Freitag, 17. Januar 2014

Viele DTM-Fahrer in Daytona am Start


Vom 23.-26. Januar findet auf einer  5,729 Kilometer langen Streckenvariante des Daytona International Speedways das traditionsreiche 24h Rennen statt. Es ist das erste Rennen der neuen amerikanischen United Sportscar Championship.
Die Audi-Werksfahrer Mike Rockenfeller und Filipe Albuquerque haben von Ihrem Arbeitgeber die Freigabe zur Teilnahme am 24h-Rennen von Daytona erhalten. Mike Rockenfeller feierte 2010 bereits in Daytona einen Gesamtsieg, in diesem Jahr geht er für das das Team „Spirit of Daytona Racing“ und wird in einem Corvette-Prototypen an den Start.  Markenkollege Filipe Albuquerque geht mit einem Audi R8 LMS ins Rennen.

Augusto Farfus startet in Daytona im BMW Z4 GTD für Turner Motorsport
Foto: BMW-Motorsport
Auch die BMW-Piloten Augusto Farfus, Joey Hand und Maxime Martin werden in Daytona starten. Joey Hand und Maxime Martin starten für das BMW Team RLL im BMW Z4 GTLM, Augusto Farfus wird für das Team Turner Motorsport mit einem BMW Z4 GTD antreten.
Joey Hand wird in Daytona für das Team RLL im BMW Z4 GTLM starten
Foto: Jens Hawrda

Neben den aktuellen DTM-Werksfahrern von Audi und BMW ist auch eine Reihe ehemaliger DTM-Piloten in Florida am Start. Beim Vortest am 3. bis 5. Januar waren Katherine Legge im Delta Wing sowie Jeroen Bleekemolen, Oliver Gavin, Patrick Huisman, Pedro Lamy, Lucas Luhr, Jan Magnussen, Stefan Mücke, Andy Priaulx, Darren Turner, Dirk Werner und Renger van der Zande im Einsatz.

Außerdem werden in verschiedenen Audi-Kundenteams Oliver Jarvis, Frank Stippler und Markus Winkelhock an den Start gehen. Die endgültige Starterliste für das Langstreckenrennen in Daytona ist gegenwärtig aber noch nicht offiziell.

Filipe Albuquerque verlässt die DTM

Filipe Albuquerque
Foto: Audi-Motorsport
Während Nico Müller in die DTM wechselt, zieht es Filipe Albuquerque nach drei Jahren im Tourenwagen auf die Langstrecke. Der 28 Jahre alte Audi-Werkpilot aus Portugal wird für die Vier Ringe sowohl im LMP-Programm als auch im GT-Sport antreten. Seine Saison beginnt bereits am 25./26. Januar mit einem Einsatz bei den 24 Stunden von Daytona in einem Audi R8 LMS des Teams Flying Lizard Motorsport. Im Vorjahr hat Albuquerque dort die GT-Klasse gewonnen.

Mit dem neuen Hybrid-Sportwagen Audi R18 e-tron quattro wird der Portugiese im Rahmen der FIA-Langstrecken-Weltmeisterschaft WEC beim 6-Stunden-Rennen in Spa-Francorchamps (3. Mai) und bei den 24 Stunden von Le Mans (14./15. Juni) starten. Albuquerque hat für Audi Sport bereits erfolgreich Testfahrten im LMP1-Sportwagen absolviert und freut sich auf die neue Herausforderung: „Ich kann es kaum erwarten: Ich werde mit dem Audi R18 e-tron quattro in Le Mans starten, also mit dem besten Auto beim größten Rennen der Welt. Hybrid, quattro, Traktionskontrolle – ich werde dabei viele für mich neue und spannende Technologien kennenlernen. Es ist gut, dass ich dabei auf das Know-how erfahrener Teamkollegen zurückgreifen kann. Das wird die Eingewöhnung beschleunigen.“
 
Schade das wir den sympatischen Rennfahrer im nächsten Jahr nicht mehr in der DTM sehen werden, aber er bleibt Audi erhalten und wird sicher im Langstreckenprogramm für Audi weitere Erfolge einfahren. Wir sagen, danke Filipe für die Zeit in der DTM und viel Erfolg für Deine sportliche Zukunft.

Donnerstag, 16. Januar 2014

Neuzugang bei Audi - Nico Müller startet in der DTM

Ein neues Gesicht im Audi-Fahrerkader für die DTM-Saison 2014: Nico Müller wird im Zeichen der Vier Ringe sein Debüt in der populärsten internationalen Tourenwagen-Rennserie geben. Der 21 Jahre junge Schweizer übernimmt den Platz von Filipe Albuquerque, der in das LMP- und GT-Programm von Audi wechselt.


