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| Mattias Ekström mit Juan Pablo Montoya Foto: Audi-Motorsport |
Dienstag, 8. Dezember 2015
Ekström bei Kart-Rennen in Kolumbien bejubelt
Scheider begeistert bei der Formula Snow
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| Timo Scheider auf einem etwas andrem Renngerät Foto: Audi-Motorsport |
Montag, 7. Dezember 2015
Edoardo Mortara und Jamie Green auf Essen Motor Show
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| Jamie Green im Interview auf der Essen Motor Show Foto: Audi-Motorsport |
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| Edoardo Mortara schrieb fleißig Autogramme für die Fans Foto: Audi-Motorsport |
Mercedes-AMG DTM Team gibt sechs Talenten eine Testchance im Mercedes-AMG C 63 DTM
- DTM-Testfahrten vom 01.-03. Dezember in Jerez de la Frontera
- Maro Engel, Jazeman Jaafar, Mikkel Jensen, Marvin Kirchhöfer, Kevin Magnussen und Raffaele Marciello testen Mercedes-AMG C 63 DTM
- Ulrich Fritz: „Alle haben sich hervorragend geschlagen und sehr gut mit unseren Ingenieuren zusammengearbeitet.“
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| Foto: Mercedes-Motorsport |
Während Jazeman Jaafar, Mikkel Jensen, Marvin Kirchhöfer und Kevin Magnussen in dieser Woche zum ersten Mal in einem DTM-Fahrzeug von Mercedes-Benz Platz nahmen, konnten Maro Engel (zwischen 2008 und 2011 42 DTM-Rennen für Mercedes-Benz) sowie Raffaele Marciello (DTM-Test mit Mercedes-Benz für seinen Gewinn der FIA Formel 3 Europameisterschaft 2013) auf eine gewisse Erfahrung in einem DTM-Auto zurückblicken.
Bereits am Montag erhielten Sebastian Asch und Luca Ludwig zum ersten Mal die Gelegenheit, ein DTM-Auto in Jerez de la Frontera zu testen. Der Test war eine Belohnung für ihre Leistungen im AMG Customer Sports Programm. Neben den beiden ADAC GT Masters Champion von 2015 absolvierten auch ihre Väter, die beiden ehemaligen DTM-Fahrer Roland Asch und Klaus Ludwig, einige Runden im DTM-Meisterauto des Jahres 2015.
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| Foto: Mercedes-Motorsport |
Jazeman Jaafar: „Es war ein ganz besonderer Tag für mich, einmal ein DTM-Auto von Mercedes-Benz fahren zu dürfen. Das hat mir sehr viel Spaß gemacht. Der Abtrieb und die Arbeitsweise des Teams sind etwas ganz Besonderes. Ich habe mein Programm absolviert und dabei viel gelernt. Hoffentlich darf ich das noch öfter erleben.“
Mikkel Jensen: „Das war ein wundervoller Tag. Ich bin zum ersten Mal in einem DTM-Auto und überhaupt zum ersten Mal mit einem Fahrzeug mit so viel Leistung gefahren. Alles war neu für mich, aber ich habe mich recht schnell daran gewöhnt und hatte viel Spaß. Vielen Dank an das Mercedes-AMG DTM Team für diese Chance, hoffentlich darf ich bald wieder damit fahren.“
Marvin Kirchhöfer: „Dieser DTM-Test war für mich eine sehr interessante und neue Erfahrung. Es hat mir extrem viel Spaß gemacht, das Auto zu fahren. Natürlich musste ich mich zunächst an das Fahrverhalten gewöhnen, aber ich bin im Verlauf des Tages immer besser damit klargekommen. Ich bin Mercedes-Benz sehr dankbar, dass ich diese Gelegenheit erhalten habe und ich hoffe, dass ich in Zukunft vielleicht darauf aufbauen kann.“
Kevin Magnussen: „Es war ein richtig guter Tag und der Test hat mir sehr viel Spaß gemacht. Die DTM ist eine komplett neue Erfahrung für mich. Ich bin bislang immer Formel-Autos gefahren. Aus diesem Grund war es für mich natürlich etwas ganz Neues, einen Tourenwagen zu testen. Das Auto besitzt sehr viel Abtrieb und viel mehr Grip, als man erwarten würde. Ich kann mir vorstellen, dass die Rennen mit diesen Autos richtig Spaß machen.“
Raffaele Marciello: „Es war ein super Erlebnis, das DTM-Auto fahren zu dürfen. Ich war zum ersten Mal in Jerez, die Strecke gefällt mir jedoch sehr gut. Es war etwas schwierig, mich sofort im Auto zurechtzufinden. Aber es war schön, so viel Abtrieb zu spüren und auf jeder Runde an das Limit gehen zu können, ohne die Reifen überzustrapazieren.“
