Freitag, 7. Juni 2019

IDM Superbike 1000: Julian Puffe holt die Pole in Oschersleben

Julian Puffe holt Pole in Oschersleben
Foto: Jens Hawrda
Julian Puffe (alpha Racing-Van Zon-BMW) geht am morigigen Samstag von Startplatz 1 ins erste IDM Superbike 1000-Rennen in Oschersleben. Puffe gelang als einzigem Fahrer eine Zeit unter 1:26 min. Die schnellste Runde des 23-Jährigen aus Schleiz wurde mit 1:25,547 min gestoppt. Für den ehrgeizigen Deutschen gab es dennoch einen Wermutstropfen, der ihm anzumerken war. Er stürzte noch im Verlauf des weiteren Trainings, die neue BMW S 1000 RR erlitt schwere Schäden und fing Feuer. Es steht noch nicht fest, ob das Motorrad reparabel ist, oder die Ersatzmaschine eingesetzt wird.

Titelverteidiger Ilya Mikhalchik wurde Zweiter. Der 22-jährige Teamkollege von Puffe erreichte seine beste Zeit von 1:26,306 min bereits im ersten Qualifying und konnte sich nicht mehr verbessern. Auch er hatte in der zweiten Session einen Ausrutscher, konnte aber weiterfahren.

Als Dritter schaffte es Marc Moser (MGM Yamaha) in die erste Reihe. Und das trotz gebrochener Hand, die mitten in der Heilungsphase steckt. Teaminhaber Michael Galinski berichtete von den Maßnahmen, die Moser das Fahren erleichtern sollten. „Wir versuchen, dass er mit der Körperhaltung nach vorne kommt und weniger Wheelies macht.“ Mosers Teamkollege, Superbike-Rookie Maximilian Weihe, verpasste knapp den Sprung in die Top Ten. Galinski hält bereits große Stücke auf den Suzuki GSX-R-Cup-Sieger von 2018, der nun auf die Yamaha R1-M umgestiegen ist. „Er hat eine sehr ruhige und angenehme Art zu arbeiten. Maximilian lässt sich leiten und versucht vieles umzusetzen. Er macht einen guten Job.“

Startreihe zwei eröffnet Dominic Schmitter (Yamaha). Der Schweizer hat sich fest in die IDM Superbike 1000 eingeschrieben, nimmt aber nicht an allen Rennen teil. Erwan Nigon (Kawasaki) qualifizierte sich für den fünften Startplatz, Alessandro Polita (Honda) für den sechsten. Der Italiener hatte am Wochenende bereits drei Tage in Oschersleben trainiert, aber die Strecke war sehr voll und der Fireblade-Pilot hatte kaum freie Fahrt. Für HRP-Teamchef Jens Holzhauer geht der sechste Platz mit der Fireblade deshalb völlig in Ordnung.

In den Top Ten landeten des weiteren Pepijn Bijsterbosch (BMW), Ricardo Brink (Yamaha), Toni Finsterbusch (Suzuki), Bobby Bos (Suzuki). Brink und Finsterbusch gingen jeweils zu Boden, wobei sich Finsterbusch Blessuren am rechten Arm und Fuß zuzog.

Freie Trainings der DTM in Misano

Andrea Doviziose zeigt im Traing solide Leistung
Foto: dtm.com / Thomas Pakusch
Loïc Duval für Audi und Marco Wittmann für BMW fuhren jeweils die schnellsten zeiten in den ersten beiden Freien Trainings der DTM in Misano. Die von Wittmann auf dem Misano World Circuit Marco Simoncelli im zweiten Freien Training gefahrene Zeit war dabei auch die schnellste Zeit des Tages, fast eine Sekunde schneller als der von Duval im ersten Training gefahrene Zeitauf. MotoGP-Superstar Andrea Dovizioso zeigte bei seinem ersten Auftritt an einem DTM-Rennwochenende eine solide Leistung. In beiden Trainingssitzungen belegte er Platz 16.

Bei strahlendem Sonnenschein und sommerlichen Temperaturen benutzten die Teams und Fahrer die beiden Sessions auf der 4,226 Kilometer langen Strecke an der italienischen Adriaküste zur Vorbereitung auf die beiden Rennen, die dort am Wochenende ausgetragen werden. Im ersten Freien Training bestimmten die Audi-Fahrer zum großen Teil das Tempo. Loïc Duval beendete die Sitzung als Trainingsschnellster vor seinen Audi-Markenkollegen René Rast, Nico Müller, Jonathan Aberdein, Mike Rockenfeller und Robin Frijns auf den Plätzen zwei bis sechs.

