Freitag, 8. August 2025

Porsche mit doppelter Weltpremiere bei der DTM

Die DTM wird beim fünften Saisonstopp auf dem Nürburgring zur Bühne für gleich zwei Weltpremieren. Porsche präsentiert an diesem Wochenende (8. bis 10. August) mit der optimierten Version des 911 GT3 R (Generation 992) sowie dem 911 Cup (Generation 992.2) zwei neue Fahrzeuge für die Saison 2026. Der neue 911 GT3 R kommt im nächsten Jahr in der DTM zum Einsatz, der neue 911 GT3 Cup in den Porsche-Markenpokalen wie dem Porsche Sixt Carrera Cup Deutschland oder dem Porsche Carrera Cup Benelux.

Im DTM-Fahrerlager am Nürburgring können Fans die beiden Fahrzeuge erstmals live sehen. Der optimierte Porsche 911 GT3 R überzeugt mit zahlreichen Detailoptimierungen inklusive einer überarbeiteten Aerodynamik. Markantestes Merkmal des weiterentwickelten 911 GT3 R sind die zusätzlichen Entlüftungsöffnungen für die Radhäuser auf der Oberseite der vorderen Kotflügel. Die Neuauflage des 911 Cup vereint umfangreiche Detailmodifikationen mit dem Design der Elfer-Generation 992.2. Der Schwerpunkt der Weiterentwicklung lag auf einer verbesserten Performance sowie einem vereinfachten Handling für die Fahrer und Teams.



Donnerstag, 7. August 2025

GT4 Germany: Seriendebüt von Teichmann Racing mit Toyota GR

Rennstall aus der Eifel bestreitet das Rennwochenende der ADAC GT4 Germany auf dem Nürburgring mit einem Toyota GR Supra GT4 EVO2 und will 2026 die komplette Saison in Angriff nehmen.

Spannender Neuzugang für die ADAC GT4 Germany: Teichmann Racing absolviert beim Rennwochenende auf dem Nürburgring einen Gaststart mit einem Toyota GR Supra GT4 EVO2. Das Team aus Adenau ist insbesondere durch Auftritte auf der Nordschleife bekannt und gibt sein Serien-Debüt. „Ich sehe unser Team im GT4-Sport. Das ist genau der Bereich, in dem wir uns bewegen möchten. Dazu kommt, dass die DTM-Plattform die ADAC GT4 Germany insbesondere für junge Fahre sehr interessant macht“, erklärt Teamchef Georg Teichmann die Hintergründe für den Einstieg. „Außerdem ist alles klasse organisiert. Ich fühle mich herzlich aufgenommen.“

Am Steuer des Supra wechseln sich der frühere ADAC Stiftung Sport-Förderpilot Maximilian Schleimer (17/Obertiefenbach) und der erfahrene Roland Froese (31/Bruchertseifen) ab. Schleimer gibt sein Debüt im GT4-Sport. Froese war mit einer anderen Marke bereits 2022 in der ADAC GT4 Germany unterwegs. „Zusammen mit Toyota Gazoo Racing Europe haben wir ein Nachwuchsprogramm auf die Beine gestellt“, so Teichmann weiter. „Tatsächlich wollten wir sogar mit zwei jungen Piloten antreten. Doch das ist an der Altersgrenze von 16 Jahren gescheitert. Somit haben wir in Absprache mit Toyota Gazoo Racing Europe entschieden, Roland zusammen mit Maximilian starten zu lassen. Er kennt das Auto, die Serie und die Strecke. Somit hat Roland am Wochenende ein Mentoring-Rolle inne – und es lassen sich viele Synergien nutzen.“

Auf das Debüt in der ADAC GT4 Germany hat sich Teichmann Racing gezielt vorbereitet. „Wir waren mit den Fahrern im Simulator von Toyota Gazoo Racing in Köln-Marsdorf. Außerdem haben wir im Vorfeld auch zwei Test-Sessions auf dem Nürburgring durchgeführt. Im GT4-Bereich ist es sicherlich nicht üblich, so eng mit einem Hersteller zusammenzuarbeiten“, so Teichmann weiter. „Doch dadurch verspreche ich mir für dieses Projekt recht viel für die Zukunft.“ Mit erfolgreichen Einsätzen beispielsweise in der Rallye-WM oder der Sportwagen-WM ist TGR Europe eine Referenz im internationalen Spitzen-Motorsport.

