Donnerstag, 5. Dezember 2013

Virgin als neuntes Team der FIA Formel-E-Meisterschaft bestätigt

Virgin , einer der weltweit bekanntesten und angesehensten Marken, hat heute eine Vereinbarung zur Teilnahme an der FIA Forme-E Meisterschaft 2014/2015 unterzeichnet.
Der zukünftige Virgin Formel-E-Rennwagen
Bild: Formula-E-Media
Das Virgin Racing Formula E –Team mit Sitz in Großbritannien, wird von Teamchef Alex Tai geleitet und hat die Unterstützung des Virgin-Gründers Sir Richard Branson.

"Der Start der FIA-Formel-E-Meisterschaft ist eine gute Nachricht nicht nur für Rennsport-Fans, sondern auch für diejenigen, die an die Zukunft von Elektroautos glauben", sagte Sir Richard Branson. "Die Notwendigkeit, schnelle, zuverlässig und langlebig Rennwagen zu bauen wird dazu beitragen, die Technologie zu beschleunigen und einen großen Publikum  Elektroautos zu präsentieren. Die vielen Rennen rund um berühmte Stadtzentren, werden viele Zuschauer anziehen.“

Alex Tai (links) und Alejandro Agag nach der Vertragsunterzeichnung
Foto: Formula-E-Media
Teamchef Alex Tai sagte: "Ich bin absolut überzeugt von dem Konzept der Formel E und glaube, dass es eine gut zur Marke Virgin passt.  Die Rennen mitten im Herzen unserer großen Städte werden eine wundervolle Atmosphäre schaffen.“
1970 von Sir Richard Branson gegründet, ist Virgin eine international führende Investment-Gruppe , die im Bereich Mobilfunk, Reisen, Finanzdienstleistungen , Freizeit , Musik , Urlaub und Gesundheit und Wellness investiert.
Alejando Agag (links) und Virgin-Teamchef Alex Tai
Foto: Formula-E-Media
Alejandro Agag , CEO Formula E Holdings, sagte: "Es ist mir eine große Freude, Sir Richard Branson und das Virgin Racing Team in der Formel E  begrüßen zu können. Mit einer globalen Marke wie Virgin, die bekannt für ihre technologische Innovationen und sportliche Leidenschaft ist, findet die Formel-E-Meisterschaft eine tolles neues Team. Die heutige Ankündigung bedeutet, jetzt müssen wir nur noch ein Team finden, bevor das Starterfeld für die Saison 2014/2015 vollständig ist."

Dienstag, 3. Dezember 2013

Race of Champions abgesagt

Die Organisatoren des Race Of Champions 2013 haben angekündigt, dass auf Grund der aktuellen politischen Situation in Bangkok die Veranstaltung nicht wie geplant von 14. bis 15. Dezember stattfinden kann.
 
In den letzten Tagen kam es zu erneuten heftigen Ausschreitungen, bei denen nach Angeben der Behörden mindestens vier Menschen starben und Dutzende verletzt wurden.
Auf der Webseite des Race of Champions teilen die Veranstalter mit:
 
„Unsere Gedanken gelten während dieser schwierigen Zeit dem thailändischen Volk und wir hoffen, dass eine friedliche Lösung gefunden wird. Das Race of Champions wird seit mehr als 25 Jahren an verschiedenen Orten der Welt ausgetragen und wir suchen momentan nach nach Optionen, den Erfolg der Veranstaltung in Bangkok letztes Jahr zu einem anderen Zeitpunkt zu wiederholen.“

Susie Wolff beim Race of Champions

Zum ersten Mal in der Geschichte des Race Of Champions wird mit Susie Wolff eine weibliche Fahrerin am ROC vom 14.-15. Dezember 2013.
Susie Wolff und David Coulthard vor Ihrem letzten DTM-Rennen am Hockenheimring
Foto: Jens Hawrda
Susie Wolff hat sieben Jahre in Deutschland die Rennen zur DTM-Tourenwagen-Serie bestritten und ist seit April 2012 Test und Entwicklungfahrer für das Williams F1-Team. Nun wird sie an der Einzelmeisterschaft im Race Of Champions und am den ROC Nations Cup für das  Team Großbrittanien mit David Coulthard teilnehmen.

"Jeder Fahrer würde gerne eingeladen werden, um das Race Of Champions zu fahren", sagte Wolff. "Es ist eine Veranstaltung, die ich immer beobachtet habe. Es ist spannend die Autos im Kopf-an-Kopf Rennen zu sehen. Auch der Wechsel zwischen Autos ist eine echte Herausforderung. Dann gibt es den ROC Nations Cup , wo ich mit David starte, den ich sehr gut aus unserer gemeinsamen Zeit in der DTM kenne und fahrerisch hoch einschätze. Ich bin sehr stolz mit ihm im Team zu fahren, aber es wird nicht einfach sein und eine große Herausfordeerung darstellen gegen erstklassige Rennfahrer zu starten.“

Montag, 2. Dezember 2013

Spannendes Programm bei Media Track Days.

