Freitag, 9. Mai 2014

GT-Masters Zandvoort: Mutprobe zwischen den Dünen


Strand, Meer, Wind und ein starkes Feld von bis zu 650 PS starken Supersportwagen in den Nordseedünen: Nach dem spektakulären Saisonauftakt in der etropolis Motorsport Arena Oschersleben rüstet sich das ADAC GT Masters am kommenden Wochenende (09. bis 11. Mai) zum Comeback in den Niederlanden. Die „Liga der Supersportwagen“ kehrt nach einem Jahr Unterbrechung auf die anspruchsvolle, in den Nordseedünen eingebettete Rennstrecke von Zandvoort zurück. Beim zweiten Rennwochenende der Saison nimmt das ADAC GT Masters auf der nördlich von Amsterdam gelegenen Traditionsstrecke das erste von drei Auslandsgastspielen in diesem Jahr in Angriff.
nach einem Jahr Pause fährt die ADAC GT-Masters wieder in Zandvoort
Foto: Jens Hawrda
Wer siegt beim ersten Auslandsrennen des ADAC GT Masters 2014?
Bei der Premiere des ADAC GT Masters in Zandvoort im Jahr 2012 teilten Corvette und BMW die Laufsiege unter sich auf. Trotz der guten Performance der BMW Z4 vor zwei Jahren sieht Claudia Hürtgen (42, Aachen / PIXUM Team Schubert), die erfolgreichste Dame der Serie, eine große Anzahl von Favoriten für die beiden Rennen: „Unser BMW Z4 war in Zandvoort vor zwei Jahren sehr gut. Aber in der Zwischenzeit ist sehr viel passiert und ich bin sehr gespannt, wie es dort am Ende aussieht.“
Claudia Hürtgen BMW Z4 GT3 rechnet sich für Zandvoort Chancen aus
Foto: Jens Hawrda
Gute Erinnerungen an den Traditionskurs hat auch ADAC GT Masters-Titelverteidiger Diego Alessi (42, I / Callaway Competition), der in einer Corvette mit Patrick Assenheimer (22, Heilbronn) startet und vor zwei Jahren in den Niederlanden einen Laufsieg feierte. „Ich mag Zandvoort sehr. Schnelle, langgezogene Kurven, alte Randsteine und griffiger Asphalt, klassische Boxengebäude und dazu kleine Auslaufzonen. So muss für mich eine Rennstrecke sein. Da die Strecke direkt an der Nordsee liegt, muss man immer das Wetter im Auge behalten, denn das kann sich an der See bekanntlich immer schnell ändern.“

Mit einem Sieg im Gepäck vom Saisonauftakt reisen die Audi-Piloten René Rast (27, Frankfurt / Prosperia C. Abt Racing) und Kelvin van der Linde (17, ZA) an die Nordsee. Rast ist vor dem ersten Auslandsgastspiel der Saison optimistisch: „Ich bin bisher noch kein ADAC GT Masters-Rennen in Zandvoort gefahren, aber ich gehe davon aus, dass unserem Audi die Strecke sehr gut liegt.“ Van der Linde, dem bei seinem ersten Rennwochenende im ADAC GT Masters eine Pole Position und ein Sieg gelang, ist der gleichen Meinung: „Zandvoort ist sicherlich eine gute Strecke für unseren Audi R8, daher gibt es keinen Grund, warum wir dort nicht auch so ein gutes Wochenende erleben sollten, wie in Oschersleben. Für mich ist Zandvoort eine neue Strecke, aber ich hatte schon in der Vergangenheit keine Probleme damit, neue Strecken zu lernen.“
auch Heinz-Harald Frentzen ist optimistisch für Zandvoort
Foto: Jens Hawrda
 Heinz-Harald Frentzen hofft auf gute eine Punkteausbeute an der Nordsee
Auf ein gutes Ergebnis an der Nordseeküste hofft auch Ex-Formel-1-Vizeweltmeister Heinz-Harald Frentzen (46, Neuss / H.T.P. Motorsport), der in einem Mercedes-Benz SLS AMG nach einem Jahr Pause wieder in das ADAC GT Masters zurückkehrt. Beim ersten Rennwochenende in Oschersleben belegte Frentzen mit seinem jungen Teamkollegen Luca Stolz (18, Brachbach) Rang sieben, in Zandvoort wollen sich Mercedes-Piloten nochmals verbessern.
 
