Die Titelaspiranten Gabriele Piana und Denny Berndt werden die beiden Rennen der ADAC GT4 Germany auf dem Sachsenring jeweils von der Pole-Position aus beginnen. Auch die Kontrahenten aus dem Aston Martin-Lager stark in der Qualifikation unterwegs.
Hochspannung pur für die beiden Läufe der ADAC GT4 Germany auf dem Sachsenring: Darauf deutet das Ergebnis der Qualifikation unmissverständlich hin. Denn in beiden Rennen auf der 3,645 Kilometer langen Berg- und Talbahn bei Chemnitz fahren die Titelaspiranten von ganz vorne los. Für das Samstagsrennen erzielte der in der Tabelle drittplatzierte Gabriele Piana (40/ITA) im BMW M4 GT4 von FK Performance Motorsport mit 1:25,737 Minuten die Pole-Position. Tabellenführer Denny Berndt (21/Berlin) war im Porsche 718 Cayman GT4 von AVIA W&S Motorsport in der Qualifikation das Sonntagsrennen mit 1:25,911 Minuten nicht zu schlagen.
„Besser als die Pole geht es nicht. Es war eine gute und vor allem fehlerfreie Runde. Vielleicht hätte ich in Kurve sechs noch das eine oder andere Zehntel finden können. Aber insgesamt sind wir natürlich richtig glücklich mit dem Ergebnis“, jubelte Piana, der sich den BMW mit Benjamin Sylvestersson (19/FIN) teilt.
Mit einem Rückstand von 0,139 Sekunden ging Platz zwei der Qualifikation für das Samstagsrennen an die Markenkollegen Lukas Stiefelhagen (19/NED) und Leon Bauchmüller (19/Kurchlinteln, beide ME Motorsport). Zeitgleich dritte wurden die in der Tabelle zweitplatzierten Jan Philipp Springob (25/Olpe) und Philipp Gogollok (20/Bad Homburg, beide COSY Racing by ESM) im Aston Martin Vantage AMR GT4 vor dem Porsche von Berndt/Lachlan Robinson (23/AUS).
„Das Ergebnis ist sicherlich eine gute Ausgangslage“, analysierte Berndt nach den beiden Sessions. „Ich hatte eine gute Runde. Es hat einfach gepasst. In den Rennen möchten wir ganz vorne mitfahren und so viele Punkte wie möglich einfahren. Es gilt, auf die Reifen zu achten. Doch ich denke, dass wir dafür gut vorbereitet sind.“
Zweite in der Qualifikation für das Sonntagsrennen wurden die AVIA W&S Motorsport-Teamkollegen Hendrik Still (39/Kempenich) und Tim Horrell (36/USA), die 0,059 Sekunden zurücklagen. Platz drei sicherte sich mit 0,080 Sekunden Rückstand der BMW von Piana/Sylvestersson. Die Top Vier komplettierte der Toyota GR Supra GT4 von Lucas Cartelle (18/BEL) und Hudson Schwartz (17/USA, beide CRT). Das Aston Martin-Duo Springob/Gogollok erreichte Rang sieben.
Quelle: adac-motorsport.de