Donnerstag, 19. September 2013

GT-Masters Piloten Maximilian Buhk und Maximilian Götz testen DTM Mercedes AMG C-Klasse

  • Erfolgreiche DTM-Testfahrt für die GT-Piloten Maximilian Buhk und Maximilian Götz auf dem Lausitzring
  • Belohnung für ihre Leistungen im Mercedes-Benz SLS AMG GT
  • Mercedes-AMG fördert Motorsport-Talente im Kundensport
Maximilian Buhk u. Maximilian Götz beim Lausitzringtest am 17.09.2013
Foto: Mercedes-Motorsport
Mercedes-AMG belohnte am Dienstag, 17. September 2013 die AMG Kundensport-Junioren Maximilian Buhk und Maximilian Götz für ihre hervorragenden Leistungen in dieser Saison mit einer DTM-Testfahrt. Buhk und Götz sammelten auf dem Lausitzring in einer DTM Mercedes AMG C-Klasse erste Erfahrung in einem Rennfahrzeug aus der international populärsten Tourenwagenserie.
 
Zu Beginn des Tests stieg Buhk ins Auto, am Nachmittag übernahm Götz das Steuer des DTM-Fahrzeugs. Insgesamt absolvierten die beiden SLS AMG Kundensport-Junioren 120 Runden auf der 3,442 km langen DTM-Strecke (Buhk: 60 Runden / Götz: 60 Runden).
 
Buhk und Götz verdienten sich den Test mit ihren Leistungen im Mercedes-Benz SLS AMG GT3. Im vergangenen Jahr waren Buhk und Götz sehr erfolgreich unterwegs. Buhk wurde in einem SLS AMG GT3 FIA GT3 Europameister und Götz gewann mit dem Flügeltürer den Meistertitel im ADAC GT Masters. In dieser Saison gewann das Duo Ende Juli gemeinsam mit DTM-Rekordchampion Bernd Schneider das 24-Stunden-Rennen von Spa-Francorchamps. Dieser Erfolg war gleichzeitig der 100. Sieg des Renn-Flügeltürers seit Beginn des Kundensportsprogramms von AMG im Jahr 2010.
 
Die Talentförderung im Motorsport hat Tradition bei Mercedes-Benz. Vier von sechs Mercedes-Benz DTM-Fahrern fuhren bereits in der Formel 3 mit Mercedes-Power. Mit einem Altersdurchschnitt von 23 Jahren hat Mercedes-Benz in diesem Jahr den jüngsten Fahrerkader aller drei DTM-Hersteller. Im aktuellen Formel 1-Starterfeld waren zwölf der 22 Piloten in ihrer Formel 3-Zeit mit einem Motor von Mercedes-Benz unterwegs. Mit der erfolgreichen Einführung des AMG Kundensportprogramms eröffnen sich auch in diesem Bereich Möglichkeiten einer konsequenten Talentförderung von Mercedes-AMG.
 
Stimmen der Piloten nach dem Test:
 
M.Buhk
Foto: Mercedes-Motorsport
 
Maximilian Buhk:
 
„Es war ein super toller Tag und ich habe sehr viel Spaß gehabt, die DTM Mercedes AMG C-Klasse zu testen. Ich habe eine Menge gelernt und möchte mich bei allen dafür bedanken. Es war wirklich eine super coole Erfahrung. “


 
M. Götz
Foto: Mercedes-Motorsport
 



Maximilian Götz:
 
„Es war natürlich mega genial, die Gelegenheit zu bekommen, die DTM Mercedes AMG C-Klasse zu testen. Damit ist ein Traum von mir in Erfüllung gegangen und ich habe es sehr genossen, Gas zu geben und mein Limit zu finden. Natürlich war es ein ganz neues und ungewohntes Fahrgefühl im Vergleich zum SLS AMG GT3, aber ich habe mich sehr wohl gefühlt und viel Spaß gehabt. Vielen Dank an Mercedes-AMG für diese Möglichkeit. Ich würde am liebsten direkt wieder einsteigen. “

DTM Oscherleben - Stimmen aus dem BMW-Lager

Augusto Farfus hat in Oschersleben seinen zweiten DTM-Saisonsieg gefeiert – und belegt damit in der Fahrerwertung den zweiten Platz. BMW konnte die Führung in der Herstellerwertung verteidigen. Bruno Spengler (CA) schied nach einer Kollision aus, auch die übrigen BMW DTM-Fahrer verpassten die Punkteränge. Insgesamt verfolgten 70.500 Zuschauer im Verlauf des Wochenendes das Geschehen in der „Motorsport Arena Oschersleben“. 

