Montag, 17. Juli 2023

Mapelli holt am Nürburgring 50. Lamborghini-Pole

Marco Mapelli (ITA) / GRT Grasser-Racing-Team / Lamborghini Huracán GT3 Evo2
Foto: ADAC-Motorsport

 Neuer Qualifying-Rekord am Nürburgring und 50. Pole-Position im ADAC GT Masters für Lamborghini: Marco Mapelli (I) stellte am Sonntagmorgen gleich zwei Rekorde auf. Der Lamborghini-Werksfahrer vom GRT Grasser-Racing-Team fuhr mit 1:25,231 Minuten die schnellste Runde im Zeittraining. 

In dem seit 2007 bestehenden ADAC GT Masters gelang ihm zudem der Pole-Position-Rekord für den italienischen Premiumhersteller. Für den um 15:10 Uhr beginnenden sechsten Meisterschaftslauf sicherte sich Ben Green (GB) im Schubert-BMW den zweiten Platz in der ersten Startreihe.

Sonnenschein, trockene Strecke und Temperaturen von 17 Grad Celsius: Mapelli nutzte die Bedingungen auf der 3,629 Kilometer langen Sprint-Version des Nürburgrings optimal aus. Er pulverisierte die fünf Jahre alte Qualifying-Bestmarke von Frank Stippler um über vier Zehntelsekunden. „Das fühlt sich ziemlich gut an. Ich bin sehr happy. Die Streckenverhältnisse sowie die Temperaturen waren perfekt. Ich konnte die ganze Power des Lamborghini Huracán GT3 Evo2 ausnutzen. Am Samstag sah man, wie chaotisch es teilweise in der Anfangsphase läuft. Deshalb ist Startplatz eins von großer Bedeutung“, erklärte Mapelli. Bei seinen bisherigen 54 Einsätzen im ADAC GT Masters ging der 35-Jährige noch nie von Rang eins ins Rennen und freute sich damit über seinen ersten Pirelli Pole Position Award.

Auf dem zweiten Platz startet mit Green der Pirelli-Junior-Champion 2022 (+0,010 Sekunden). Mit Rang drei erarbeitete sich Sven Müller (Bingen/Team Joos by Racemotion) im Porsche 911 GT3 R ebenfalls eine gute Ausgangslage für das Rennen in der Eifel (+0,251). Platz vier belegte Marco Wittmann (Fürth/Project1). Der zweifache DTM-Champion kam mit dem BMW M4 GT3 bis auf 0,265 Sekunden auf den Pole-Setter heran. Die Top-Fünf komplettierte der Meisterschaftsführende Elias Seppänen (FIN/Landgraf Motorsport) im Mercedes-AMG GT3 (+0,343 Sekunden).

Quelle: adac-motorsport.de

Samstag, 15. Juli 2023

Mercedes-AMG-Duo Owega/Seppänen übernimmt nach Sieg am Nürburgring die Tabellenführung

  • Salman Owega und Elias Seppänen dominieren bei Mercedes-AMG-Doppelsieg
  • Alain Valente und Ralf Aron belohnen sich mit Platz zwei im ADAC GT Masters
  • Paul Motorsport fährt bei Gaststart am Nürburgring aufs Podium

Sieger-Duo: Salman Owega (links) und Elias Seppänen (rechts)
Foto: ADAC-Motorsport

Die Jugend blieb beim fünften Rennen des ADAC GT Masters ganz cool: Der 18-jährige Salman Owega (Köln) und Elias Seppänen (19/FIN) feierten am Nürburgring dank eines starken Überholmanövers beim Start ihren zweiten Sieg innerhalb von einer Woche. Im Mercedes-AMG GT3 von Landgraf Motorsport ließen die Sieger ihren Konkurrenten keine Chance und fuhren mit komfortablen 15 Sekunden Vorsprung zum zweiten Saisonerfolg. „Kurz vor dem Start regnete es noch, aber wir entschieden uns trotzdem für Slicks. Die wechselnden Bedingungen kamen mir sehr entgegen. Nachdem ich mich in der Spitzkehre in Führung setzte, konnte ich schnell eine Lücke herausfahren. Danach mied ich besonders die nassen Curbs und wollte kein zu großes Risiko eingehen. Elias vollendete den Sieg dann im zweiten Rennabschnitt perfekt“, sagte Owega. Platz zwei sicherten sich nach einer tollen Aufholjagd Alain Valente (CHE) und Ralf Aron (EST/beide Haupt Racing Team) in einem weiteren Mercedes-AMG. Das Podium komplettierten nach einer hochspannenden Schlussphase Maximilian Paul (Dresden) und Simon Connor Primm (Großschirma) im Lamborghini Huracán GT3 Evo von Paul Motorsport.