Ulrich Fritz, Mercedes-AMG DTM Teamchef: „Die Testwoche in Jerez de la Frontera war eine wunderbare Gelegenheit, um sechs unglaublich engagierten und vor allem sehr schnellen Rennfahrern eine Testchance in unserem Mercedes-AMG C 63 DTM zu geben. Alle haben sich hervorragend geschlagen und sehr gut mit unseren Ingenieuren zusammengearbeitet. Vor der neuen Generation saßen am Montag aber noch einmal zwei erfahrene Haudegen im Cockpit und es war eine besondere Freude, die Begeisterung von Roland Asch und Klaus Ludwig zu erleben, als sie nach vielen Jahren wieder einmal ein DTM-Auto fahren durften und am liebsten gar nicht mehr ausgestiegen wären. Das alte Sprichwort bewahrheitet sich eben doch: Einmal Racer, immer Racer.“
Sonntag, 6. Dezember 2015
DTM: Youngster beeindruckt vom Audi RS 5 DTM
- Dreitägige DTM-Testfahrten im spanischen Jerez abgeschlossen
- Sechs internationale Nachwuchstalente im DTM-Auto von Audi
- DTM-Star Mattias Ekström als Referenz
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| Mitch Evans, Antonio Giovinazzi, Matthew Brabham, Arthur Pic, Ben Hanley, Alex Palou (v.l.) Foto: Audi-Motorsport |
Jeweils ein halber Tag mit der Testmannschaft von Audi Sport, rund 300 Kilometer am Steuer des Audi RS 5 DTM, Simulationen von Zeittraining und Rennen, Startübungen und der erfolgreichste Audi-DTM-Pilot aller Zeiten – Mattias Ekström – als Referenz: Matthew Brabham (21/USA), Mitch Evans (21/Neuseeland), Antonio Giovinazzi (21/Italien), Ben Hanley (30/Großbritannien), Alex Palou (18/Spanien) und Arthur Pic (24/Frankreich) erhielten in Andalusien in der ersten Dezember-Woche eine Chance, von der viele junge Rennfahrer träumen.
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| Foto: Audi-Motorsport |
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| Mattias Ekström setzte die Referenzzeit beim Test Foto: Audi-Motorsport |
Matthew Brabham (21): Amerikaner mit Wurzeln in Australien
Den Anfang machte am Dienstagmorgen ein 21-jähriger US-Amerikaner mit australischen Wurzeln und einem berühmten Nachnamen: Matthew Brabham. Dessen Vater Geoff gewann 1993 die 24 Stunden von Le Mans, Großvater Jack Brabham war dreimal Formel-1-Weltmeister. Der jüngste Spross der Brabham-Dynastie versucht, in der IndyCar-Serie Fuß zu fassen, ist aber auch großer Fan der DTM. „Ich bin mit Videospielen aufgewachsen und da war die DTM immer eine der besten Serien für mich“, sagt er. „Auch in der ‚echten‘ DTM ist das Racing großartig und unterhaltsam. Ich verfolge die Rennen seit Jahren im Fernsehen. Für mich ist ein Traum in Erfüllung gegangen, dass ich eines dieser Autos fahren durfte. Der Audi RS 5 DTM ist wirklich fantastisch – überhaupt nicht so schwerfällig, wie man das von einem Tourenwagen erwartet. Es war eine großartige Erfahrung für mich.“
Mitch Evans (21): Neuseeländer aus dem Formel-1-Umfeld
Am Dienstagnachmittag war Mitch Evans an der Reihe, GP3-Champion des Jahres 2012 und in diesem Jahr Fünfter der GP2-Serie. Der 21-jährige Neuseeländer ist ein Schützling des ehemaligen Formel-1-Stars Mark Webber und durfte auch bereits den aktuellen LMP1-Porsche testen. „Einige meiner Freunde fahren inzwischen DTM. Ich verfolge die Serie im Fernsehen und wollte so ein Auto unbedingt einmal fahren – am liebsten einen Audi“, erzählt der „Kiwi“. „Es ist cool, dass es geklappt hat. Ich habe nicht viel Erfahrung mit einem Dach über meinem Kopf und war überrascht, wie viel Abtrieb und Grip der Audi RS 5 DTM generiert. Es ist atemberaubend, wie man in den schnellen Kurven attackieren kann. Auch die Bremsleistung ist fantastisch.“ Bisher war der Neuseeländer auf den Formelsport fokussiert, doch das muss nicht so bleiben: „Mein Ziel ist, mit einem Hersteller zusammenzuarbeiten. Ich hoffe, ich konnte Audi bei diesem Test ein wenig beeindrucken.“