Wer ist der schnellste Niederländer in Zandvoort?
Ein Prestigeduell ist das Rennen an der Nordseeküste für die vier Niederländer im Feld, die bei ihrem Heimrennen glänzen wollen. Jaap van Lagen (37, NL / GW IT Racing Team // Schütz Motorsport), der in Zandvoort mit Porsche Carrera Cup-Champion Kévin Estre (25, F) startet, hat beim Saisonstart in Oschersleben im Porsche 911 mit zwei Podiumsplätzen einen beeindruckenden Einstand abgeliefert und will auch beim Heimrennen auf das Podest.

Ex-DTM-Pilot Jeroen Bleekemolen (32, NL / Callaway Competition) ist Nahe der Strecke aufgewachsen und kennt den Kurs in Zandvoort wie kein Zweiter. „Niemand anders ist in Zandvoort wohl bisher so viele Runden gefahren wie ich“, sagt der Niederländer von sich selbst. Im Team mit Toni Seiler (56, CH) will Bleekemolen in einer Corvette bei seinem Heimrennen deutlich mehr als einen weiteren Sieg in der Gentlemen-Wertung. Um Punkte in der Gentlemen-Wertung geht es hingegen Wolf Nathan (45, NL / GW IT Racing Team // Schütz Motorsport), der in einem Porsche 911 mit Anton Wossos (48, GR) startet.

Mit dem Motor vor den Augen anstatt im Rücken startet Peter Kox (50, NL / Reiter Engineering) zu seinem Heimspiel. Der Niederländer wechselt vom Lamborghini mit Mittelmotor in den mächtigen Chevrolet Camaro mit Frontmotor und startet mit Albert von Thurn und Taxis (30, Regensburg) - damit sind die beiden ADAC GT Masters-Champions der Saison 2010 wieder auf einem Auto vereint.
 
Keyfacts, Circuit Park Zandvoort / NL, Saisonläufe 3 und 4
Streckenlänge: 4.320 Meter
Layout: 13 Kurven, im Uhrzeigersinn befahren
Sieger 2012 Rennen 1: Diego Alessi/Daniel Keilwitz (Corvette Z06.R GT3)
Sieger 2012 Rennen 2: Simon Knap/Jeroen den Boer (BMW Z4 GT3)

 

 
 

Donnerstag, 8. Mai 2014

Drei Fragen an... Marco Wittmann.

BMW Motorsport ist mit dem historischen ersten Sieg bei der Premiere des neuen BMW M4 DTM in die Saison 2014 gestartet. Marco Wittmann (DE) feierte im Ice-Watch BMW M4 DTM auf dem Hockenheimring (DE) seinen ersten Triumph in der DTM und bescherte dem BMW Team RMG ebenfalls den ersten Erfolg in dieser Serie. Für BMW Motorsport war es der insgesamt 60. Sieg.


erster Sieg für Marco Wittmann in der DTM
Foto: BMW-Motorsport
Marco, wie sieht Ihre Gefühlslage nach diesem historischen Triumph aus?

Marco Wittmann: „Es war für uns einfach ein perfektes Rennen. Mein Ice-Watch BMW M4 DTM lief super. Das war schon bei den Tests in Hockenheim so. Und an die gute Performance dort haben wir nahtlos anknüpfen können. Gleich das erste Rennen mit dem neuen BMW M4 DTM haben wir gewonnen, es war der 60. Triumph für BMW und der erste für mein BMW Team RMG. Mehr konnte ich mir für den DTM-Saisonstart einfach nicht wünschen.“


Marco Wittmann, so sehen Sieger aus
Foto: BMW-Motorsport
Was war der Schlüssel zum Erfolg?

