Freitag, 4. Oktober 2019

BMW-Fahrer in beiden Freitagstrainings vorn

Marco Wittmann Schnellster in den Freiens Trainings am Freitag
Foto: Jens Hawrda
1.29,881 Minuten – mit dieser Rundenzeit setzte sich BMW-Fahrer Marco Wittmann im zweiten Freien Training zum DTM-Saisonfinale 2019 auf dem Hockenheimring Baden-Württemberg an die Spitze der Tageswertung.

Nach dem nassen ersten Durchgang blieb Wittmann damit in der halb-trockenen zweiten Sitzung als einziger der 21 Piloten unter der Grenze von 1.30 Minuten. Und sorgte für einen erfolgreichen Tag des Münchener Automobilherstellers, der sich vorgenommen hatte, eine enttäuschende Saison mit einem guten Resultat beim Finale vergessen zu machen. Timo Glock unterstrich das hohe Tempo des M4 DTM zudem mit der Bestzeit im ersten Freien Training.

„Ein guter Freitag“, so Wittmann. „Er hatte schon gut begonnen – mit dem ersten Freien Training, in dem ich die meiste Zeit an der Spitze des Feldes lag, bevor mich Timo mit seiner letzten Runde noch verdrängte. Im Trockenen waren wir wirklich stark, sehr wettbewerbsfähig. Das Auto verhält sich gut und es war ein Freitag, auf dem wir aufbauen können. Natürlich gilt es erst am Samstag und Sonntag, aber ich bin zuversichtlich, weil wir unter allen Bedingungen heute gut dabei waren.“

René Rast beendete das zweite Freie Training als Zweiter – und als bester Audi-Mann. „Ein komplizierter Tag“, resümierte er. „Das erste Freie Training war nass, das zweite teilweise trocken. Am Ende habe ich noch eine gute Runde absolviert. Platz zwei – nicht wirklich ideal, aber ich bin zufrieden, auch weil mein Teamkollege Jamie Green als Vierter ein gutes Mannschaftsresultat komplettiert hat. Jetzt freue ich mich auf morgen.“

Timo Glock fuhr die drittbeste Zeit, gefolgt von den Audi-Fahrern Jamie Green, Nico Müller und Mike Rockenfeller. Dahinter: BMW-Mann Philipp Eng und WRT-Audi-Fahrer Pietro Fittpaldi, der im ersten Durchgang wegen eines technischen Problems nicht zum Fahren gekommen war. Platz neun ging an Bruno Spengler (BMW), Platz zehn an Loïc Duval (Audi). Daniel Juncadella blieb als Zwölfter der schnellste Aston-Martin-Vertreter. Aus den Reihen der Super-GT-Gaststarter war Jenson Button (Honda) auf Position 16 der Beste.

Für Paul Di Resta endete die zweite Session frühzeitig, nachdem er mit einem Lenkungsdefekt in der Südkurve von der Strecke abkam.

Im ersten Freien Training, das im Regen ausgetragen wurde, waren es Timo Glock und Marco Wittmann, die eine BMW-Doppelspitze bildeten. Glock war mit 1.47,841 Minuten 0,169 Sekunden schneller als sein Markengefährte.

„Wir haben ein paar Dinge ausprobiert, an denen wir noch weiter arbeiten müssen“, sagte Glock. „Wir haben unsere Fahrzeugbalance noch nicht wirklich gefunden, haben unser Programm aber komplett abgearbeitet. Bisher war Hockenheim wie immer gut zu mir. Aber das war erst einmal nur das Freie Training, was nicht wirklich zählt.“

Mike Rockenfeller von Konkurrent Audi war als Dritter bester Ingolstädter Vertreter, vor Sheldon van der Linde (BMW), dem designierten Champion René Rast (Audi) und Jake Dennis (Aston Martin, Platz sechs). Mit Markengefährte Paul Di Resta als Zehnter, Daniel Juncadella als Elfter und Ferdinand von Habsburg als Zwölfter kamen alle Aston-Martin Fahrer ins erste Dutzend der Zeitenliste vom ersten Freien Training.

Bereits früh in der Trainingssitzung rutsche Lexus-Fahrer Nick Cassidy in der Sachskurve von der Strecke, nachdem er auf der nassen Strecke die Haftung verloren hatte. Einige Momente später tat es ihm Tsugio Matsuda (NISMO Nissan) gleich – entkam aber dem Einschlag in der Streckenbegrenzung. Glücklicherweise wurden beide Fahrzeuge schnell aus dem Kiesbett befreit. Jenson Button kam mit seinem Honda NSX-GT auf Platz 16.

