock (GER), BMW, + 11,849 Sek.
05. Jamie Green (GBR), Audi, + 13,094 Sek.
06. Joel Eriksson (SWE), BMW, + 16,248 Sek.
07. Robin Frijns (NED), Audi, + 22,172 Sek.
08. Jake Dennis (GBR), Aston Martin, + 36,954 Sek.
09. Bruno Spengler (CAN), BMW, + 51,319 Sek.
10. Loïc Duval (FRA), Audi, + 55,877 Sek.

Sonntag, 6. Oktober 2019

Qualifying Rennen 2: Rockenfeller Schnellster – aber Pole geht an Müller

Mike Rockenfeller fuhr zwar die schnellste Zeit, wurde aber bestraft und auf Startplatz 6 zurück versetzt
Foto: Jens Hawrda
Im strömenden Regen von Hockenheim ist Audi-Fahrer Mike Rockenfeller im Zeittraining für das letzte DTM-Rennen der Saison die Bestzeit gefahren. Mit seiner Zeit von 1:50,800 Minuten stand der Deutsche erstmals seit Moskau 2015 mal wieder ganz oben auf der Zeitenliste nach einem DTM-Qualifying.

Dennoch wird Rockenfeller nicht von der Pole-Position starten, denn gestern erhielt er im Rennen zum dritten Mal in dieser Saison eine Verwarnung, was laut Reglement eine Strafversetzung von fünf Plätzen in der Startaufstellung des nächsten Rennens zur Folge hat.

„Es hat stark geregnet, es war superkalt und es war sehr rutschig da draußen“, berichtete Mike Rockenfeller über die Bedingungen. „Wir wussten, dass wir eine gute Chance haben würden. Wir haben alles versucht, und es hat geklappt. Leider habe ich aber diese Gridstrafe, so dass ich nicht von der Pole-Position, sondern von P6 starten werde.“

Wegen Rockys Strafe erbt der Schweizer Audi-Fahrer Nico Müller, der bis auf 13 Tausendstelsekunden an Rockenfellers Bestzeit herankam, die Pole-Position. „Natürlich bin ich sehr froh darüber, aber ich hätte auch gerne die Bestzeit in der Session gehabt, statt die Pole wegen Mikes Strafe geschenkt zu bekommen. Ich glaube aber, dass wir die ganze Session über sehr stark waren, was mich für das Rennen zuversichtlich macht. Ich kann es kaum erwarten, rauszufahren und die Saison hoffentlich mit einem Erfolg abzuschließen.“

Timo Glock, Dritter im Zeittraining, wird neben Müller aus der ersten Reihe starten. „Ich bin natürlich sehr zufrieden“, sagte der bestplatzierte BMW-Fahrer. „Speziell, wenn dich der Mann an der Waage dich begrüßt mit den Worten: ‚Schön, dass du auch mal wieder da bist.‘ Das zeigt, dass wir ein durchwachsenes Jahr hatten. Deswegen ist es schön, zum Abschluss im Qualifying mal wieder vorne zu stehen. Aber das Rennen ist das, was zählt. Da gibt es vollen Angriff auf den Sieg heute. Wir haben nichts mehr zu verlieren. Das Wetter hilft uns ein bisschen und ich hoffe, dass wir eine gute Pace haben werden und mit einer klaren Sicht vorne absetzen können.“

Dem viertplatzierten Jamie Green (Audi) folgte mit Joel Eriksson, Marco Wittmann und Philipp Eng ein BMW-Trio auf den Positionen fünf bis sieben. Champion René Rast startet als Achter, seine Audi-Markenkollegen Robin Frijns und Loïc Duval komplettieren die Top Ten.

Jake Dennis und Ferdinand von Habsburg starten nebeneinander aus der sechsten Reihe nach einem ordentlichen Qualifying für R-Motorsport-Aston-Martin. Lexus-Fahrer Nick Cassidy war der schnellste Gastfahrer aus der japanischen SUPER-GT-Serie auf Rang 16, vor Jenson Button (19.) und Ronnie Quintarelli (21.).