Wittmann: „Zunächst war sehr wichtig, im Qualifying Startplatz zwei zu holen, und dann im Rennen möglichst schnell an Adrien Tambay vorbeizukommen, um freie Fahrt zu haben. So konnte ich den weichen Optionsreifen optimal ausnutzen. Ich hatte keine Zeitverluste auf der Strecke. Das war entscheidend und der Grund, warum ich mit großem Vorsprung über die Ziellinie gefahren bin.“

das ganze Wochenende den Sieg im Visier, Marco Wittmann
Foto: BMW-Motorsport

Wie haben Sie die letzten Runden vor dem Ziel erlebt, als sie dem Triumph entgegengefahren sind?

Wittmann: „Ich war in den letzten Runden weiter voll konzentriert und stand in engem Funkkontakt mit meinem Team, um immer zu wissen, wieviel Abstand ich auf meine Verfolger habe. Meine Hauptkonkurrenten waren in der zweiten Rennhälfte mit den weicheren und damit schnelleren Reifen unterwegs. Gegen Ende habe ich dann gemerkt, dass sie doch nicht so nah herankommen. Und dann war es mir nur noch wichtig, cool zu bleiben, keine Fehler zu machen und diesen Sieg heimzufahren. Es fühlt sich einfach großartig an.“

Timo Glock begeistert Hunderttausende Fans in Budapest

Timo Glock begeisterte 450.000 Fans in Budapest
Foto: BMW-Motorsport
Kurz vor dem DTM-Saisonstart am Hockenheimring war Timo Glock (DE) noch in Budapest (HU) unterwegs. Mit einem Showrun im DEUTSCHE POST BMW M3 DTM von 2013 begeisterte er am Donnerstag vor dem Rennen in Hockenheim die Fans vor der eindrucksvollen Kulisse von Donau, Kettenbrücke und Parlamentsgebäude. Die DTM kehrt 2014 nach Budapest zurück und wird am 1. Juni auf dem Hungaroring ihr drittes Rennen der Saison austragen. Einen ersten Vorgeschmack bekamen die ungarischen Fans bei dieser Showveranstaltung. Dabei war Glock neben zahlreichen anderen Rennfahrern mit unterschiedlichen Fahrzeugen auf einem besonderen „Stadtkurs“ unterwegs: entlang am Donau-Ufer und über die Kettenbrücke. Rund 450.000 Besucher sorgten bei Frühlingswetter für ein Motorsport-Fest.
Timo Glock, Deutsche Post BMW M4 DTM
Foto: BMW-Motorsport
"Es war unglaublich, ich bin immer noch überrascht, wie viele Leute gekommen sind“, sagte Glock. „Die Strecke, auf der wir gefahren sind, war rund 4,5 Kilometer lang – und überall war es voll mit Leuten. Es war eine tolle Sache, hier mitten in der Stadt vor so vielen Fans zu fahren. Ich hoffe, ich habe ihnen eine gute Show geboten. Und mit einem Rennauto über die Kettenbrücke zu fahren, ist schon sehr speziell. Das kann man nicht jeden Tag machen, ein echtes Highlight. Der Tag hat sehr viel Spaß gemacht, und nun freue ich mich darauf, zum Rennwochenende wieder herzukommen.“

Mittwoch, 7. Mai 2014

Stimmen aus dem Mercedes-Lager zum DTM-Rennen in Hockenheim


Hinter Mercedes liegt ein schwieriges DTM-Wochenende. Die Probleme deuteten sich schon im Training und Qualifying an und setzten sich im Rennen fort, in dem Mercedes das schlechteste Abschneiten der Marke in der DTM-Geschrichte hinnehmen musste.