„Platz eins ist immer ein guter Start ins Wochenende, obwohl die Strecke noch wenig Grip bietet“, sagte Duval. „Ich war sowohl auf einer einzigen Runde als auch auf dem Longrun schnell. Nun müssen wir die Abstimmung überlegen, aber insgesamt ist das ein guter Start.“ Vier Audi-Fahrer hatten es mit Reifenschäden an der linken Fahrzeugseite zu tun. Eine Kontrolle der Strecke nach dem Training erwies, dass sich an den Speed Bumps in den Kurven 6 und 16 Schrauben gelöst hatten, was als Ursache für die Schäden ausgemacht wurde. Vor dem zweiten Training wurden diese Speed Bumps entfernt. R-Motorsport-Fahrer Ferdinand von Habsburg konnte wegen Getriebeprobleme nur eine Runde fahren.

Nachdem er bereits im ersten Freien Training schnellster BMW-Fahrer gewesen war, belegte Marco Wittmann mit der Tagesbestzeit im zweiten Training Rang eins. Der Deutsche war 0,27 Sekunden schneller als Robin Frijns im Audi. Zolder-Rennsieger Philipp Eng (BMW) wurde als Dritter gewertet, René Rast sorgte dafür, dass sich auch auf den Plätzen drei und vier jeweils ein BMW und ein Audi abwechselten.

„Es war ein gutes Training“, kommentierte Wittmann. „Wir haben einige unterschiedliche Strategien gesehen. An der Abstimmung haben wir einige Änderungen gemacht, die gut funktioniert haben. Für mich war es sehr positiv. Jetzt heißt es, das morgen umzusetzen.“

Porsche-Pilot Cairoli gelingt knappe erste Bestzeit auf dem Red Bull Ring

  • Matteo Cairoli Schnellster im ersten Freien Training des ADAC GT Masters 
  • Top drei trennen lediglich sechs Tausendstelsekunden 
  • Vier Marken auf den ersten vier Positionen 
Porsche-Youngster Matteo Cairoli setzt erste Bestzeit
Foto: Jens Hawrda

Porsche, Mercedes-AMG und Corvette auf den ersten drei Positionen - und lediglich durch einen Wimpernschlag getrennt: Das erste Freie Training des ADAC GT Masters verspricht ein spannendes Rennwochenende. Die erste Bestzeit gelang in der einstündigen Sitzung Porsche-Youngster Matteo Cairoli (23/I, Küs Team75 Bernhard). Die beiden Rennen der "Liga der Supersportwagen" werden jeweils von SPORT1 live und in voller Länge übertragen. Der Durchgang am Samstag startet um 14.45 Uhr, Sonntag beginnt das Rennen um 13.05 Uhr. Außerdem sind die Rennen online im Livestream auf sport1.de, adac.de/motorsport und youtube.com/adac zu sehen. 

Nachdem lange Zeit Maximilian Götz (33/Uffenheim, Mann-Filter Team HTP) das Training angeführt hatte, verdrängte Serienneuling Cairoli den Mercedes-AMG-Piloten noch von der Spitzenposition. Mit 1.29,573 Minuten war er jedoch nur 0,004 Sekunden schneller als der Ex-Champion. "Das war eine positive Session für unser Team", so Cairoli, der sich den Porsche mit Adrien de Leener (29/B) teilt. "Beide Autos sind in die Top Ten gefahren. Das Auto fährt sich gut. Ich denke, für das Qualifying ist noch etwas drin. Es ist toll, auf dem Red Bull Ring zu fahren. Ich mag die Strecke und habe schöne Erinnerungen an den Kurs, denn ich habe hier in anderen Rennserien schon gewonnen. Wir wollen hier diesmal auch ein gutes Resultat einfahren." 

Maximilian Götz war mit dem knappen zweiten Rang ebenfalls zufrieden. "Wir fühlen uns hier bisher wirklich gut. Bereits am Testtag gestern sind wir zwei Mal Schnellste gewesen", so der Franke. "Wir sind die Zeit relativ früh gefahren, daher denke ich, dass da im Qualifying noch etwas geht. Das Auto hat eine super Balance. Ich hatte anfangs etwas Übersteuern, aber dann ist mein Teamkollege Indy Dontje noch mal raus und hat das Auto noch weiter verbessert. Jetzt gilt es, sich auf das Qualifying vorzubereiten. Wir wollen auf jeden Fall einen Pokal mit nach Hause nehmen. Man hat schon gesehen, wie eng hier die Zeitabstände sind. Auf einer schnellen Runde muss alles passen, sonst ist alles vorbei. Im Qualifying muss man eine Runde ohne Fehler fahren, sonst hat man keine Chance." 