Nico Müller wechselt für Audi in die DTM
Foto: Audi-Motorsport
Nico Müller hat sich mit starken Leistungen bei Testfahrten für das frei gewordene Cockpit eines Audi RS 5 DTM empfohlen. „Wir beobachten Nicos Karriere schon seit geraumer Zeit. Er hat einige Hundert Testkilometer mit unseren DTM-Autos absolviert und dabei einen hervorragenden Eindruck hinterlassen. Ich bin zuversichtlich, dass er die Lücke, die durch den Wechsel von Filipe Albuquerque in unser LMP- und GT-Programm entstanden ist, schnell schließen wird“, sagt Audi-Motorsportchef Dr. Wolfgang Ullrich.

Auch Dieter Gass, Leiter DTM bei Audi Sport, freut sich auf die Zusammenarbeit mit dem Nachwuchstalent: „Nico passt sowohl vom Speed als auch von seiner Persönlichkeit gut zu Audi und ist sicherlich eine Bereicherung für die DTM insgesamt. Ich halte sehr viel von ihm und denke, dass er in seiner Rookie-Saison für die eine oder andere Überraschung sorgen kann.“

für Nico Müller geht ein lang gehegter Wunsch in Erfüllung - Audi Werksfahrer in der DTM
Foto: Audi-Motorsport
Für Nico Müller geht mit der Berufung zum Audi-Werkpiloten in der DTM-Saison 2014 ein lang gehegter Wunsch in Erfüllung: „Ich habe die Serie schon als Kind verfolgt. Und spätestens seit ich das erste Mal einen DTM-Audi getestet habe, träume ich davon, mit so einem Auto im Rennen antreten zu dürfen“, sagt der Schweizer. „Die DTM gehört zu den professionellsten und bekanntesten Rennserien weltweit und steht bei so gut wie jedem Fahrer auf dem Wunschzettel. Daher ist es eine große Ehre für mich, dass mir Audi das Vertrauen schenkt, mit einem RS 5 DTM anzutreten.“

An den Umgang mit leistungsstarken Rennautos ist Müller gewöhnt. In der Saison 2013, seinem insgesamt sechsten Jahr im Formelsport, trat er mit einem 530 PS starken Monoposto in der World Series by Renault an und belegte dort mit zwei Siegen – unter anderem beim Saisonhöhepunkt in Monaco – den fünften Tabellenplatz. „Ungewohnt ist für mich weniger die Motorleistung als das Fahren mit einem Dach über dem Helm, aber das wird mir schnell in Fleisch und Blut übergehen“, ist sich der Tourenwagen-Neuling sicher. Seine persönliche Zielsetzung für die Debütsaison ist von vorsichtigem Optimismus geprägt: „Die DTM hat eine einzigartig hohe Leistungsdichte innerhalb des Fahrerfeldes. Entsprechend schwer wird es sein, Punkte zu erobern. Mein Ziel ist es, schnell und stetig zu lernen und in der zweiten Saisonhälfte das eine oder andere Mal den Sprung unter die besten zehn zu schaffen.“

Mittwoch, 15. Januar 2014

BMW Motorsport benennt Fahrer-Team-Besetzungen für die DTM-Saison 2014


Genau 111 Tage vor dem ersten Rennen des Jahres in Hockenheim (DE) hat BMW Motorsport die Fahrer-Team-Besetzungen für die DTM-Saison 2014 bekanntgegeben. Wie im Vorjahr gehen vier Teams und acht Piloten in der populären Tourenwagenserie für BMW an den Start und wollen im neuen BMW M4 DTM um Siege und Titel kämpfen. 

„Mit der genauen Festlegung der Fahrer-Team-Konstellationen machen wir einen weiteren wichtigen Schritt auf dem Weg zum DTM-Saisonstart 2014“, sagt BMW Motorsport Direktor Jens Marquardt. „Ich bin überzeugt, dass wir mit dieser Aufteilung die optimale Lösung für BMW Motorsport und unser DTM-Projekt gefunden haben.“ 
Boxenstopp Augusto Farfus
Foto: Jens Hawrda
Das BMW Team RBM, das in der vergangenen Saison mit 148 Punkten Platz zwei in der Teamwertung belegte und damit maßgeblichen Anteil am Gewinn des Herstellertitels für BMW hatte, tritt mit demselben Fahrerduo wie im Vorjahr an: Auch 2014 sind Augusto Farfus (BR), der Zweite der DTM-Fahrerwertung 2013, und Joey Hand (US) für die Mannschaft von Teamchef Bart Mampaey (BE) unterwegs. 