Mercedes-Junior Pascal Wehrlein (gooix Mercedes AMG C-Coupé) beendete das erste Saisonrennen auf Position elf. Hinter ihm fuhr sein Markenkollege Gary Paffett (EURONICS Mercedes AMG C-Coupé) als Zwölfter ins Ziel. DTM-Rückkehrer Paul Di Resta (DTM Mercedes AMG C-Coupé) belegte in seinem ersten DTM-Rennen seit seinem Titelgewinn 2010 Position 14. Christian Vietoris (Original-Teile Mercedes AMG C-Coupé) beendete den Saisonauftakt auf Platz 15.

DTM-Neuling Vitaly Petrov (DTM Mercedes AMG C-Coupé) kam bei seinem DTM-Debüt in Hockenheim auf Position 17 ins Ziel. Seine Markenkollegen Robert Wickens (FREE MAN’S WORLD Mercedes AMG C-Coupé) und Daniel Juncadella (Petronas Mercedes AMG C-Coupé) belegten die Plätze 18 und 19.
 
Pascal Wehrlein, bester Mercedes-Pilot auf Platz elf
Foto: Mercedes-Motorsport
 

Pascal Wehrlein (19, Deutschland, gooix Mercedes AMG C-Coupé):
11. Platz
„Das war leider ein enttäuschender Saisonstart. Ich hatte nicht die nötige Pace und gerade zu Rennbeginn war es recht schwierig für mich. Im Verlauf des Rennens hat sich die Fahrzeugbalance stark verändert und am Ende fühlte ich mich ziemlich wohl im Auto. Dann konnte ich auch schnellere Rundenzeiten fahren. Für Platz elf gibt es aber leider keine Punkte. Jetzt müssen wir alle unsere Köpfe zusammenstecken und das Auto bis zum nächsten Rennen in zwei Wochen verbessern, um dann in Oschersleben zurückzuschlagen.”
 
Garry Paffett
Foto: Mercedes-Motorsport
Gary Paffett (33, England, EURONICS Mercedes AMG C-Coupé):
12. Platz
„Heute war ein schwieriger Tag für uns. Mit dem 14. Startplatz hatte ich nicht die beste Ausgangsposition für das Rennen. Zwar konnte ich noch einige Positionen gut machen, aber leider hat uns wie im Qualifying der Speed gefehlt. Wir müssen das Auto weiterentwickeln, um in die Lage zu kommen, in den nächsten Rennen in die Punkte zu fahren.“
 
Paul Di Resta (28, Schottland, DTM Mercedes AMG C-Coupé):
14. Platz
„Das war ein sehr schwieriges Rennen für mich. Ich muss noch etwas nachlegen, um mich im Vergleich zu meinen Teamkollegen wieder in der DTM einzuordnen. Noch wichtiger ist jedoch, dass wir uns als Hersteller verbessern müssen. Uns bleiben jetzt zwei Wochen Zeit, um uns zu steigern und dann das Beste daraus zu machen. Im Vergleich mit BMW und Audi liegen wir etwas zurück, aber ich habe volles Vertrauen in das Team, dass wir zurückschlagen werden und ich hoffe, dass uns das schon bald gelingen wird.“
 
Christian Vietoris zuversichtlich für Oschersleben
Foto: Mercedes-Motorsport
 
Christian Vietoris (25, Deutschland, Original-Teile Mercedes AMG C-Coupé):
15. Platz
„Uns war klar, dass es keine leichte Aufgabe sein würde, auf dem Option-Reifen zu starten. Trotzdem habe ich das Beste aus dem Auto und der Strategie herausgeholt. Am Ende war ich knapp davor, noch bester Mercedes-Pilot zu werden. Natürlich war das nicht das Resultat, was wir uns erhofft haben, aber  wir werden weiter Gas geben. In Oschersleben werden die Karten dann hoffentlich neu gemischt.“
 