Quelle: dtm.com

SUPER-GT-Fahrer testen in Hockenheim

Foto: dtm.com
In zwei Testsitzungen von je einer Stunde am Donnerstag erhielten die Fahrer aus der japanischen SUPER-GT-Serie einen ersten Eindruck vom Hockenheimring Baden-Württemberg, auf dem sie an diesem Wochenende zusammen mit den DTM-Stammfahrern beim Saisonfinale in den beiden Rennen starten.

Es wurden keine Rundenzeiten veröffentlicht, aber Jenson Button, der Fahrer des Honda NSX-GT, die beiden Lexus-Fahrer Nick Cassidy und Ryo Hirakawa sowie das Nissan-Duo Ronnie Quintarelli und Tsugio Matsuda komplettierten zahlreiche Runden und sammelten wertvolle Informationen in der Vorbereitung auf das Wochenende.

Am späten Nachmittag wurde auf der Start-und-Zielgeraden von Hockenheim ein Gruppenfoto der 21 Autos gemacht. Diese repräsentieren sechs verschiedene Hersteller – die höchste Zahl in der Geschichte der DTM.

SUPER-GT-Besucher begeistert von der Zusammenarbeit mit der DTM

Vor den ersten gemeinsamen Aktivitäten auf der Strecke mit den DTM-Stammfahrern in den beiden freien Trainingssitzungen am Freitag sprachen die Gäste aus der japanischen Serie im Rahmen einer speziellen Pressekonferenz über ihre Erfahrungen und ihre Erwartungen.

„Es ist im Motorsport etwas Einzigartiges, dass sich zwei hochkarätige Serie zu einem gemeinsamen Event zusammentun“, sagte Jenson Button. „Ich freue mich auf einen hoffentlich spannenden Kampf. Es ist wirklich etwas Besonderes für die Fans und für alle Beteiligten. Die gestrigen Testfahrten ermöglichten uns, uns an die Strecke und an die Reifen zu gewöhnen. Es ist ein Vorteil, dass ich hier alleine fahre, denn so kann ich das Auto abstimmen, wie ich es haben möchte, statt dass ich einen Kompromiss mit einem Teamkollege finden muss.“

Ryo Hirakawa erklärte, warum die Hankook-Reifen in der DTM für die SUPER-GT-Fahrer die große Unbekannte darstellen. „Die DTM-Fahrer kennen den Hankook-Reifen sehr genau, sie können ihre Abstimmung viel mehr anpassen. Wir machen hingegen nur wenig an der Anstimmung, wir wechseln lediglich die Reifen. In diesem Bereich können wir also viel lernen.“

Nick Cassidy ist bereits in der Formel 3 im Rahmenprogramm der DTM gefahren. „Ich bin stolz darauf, dass ich hier zusammen mit diesen Jungs fahre, das ist etwas Großes für mich. Ich habe immer zur DTM aufgeschaut“, sagte er.

SUPER-GT-Rekordmeister Ronnie Quintarelli war bereits in Hockenheim mit dabei, als die Japaner im Rahmen des Saisonfinale vor zwei Jahren einige Demonstrationsrunden absolvierten. „Als NISMO mir sagte, dass ich hier wieder fahren darf, habe ich mich sehr gefreut. In Japan haben wir tolle Fans, aber wir haben uns auch gefreut, dass gestern bereits so viele Zuschauer hier waren. Es ist toll, die Begeisterung bei den deutschen Fans zu sehen – die ist ähnlich wie in Japan.“

Für Tsugio Matsuda war es einen Kindheitstraum, eines Tages in Hockenheim zu fahren, so gestand er: „Ich habe Schumacher gesehen, als er hier gefahren ist. Die Strecke hat natürlich eine tolle Historie, mit Senna und Co. Es ist eine Ehre, hier zu fahren. Ich bin in diesem Jahr auch schon auf dem Nürburgring gefahren. Erfahrungen außerhalb von Japan zu sammeln ist für mich sehr gut.“

Am Donnerstag absolvierten die Fahrer ihre Runden noch im Trockenen, das erste Freie Training am Freitag hingegen fand im Regen statt. Button schloss das 45-minütige Training als Schnellster der drei Hersteller ab, er beendete das Training auf Platz 16 mit einer Zeit von 1.50,489 Minuten.