Bei den Fahrerpaarungen der weiteren Einsatzteams ergeben sich im Vergleich zu 2013 einige Veränderungen. Beide DTM-Champions in Reihen von BMW Motorsport starten ab sofort als Teamkollegen. Martin Tomczyk (DE), der Titelträger von 2011, wechselt zum BMW Team Schnitzer. Dort fährt er an der Seite von Bruno Spengler (CA), der 2012 für BMW den Fahrertitel erringen konnte und seine dritte Saison für das Team um Charly Lamm (DE) bestreiten wird. 

Timo Glock (DE), Sieger beim DTM-Saisonfinale 2013, fährt erneut für das BMW Team MTEK. Auch der 91-malige Formel-1-Pilot erhält einen neuen Teamkollegen: António Félix da Costa (PT) absolviert seine erste DTM-Saison ebenfalls in Diensten von Teamchef Ernest Knoors (NL). Marco Wittmann (DE), 2013 bester Rookie in der DTM, wechselt zum BMW Team RMG und bildet dort gemeinsam mit Serienneuling Maxime Martin (BE) eine vielversprechende Fahrerkombination. 

Marquardt ergänzt: „Ich denke, unser Aufgebot kann sich auch 2014 wieder absolut sehen lassen. Für die Fans ist für jeden Geschmack etwas dabei. Das BMW Team RMG wurde im vergangenen Jahr zweifelsohne unter Wert geschlagen. Wir sind sicher, dass Stefan Reinholds Mannschaft gestärkt aus der Winterpause kommt und alles mitbringt, um mit Marco Wittmann und Maxime Martin wieder Erfolge zu feiern. Marco ist nach seinem überaus erfolgreichen ersten DTM-Jahr definitiv bereit für den nächsten Schritt. Augusto Farfus, Joey Hand und das BMW Team RBM haben schon 2013 perfekt miteinander harmoniert. Das BMW Team MTEK und Timo Glock gehen nach dem Sieg in Hockenheim top-motiviert in ihr zweites DTM-Jahr – und heißen den vielversprechenden Youngster António Félix da Costa im Team willkommen. Auch die Konstellation mit den beiden DTM-Champions Bruno Spengler und Martin Tomczyk sowie der Mannschaft von Charly Lamm ist ganz bestimmt erfolgversprechend. Ich fiebere genauso wie jeder andere in unserem Team dem ersten Rennen entgegen. Bis es soweit ist, werden wir mit dem BMW M4 DTM ein intensives Vorbereitungsprogramm absolvieren.“ 

Die DTM-Saison 2014 beginnt am 4. Mai auf dem Hockenheimring. Dort wird am 19. Oktober traditionell auch das letzte Rennen des Jahres ausgetragen. Dazwischen stehen vier weitere Läufe in Deutschland (Oschersleben, Norisring, Nürburgring, Lausitzring) sowie vier Rennen im Ausland (Budapest, Moskau, Spielberg, Guangzhou) auf dem Programm. 

Dienstag, 14. Januar 2014

Farfus eröffnet Saison 2014 im Kart

Augusto Farfus
Foto: Jens Hawrda
Für Augusto Farfus hat das Motorsportjahr 2014 bereits begonnen, allerdings nicht in einem BMW Rennwagen, sondern am Steuer eines Rennkarts. Der BMW DTM-Fahrer trat an diesem Wochenende beim „Desafio Internacional das Estrelas“ in Penha (BR) an. Dieses Benefiz-Kartrennen wird seit vielen Jahren von seinem Freund und Landsmann Felipe Massa organisiert. Nach dem starken vierten Platz im Qualifying hatte Farfus im Rennen jedoch wenig Glück und schied aus. Der Sieg ging an Vitantonio Liuzzi (IT). Nach diesem Ausflug auf die Kartbahn fiebert Farfus seinen bevorstehenden Einsätzen für BMW entgegen. Zunächst ist er beim 24-Stunden-Rennen von Daytona für Turner Motorsport dabei, dann widmet er seine volle Konzentration der DTM-Saisonvorbereitung mit dem neuen BMW M4 DTM. „Nach den tollen Jahren 2012 und 2013 freue ich mich jetzt schon riesig auf die DTM-Saison 2014“, sagt Farfus.