Kurz vor dem Rennbeginn am Samstagnachmittag sorgte ein Regenschauer entlang der 3,629 Kilometer langen Traditionsstrecke für ein zusätzliches Spannungselement im ADAC GT Masters. Bei bewölktem Himmel und Temperaturen von 22 Grad Celsius bewies Owega auf dem teilweise noch nassen Kurs in der Eifel Nervenstärke und holte sich bereits kurz nach dem Start in Kurve eins die Führung. Die Zuschauer auf den vollen Tribünen bildeten beim ADAC Truck Grand Prix eine starke Kulisse und freuten sich über packenden Motorsport. Owega erarbeitete sich schnell einen komfortablen Vorsprung und übergab in Führung liegend beim Pflichtboxenstopp an seinen Teamkollegen Seppänen. Der Mercedes-AMG-Pilot sah anschließend ungefährdet als Erster die Zielflagge. Ein Rennen vor Saisonhalbzeit übernahm das Landgraf-Duo damit die Tabellenführung.

Der zweitplatzierte Valente legte den Grundstein für den ersten Podiums-Erfolg im ADAC GT Masters mit seinem guten Start. Von Rang acht kämpfte sich der 26-Jährige sukzessive nach vorne. Durch einen späten Boxenstopp bog sein Teamkollege Aron auf Rang zwei wieder auf den ehemaligen Formel-1-Kurs ab und brachte den Mercedes-AMG GT3 auf dieser Position ins Ziel. „In der ersten Kurve war es ziemlich eng und ich hielt mich aus dem Chaos heraus. Dadurch konnte ich Positionen gutmachen. Wir haben uns, im Gegensatz zu den Teams vor uns, für eine späten Boxenstopp entschieden. Die Strategie zahlte sich voll aus“, erklärte Valente. Der Kampf um Platz drei wurde in den letzten Runden zur Zitterpartie für Paul Motorsport. Nachdem der ADAC GT Masters-Debütant Primm mit dem Lamborghini permanent in den Top-Drei fuhr, hielt Schlussfahrer Paul dem Dauerdruck von Marco Wittmann (Fürth/Project 1) stand und belohnte sich mit dem Podium. „Zu Beginn meines Stints wollte ich auf Platz zwei vorfahren. Mir fehlte allerdings ein bisschen der Top-Speed. Deshalb entschied ich mich, den dritten Platz zu verteidigen. Die letzten Runden im Zweikampf mit Marco haben mir richtig viel Spaß gemacht und ich bin froh, den Pokal mit nach Hause zu nehmen“, berichtete Lamborghini-Junior Paul. Rang vier ging nach zahlreichen Rad-an-Rad-Duellen an Sandro Holzem (Polch) und DTM-Pilot Wittmann von Project 1. Das BMW-Duo verbesserte sich um sechs Positionen.

Auf dem fünften Platz folgten mit einem Porsche 911 GT3 R der Pole-Setter Tim Zimmermann (Langenargen) und Jaxon Evans (NZ/Huber Racing). Dahinter landeten auf Rang sechs die beiden Lamborghini-Piloten Benjamin Hites (CHL) und Marco Mapelli (I/beide GRT Grasser-Racing-Team). Siebter im BMW M4 GT3 wurden Kim-Luis Schramm (Meuspath) und Neil Verhagen (USA/beide FK Performance Motorsport). Platz acht belegte das BMW-Duo Eduardo Coseteng (PHL) und Ben Green (GB/beide Schubert Motorsport). Mit dem neunten Platz beendeten die bis dato Meisterschaftsführenden Jannes Fittje (Langenhain) und Nico Menzel (Kelberg) im Porsche 911 GT3 R von Huber Motorsport das 60-minütige Sprintrennen. Die Top-Ten machten Finn Gehrsitz (Stuttgart) und Sven Müller (Bingen/beide Team Joos by Racemotion) im Porsche 911 GT3 R komplett.