Vitaly Petrov im ersten DTM-Rennen auf Platz 17
Foto: Mercedes-Motorsport
Vitaly Petrov (29, Russland, DTM Mercedes AMG C-Coupé):
17. Platz
„Dafür, dass es mein erstes Rennen in der DTM war, bin ich mit meiner Leistung ganz zufrieden. Wir waren mit beiden Reifensätzen wettbewerbsfähig und ich konnte mit meinen direkten Konkurrenten mithalten. In meinem ersten Stint habe ich teilweise zu stark gepusht, da ich sehen wollte, wie weit ich gehen kann. Danach haben sich meine Rundenzeiten aber kontinuierlich verbessert und ich hatte ein paar schöne Zweikämpfe. Für mich war an diesem Wochenende wichtig, zu verstehen, wie das Qualifying und das Rennen in der DTM wirklich sind. Und ich denke, dass ist mir gelungen. Jetzt müssen wir das Auto noch weiter verbessern und dann denke ich, dass wir in Oschersleben bereit sein werden, wieder anzugreifen.“
 
Robert Wickens (25, Kanada, FREE MAN'S WORLD Mercedes AMG C-Coupé):
18. Platz
„Wir sind auf den Option-Reifen ins Rennen gestartet, damit konnte ich auch einige Fahrzeuge überholen. Nach dem Reifenwechsel hatten wir dann nicht mehr die nötige Geschwindigkeit, um in die Punkte zu fahren. Ich hoffe, dass wir in Oschersleben wieder eine andere Mercedes-Performance sehen werden.“
 
Daniel Juncadella (22, Spanien, Petronas Mercedes AMG C-Coupé):
19. Platz
„Ich war heute nicht in der Lage, dasselbe Tempo wie die anderen Fahrer zu gehen und habe schon zu Beginn des Rennens den Anschluss an die Gruppe verloren. Vor allem beim Topspeed hat uns einiges gefehlt. Das war kein guter Saisonstart für uns, aber wir werden weiter hart arbeiten.“
 

 

Sidecar – Steinhausen/Kölsche siegen überlegen


Jörg Steinhausen mit seinem Co-Piloten Axel Kölsch waren nach dem Zeittraining die Favoriten für das Rennen. Den Start gewann jedoch das Team Jakob Rutz/Thomas Hofer (LCR-Yamaha). Die Schweizer führten das Rennen eine halbe Runde an, während sich Steinhausen/Kölsch nur auf Position fünf aus der ersten Runde kamen.
Steinhausen / Kölsch LCR BMW
Foto: Jens Hawrda
Rutz/Hofer wurden an der Spitze bereits kurze Zeit später von Kurt Hock/Enrico Becker (LCR-Suzuki) verdrängt. In der dritten Runde wurde das Duo schließlich von Steinhausen/Kölsche geschnappt. Von da an dominierte Steinhausen/Kölsche das Rennen und fuhren zu einem kontrolliertem Sieg. Steinhausen/Kölsch waren am Schluss fast 14 Sekunden vor Hock/Becker, Rutz/Hofer ganze 36 Sekunden dahinter.

Für die Titelverteidiger André Kretzer/Jens Lehnertz wurde der Saisonauftakt auf dem Lausitzring ein Wochenende zum Vergessen.

Jens Lehnertz: „Wir waren kurz auf dem zweiten Platz. Dann ist Steinhausen von hinten angeschossen gekommen. Kurz später fing unser Motorrad mit Zündaussetzern an zu streiken. Sie wurden immer schlimmer. Wir haben versucht, wenigstens den dritten Platz ins Ziel zu retten, aber eine halbe Runde vor dem Ende sind Rutz/Hofer an uns vorbeigezogen und kurz vor dem Ziel auch noch Josef Sattler/Stefan Trautner.“

Aber es kam noch dicker. Weil der Motor platt war, konnten Kretzer/Lehnertz die Auslaufrunde nicht bestreiten. Sie blieben nach der Ziellinie stehen. Streckenposten schoben das Gespann ins Fahrerlager. Weil es aber laut Reglement im Parc Fermé zu erscheinen haben, wurden die Insassen noch um vier Plätze strafversetzt. 

Siegerehrung Sidecar
Foto: Jens Hawrda

Ergebnis Sidecar Lausitzring (Top_Five):

1. Steinhausen/Kölsch
2. Hock/Becker
3. Rutz/Hofer
4. Trautner/Sattler
5. Kaspar/Fries