Freitag, 7. November 2014

DTM-Familie trifft sich im Allgäu

Mattias Ekström beim Abschlag
Foto: Audi-Motorsport
Wiedersehen nach der Saison: Beim traditionellen Golfturnier von ABT Sportsline, der DTM-Dachorganisation ITR sowie weiteren Partnern trafen sich auch viele Mitglieder der DTM-Familie. Am Start waren neben den beiden Audi-Piloten Mattias Ekström und Mike Rockenfeller unter anderem die Teamchefs Hans-Jürgen Abt und Ernst Moser, die beiden ARD-Männer Claus Lufen und Norbert Haug sowie ITR-Vorstandschef Hans Werner Aufrecht. Bei einer Tombola nach den 18 Löchern wurden mehr als 40.000 Euro für wohltätige Zwecke gesammelt.

Donnerstag, 6. November 2014

Martin Tomczyk feiert Gastspiel im Renntruck

BMW DTM-Fahrer Martin Tomczyk (DE) war letztzte Woche auf dem Lausitzring (DE) im Einsatz. Er tauschte seinen BMW M Performance Zubehör M4 DTM gegen einen Renntruck und drehte mit dem 5,5 Tonnen schweren und 1.200 PS starken Fahrzeug mehr als 30 Runden. Tomczyk wurde vom international erfolgreichen Team Reinert Racing zu der Testfahrt eingeladen und war von seinem Ausflug in eine deutlich höhere Gewichtsklasse des Motorsports beeindruckt.
Martin Tomczyk beeindruckt vom Renntruck
Foto: Jens Hawrda
„Das war eine fantastische Erfahrung“, sagte Tomczyk. Nach einer kurzen Einweisung durfte er selbst ans Steuer und war vor allem beeindruckt vom gewaltigen Drehmoment und der Bremsleistung des Renntrucks. Wenn man bedenkt, wie schwer er ist, dann ist die Verzögerung beim Bremsen wirklich bemerkenswert. Natürlich kann man das Gefühl am Steuer nicht mit dem in einem DTM-Fahrzeug vergleichen, aber ich bin sehr dankbar, dass mir das Team Reinert Racing die Chance auf ein völlig neues Fahrerlebnis gegeben hat.“

Mittwoch, 5. November 2014

„Drive like Bruno“: Spengler als Fahrlehrer

Auch nach Ende der DTM-Saison 2014 gönnt sich Bruno Spengler (CA) keine Ruhepause. Zwei Wochen nach dem zehnten und letzten Lauf auf dem Hockenheimring (DE) kehrte der BMW Team Schnitzer Pilot an den Schauplatz des Finales der Tourenwagenserie zurück. Bei einem Fahr-Event der besonderen Art, das bereits Anfang Oktober in gleicher Weise auf dem Sachsenring (DE) stattgefunden hatte, vermittelte der Kanadier den Siegern des BMW Bank Gewinnspiels „Drive like Bruno“ den Spaß am Rennsport und zeigte ihnen, was Fahrdynamik pur bedeutet. Auf dem Sicherheitsparcours gab Spengler den BMW Fans Anschauungsunterricht und Tipps, wie sie selbst in schwierigen Situationen ihr Fahrzeug perfekt beherrschen können. Anschließend fuhr der DTM-Champion von 2012 auf der Rennstrecke gemeinsam mit den Gewinnern im neuen BMW M4. Auf dem Kurs driftete Spengler durch die Kurven und drehte zur Freude der BMW Fans unzählige Donuts.
Bruno Spengler als Fahrlehrer beim Gewinnspiel "Drive like Bruno"
Foto: Jens Hawrda
„Natürlich habe ich die Reifen richtig qualmen lassen. Das gehört dazu“, sagte Spengler. „Sonst würde die Aktion ja auch nicht ,Drive like Bruno’ heißen.“ Als weiteres Highlight konnten die Gewinner im Rahmen der Formel BMW Racing Experience am Steuer des Formel BMW FB02 Rennwagens ihr Rennsport-Talent unter Beweis stellen. „Das Event hat super viel Spaß gemacht. Es war einfach sensationell, die BMW Fans zu treffen und ihnen mit dieser Aktion eine große Freude zu bereiten“, sagte Spengler. „Ich habe viele lachende Gesichter gesehen. Wir hatten alle zusammen eine fantastische Zeit.“