Von Dienstag bis Donnerstag voriger Woche gab BMW Motorsport knapp 60 Medienvertretern aus aller Welt die Chance, in Monteblanco (ES) die gesamte Bandbreite seines Portfolios aus nächster Nähe kennenzulernen und unterschiedliche BMW Rennwagen selbst auf der Strecke zu bewegen. Unter anderem waren die Teilnehmer im BMW M Performance Zubehör M3 DTM, im BMW Z4 GT3 und im Formel BMW FB02 Rennwagen unterwegs. Der BMW M3 GT2 sowie der BMW M3 GT4 standen als Renn-Taxi-Fahrzeuge zur Verfügung. Als prominente Instruktoren waren sieben BMW Piloten in Spanien dabei: Bruno Spengler (CA), Martin Tomczyk (DE), Timo Glock (DE), Maxime Martin (BE), Dirk Müller (DE), Jörg Müller (DE) und Dirk Adorf (DE). „Mit den Media Track Days wollten wir den Journalisten die Möglichkeit geben, unsere Rennfahrzeuge einmal selbst auszuprobieren und die Faszination des Motorsports am eigenen Leib zu erfahren“, sagte BMW Motorsport Direktor Jens Marquardt. „Das Feedback auf die Veranstaltung fiel mehr als positiv aus. Und auch unseren Piloten hat es sichtlich Spaß gemacht, einmal auf der anderen Seite zu stehen, den Teilnehmern Ratschläge zu geben und ihnen einmalige Einblicke in ihre Arbeit zu gewähren.“

BMW-Rennfahrzeuge an der Strecke von Monteblanco
Foto: BMW-Motorsport
Formel BMW Rennen der besonderen Art.

Im Rahmen der BMW Motorsport Media Track Days in Monteblanco konnten die internationalen Medienvertreter unter anderem am Steuer des Formel BMW FB02, dem Einsatzfahrzeug des Formel BMW Talent Cup, Erfahrungen auf der Rennstrecke sammeln. Nach Abschluss des offiziellen Tagesprogramms hatten die sechs anwesenden BMW Piloten am Donnerstag die Idee, ein spontanes Rennen auf der 1,896 Kilometer langen Variante des „Circuito Monteblanco“ zu fahren. In einem kurzen Qualifying fuhren Bruno Spengler, Martin Tomczyk, Timo Glock, Maxime Martin, Dirk Müller und Jörg Müller die Startpositionen aus, anschließend stand ein packendes Rennen auf dem Programm. Martin sah schließlich knapp vor Glock die Ziellinie. „Das hat wirklich riesigen Spaß gemacht“, sagte Martin nach der unterhaltsamen Aktion. „Timo saß mir im Nacken, aber am Ende konnte ich vorne bleiben. Es ist klasse, wie gut sich der FB02 fahren lässt.“ Auch Glock, der in der Formel BMW seine ersten Schritte im Motorsport absolviert hatte, genoss das Comeback im 140 PS starken Monoposto. „Das war eine spontane Idee – und ein großer Spaß. Es ist lange her, dass ich einem Formel BMW Rennwagen unterwegs gewesen bin. Ein toller Abschluss für eine großartige Veranstaltung.“
die BMW-Piloten nach dem spontanen Rennen
Foto: BMW-Motorsport
DTM-Testfahrten in Jerez.

Für einige Teammitglieder ging es von Monteblanco direkt weiter ins knapp 150 Kilometer entfernte Jerez de la Frontera (ES). Dort absolviert BMW Motorsport von Sonntag bis Donnerstag ein umfangreiches Testprogramm und lässt junge Talente DTM-Luft schnuppern. An der Seite der aktuellen BMW Werksfahrer fahren zwei Piloten erstmals den BMW M3 DTM: Jens Klingmann (DE), der schon seit längerem für BMW Motorsport im Einsatz ist, und Antonio Felix da Costa (PT).

Sonntag, 1. Dezember 2013

DTM wirbt für ihr Rennen in Budapest


Die Vorfreude auf das Gastspiel der DTM in Budapest im kommenden Jahr steigt schon jetzt:
die DTM wirbt für ihr Rennen im nächsten Jahr
Foto: Audi-Motorsport
Zusammen mit Fahrerkollegen von BMW (Timo Glock) und Mercedes-Benz (Pascal Werlein) sowie Vorständen der ITR reiste Audi-Pilot Miguel Molina nach Ungarn, um der offiziellen Vertragsunterzeichnung mit dem Chef des Hungarorings beizuwohnen. „Eine spannende neue Rennstrecke, an der uns bestimmt viele Audi-Mitarbeiter unterstützen werden“, freut sich der Spanier, der 2013 gemeinsam mit Champion Mike Rockenfeller den Teamtitel geholt hatte. Das Audi-Werk in Győr liegt nur eine gute Autostunde entfernt von Budapest.