In Bezug auf die sportlichen Ziele will sich Teichmann Racing beim Auftritt auf dem Nürburgring keinen Druck machen. „Die ADAC GT4 Germany ist sehr stark besetzt und das Niveau ist extrem hoch. Somit möchten wir die Erwartungen nicht zu hoch schrauben“, stellt Teichmann klar. „Sollten wir ein Resultat in den Top Zehn erzielen, würden wir richtig glücklich nach Hause fahren.“

Grundsätzlich soll es aber nicht beim Gaststart in der ADAC GT4 Germany bleiben. „Wir werden das Rennwochenende im Nachgang natürlich intensiv analysieren. Es ist eine Option, Ende August direkt auch auf dem Sachsenring anzutreten“, überlegt Teichmann. „Außerdem planen wir 2026, die volle Saison in der ADAC GT4 Germany zu bestreiten.“

Quelle: adac-motorsport.de

Mittwoch, 6. August 2025

Wer wird Halbzeit-Champion der ADAC GT4 Germany 2025?

  • Enrico Förderer und Jay Mo Härtling reisen als Tabellenführer an
  • Max Rosam will beim Heimspiel gute Punkte sammeln
  • Beide Rennen im TV zu sehen

Enrico Förderer und Jay Mo Härtling reisen als Tabellenführer zum Nürburgring
Foto: Jens Hawrda

Action in der Eifel heißt es beim dritten Rennwochenende 2025 der ADAC GT4 Germany auf dem Nürburgring. Auf der 3,629 Kilometer langen Sprintstrecke sucht die ADAC-Serie vom 8. bis 10. August den Halbzeit-Champion. Beste Chancen auf diesen inoffiziellen Titel haben die aktuellen Tabellenführer Enrico Förderer (18/Leuterod) und Jay Mo Härtling (22/Sprockhövel, beide SR Motorsport by Schnitzelalm), die im Mercedes-AMG GT4 alle vier bislang ausgetragenen Läufe gewonnen haben. Tickets für das Vollgas-Spektakel auf der Traditionsrennstrecke gibt es ab 49 Euro auf dtm.com. Beide Rennen der ADAC GT4 Germany sind im Livestream auf adac.de/motorsport, ServusTV On, Joyn, sport1.de und youtube.com/adacmotorsports zu sehen. Rennstart am Samstag ist um 16:10 Uhr und am Sonntag um 15:15 Uhr. Sky Sport Mix zeigt beide Rennen jeweils ab 21:30 Uhr re-live. Sport1 überträgt das Sonntagsrennen ab 15:00 Uhr live im Free-TV.

Nach den beiden Doppelsiegen in Oschersleben und auf dem Norisring führen Förderer/Härtling die Fahrerwertung der ADAC GT4 Germany mit 42 Punkten Vorsprung souverän an. Maximal 50 Zähler werden beim Rennwochenende auf dem Nürburgring vergeben. „Man weiß natürlich nie, was passiert. Doch der Halbzeit-Titel ist sicherlich in greifbarer Nähe“, erklärt Förderer. „Wir fahren dennoch mit Demut an den Ring. Es war sehr speziell, die ersten vier Saisonläufe zu gewinnen. Wir möchten diese Serie am liebsten weiter fortsetzen. Doch die Konkurrenz in der ADAC GT4 Germany ist stark. Der Nürburgring ist meine Heimstrecke und insofern ist das Rennwochenende etwas ganz Besonderes. Meine Familie, viele Freunde und auch mein Fanclub werden kommen, um mich anzufeuern.“

Dichteste Verfolger sind die zweitplatzierten Gabriele Piana (38/ITA) und Berkay Besler (25/TUR, beide FK Performance Motorsport) im BMW M4 GT4. Rang drei belegt mit 49 Punkten Rückstand das Porsche 718 Cayman GT4-Duo Raphael Rennhofer (18/AUT) und Emil Heyerdahl (23/NOR, beide Wimmer Werk Motorsport). Somit befinden sich Piloten von drei unterschiedlichen Marken auf den ersten drei Positionen der Gesamtwertung, was die Ausgeglichenheit im Feld weiter unterstreicht.

