Dienstag, 1. Oktober 2013

Nachgefragt bei … Mike Rockenfeller

vorzeitig DTM-Champion 2013, Mike Rockenfeller
Foto: Audi-Motorsport
Wie viele Nachrichten und Anrufe hatten Sie auf Ihrem Handy, nachdem Sie als neuer DTM-Champion von der Siegerehrung zurückkamen?

„Weit über 100 waren es auf jeden Fall und dazu noch so viele Anrufe, die ich nicht annehmen konnte. Ich freue mich auf die ruhigen Momente, in den denen ich alles in Ruhe lesen kann. Das wird aber frühestens morgen sein.“

Haben Sie schon ein bisschen realisieren können, was heute passiert ist?
„Das wird bestimmt ein bisschen dauern, aber das ist auch in Ordnung. Direkt nach dem Rennen war ja erst einmal Party angesagt. Meine Jungs vom Team haben so eine großartige Feierlaune – auch für die freue ich mich riesig über diesen Titel.“

Wie hoch war Ihr Puls am Start?
„Der Puls war niedrig. Ich habe mich sogar ein wenig gewundert, dass ich nicht viel von Anspannung und Nervosität gespürt habe. Das hat sich dann nach ein paar Sekunden geändert, denn ich habe ja gemerkt, dass ich sehr gut losgekommen bin. Als das Team mir gesagt hat, dass mein Start untersucht wird, war ich schon unruhig. Zum Glück hat sich dann schnell alles aufgelöst – da war ich erleichtert und konnte mein Rennen fahren.“

Motorsport ist Teamwork – war dieses Wochenende ein gutes Beispiel dafür?
Schon die ganze Saison ist ein perfektes Beispiel dafür. Ich hatte immer schnelle Boxenstopps und auch in Sachen Strategie hatten wir oft ein glückliches Händchen. Das Team Phoenix stellt jetzt zum zweiten Mal in drei Jahren den Meister – die können wirklich stolz auf sich sein. Heute im entscheidenden Rennen hat mir dann Timo (Scheider) viel geholfen. Er hätte eigentlich den zweiten Platz verdient gehabt. Ich danke allen für ihre Unterstützung in dieser Saison.“

Sie haben 2010 Le Mans und Daytona gewonnen, jetzt den DTM-Titel. Können Sie diese Erfolge einordnen?
„Verschiedene Siege und Titel sind nicht zu vergleichen. Erfolge bei Klassikern sind natürlich etwas ganz Besonderes. Was die Qualität der Gegner und die Technik angeht, gibt es kein höheres Niveau als in der DTM – deshalb macht es mich besonders stolz, den Titel in diesem hart umkämpften Jahr geholt zu haben.“



Montag, 30. September 2013

DTM Zandvoort - Augusto Farfus holt 50. DTM-Sieg für BMW


Augusto Farfus hat in seinem Castrol EDGE BMW M3 DTM den zweiten DTM-Sieg hintereinander gefeiert. Der BMW Team RBM Pilot triumphierte beim vorletzten Rennen des Jahres in Zandvoort  souverän und errang seinen dritten Saisonsieg. Vom zweiten Platz gestartet übernahm der 30-Jährige gleich zu Beginn die Führung von BMW Team MTEK Fahrer Marco Wittmann, der zum ersten Mal in seiner DTM-Karriere von der Poleposition ins Rennen gegangen war. Farfus gab die Führung nicht mehr ab und sah schließlich als Sieger die Zielflagge. Trotz des erneut starken Auftritts in Zandvoort hat Farfus vor dem letzten Rennen der Saison in Hockenheim keine Chance mehr auf den Gewinn des Fahrertitels. Jubeln konnte Audi-Pilot Mike Rockenfeller, der nun dank seines zweiten Platzes nicht mehr von der Spitze zu verdrängen ist.
sicherte in Zandvoort den 50. DTM Sieg für BMW - Augusto Farfus
Foto: BMW-Motorsport
Dritter in Zandvoort wurde Rockenfellers Markenkollege Timo Scheider, der erstmals in dieser Saison auf das Podium klettern durfte. Bester Fahrer eines DTM Mercedes AMG C-Coupè war Gary Paffett als Neunter. Das vorletzte Rennwochenende verfolgten 41.000 Fans.
 