Matsuda war 19. mit einer Zeit von 1:53,871 Minuten. Cassidy kam im Training bereits früh in der Sachskurve von der Strecke ab und konnte daher keine ernstzunehmende Rundenzeit fahren: Mit einer Zeit von 2.14,501 Minuten schloss er das Training auf Rang 20 ab.

Quelle: dtm.com

DTM-Finale in Hockenheim: R-Motorsport schließt Debütsaison des Aston Martin Vantage DTM ab

  • Vom 4. bis 6. Oktober steht für R-Motorsport in Hockenheim das neunte und letzte Rennwochenende in seiner DTM-Debütsaison auf dem Programm
  • Hockenheim ist die erste Strecke im Kalender, auf der das Team vor dem Rennwochenende auf Daten und Erfahrung aus früheren DTM-Rennen zurückgreifen kann
  • Dr. Florian Kamelger: „Highlights unserer Premieren-Saison waren die sechsten Plätze von Jake in Zolder und Dani am Norisring. Jetzt gilt es für das letzte Rennwochenende nochmals alle Kräfte zu mobilisieren, um die DTM 2019 mit einem guten Resultat abzuschließen.“

Foto: Jens Hawrda


R-Motorsport vor dem Saisonfinale: ein Blick auf die Meilensteine der Debütsaison von der Entwicklung im Rekordtempo über die ersten Führungskilometer bis zum besten Teamergebnis. 

Exakt fünf Monate und einen Tag nach dem Renndebüt des Aston Martin Vantage DTM kehrt R-Motorsport am kommenden Wochenende (4.-6. Oktober) an den Hockenheimring zurück, um seine Premierensaison in der DTM an gleicher Stelle abzuschließen. Damit ist das Saisonfinale in Hockenheim das erste Rennwochenende in der noch jungen Teamgeschichte, an dem die Mannschaft auf einer Strecke antritt, auf der sie bereits Rennen gefahren ist. In den bisherigen 16 Saisonläufen zwischen der Rennpremiere am 4. Mai dieses Jahres und dem bevorstehenden beiden Finalläufen am kommenden Wochenende erlebte das Team eine Vielzahl an Meilensteinen, Höhepunkten und lehrreichen Momenten.

Erste Präsentation: 
Der offizielle Startschuss zur Debütsaison von R-Motorsport fiel bei der Teampräsentation am 20. Februar in den Räumlichkeiten von Aston Martin St. Gallen in Niederwil in der Schweiz. Unter dem Firmenmotto „Emotion Passion Vision“ präsentierte das Team nicht nur ein kunstvoll gestaltetes Modell seines neuen Rennwagens, sondern auch sein Fahrer-Quartett für die DTM: Jake Dennis, Paul Di Resta, Daniel Juncadella und Ferdinand von Habsburg.

Erste Ausfahrt: 
Am Montag, 4. März um 15:00 Uhr fuhr Paul Di Resta auf dem früheren Formel 1-Kurs in Jerez de la Frontera zum ersten Mal mit dem neuen Aston Martin Vantage DTM aus der Box. Bereits auf dem Weg zum Rollout am Tag vor dem ersten offiziellen Testtag entschied das Team ein Rennen gegen die Zeit für sich: das neue Auto wurde dank eines enormen Kraftakts aller Beteiligten in nur 90 Tagen in absoluter Rekordzeit entwickelt und gebaut.

Erstes Rennen: 
Auf den Tag genau zwei Monate nach dem ersten Rollout absolvierte der Aston Martin Vantage DTM sein Renndebüt in Hockenheim. Und wie: Gleich bei der DTM-Premiere sammelte das Team die ersten Punkte. Zunächst fuhr Paul Di Resta im Qualifying auf den dritten Startplatz und kassierte dafür einen Zähler, danach sicherte sich Daniel Juncadella im Rennen als Neunter zwei weitere Punkte - und all das weniger als sechs Monate nach dem Startschuss für das DTM-Projekt von R-Motorsport.