Weitere zwei Tausendstelsekunden langsamer als Götz war die Corvette C7 GT3-R der zweimaligen Saisonsieger Markus Pommer (28/Neckarsulm) und Marvin Kirchhöfer (25/Luzern, beide Callaway Competition). Ricardo Feller (19/CH) und Dries Vanthoor (21/B, beide Montaplast by Land-Motorsport) sorgten im besten Audi R8 LMS dafür, dass sich vier verschiedene Marken auf den ersten vier Positionen platzierten. Die Top fünf komplettierte mit Filip Salaquarda (35/CZ) und Frank Stippler (44/Bad Münstereifel, beide Team ISR) ein weiteres Audi-Duo. 

Bester Lokalmatador war Porsche-Fahrer Klaus Bachler (27/A) zusammen mit Partner Timo Bernhard (38/Homburg/Saar, beide Küs Team75 Bernhard) auf Platz sechs. 

Fahrerwechsel bei Aust Motorsport

Einen neuen Fahrer begrüßt Aust Motorsport am Red Bull Ring: Stéphane Tribaudini (35/F) ist im Audi R8 LMS mit der Startnummer "4" neuer Partner von Arlind Hoti (20/Mannheim). "Für mich ist der GT3-Sport komplettes Neuland", so der Franzose. "Denn bisher bin ich in der GT4-Kategorie in Frankreich gefahren. Aber ich bin schnell mit dem Audi zurechtgekommen." Tribaudini plant, vier der verbleibenden fünf Läufe des ADAC GT Masters zu bestreiten. 

Dritte Folge von "PS on Air"

Am Samstag gibt es live vom Red Bull Ring die nächste Folge von "PS on Air - Der ADAC GT Masters-Talk". Ab 19.00 Uhr empfängt Moderator Patrick Simon im Fahrerlager der österreichischen Rennstrecke unter anderem Porsche-Pilot Lucas Luhr (39/Ermatingen, Iron Force Racing). Ausgestrahlt wird die Folge online live auf youtube.com/adac, dem Facebook-Kanal des ADAC GT Masters und dem YouTube-Kanal von Patrick Simon youtube.com/Patsimon75. 

WRT-Team Audi Sport in Misano mit MotoGP Superstar am Start

WRT Team Audi Sport will in Misano in die Top-Ten
Foto: Jens Hawrda
Vor dem Team WRT Audi Sport steht ein weiteres spannendes Rennwochenende. Die DTM steht in Misano an der italienischen Adriaküste wieder auf der Bühne. Auf einer Strecke, die das Team aufgrund seiner GT3-Verpflichtungen gut kennt, will das WRT-Team Audi Sport sein ermutigendes Seriendebüt weiter vorantreiben und erhält die Ehre, Gaststar und Lokalmatadorin Andrea Dovizioso einen seiner Audi RS 5 DTM anzuvertrauen. Der MotoGP-Star und Ducati-Werksfahrer wird ein einmalig neben Stammpilot Jonathan Aberdein an den Start gehen. 

In Misano, einem der angenehmsten Stationen des Kalenders, empfängt die DTM zum dritten Mal die herzliche Umarmung des adriatischen Frühsommers und der italienischen Fans. Am Strand bleibt jedoch nicht viel Zeit zum Entspannen, da sich das Team des WRT-Teams Audi Sport ganz darauf konzentriert, seine Lernkurve in der Serie eine weitere voran zu treiben. Nach einem vielversprechenden Debüt in Hockenheim und Zolder will das Team mit Jonathan Aberdein konsequenter um Top-10 Plätze kämpfen.

Das andere Auto wird in den Händen von Andrea Dovizioso, einem der weltbesten Motorradstars, sein. Der 33-jährige Italiener, zweifacher Vizemeister in der MotoGP und mit 13 GP-Siegen ausgezeichnet, hat es sich zur Aufgabe gemacht, seine Ducati Desmosedici für ein Wochenende gegen einen Audi RS 5 DTM auszutauschen und hat diesen Gaststar gründlich vorbereitet Aussehen. Die Vorbereitungen beinhalteten eine lange private Testrunde (183 Runden) in Misano mit dem langjährigen Audi-Werksfahrer und dem zweimaligen DTM-Champion Mattias Ekström als Trainer.