Eine beeindruckende Aufholjagd zeigte der Schwede Mattias Ekström (Audi). Der zweimalige DTM-Champion war von Position elf gestartet und wurde am Ende Vierter. Dahinter kam Marco Wittmann (BMW) ins Ziel, der sich am Vortag die erste Pole-Position seiner Karriere in der populärsten internationalen Tourenwagenserie erkämpft hatte.
 
Für den BMW M3 war es ein Jubiläumssieg: Zum insgesamt 50. Mal bescherte der erfolgreichste Tourenwagen der Welt einem BMW Piloten den Triumph in der DTM. Den Anfang hatte Harald Grohs  in Hockenheim am 29. März 1987 gemacht. Gleich beim ersten Auftritt des neuen BMW M3 fuhr der Deutsche als Sieger über die Ziellinie, der spätere Champion Eric van de Poele sorgte als Zweiter für einen Doppelsieg. Es folgten Erfolge in Serie, erreicht von Fahrern wie Steve Soper, Fabien Giroix, Johnny Cecotto, Joachim Winkelhock, Christian Danner und Roberto Ravaglia, der 1989 den zweiten Fahrertitel für den BMW M3 errang. Nach dem DTM-Comeback von BMW in der Saison 2012 ließen die BMW Piloten bis heute neun weitere Triumphe mit dem BMW M3 DTM folgen.
 
Rennergebnis Zandvoort (Top-Five):
 
1. Augusto Farfus BMW,
2. Mike Rockenfeller Audi,
3. Timo Scheider Audi,
4. Mattias Ekström Audi,
5. Marco Wittmann BMW.

GT-Masters Finale Hockenheim - Alessi/Keilwitz mit Corvette Champions


Masters. In einem atemberaubenden Finale am Wochenende in Hockenheim vor 21.200 Zuschauern  reichte Alessi/Keilwitz auf Corvette Rang sechs zum Titelgewinn. Ihre engsten Verfolger um den Titel, Maximilian Buhk und Maximilian Götz (Polarweiss Racing) schieden im Mercedes-Benz SLS AMG GT3 nach einem technischen Defekt aus. „Endlich haben wir geschafft“, jubelte Keilwitz, der nach der Zieldurchfahrt seinen Gefühlen freien Lauf ließ. Der Sieg im letzten Saisonrennen ging an Frank Kechele und Dominik Schwager, (Lambda Performance) im Ford GT, die nach ihrem Erfolg am Samstag zu einem lupenreinen Doppelsieg fuhren. Die beiden Audi R8 von Christopher Mies und Christer Jöns Markus Winkelhock (beide Prosperia C. Abt Racing) komplettierten das Podium und sicherten damit den Titel in der Teamwertung für Prosperia C. Abt Racing.
ADAC-GT-Masters Champions Alessi/Keilwitz Corvette
Foto: ADAC-Motorsport
Das Finale des ADAC GT Masters startete für die neuen Champions Alessi/Keilwitz dramatisch. Nach dem Start wurde Keilwitz in der Spitzkehre von Simon Knap (DB Motorsport) im BMW Z4 umgedreht und fiel bis an das Ende des Feldes zurück. Keilwitz startete eine Aufholjagd und kämpfte sich vom letzten Platz wieder bis in die Top-Zehn. Die Vorentscheidung im Titelkampf schien zugunsten von Götz/Buhk gefallen, denn Buhk lag hinter der von der Pole gestarteten Corvette von Jeroen Bleekemolen (Callaway Competition) auf Rang zwei. In Runde 14 nahm der Titelkampf abermals eine unerwartete Wende, als Buhk seinen Mercedes- Benz nach einem Motorschaden am Streckenrand abstellen musste. Von dem Moment an mussten Keilwitz und Alessi ihre Corvette nur noch sicher ins Ziel bringen. Alessi ging in der zweiten Rennhälfte kein Risiko ein und fuhr unter den Augen von Dr. Thomas Sedran, President und Managing Director von Chevrolet und Cadillac Europe, mit Platz sechs zum Titel.
verdient Meister 2013 Diego Alessi/Daniel Keilwitz
Foto: ADAC-Motorsport
 „Nach dem Dreher in der ersten Kurve hatte ich für einen Moment schon aufgegeben“, beschreibt Keilwitz seine Gefühle auf dem Weg zum Titel. „Ich wollte aber nicht glauben, dass wir den Titel auf so eine Weise verlieren und habe angegriffen. Mein Speed war gut und die anderen Fahrer waren auch alle sehr fair und haben mich bei der Aufholjagd nicht blockiert. Es wurde auch Zeit, dass wir den Titel holen. Es hätte einfach nicht sein dürfen, dass wir den Titel schon wieder im letzten Rennen verlieren.“
Alessi rang nach der Zieldurchfahrt um Worte. „Ich bin absolut sprachlos und kann noch überhaupt nicht fassen, was heute passiert ist. In meiner Rennfahrerkarriere habe ich schon sehr viel erlebt. Daher habe ich auch nach dem Dreher von Daniel in der ersten Runde resigniert und dachte, dass es auch in diesem Jahr nicht klappt. Doch dann hat der Motorsport-Gott offenbar nochmals seine Meinung geändert. Nachdem Daniel eine starke Aufholjagd hingelegt hat, habe ich wieder Hoffnung geschöpft. Nach dem Pech des Mercedes-Benz konnten wir dann etwas Tempo rausnehmen.“