Auf Rang vier liegen Max Rosam (20/Taunusstein) und Denny Berndt (20/Berlin, beide Razoon - more than Racing), die im Porsche 718 Cayman GT4 zuletzt auf dem Norisring einen dritten und vierten Platz erzielen konnten und somit mit ordentlich Rückenwind in die Eifel reisen. „Das große Saisonziel ist natürlich der Titel in der ADAC GT4 Germany. Somit wollen wir auf dem Nürburgring gute Punkte einfahren. Das gelingt am besten mit Podiumsplatzierungen oder sogar mit Siegen“, so Rosam. „Ich mag das Streckenlayout, beispielsweise liefert die Schikane am Ende der Runde stets klasse Bilder. Wenn man dort die Kerbs richtig trifft, macht es richtig Spaß.“ Rosam hat eine große Verbindung zum Nürburgring und der Region, da ein Teil seiner Verwandtschaft im Raum Koblenz wohnt.

Zum bekannten Feld gesellt sich auf dem Nürburgring ein attraktiver Gaststarter hinzu: Jan Philipp Springob (24/Olpe) und Storm Gjerdrum (16/NOR) teilen sich einen Aston Martin Vantage AMR GT4 EVO von COSY Racing by ESM und bestreiten alle noch ausstehenden Saisonläufe. Springob ist in der ADAC GT4 Germany bereits seit 2019 unterwegs und konnte in dieser Zeit zwei Laufsiege erzielen - Gjerdrum gibt sein Seriendebüt.


Dienstag, 5. August 2025

ADAC Racing-Weekend: Gelungener Start in die zweite Saisonhälfte (Teil 2)

Kenneth Heyer, Mercedes AMG GT3 #99 siegt i Rennen 1 der STT
Foto: Jens Hawrda

Erster STT-Sieg in diesem Jahr für Thomas Westarp

Im ersten Lauf der STT konnten sich Kenneth Heyer und Stefan Wieninger (Audi R8 LMS GT3 Evo II) schnell vom Feld absetzen. Auch eine Unterbrechung, um den im Kiesbett gestrandeten Mini R53 Cooper S von Kira Gerspacher zu bergen, sowie ein kurzer Regenschauer konnte insbesondere Heyer nicht stoppen. Der Tabellenführer der STT siegte letztendlich mit einem Vorsprung von knapp einer Sekunde vor dem Duo Pierre Lemmerz / Alexander Kroker (beide Audi R8 LMS GT3), Rang drei ging an Michael Golz (Lamborghini Huracan GT3 Evo). Wieninger, in der Fahrerwertung erster Verfolger von Heyer, erreichte letztendlich Platz vier. Einen Tag später musste Heyer sich Thomas Westarp geschlagen geben, der sich im direkten Duell durchsetzen konnte. Beim obligatorischen Boxenstopp zog er an Heyer vorbei und konnte einen zunächst erfolgreichen Angriff des Mercedes-Piloten kurz vor Rennende ebenso erfolgreich kontern. Golz reihte sich abermals als Dritter ein.

Philipp Pippig holt sich beide NATC-Sprints

Der NATC trug in der Motorsport Arena Oschersleben zwei 20-minütige Sprints aus. Im ersten Durchgang setzte sich Falko Seifert (BMW M4) nach dem Start an die Spitze und baute seinen Vorsprung immer weiter aus. Letztendlich wurde er als Erster abgewinkt. Doch weil er in einer Full-Course-Yellow-Phase zu schnell fuhr, bekam er eine Zeitstrafe, die ihn auf Position 16 zurückwarf. Somit erbte Philipp Pippig den Triumph vor Erik Bänecke (BMW M4 GT4 F82) und Oliver Rüsch (BMW M3). Sprint zwei wurde wegen einer großen Ölspur nach gut fünf Rennminuten mit der roten Flagge unterbrochen. Zu diesem Zeitpunkt hatte Pippig die Nase vorne, gefolgt von Hannes Kraus (Porsche Cayman GT4 RS) und Seifert. Nach dem Restart änderte sich an dieser Reihenfolge nichts mehr, Pippig durfte in Oschersleben somit einen Doppelsieg bejubeln.