Stimmen der Piloten vor dem Start in das Misano-Wochenende:

Jonathan Aberdein: 
„Ich freue mich auf das Rennwochenende in Misano, eine Strecke, auf der ich viel Erfahrung habe. Das ultimative Ziel ist es, meinen ersten Punkt des Jahres zu erzielen, was ich in den ersten beiden Runden nur knapp verpasst habe. Im Allgemeinen ist unser Tempo recht positiv, wir müssen nur die richtigen Entscheidungen treffen und alles zusammenfügen, und ich bin sicher, dass wir in der Lage sein werden, ein gutes Ergebnis nach Hause zu bringen. Es ist großartig, Andrea Dovizioso an diesem Wochenende als Teamkollegin zu haben. Ich freue mich sehr darauf, ihn zu kennen und zu sehen, wie er funktioniert. “

Andrea Dovizioso: 
„Das ist eine völlig neue Erfahrung für mich. Der Audi RS 5 DTM verfügt über eine unglaubliche Kraft und Abtriebskraft, die Sie in den schnellen Kurven wirklich spüren können. Die Rennlinie ist völlig anders als für ein Fahrrad und es ist schwierig, das Limit zu finden. Ich freue mich sehr auf das Wochenende und möchte es einfach ohne Erwartungen genießen, da das Wettbewerbsniveau in dieser Meisterschaft extrem hoch ist. “

Nächste Herausforderung für den Aston Martin Vantage DTM in Misano

  • Neue Vorzeichen: DTM startet erstmals bei Tageslicht auf dem „Misano World Circuit Marco Simoncelli” – Premiere für den Aston Martin Vantage DTM in Misano
  • Die erwartete Rundenzeit mit den neuen DTM-Turbo-Autos liegt bei knapp unter 1:28 Minuten, die Fahrzeuge erreichen Topspeeds von über 260 km/h
  • Prominenter Besuch bei R-Motorsport: Pop-Sänger Marlon Roudette besucht das Team in Misano
  • Vorjahressieger Paul Di Resta: „Ich habe Misano vom letzten Jahr noch in sehr schöner Erinnerung. Unser Ziel muss sein, wieder in die Punkteränge zu fahren.“
  • Team Principal Dr. Florian Kamelger: „Unsere Fahrer haben bislang in allen vier Rennen Punkteresultate eingefahren, das ist mehr als wir erwarten konnten.“
Aston-Martin Piloten 2019
Foto: Jens Hawrda

R-Motorsport erwartet zu Beginn seiner Debütsaison in der DTM eine neue Herausforderung. Auf die erfolgreiche Rennpremiere in Hockenheim, inklusive der ersten Führungskilometer, folgte das DTM-Streckencomeback in Zolder. Am dritten Rennwochenende der Saison erwartet das Team in dieser Woche in Misano ein ganz neuer Streckentyp und zu erwartende hohe Temperaturen.

Der 4,226 km lange Kurs stand im vergangenen Jahr zum ersten Mal im DTM-Rennkalender, damals noch als Nachtrennen. Die Rennstrecke besteht hauptsächlich aus langsamen und mittelschnellen Kurvenpassagen, besitzt aber auch zwei schnelle Kurven sowie drei mittellange Geraden. Angesichts der Vielzahl an verschiedenen Kurventypen stellt die Suche nach dem richtigen Setup die Fahrer und Ingenieure vor eine schwierige Aufgabe.

Neben dem fordernden Streckenverlauf werden wohl auch die erwarteten hohen Temperaturen den Autos und vor allem den Reifen zusetzen. Entsprechend müssen die Teams versuchen, unter diesen Bedingungen das Beste aus den Pneus herauszuholen, was in den Rennen zu einigen interessanten Strategien und vielen Überholmanövern führen könnte.

Rückkehr nach Misano: Schöne Erinnerung an die Premiere

Für Paul Di Resta erwies sich der „Misano World Circuit Marco Simoncelli” bei seinem Debüt im Vorjahr als erfolgreiches Pflaster. Der DTM-Champion des Jahres 2010 schrieb sich bei der DTM-Premiere des italienischen Kurses 2018 als erster Pole-Setter und als erster Sieger in die Geschichtsbücher ein.