Quelle: dtm.com

Samstag, 5. Oktober 2019

Stimmen der Aston-Martin Piloten nach dem Samstagsrennen

Paul Di Resta
Foto: Jens Hawrda
Paul Di Resta:
„Es war kein einfacher Tag für mich. Mein Start war nicht optimal und ich konnte zunächst keine großen Fortschritte im Rennen machen. Gegen Ende des ersten Stints hatte ich außerdem ein Problem, weshalb ich vorsichtig sein musste. Danach hatten wir einen guten Speed und ich bin nach zwei schwierigen Tagen sehr zufrieden mit dem siebten Platz. Es ist schön, wenn man aus eigener Kraft gegen die Konkurrenten kämpfen kann. Hoffentlich geht es morgen so weiter und wir erwischen dann einen problemfreien Tag.“ 

Jake Dennis:
„Das war ein ereignisreiches Rennen für mich. Mein Start war gut und ich kam bis in die Top-8 nach vorne. Der erste Stint verlief noch ordentlich, aber im zweiten Stint hatte ich nach der Safety-Car-Phase einen sehr hohen Reifenabbau. So war ich nur noch ein Passagier und konnte das Auto nicht richtig fahren. Das war schade, denn dadurch bin ich aus den Punkterängen herausgefallen und letztendlich Elfter geworden. Die Gründe für den starken Reifenabbau müssen wir jetzt genau analysieren.“

Daniel Juncadella:
„Bereits zu Rennbeginn fühlte es sich so an, als ob etwas nicht ganz stimmte. Ich bin weitergefahren und mein Rennen verlief soweit okay. Aber mit zunehmender Renndauer wurden die Vibrationen immer schlimmer, bis sie so stark waren, dass ich das Auto abstellen musste. Schade, aber morgen nehmen wir noch einmal einen Anlauf, um die Saison positiv abzuschließen.“ 

Ferdinand von Habsburg:
„Im Qualifying war es sehr rutschig, gerade zu Beginn, als die Reifen noch nicht hundertprozentig gegriffen haben. Sobald sie auf Temperatur waren, konnte ich den Grip spüren und hatte sehr viel Spaß. Leider konnte ich den zwölften Startplatz im Rennen nicht weiter verbessern, da ich gar nicht erst antreten konnte. Aber die Crew wird das Auto bis morgen reparieren, damit wir im letzten Saisonrennen noch einmal voll angreifen können.“

Paul Di Resta fährt im Aston Martin Vantage DTM auf Platz sieben

  • DTM-Finale in Hockenheim: Paul Di Resta belegt im vorletzten Saisonrennen Platz sieben – das gleiche Ergebnis wie schon im zweiten Saisonlauf in Hockenheim Anfang Mai
  • Paul Di Resta: „Ich bin nach zwei schwierigen Tagen sehr zufrieden mit dem siebten Platz. Es ist schön, wenn man aus eigener Kraft gegen die Konkurrenten kämpfen kann.“
  • Dr. Florian Kamelger: „Der siebte Platz von Paul ist ein versöhnliches Ende eines für uns bislang schwierigen Wochenendes. Wir schauen jetzt optimistisch nach vorne und wollen morgen bei laut der Vorhersage schlechtem Wetter noch einmal angreifen.“

Foto: R-Mototorsport
Drei Rennen in Hockenheim, drei Mal Punkte für R-Motorsport: Das Team sammelt nach den beiden Läufen beim Saisonauftakt Anfang Mai auch im dritten DTM-Rennen des Jahres auf dem Hockenheimring Zähler.

Das R-Motorsport-Quartett qualifizierte sich innerhalb von drei Zehntelsekunden voneinander für den vorletzten Saisonlauf in Hockenheim. Ferdinand von Habsburg (22, Österreich) kam als bester Fahrer des Teams auf Startplatz zwölf, konnte aber in Folge eines Motorproblems nicht am Rennen teilnehmen.

Paul Di Resta (33, Großbritannien) machte im Verlauf des Rennens neun Positionen gut und sammelte als Siebter sechs weitere Zähler. Damit erzielte der DTM-Champion des Jahres 2010 das gleiche Ergebnis wie im zweiten Saisonlauf Anfang Mai an gleicher Stelle.

Jake Dennis (24, Großbritannien) lieferte sich in der Schlussphase des Rennens etliche spannende Duelle, unter anderem gegen BMW-Pilot Bruno Spengler sowie den ehemaligen Formel-1-Weltmeister Jenson Button im Honda. Schlussendlich überquerte er die Ziellinie auf Platz elf knapp außerhalb der Punkteränge.

Daniel Juncadella (28, Spanien) kam als letzter Fahrer im Feld während einer Safety-Car-Phase zu seinem Pflichtstopp an die Box. Kurz darauf musste er sein Auto mit einem defekten Frontsplitter an der Box abstellen und das Rennen vorzeitig aufgeben.

Weiter geht es am Sonntag um 10:35 Uhr mit dem zweiten Qualifying in Hockenheim, bevor R-Motorsport seine Debütsaison in der DTM um 13:30 Uhr mit dem letzten Saisonlauf abschließt.