Niels-Holger Wilms
Foto: Jens Hawrda

Nils-Holger Wilms in beiden Rennen vor Nick Koitsch

Im ADAC Historic Cup Ost Formel wurde Nils-Holger Wilms seiner Favoritenrolle gerecht. Zu Beginn von Heat eins hielt er die erste Position und ließ sich auch nicht in einen Fehler treiben, als Nick Koitsch (Estonia 25) ihm in engem Abstand folgte. Bis zum Ziel hatte Wilms sich dann aber einen Vorsprung von über zwölf Sekunden auf Koitsch erarbeitet; Tobias Worm (Melkus-Taßler MT77-3) freute sich über den dritten Platz. Lauf zwei lebte ebenfalls vom Duell Wilms gegen Koitsch. Wilms führte nach dem Start, wurde dann aber noch vor einer Full-Course-Yellow-Phase von Koitsch überholt. Beim Restart war Wilms wacher, musste kurz vor Rennende aber einen Angriff hinnehmen. Koitsch berührte dabei seinen Rivalen, beide drehten sich, konnten aber weiterfahren und Wilms siegte. Für Koitsch blieb der zweite Rang vor Worm.

Jens Herkommer
Foto: Jens Hawrda

Skoda-Doppeltriumph durch Jens Herkommer und Lukasz Janiak

Spannend gestaltete sich auch Lauf eins des ADAC Historic Cup Ost Tourenwagen. Am Start schob sich Jens Herkommer von Rang zwei kommend in Führung und konnte sich schnell einen Vorsprung von einigen Sekunden aufbauen. Doch nach einer FCY-Phase, die wegen des Ausfalls von Mario Mühle (Skoda 130 LR) ausgerufen wurde, näherte sich Verfolger Dieter Hoffmann (Lada Samara) immer mehr dem Leader. Schließlich rettete Skoda-Pilot Herkommer seinen Sieg mit einem Vorsprung von etwas weniger als einer halben Sekunde vor Hoffmann und Nico Unbehaun (Lada Samara 2108). Den zweiten Durchgang dominierte dann Lukasz Janiak, der Verfolger Herkommer keine Chance ließ. Unbehaun wiederholt seinen dritten Platz vom ersten Heat.


ADAC Racing-Weekend: Gelungener Start in die zweite Saisonhälfte (Teil 1)

Fabian Dybionka und Etienne Ploenes gewinnen in der Porsche Sprint Challenge GT3. Querschnittsgelähmter Tim Horrell feiert Platz eins in der Porsche Sprint Challenge GT4. Thomas Westarp setzt sich im Zweikampf mit STT-Tabellenführer Kenneth Heyer durch. 

Foto: Jens Hawrda

In der Motorsport Arena Oschersleben begann am vergangenen Wochenende die zweite Saisonhälfte des ADAC Racing Weekend 2025. Beste in der Porsche Sprint Challenge Deutschland GT3 waren in der Magdeburger Börde Fabian Dybionka und Etienne Ploenes (beide Porsche 911 GT3 Cup (992)), in der Porsche Sprint Challenge Deutschland GT4 hatten Tim Horrell und Joep Breedveld (beide Porsche Cayman GT4 RS Clubsport (982)) die Nase vorne. Mariusz Górecki und Daan Arrow (beide Porsche 911 GT3 Cup (992)) waren in der Porsche Endurance Challenge Deutschland nicht zu stoppen, während Kenneth Heyer (Mercedes AMG GT3) und Thomas Westarp (Audi R8 LMS GT3 Evo II) in der Spezial Tourenwagen Trophy (STT) je einmal jubelten. Mit Philipp Pippig (BMW M4 GT4 F82) erlebte der Norddeutsche ADAC Börde Tourenwagen Cup (NATC) ebenso einen Doppelsieger wie im ADAC Historic Cup Ost Formel, bei dem Nils-Holger Wilms (Melkus M90) zweimal triumphierte. Schließlich teilten sich Jens Herkommer (Skoda 130 RS) und Lukasz Janiak (Skoda Favorit) die Siege im ADAC Historic Cup Ost Tourenwagen. 

Spannung in der Porsche Sprint Challenge Deutschland GT3

Fabian Dybionka, Porsche 911 GT3 Cup 992 #64 siegte in Rennen 1
Foto: Jens Hawrda

Rennen eins der Porsche Sprint Challenge Deutschland GT3 wurde erst auf den letzten Metern entschieden. Etienne Ploenes führte den Lauf lange an, doch als ihm ein Fahrfehler unterlief, sah Verfolger Fabian Dybionka seine Chance. Der Pole griff in der letzten Kurve vor der Ziellinie an und zog am Deutschen vorbei. Damit feierte der Teenager seinen zweiten Erfolg in der GT3-Challenge, nachdem er bereits am Red Bull Ring gewinnen konnte. Jan Antoszewski (Porsche 911 GT3 Cup (992)) freute sich über die dritte Stelle, während der als Tabellenführer angereiste Tomasz Magdziarz (Porsche 911 GT3 Cup (992)) nach einer Kollision in der Startrunde frühzeitig ausschied und Platz eins der Fahrerwertung an Dybionka abgeben musste.In Durchgang zwei blieb Ploenes fehlerfrei und brachte den Sieg knapp vor Dybionka ins Ziel. Madgziarz meldete sich mit einem dritten Rang auf den vorderen Positionen zurück. 