„Ich habe Misano vom letzten Jahr noch in sehr schöner Erinnerung“, sagt Paul. „Ich gewann dort das erste DTM-Rennen von der Pole Position aus und das obendrein bei Dunkelheit. Die Strecke mit einer Kombination aus mittelschnellen Kurvenpassagen und langsamen Spitzkehren erfordert einen ganz speziellen Fahrrhythmus.“

Nach der Nachtpremiere im Vorjahr tritt die DTM in diesem Jahr zum ersten Mal mit den neuen Turbo-Motoren in Misano an. Der erwartete Topspeed mit den Vierzylinder-Turbos liegt bei 262 km/h. Die Streckenoberfläche gehört nicht zu den glattesten im Kalender, die Autos können jedoch über die relativ flachen Kerbs fahren, ohne dadurch einen Nachteil zu haben.

„In diesem Jahr fahren wir ja bei Tageslicht und nicht bei Nacht wie im vergangenen Jahr, was alles etwas überschaubarer und leichter machen sollte“, blickt Paul auf das kommende Rennwochenende voraus. „Ich bin gespannt, wie sich die Mehrleistung unseres neuen DTM-Fahrzeugjahrgangs im Fahrverhalten und auf die Reifen-Degregation auswirken werden. Unser Ziel muss sein, wieder in die Punkteränge zu fahren.“

Testfahrten unter Wettbewerbsbedingungen: Positiven Trend fortsetzen

R-Motorsport legte in den zurückliegenden Wochen und Monaten einen Blitzstart hin: in Rekordzeit brachte das Team vier neue Aston Martin Vantage DTM an den Start. Trotz der kurzen Vorbereitungszeit auf das DTM-Debüt konnte die Mannschaft die eigenen Erwartungen an den ersten beiden Rennwochenenden übertreffen und in bislang jedem Rennen mindestens mit einem Fahrer in die Top-10 fahren.

„Der Start in die Saison war trotz einiger zu erwartender technischer Kinderkrankheiten vielversprechend“, bestätigt Team Principal Dr. Florian Kamelger. „Unsere Fahrer haben bislang in allen vier Rennen Punkteresultate eingefahren, das ist mehr als wir erwarten konnten.“

„Als Folge der kurzen Konstruktionszeit des Aston Martin Vantage DTM, der vom Projektstart bis zur ersten Testfahrt in gut 90 Tagen entwickelt wurde, fehlt uns natürlich wertvolle Entwicklungszeit vor der Saison“, erklärt Dr. Kamelger weiter. „Deshalb sind die Rennwochenenden jetzt für uns auch gleichzeitig Testfahrten, die dazu dienen, technische Probleme zu erkennen und sukzessive zu beseitigen.“

Die nächste Gelegenheit dazu erhält das Team am kommenden Wochenende in Misano, wo das Fahrer-Quartett bestehend aus Jake Dennis, Paul Di Resta, Daniel Juncadella und Ferdinand von Habsburg gleichzeitig auch den positiven Trend der ersten vier Saisonläufe fortsetzen möchte. „Jake Dennis hat mit seinem sechsten Rang und seiner Performance in Zolder gezeigt, dass der Aston Martin Vantage DTM das Potenzial für zukünftige DTM-Erfolge hat“, betont Dr. Kamelger. „Daran wollen wir beim bevorstehenden Rennwochenende in Misano weiter arbeiten.“

Prominenter Besuch: Marlon Roudett zu Gast bei R-Motorsport

Im Rahmen des dritten DTM-Rennwochenendes in Misano freut sich R-Motorsport zudem auf einen besonderen Gast: Marlon Roudette. Der Pop-Künstler mit karibischen Wurzeln ist ein Freund des Teams und ein bekennender DTM-Fan. Marlon tritt am Samstagabend um 19:00 Uhr auf der ITR-Bühne im Fan Village auf. Dort wird er sicher mit seinen Hits wie „When the Beat drops out“ oder „Ultra Love“ die DTM-Fans begeistern.

„Ich freue mich schon wahnsinnig auf meinen DTM-Besuch in Misano,“ erklärt der sympathische Sänger. „Ich habe bereits einige Rennen live vor Ort erlebt und bin immer wieder fasziniert, was für eine spannende Renn-Action die Serie bietet. Als Brite und Freund des Teams R-Motorsport bin ich besonders auf das Abschneiden der Aston Martin Vantage DTM-Fahrzeuge in deren Debüt-Saison in Misano gespannt.