Am Sonntag sucht das ADAC GT Masters ab 15 Uhr auf der Sprint-Variante des Nürburgrings den Sieger des sechsten Saisonlaufs. Anschließend steht auch der Halbzeitmeister 2023 fest. 

Tim Zimmermann fährt im Regen auf Pole

Tim Zimmermann (DEU)/ Huber Racing / Porsche 911 GT3 R
Foto: ADAC-Motorsport

Jubel bei Huber Racing: Tim Zimmermann (Langenargen) stellte den Porsche 911 GT3 R des bayrischen Rennstalls erstmals im ADAC GT Masters auf der Pole-Position ab. Der 26-Jährige behielt im regnerischen Qualifying am Nürburgring den Durchblick und markierte mit 1:40,647 Minuten die schnellste Runde. Salman Owega (Köln/Landgraf Motorsport) komplettierte im Mercedes-AMG GT3 die erste Startreihe. 

Am Samstagmorgen schlug das berüchtigte Eifelwetter mit einem Regenschauer vor dem Qualifying zu. Erstmals in dieser Saison zogen die Teams bei Temperaturen von 19 Grad Celsius auf ihren Supersportwagen von Audi, BMW, Lamborghini, Mercedes-AMG sowie Porsche die Pirelli-Regenreifen auf. Am besten kam Zimmermann mit den Verhältnissen auf der nassen 3,629 Kilometer langen Rennstrecke zurecht. Gleichzeitig beendete er eine persönliche Durststrecke. „Das ist sehr erlösend“, sprach Zimmermann seinen ersten Pirelli Pole Position Award im ADAC GT Masters seit drei Jahren an. „Ich war zum ersten Mal mit dem Porsche 911 GT3 R im Regen unterwegs. Bei den Witterungsverhältnissen musste ich mir die Ideallinie suchen. Es war ein wildes Probieren. Die Strecke trocknete dann im Verlauf der Session immer mehr ab. Ich freue mich, dass ich von der Pole-Position starte“, sagte der zweifache Rennsieger.

Für den zweiten Platz qualifizierte sich Owega (+0,610 Sekunden). Der 18-Jährige feierte am Norisring mit seinem Teamkollegen Elias Seppänen (FIN) den ersten Sieg im ADAC GT Masters. Mit Rang drei zeigte Simon Connor Primm (Großschirma/Paul Motorsport) ein starkes Qualifying (+0,731 Sekunden). Der 18-Jährige geht auf dem Traditionskurs in der Eifel erstmals an der Seite von Maximilian Paul (Dresden) im Lamborghini Huracán GT3 Evo an den Start. Vierter wurde mit Jannes Fittje (Langenhain/Huber Motorsport) im Porsche 911 GT3 R der Meisterschaftsführende (+0,985 Sekunden). Den fünften Startplatz für den fünften Saisonlauf sicherte sich Kim-Luis Schramm (Meuspath) im BMW M4 GT3 von FK Performance Motorsport (+1,030 Sekunden). 

Quelle: adac-motorsport.de

Maximilian Paul Schnellster im Freien Training am Nürburgring

Maximilian Paul Schnellster im Freien Training am Nürburgring
Foto: ADAC-Motorsport

Maximilian Paul feierte ein ADAC GT Masters-Comeback nach Maß. Der Dresdener fuhr im Lamborghini Huracán GT3 Evo von Paul Motorsport mit 1:25,702 Minuten die schnellste Runde des Tages. Marco Mapelli (I/GRT Grasser-Racing-Team) landete in einem weiteren Lamborghini hinter seinem Markenkollegen. Colin Caresani (NL/Schnitzelalm Racing) komplettierte in seinem Mercedes-AMG GT3 die Top-Drei. 