Samstag, 28. September 2013

DTM Zandvoort - Marco Wittmann feiert erste DTM-Poleposition


Marco Wittmann vom BMW Team MTEK ist in seinem neunten DTM-Qualifying zum ersten Mal auf die Poleposition gefahren. Seine Zeit von 1:30,894 Minuten am Steuer seines Ice-Watch BMW M3 DTM war in der vierten Qualifying-Session von keinem seiner Konkurrenten zu unterbieten.


die drei Trainingsbesten von Zandvoort Rockenfeller, Wittmann u. Farfus (v.l.)
Foto: DTM-Media
Auch nicht von Augusto Farfus (BR): Der BMW Team RBM Pilot machte jedoch als Zweiter in seinem Castrol EDGE BMW M3 DTM die komplette erste BMW Startreihe perfekt. Er steht damit unmittelbar vor Mike Rockenfeller (Audi), dem der Brasilianer als einziger Pilot im Feld den Gewinn des Fahrertitels noch streitig machen kann. Um seine Chance auf einen Titelgewinn zu wahren und die Entscheidung auf das Saisonfinale in Hockenheim (18. bis 20. Oktober) zu vertagen, muss der BMW-Pilot in Zandvoort mindestens acht Zähler mehr holen als Rockenfeller. Dem Audi-Piloten würde dagegen ein Sieg oder Platz zwei zum vorzeitigen Triumph genügen.

Wittmann sorgte für die vierte Poleposition für BMW in dieser Saison und die 38. in der DTM-Historie. Zum dritten Mal in diesem Jahr starten zwei BMW im Rennen Seite an Seite aus der ersten Reihe.

Joey Hand und Timo Glock erreichten ebenfalls viel versprechende Startplätze. Hand verpasste als Fünfter den Einzug in die vierte Qualifying-Session nur knapp. Glock feierte in seinem DEUTSCHE POST BMW M3 DTM als Achter das bisher beste Ergebnis seiner DTM-Karriere.
Bruno Spengler (CA) vom BMW Team Schnitzer hat es zum ersten Mal in der laufenden DTM-Saison nicht in die Top-Ten geschafft. Der amtierende Champion belegte in seinem BMW Bank M3 DTM den 16. Platz. Nach seiner Kollision mit Robert Wickens in Oschersleben rückt er in der Startaufstellung um zwei Positionen nach hinten und geht von Position 18 ins Rennen.

Stimmen nach dem Qualifiying:

Marco Wittmann (BMW Team MTEK, Platz 1):
„In meinem ersten Jahr in der DTM gleich auf der Poleposition zu stehen, ist einfach unglaublich. Das Qualifying war eine enge Angelegenheit. Aber im Einzelzeitfahren ist mir dann eine fast perfekte Runde gelungen. Das ist ein fantastischer Tag für mich. Danke an das BMW Team MTEK, das mir ein super Auto zur Verfügung gestellt hat. Auf diesen Erfolg habe ich lange hingearbeitet." 
holt in Zandvoort seine erste Pole in der DTM: Marko Wittmann
Foto: BMW-Motorsport

Augusto Farfus (BMW Team RBM, Platz 2):
„Glückwunsch an Marco zu seiner ersten Poleposition in der DTM. Auch ich wäre gerne von P1 gestartet, aber er hat eine fantastische Rundenzeit hingelegt. Ich habe mich sowohl im freien Training wie auch im Qualifying sehr gut gefühlt. Allerdings hat sich die Strecke im Verlauf der Sessions immer wieder verändert. Deshalb bin ich sehr zufrieden mit meinem zweiten Startplatz. Ich freue mich schon jetzt auf das Rennen." 