Erste Führungskilometer: 
Bereits am Tag nach der erfolgreichen DTM-Premiere folgte das nächste Highlight: Paul Di Resta absolvierte im zweiten Saisonlauf die ersten Führungskilometer mit dem neuen Aston Martin Vantage DTM. Am Ende erzielte der Champion des Jahres 2010 mit Platz sieben das bis dahin beste Teamergebnis und sammelte damit den 800. Punkt in seiner DTM-Karriere. Im Verlauf seiner Debütsaison führte das Team neun der bislang 16 Rennen an. Dabei legte es 40 Führungsrunden respektive 157 Führungskilometer zurück, darunter unter anderem 15 Führungsrunden beim Heimrennen von Aston Martin in Brands Hatch.

Beste Startplätze: 
Gleich im ersten Qualifying der Saison fuhr Paul Di Resta in Hockenheim auf den dritten Startplatz - die bislang beste Startposition des Teams. Das bisher beste Qualifying-Ergebnis der Saison gelang dem Team im ersten Qualifying auf dem britischen Traditionskurs in Brands Hatch: mit Di Resta auf Platz vier, Jake Dennis auf Platz sieben und Daniel Juncadella auf Platz zehn fuhren drei Aston Martin Vantage DTM in die Top-10 der Startaufstellung.

Beste Rennergebnisse:
Im Laufe der bisherigen 16 Saisonrennen fuhr das R-Motorsport Quartett 15 Mal in die Top-10. Das beste Einzelergebnis sind je ein sechster Platz im zweiten Rennen in Zolder (Jake Dennis) sowie im ersten Lauf auf dem Norisring (Daniel Juncadella). Beim Saisonhighlight in den Straßen von Nürnberg erzielte das Team mit drei Fahrern in den Punkterängen zudem sein bislang bestes Mannschaftsergebnis. Neben den etablierten DTM-Piloten Juncadella und Di Resta gelang es auch den beiden Rookies im Team, Jake Dennis und Ferdinand von Habsburg, ihre ersten Punkte in der DTM einzufahren - bei beiden war es bereits am zweiten Rennwochenende der Saison in Zolder der Fall.

Kalender komplett: Die DTM fährt 2020 in Russland

  • Neue Rennstrecke nördlich von St. Petersburg wird Gastgeber des dritten Rennwochenendes im Mai 2020
  • „Igora Drive“ umfasst neben einem Grand-Prix-Kurs eine Motocross- und Rallycross-Strecke, ein Fahrsicherheitszentrum sowie eine Kartstrecke
  • Feierliche Eröffnung mit DTM-Fahrern vor rund 100 Gästen
Der Igora Drive liegt knapp 80 Kilometer nördlich von St. Petersburg
Foto: Igora Drive

Der DTM-Kalender 2020 ist komplett. Rechtzeitig zum großen Finale der Saison 2019 auf dem Hockenheimring an diesem Wochenende bestätigt die DTM-Dachorganisation ITR den bislang unbekannten Austragungsort des zehn Veranstaltungen umfassenden Terminplans für das nächste Jahr: Die DTM wird vom 29. bis 31. Mai 2020 im Multi-Sport-Komplex „Igora Drive“ bei St. Petersburg in Russland gastieren.

Bereits vor zwei Wochen hatte die ITR alle Termine und neun von zehn Austragungsorte des DTM-Kalenders 2020 bekanntgegeben. Der Vertrag mit den Betreibern der russischen Rennstrecke wurde am Donnerstag bei der feierlichen Eröffnung des Igora Drive St. Petersburg von ITR-Geschäftsführer Achim Kostron unterzeichnet. Das DTM-Gastspiel Ende Mai wird die erste internationale Rennveranstaltung auf dem Igora Drive sein. Die DTM war bei der Zeremonie prominent vertreten: Der bereits als Champion 2019 feststehende Audi-Fahrer René Rast (GER) sowie seine Kollegen Philipp Eng (AUT, BMW) und Daniel Juncadella (ESP, Aston Martin) waren extra nach St. Petersburg gereist.

Die Eröffnungsfeier, der unter anderem der Gouverneur von St. Petersburg, Alexander Beglov, und Alexander Drozdenko, Gouverneur der Region Leningrad, beiwohnten, stieß auf ein großes Medieninteresse. Rund 100 Gäste, darunter zahlreiche Journalisten aus Russland und dem benachbarten Finnland, waren anwesend.