Bei Sonnenschein und Temperaturen von bis zu 24 Grad Celsius starteten die 13 Teams mit ihren Supersportwagen von Audi, BMW, Lamborghini, Mercedes-AMG und Porsche am Freitag mit zwei Sessions in das dritte Saison-Event. Paul schaffte auf dem 3,629 Kilometer langen Kurs die schnellste Runde des Tages. „Es ist schön, wieder ‚zuhause‘ an den Start zu gehen. Die meiste Zeit meiner Rennfahrer-Karriere habe ich im ADAC GT Masters verbracht. Heute morgen war die Strecke etwas sauberer, deshalb waren in der ersten Session schnellere Rundenzeiten möglich. Wir haben allerdings noch nicht alle Karten auf den Tisch gelegt und sind gespannt, wo wir morgen stehen“, erklärte Lamborghini-Junior Paul. 

Platz zwei sicherte sich Mapelli. Der Lamborghini-Werksfahrer lag im zweiten Freien Training mit 1:25,833 Minuten auf Rang eins, konnte die Vormittags-Zeit von Paul allerdings nicht unterbieten. Dritter wurde Caresani (+0,278 Sekunden). Gemeinsam mit Schnitzelalm Racing startet der 19-Jährige an diesem Wochenende erstmals im ADAC GT Masters. Der Rennstall von Teamchef Thomas Angerer kommt aus dem nur 30 Kilometer entfernten Niederzissen. Platz vier ging an Ben Green im BMW M4 GT3 von Schubert Motorsport (+0,307 Sekunden). Die fünftschnellste Runde gelang dem Hockenheim-Sieger Jaxon Evans (NZ/Huber Racing) im Porsche 911 GT3 R (+0,336 Sekunden). 

Quelle: adac-motorsport.de

Donnerstag, 13. Juli 2023

ADAC GT Masters sucht am Nürburgring seinen Halbzeitmeister

  •  ADAC GT Masters präsentiert sich beim ADAC Truck Grand Prix auf zuschauerstarker Bühne.
  •  Porsche-Duo Jannes Fittje und Nico Menzel führt Meisterschaft an.
  •  DTM-Champion Marco Wittmann ergänzt Starterfeld mit Project 1 am Nürburgring.

Fitje/Menzel reisen als Tabellenführer zum Nürburgring
Foto: ADAC-Motorsport/Gruppe C Photography


PS-Ausnahmezustand am Nürburgring und das ADAC GT Masters ist mittendrin: Vom 14. bis 16. Juli haben die Truck-Enthusiasten beim ADAC Truck Grand Prix die Eifel fest in der Hand. Die traditionsreiche GT-Serie des ADAC absolviert bei der 36. Auflage ihren dritten Saisonstopp 2023. Jannes Fittje (Langenhain) und Lokalmatador Nico Menzel aus Kelberg brachten sich durch ihren Sieg im vierten Saisonlauf am Norisring in die bestmögliche Ausgangslage. Das Porsche-Duo von Huber Motorsport reist als Tabellenführer zur Traditionsstrecke in Nürburg und trifft in der Eifel auf neue Gegner. Project 1 setzt einen BMW M4 GT3 mit Sandro Holzem (Polch) sowie dem zweimaligen DTM-Champion Marco Wittmann (Fürth) ein. Außerdem feiert Paul Motorsport mit einem Lamborghini Huracán GT3 Evo sein Saison-Debüt. Schnitzelalm Racing startet mit einem Mercedes-AMG GT3 erstmals im ADAC GT Masters. Nordpass by Juta Racing tritt mit zwei Audi R8 LMS GT3 Evo2 an. TV-Partner Sport1 überträgt alle Rennen live in voller Länger im Free-TV.