Mike Rockenfeller (Schaeffler Audi RS 5 DTM), Platz 3):
„Es ist eine gute Startaufstellung, sie hat Würze. Ich bin mit meiner Position zufrieden, aber nicht mit meiner Pace im Qualifying. Ich habe alles gegeben, hatte aber etwas mit dem Auto zu kämpfen. Es wird morgen nicht leicht, Augusto (Farfus) zu knacken. Aber mein Ziel bleibt unverändert, das Rennen zu gewinnen."


Timo Scheider (AUTO TEST Audi RS 5 DTM), Platz 4):
„Ein sauberes Qualifying ohne Probleme mit einem guten Einzug in Q4. Als ich über Funk die Zeit von Marco Wittmann hörte, wusste ich, dass diese Runde nur mit viel Risiko zu schlagen ist. Und das Risiko war bei mir etwas zu groß. Im Vergleich zu meiner persönlichen Bestzeit war ich anfangs schneller. Ich habe dann versucht, alles zu geben und habe zu viel riskiert. Am Ende war es die zweite Startreihe. Wir können Mike (Rockenfeller) helfen und selbst auf dem Podium stehen – das wird morgen unser Ziel sein."

Ford-Sieg beim ADAC GT Masters-Titelthriller in Hockenheim

Das Finale des ADAC GT Masters in Hockenheim entwickelt sich zu einem Rennsport-Thriller. Vor dem letzten Saisonrennen reduzierten Maximilian Buhk und Maximilian Götz (Polarweiss Racing) mit einem zweiten Platz ihren Rückstand auf die Tabellenführer Diego Alessi / Daniel Keilwitz (Callaway Competition) in einer Corvette auf nun sechs Punkte. Der Sieg ging an Frank Kechele und Dominik Schwager (Lambda Performance) im Ford GT. Das Ford-Duo hat in Hockenheim keine Chance mehr auf den Titel. Robert Renauer, der im Porsche 911 am Sonntag ebenfalls noch Titelchancen besitzt, wurde gemeinsam mit Martin Ragginger (Tonino powered by Herberth Motorsport) Dritter. „Der Sieg sah vermeintlich einfach aus, doch es war nicht leicht die Konzentration aufrecht zu erhalten, wenn man mit gutem Vorsprung an der Spitze liegt", so Kechele.
 
Dominik Schwager (links) u. Frank Kechele siegen souverän im ersten Lauf
Foto: ADAC-Motorsport
 
Kechele/Schwager fahren souverän zum Sieg

Der Start zum vorletzten ADAC GT Masters-Rennen der Saison begann mit einer Schrecksekunde. Nach voneinander unabhängigen Unfällen von Gerd Beisel (RWT Racing) in einer Corvette auf der Start-Ziel-Geraden und Rahel Frey (Prosperia C. Abt) in einem Audi R8 in der Parabolica-Kurve, wurde das Rennen nach der ersten Runde mit der roten Flagge unterbrochen. Frey blieb unverletzt, Beisel wurde zur Untersuchung ins Krankenhaus eingeliefert. Nach 32-minütiger Unterbrechung wurde das Rennen hinter dem Safety-Car über eine Distanz von 40 Minuten wieder gestartet. Kechele setzte sich im Ford vom ersten Startplatz aus vor Titelverteidiger Götz im Mercedes-Benz souverän an die Spitze. Der Ford-Pilot baute den Vorsprung sukzessive aus und übergab den flachen US-Sportwagen mit sicheren fünf Sekunden Vorsprung an Schwager. Der Münchener, der bereits im vergangenen Jahr den vorletzten Saisonlauf in Hockenheim gewonnen hat, stellte mit sicheren 7,3 Sekunden Vorsprung den zweiten Saisonsieg für den Ford GT beim Heimrennen von Lambda Performance aus Wiesbaden sicher.