Etienne Ploenes, Porsche911 GT3 Cup 992 #11 siegt in Rennen 2
Foto: Jens Hawrda

Querschnittsgelähmter Tim Horrell mit Sieg und hohen Zielen

Tim Horrel,  Porsche Cayman GT4 RS Clubsport 982 #30 siegt in Rennen 1
Foto: Jens Hawrda

In der Porsche Sprint Challenge Deutschland GT4 jubelte Tim Horrell über seinen ersten großen Erfolg im deutschen Motorsport. Der querschnittsgelähmte US-Amerikaner, der mit einem für seine Bedürfnisse umgebauten Fahrzeug antritt, glänzte schon im Qualifying mit Position zwei und übernahm direkt zu Beginn des Rennens die Spitze. Die konnte er auch beim Restart nach einer Safety-Car-Phase verteidigen und in der Folge immer weiter ausbauen, so dass er die Zielflagge 5,642 Sekunden vor dem zweitplatzierten Leon Bauchmüller (Porsche Cayman GT4 RS Clubsport (982)) und 6,894 Sekunden vor dem Dritten Joep Breedveld sah. Jener Breedveld revanchierte sich am Sonntag und gewann vor Giuseppe Fico (Porsche Cayman GT4 RS Clubsport (982)). Als Dritter kletterte Julian Jansen (Porsche Cayman GT4 RS Clubsport (982)) auf das Podium; es war sein erster Podestbesuch in der Porsche Sprint Challenge Deutschland GT4. 

Jener Breedveld siegte in Rennen 2
Foto: Jens Hawrda

Für Horrell lief es im zweiten Lauf nicht perfekt, er musste in der ersten Runde einer Kollision ausweichen und fand sich am Ende des Feldes wieder. Trotzdem zeigte er eine kämpferisch starke Leistung, die ihn bis auf Rang fünf nach vorne brachte. „Unser Auto ist hier wirklich gut“, lobte er sein Team. Überhaupt ist er sehr glücklich bei W&S Motorsport: „Sie lieben die Herausforderung, die mein Auto mit den Hand-Bedienelementen auch dem Team bietet und sie stehen voll dahinter. Deshalb war für mich im Winter immer klar, dass ich weiterhin bei W&S fahren möchte.“ Horrell möchte zeigen, dass auch querschnittsgelähmte Motorsportler hohe Ziele erreichen können. „Ich möchte im Fahrerlager als schneller Rivale betrachtet werden, nicht als derjenige, der in einem Rollstuhl sitzt. Ich möchte mich als Rennfahrer Schritt für Schritt weiterentwickeln; mein nächstes Ziel ist es, in der ADAC GT4 Germany oder GT4 Europe anzutreten und natürlich auch zu gewinnen.“

Auch Regen kann Mariusz Górecki und Daan Arrow nicht bremsen

Mariusz Górecki und Daan Arrow, Porsche 911 GT3 Cup 992 #69
siegen im Rennen der 
Porsche Endurance Challenge Deutschland 
Foto: Jens Hawrda

In der Porsche Endurance Challenge Deutschland wurden die Teilnehmer durch einsetzenden Regen vor zusätzliche Herausforderungen gestellt. Am besten kamen damit Mariusz Górecki und Daan Arrow zurecht, die den Zielstrich als erste kreuzten. Levin Gelf und Jannes Fittje (beide Porsche 911 GT3 Cup (992)) verdrängten in der zweiten Rennhälfte das Duo Jakub Twaróg / Karol Kret (beide Porsche 911 GT3 Cup (992)) von Position zwei. Bester Vertreter der GT4-Klasse, die den 60-minütigen Endurance-Lauf gemeinsam mit den GT3-Piloten bestreiten, waren Florian Bauer und Manuel Lauck vor Alleinstarter Joep Breedveld (alle Porsche Cayman GT4 RS Clubsport 982).

Quelle: adac-Motorsport