Es geht Schlag auf Schlag im ADAC GT Masters: Nach der Hitzeschlacht am Norisring bleibt dem internationalen Fahrerfeld keine Verschnaufpause. Auf der 3,629 Kilometer langen Sprint-Version des Nürburgrings warten die nächsten Rennentscheidungen. Prognosen für die kommenden Sieger abzugeben, sind in der aktuellen Saison bislang schwierig, denn vier verschiedene Fahrerpaarungen waren in den vier bisherigen Rennen schon ganz oben auf dem Podium. Durch den Erfolg auf Deutschlands einzigem Stadtkurs befinden sich Fittje und Menzel allerdings auf der Pole-Position und führen die Meisterschaft an. „Wir wollen am Nürburgring wieder angreifen und in der Fahrerwertung vorne bleiben. Unser Ziel ist es, den Kampf um die Meisterschaft möglichst lange offen zu halten. Im Gegensatz zum Norisring bietet der kommende Kurs wieder mehr Überholmöglichkeiten. Es ist sicherlich ein Vorteil, dass sich Nico auf der Strecke bestens auskennt“, sagt Fittje. Für seinen Teamkollegen Menzel ist das Rennen in der Eifel ein ganz Besonderes: Aus der kleinen Gemeinde Kelberg hat der 25-Jährige lediglich zehn Autominuten Anreise bis ins Fahrerlager. Auch für das Haupt Racing Team stellen die beiden Rennen auf dem Nürburgring ein Heimspiel dar. Die Mercedes-AMG-Boliden sind im sechs Kilometer entfernten Drees untergebracht.

Die Anreise von Paul Motorsport hingegen ist zwar aus dem sächsischen Dresden etwas beschwerlicher, dennoch lässt sich das Lamborghini-Team den ersten Start in der Saison 2023 nicht nehmen. Am Steuer des italienischen Supersportwagens wechseln sich Maximilian Paul (Dresden) sowie Simon Connor Primm (Großschirma) ab. „Wir freuen uns, wieder im ADAC GT Masters an den Start zu gehen und an die Erfolge aus dem letzten Jahr anzuknüpfen“, spricht Paul in seiner Funktion als Fahrer und Teammanager die vergangene Saison an. Viermal fuhr der 23-Jährige 2022 auf das Podium. Der 18-jährige Primm geht erstmals im ADAC GT Masters auf Erfolgsjagd. In der ADAC GT4 Germany jubelte er beim Saisonauftakt in Oschersleben bereits über einen Sieg.

Project 1 kommt mit einem BMW M4 GT3 sowie den beiden Piloten Holzem und dem zweimaligen DTM-Meister Wittmann in die Eifel. „Wir freuen uns bereits auf die Rennen am Nürburgring. Das Fahrerfeld des ADAC GT Masters ist ein Garant für großartiges Racing. In unserer Fahrerpaarung trifft ein junges Talent wie Sandro auf die langjährige Erfahrung von Marco. Für uns als Team ist das eine tolle Kombination. Ich glaube an unseren Team-Spirit und ein gutes Ergebnis“, äußert sich Teammanager Hauke Ewald vor dem Event in der Eifel.

Komplettes Neuland betritt Schnitzelalm Racing: Mit Marcel Marchewicz (Schwetzingen) und Colin Caresani (NL) stellt sich das Team erstmals der Herausforderung im ADAC GT Masters. „Wir sind hochmotiviert und versuchen es, den anderen nicht so leicht zu machen. Vor allem wollen wir als kleines Privatteam den etablierten AMG-Teams die Stirn bieten. Für uns ist das ADAC GT Masters dafür die optimale Plattform, da sich hier internationale Nachwuchsfahrer mit etablierten Piloten messen können“, erklärt Teamchef Thomas Angerer. Dass die Wahl für die Serien-Premiere ausgerechnet auf den Nürburgring fiel, ist kein Zufall: Niederzissen, Sitz des Teams, liegt lediglich 30 Kilometer von der Rennstrecke entfernt. Der litauische Rennstall Nordpass by Juta Racing bringt einen weiteren Audi R8 LMS GT3 Evo2 an den Start. Die beiden Stammpiloten Jonas Gelžinis (LT) und Jonas Karklys (LT) fuhren bereits zwei Rennen im ADAC GT Masters. Justas Jonusis (LT) sowie Simas Juodvirsis (LT) teilen sich das Cockpit des zweiten GT3-Boliden von Audi.