Dienstag, 4. November 2014

Susie Wolff startet beim Race of Champions

Als erste weibliche Rennfahrerin in der Geschichte nimmt Susie Wolff am Race of Champions teil, welches am 13./14. Dezember 2014 auf Barbados stattfindet, teil.
Susie Wolff
Foto: Jens Hawrda
Susie Wolff fuhr sieben Jahre in der DTM und hat danach als Entwicklungsfahrerin beim Williams F1 Team angeheurt. In diesem Jahr fuhr Sie jeweil die freien Trainingssessions beim Grand Prix in Silverston und Hockenheim.
Susie Wolff
Foto: Jens Hawrda
"Ich bin so gespannt wieder Rennen zu fahren", sagte Wolff. "Ich habe einen Vollzeit-Job bei Williams, das ist toll, aber nichts kann das Adrenalin des Rennsports ersetzen und ich kann es nicht erwarten, um diese wieder Rennen zu fahren. Ich bin sehr stolz darauf, ausgewählt worden zu sein, um am Race of Champions teilzunehmen und ich freue mich darauf, Rennen gegen einige der Top-Fahrer der Welt zu bestreiten.

"Natürlich werden diese Jungs schwer zu schlagen sein, denn ein Rennfahrer will immer gewinnen. Ich habe auch keine besonderen Erwartungen, weil ich noch nie bei einer ROC Veranstaltung teilgenommen habe. Ich war auch noch nie vorher in Barbados gewesen, aber Mitte Dezember ist eine gute Zeit, für ein sonnigen Reiseziel."

Mittwoch, 29. Oktober 2014

DTM Drivers Association will DTM attraktiver machen

Die DTM Drivers Association (DTM DA) hat Anfang August mit dem DTM-Rennen am Red Bull Ring in Spielberg ihre Arbeit aufgenommen. Bereits beim Rennen am Lausitzring führten erste Impulse zur Verbesserung der Sicherheit. DTM DA-Sprecher Manuel Reuter blickt im folgenden Interview auf knapp zwei Monate intensive Gespräche und erste Ergebnisse zurück. Für das Ziel der Fahrervereinigung, die Deutsche Tourenwagen Masters für ihre Fans attraktiverer zu machen, sieht Reuter zusammen mit allen DTM DA-Mitgliedern Chancen, den Winter konstruktiv zu nutzen.
Foto: Jens Hawrda

Die DTM DA hat sich am Red Bull Ring gegründet und ihre langfristigen Ziele erläutert. Nun haben zwei Rennwochenenden mit entsprechenden Besprechungen zwischen den Mitgliedern und Gesprächen mit der ITR und dem DMSB stattgefunden. Wie wurde die DTM DA bislang wahrgenommen und akzeptiert ?

Mit der Wahrnehmung und Akzeptanz können wir sehr zufrieden sein. Bislang haben wir nur positives Feedback bekommen - sowohl von den DTM-Fans als auch von ITR, DMSB und allen drei Herstellern.

Die langfristigen Themen sind auf die weitere Verbesserung in Sachen Sicherheit und Attraktivität der DTM angelegt. Dort möchte sich die DTM DA mit ihren Mitgliedern aktiv einbringen. Inwiefern geschieht das bereits ?

Momentan gibt es auf allen Ebenen Gespräche, die sowohl das sportliche Reglement betreffen, aber natürlich auch, wie man die DTM insgesamt attraktiver machen kann. Das wird derzeit breit diskutiert. Entscheidend ist, dass alle beteiligten Parteien an einem Tisch sitzen und jeder seine Ideen einbringen kann, egal ob ITR, DMSB, Hersteller oder DTM DA. Das ist uns sehr wichtig, weil die Fahrer diejenigen sind, die diese Ideen letztlich auch mit umsetzen müssen. Aber eines können wir bereits erkennen: Alle Beteiligten sehen einen Handlungsbedarf. Und nun kommt es darauf an, dieses relativ große Spektrum zu konkretisieren.

Gab es auch bei aktuellen Themen bereits Möglichkeiten, mitzuwirken?

Durch die Testfahrten zwei Wochen vor dem Rennen am Lausitzring hatte sich bereits herauskristallisiert, dass speziell in Kurve 1 das Layout mit Linien und grünen Flächen nicht gut war. Wäre es so geblieben, hätten wir das leidige Thema Tracklimits wieder gehabt. Dafür konnten wir auf unsere Initiative hin mit dem DMSB gemeinsam eine Lösung finden, die sich gerade unter den Bedingungen, wie wir sie dann am Rennwochenende mit dem Regen hatten, genauso bewährt hat, wie die geänderte Boxeneinfahrt. Ursprünglich hätte man dann die Linie schneiden müssen und da ist die Gefahr groß, das Auto zu verlieren. Da gab es jeweils einen Lösungsvorschlag von uns an den DMSB und letztlich gab es auch keine Probleme zu den Themen am Wochenende.