Ursprünglich war Antonio Giovinazzi für Mittwochnachmittag eingeplant. Weil der Italiener aber kurzfristig die Einladung erhielt, auch am zeitgleich stattfindenden GP2-Test in Abu Dhabi teilzunehmen, durfte er bereits Mittwochvormittag ans Steuer des Audi RS 5 DTM. „Der direkte Vergleich zwischen DTM und GP2 wird bestimmt interessant“, so der Zweitplatzierte der Formel-3-Europameisterschaft. Für Giovinazzi war es neben zwei bereits absolvierten DTM-Rennen der dritte Test mit Audi Sport: „Trotzdem lerne ich noch immer jedes Mal etwas Neues dazu“, sagt der 21-jährige Italiener. „Ich bin Audi sehr dankbar, dass ich eine weitere Gelegenheit bekommen habe, ein DTM-Auto zu testen. Diese Autos zu fahren, macht wirklich eine Menge Spaß und ich konnte meinen Fahrstil weiter verfeinern. Es war ein intensiver Vormittag, aber ich habe ihn sehr genossen.“
Ben Hanley (30): vom Kart in den Audi RS 5 DTM
Mit 30 Jahren mag Ben Hanley nicht mehr als klassischer Youngster gelten. Trotzdem machte der Brite den größten Schritt aller Testteilnehmer, als er am Mittwochnachmittag ins Cockpit des Audi RS 5 DTM kletterte: Hanley gewann in diesem Jahr die Kart-Europameisterschaft der FIA. „Ein DTM-Auto testen zu dürfen, war für mich eine ganz besondere Gelegenheit“, so Hanley. „Ich habe mich darauf konzentriert, den bestmöglichen Job zu machen und diese Chance zu nutzen.“ Hanley hat seine jüngsten Erfolge im Kart erzielt, bringt aber auch Erfahrung in verschiedenen Formel-Rennserien mit. Auch im Simulator hat er bereits gearbeitet. „Ich bin für jede Form des Motorsports offen, Motorsport ist meine Passion“, sagt er. „Natürlich würde ich liebend gerne DTM fahren. Die Rennen sind sehr eng, Konstanz ist wichtig. Als Fahrer kann man dort noch einen Unterschied machen.“
Alex Palou (18): GP3-Sieger im DTM-Cockpit
Alex Palou kam mit einem breiten Grinsen nach Jerez: Der junge Spanier hatte am Sonntag zuvor im Rahmen des Formel-1-Finales in Abu Dhabi sein erstes GP3-Rennen gewonnen. Palou gilt als eines der größten Nachwuchstalente Spaniens und nahm bereits vor einem Jahr als damals 17-Jähriger am „Young Driver Test“ von Audi Sport teil. „Dass ich erneut eine Einladung erhalten habe, hat mich sehr gefreut“, so Palou. „Auch wenn mein Ziel die Formel 1 ist, bin ich glücklich, dass ich den Audi RS 5 DTM ein zweites Mal testen durfte. Die DTM ist eine der besten Meisterschaften, die es im Rennsport gibt.“ Palou ist mit Audi-Werksfahrer Miguel Molina befreundet. „Seit Miguel in der DTM fährt, verfolge ich die Serie – nach meinem ersten Test im Vorjahr natürlich noch intensiver. Seitdem habe ich mir jedes Rennen angeschaut und mich geärgert, dass der Titel am Ende nicht an Audi gegangen ist.“
Arthur Pic (24): Premiere im Tourenwagen
Obwohl erst 24 Jahre alt, ist Arthur Pic bereits seit neun Jahren im Formelsport aktiv – zuletzt in der GP2-Serie. Der jüngere Bruder von Formel-1-Pilot Charles Pic saß in Jerez am Donnerstagnachmittag zum ersten Mal am Steuer eines Tourenwagens. „Die Vorderräder nicht zu sehen, war für mich natürlich erst einmal ungewohnt“, so der Franzose. „Auch die Sicht ist eingeschränkt. Ich habe versucht, das Beste aus dieser Gelegenheit zu machen, denn ich habe lange auf diese Chance gewartet.“ Pic interessiert sich schon länger für die DTM. „Ich habe vor ein paar Jahren zufällig in Aragon einen DTM-Test gesehen“, erzählt Pic. „Damals sagte ich mir: Das würde ich auch gerne einmal fahren. Seitdem habe ich darauf hingearbeitet und die DTM mit großem Interesse verfolgt. Es ist klasse, dass man die Rennen live auf YouTube sehen kann. Die DTM ist eine tolle Serie mit richtig guten Fahrern. Wenn sich die Chance ergeben würde, in der DTM zu fahren, würde ich sie sofort nutzen.“
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