Die DTM fuhr bereits von 2013 bis 2017 in Russland

Der Igora Drive liegt knapp 80 Kilometer nördlich von St. Petersburg und grenzt unmittelbar an ein großes Ferienressort. Der neue Multi-Sport-Komplex umfasst neben einer modernen Grand-Prix-Rennstrecke einen Motocross- und Rallycross-Kurs, einen SUV-Geländepark, ein Zentrum für Fahrsicherheitstrainings sowie eine Kartstrecke. Der 4,086 Kilometer lange Grand-Prix-Kurs wurde vom Büro des weltbekannten Streckendesigners Hermann Tilke entworfen und hat acht Links- und sechs Rechtskurven.

Die DTM kehrt somit im Mai 2020 nach gut drei Jahren Pause nach Russland zurück. Von 2013 bis 2017 gastierte Europas beliebteste Rennserie einmal pro Jahr auf dem Moscow Raceway und trug auf dem Kurs bei Wolokolamsk insgesamt acht Rennen aus. Der DTM-Kalender 2020 umfasst somit vier Termine auf deutschen Traditionsrennstrecken (Norisring, Lausitzring, Nürburgring, Hockenheimring) sowie sechs Rennwochenenden im europäischen Ausland: Zolder (BEL), St. Petersburg (RUS), Anderstorp (SWE), Monza (ITA), Brands Hatch (GBR) und Assen (NED).

Rahmenprogramm der DTM 2020 nimmt bereits Formen an

  • DMV GT & Touring Car Cup erstmals auf der DTM-Plattform 
  • Attraktive Fahrzeuge: GT3- und GT4-Sportwagen, TCR sowie Cup-Autos von Porsche und Lamborghini
  • Rennserie ist bei allen vier deutschen Events sowie in Monza dabei

Der DMV GT & Touring Car Cup mit GT3/GT4 und TCR Fahrzeugen 
startet ab 2020 im Rahmen der DTM
Foto: Jens Hawrda
Zwei Wochen nach Verkündung des Rennkalenders für die kommende Saison nimmt das Rahmenprogramm der DTM 2020 bereits Formen an. Als zweite permanente Rennserie hat die DTM-Dachorganisation ITR den DMV GT & Touring Car Cup (DMV GTC) an Bord geholt. Zuvor stand bereits fest, dass die neue W Series, in der ausschließlich Frauen in einheitlichen Formel-Fahrzeugen gegeneinander antreten, auch in ihrem zweiten Jahr Rennen als Partnerserie der DTM austragen wird.

Der DMV GTC ist eine in Deutschland etablierte Rennserie für Kundensport-Teams. Zugelassen sind Rennfahrzeuge der Kategorien GT3, GT4, Porsche Carrera Cup und Lamborghini Trofeo, die in einem Feld starten und getrennt gewertet werden. Damit fahren erstmals GT3- und GT4-Rennfahrzeuge regelmäßig auf der professionellen DTM-Plattform. Neben den in der DTM engagierten Marken Aston Martin, Audi und BMW haben auch Hersteller wie Mercedes, Porsche oder McLaren im Rahmen ihrer Kundensport-Aktivitäten sowohl GT3- als auch GT4-Autos im Programm.

„DTM-Fans dürfen sich auf ein buntes Feld attraktiver Sportwagen freuen“

Fünfmal wird der DMV GTC im kommenden Jahr bei DTM-Events antreten: bei den vier Veranstaltungen in Deutschland (Lausitzring, Norisring, Nürburgring, Hockenheimring) sowie beim Gastspiel im italienischen Monza. Analog der DTM wird der DMV GTC am Samstag und Sonntag jeweils ein Qualifying und ein Rennen austragen. Zudem findet wie bei den bisherigen DMV-GTC-Veranstaltungen freitags ein 60-minütiges Rennen mit Boxenstopp statt.

„Der GT & Touring Car Cup ist eine gute Ergänzung für unser Rahmenprogramm“, sagt Frederic Elsner, Director Business Unit Events bei der ITR. „Unsere DTM-Fans dürfen sich auf ein buntes Feld attraktiver Sportwagen freuen.“ DMV-GTC-Organisator Ralph Monschauer sagt: „Wir sind stolz, dass wir ab dem nächsten Jahr auf einer professionellen und renommierten Plattform wie der DTM starten werden. Unsere Teams und Fahrer sind begeistert. Ich gehe davon aus, dass weitere Wettbewerber hinzukommen werden.“