„Ich habe in den ersten Runden stark gepusht, um einen Vorsprung und damit ein so stressfreies Rennen wie nur möglich zu haben", erklärte Kechele. Von dem Vorsprung profitierte dann Schwager in der zweiten Rennhälfte: „Frank hat mir das Auto mit einem guten Vorsprung übergeben, daher war es sicherlich nicht eines meiner schwierigsten Rennen. Es war aber dennoch nicht einfach den Vorsprung zu verwalten, am Ende kann immer noch etwas passieren. Das Wichtigste ist heute allerdings nicht unser Sieg, sondern dass die beiden Unfälle in der ersten Runde glimpflich ausgegangen sind."
im Ford GT zum Sieg Schwager/Kechele
Foto: ADAC-Motorsport
 
Die Tabellenspitze schiebt sich nach dem Rennen am Samstag noch enger zusammen. Alle sieben Fahrer auf Corvette, Mercedes-Benz, Porsche und BMW, die am Sonntag noch intakte Chancen auf den ADAC GT Masters-Titel besitzen, landeten in den Top-Fünf. Götz und Buhk freuten sich über Platz zwei, denn mit dem Podiumsplatz machte das Mercedes-Benz-Duo acht Punkte auf die Tabellenführer Alessi/Keilwitz gut. Das Corvette-Duo kam auf Rang fünf ins Ziel. 
Morgen geht es im Finale um die Meisterschaft. Es wird sehr schwer, aber ich mache mir schon Hoffnungen", so Titelverteidiger Götz.

Seine Chancen auf den Titel wahrte auch Renauer als Dritter, der im Porsche 911 nun neun Punkte Rückstand hat. Claudia Hürtgen und Dominik Baumann (PIXUM Team Schubert) wurde im BMW Z4 Vierte. Das BMW-Duo liegt 23 Punkte zurück, für den Sieg am Sonntag werden 25 Zähler vergeben. Jeroen den Boer und Simon Knap (DB Motorsport) büßten mit einem sechsten Rang vor dem Porsche 911 von Lokalmatador David Jahn und Jürg Aeberhard (Farnbacher Racing) ihre Titelchancen ein. Aus dem Rennen um den Titel schieden auch Christopher Mies (Prosperia C. Abt Racing) aus, die ihren Audi R8 nach Elektronikdefekt vorzeitig in der Box abstellen mussten.


Hochspannung in der Teamwertung
 
Noch spannender als der Kampf um die Fahrertitel ist vor dem Finale die Teamwertung. In der Meisterschaft der besten Teams liegen Callaway Competition (Corvette) und das PIXUM Team Schubert (BMW) punktgleich an der Tabellenspitze. Einen Zähler Rückstand hat Prosperia C. Abt Racing (Audi), Polarweiss Racing (Mercedes-Benz) hat vier Punkte Rückstand.

Christina Nielsen gewinnt Gentlemen-Wertung im Porsche
 
Christina Nielsen (Farnbacher Racing) sicherte sich bereits vorzeitig den Titel in der Gentlemen-Wertung. Die Dänin gewann im Porsche 911 die Klassenwertung im Lauf am Samstag mit Unterstützung von Kuba Giermaziak und holte sich mit dem vierten Saisonsieg den Titel. Da Titelkontrahent René Bourdeaux (Tonino powered by Herberth Motorsport) im Porsche 911 nach einem Getriebedefekt in der vierten Runde ausrollte und nicht punktete, liegt Nielsen vor dem Finale in der Gentlemen-Wertung uneinholbar an der Spitze. Die Corvette-Piloten Toni Seiler und Remo Lips (beise Callaway Competition) beendeten das Rennen auf den Rängen zwei und drei.
 
Christina Nielsen / Kuba Giermaziak siegen in der Gentleman-Wertung
Foto: ADAC-Motorsport
 
Titelentscheidung beim Finale, beste Ausgangsposition für Buhk/Götz
 
Buhk/Götz (Mercedes-Benz) starten am Sonntag mit den besten Karten in das entscheidende ADAC GT Masters-Rennen der Saison. Das Mercedes-Duo geht neben Polesetter Jeroen Bleekemolen (Callaway Competition) auf einer Corvette von Startplatz zwei ins Rennen. Die zweite Reihe teilen sich Schwager (Ford) und Tabellenführer Keilwitz (Corvette). Baumann (BMW) startet als Siebter, Martin Ragginger, der Teamkollege von Renauer (Porsche), geht als Elfter in das letzte Rennen der Saison.

Ergebnis Hockenheimring Rennen 1 (Top-Five):

1.Frank Kechele/Dominik Schwager (Lambda Performance-Ford GT),
2.Maximilian Götz/Maximilian Buhk (Polarweiss Racing-Mercedes Benz SLS AMG GT3),
3.R. Renauer/M. Ragginger (Tonino powered by Herberth Motorsport-Porsche 911 GT3 R),
4.Claudia Hürtgen/Dominik Baumann (PIXUM Team Schubert-BMW Z4 GT3),
5.Diego Alessi/Daniel Keilwitz (Callaway Competition-Corvette Z06.R GT3).