Siegesfreude beim Team von Augusto Farfus
Foto:BMW-Motorsport
Nachfolgen einige Stimmen zum Rennen in Oschersleben aus dem BMW-Lager:

Jens Marquardt (BMW Motorsport Direktor):
„Das war eine großartige Leistung von Augusto Farfus und vom BMW Team RBM in einem unglaublich intensiven Rennen. Es ist ein tolles Gefühl, dass einer unserer Fahrer wieder in der Mitte des Podiums steht. Für Augusto ist es bereits der dritte Podestplatz in Folge und der zweite Sieg in diesem Jahr. Das ist sehr beeindruckend. Hinter ihm ging es während des Rennens stellenweise äußerst turbulent zu. Natürlich hätten wir bei der Ausgangssituation mit dem einen oder anderen Auto mehr in den Punkten landen müssen. Das werden wir jetzt noch genauer analysieren. Aber heute feiern wir unseren dritten Saisonsieg, Augusto und das BMW Team RBM.“

Augusto Farfus (Startnummer 7, BMW Team RBM, Platz 1):
Reifen: Option-Standard-Standard
„Ich bin natürlich sehr glücklich. Jeder Sieg ist etwas Besonderes, und man muss immer hart dafür kämpfen. Aber hier in Oschersleben zu gewinnen, ist schon sehr speziell. Denn ich habe aus der Vergangenheit so viele gute Erinnerungen an diese Strecke. Mein Start vom zweiten Platz war richtig gut, und die Pace meines Autos hat auch von Beginn an gestimmt. Ich konnte auf den Optionsreifen davonziehen und dann auch auf den Standardreifen mit Mike Rockenfeller mithalten. Das Auto war das gesamte Rennen über sehr stabil. Ich hatte mir vorgenommen, alles zu geben. Und am Ende ist Platz eins dabei herausgekommen. Ein großes Dankeschön geht an das BMW Team RBM. Die Jungs haben einen tollen Job gemacht.“


Marco Wittmann (Startnummer 21, BMW Team MTEK, Platz 12):
Reifen: Option-Standard-Standard
„Das war ein hartes Rennen. Die schlechte Startposition hat mich ein besseres Ergebnis gekostet. Nach dem Start steckte ich in der ersten Kurve mitten im Feld fest. Ich musste stark abbremsen und verlor dadurch einige Positionen. Ich habe mich wieder zurückgekämpft und denke, dass der zwölfte Platz heute das Maximum war. Es war toll, Augusto Farfus siegen zu sehen. Ich gratuliere ihm. Mit Blick auf Zandvoort hoffe ich auf ein gutes Qualifying, um dann auch im Rennen vorne mitfahren zu können.“


Timo Glock (Startnummer 22, BMW Team MTEK, Platz 15):
Reifen: Standard- Standard-Option
„Wir sind bei der Strategie einen außergewöhnlichen Weg gegangen und haben früh unsere beiden Stopps gemacht. Dann bin ich meinen bisher längsten Stint auf den Optionsreifen gefahren. Ich hatte einen sehr guten Start und eine starke erste Runde. Ab der sechsten Runde ging es für mich nur noch darum, die Reifen über die Distanz zu bringen. Ich bin froh, das Auto ins Ziel gebracht zu haben. Leider hat unser Plan letztlich nicht funktioniert, aber in unserer Situation mussten wir einfach etwas probieren.“

Timo Glock
Foto: Jens Hawrda

Martin Tomczyk (Startnummer 15, BMW Team RMG, Platz 20):
Reifen: Standard-Standard-Option

„Zuerst muss ich mich beim Team entschuldigen. Wir haben im Qualifying einen ziemlich guten Job gemacht und uns eine gute Startposition erarbeitet. Ich war vor dem Rennen guter Dinge, dann ist mir aber leider der Frühstart unterlaufen. Das war mein Fehler, und es tut mir leid. Danach bin ich ein Rennen ohne spezielle Vorkommnisse gefahren. Ein technisches Problem hat mich kurz vor Schluss zur Aufgabe gezwungen. Was da genau los war, müssen wir analysieren. Egal, wo ich zu diesem Zeitpunkt im Rennen gelegen hätte, ich hätte auf jeden Fall aufgeben müssen.“


Bruno Spengler (Startnummer 1, BMW Team Schnitzer, Ausfall):
Reifen: Option-Standard-Standard
„Wir hatten heute im Rennen Probleme mit der Balance des Autos. Ich war nicht schnell genug und habe versucht, mich zu verteidigen. Die Kollision mit Robert Wickens war unglücklich. Ich war innen, er außen. Er hat versucht, wieder reinzuziehen, und dabei kam es leider zur Kollision. Ich hätte mir hier natürlich ein anderes Ergebnis gewünscht. Aber trotzdem werde ich in den beiden letzten alles geben und versuchen, weitere Siege einzufahren. Glückwunsch an Augusto Farfus zu seinem Erfolg.“


 
 
 

Mittwoch, 18. September 2013

Nachgefragt bei … Jamie Green

Jamie Green vor dem Start zum DTM-Rennen in Oschersleben
Foto: Audi-Motorsport
Wie fühlt es sich an, das erste Mal in einem Audi-Overall auf dem Podium zu stehen?

„Auf dem Podium zu stehen, ist immer fantastisch – schließlich sind wir deshalb hier. In der Zusammenarbeit mit Audi ist es für mich so etwas wie ein Meilenstein und ein wichtiger Etappensieg auf dem Weg zu meinem nächsten Ziel. Und das ist der erste Sieg für Audi.“

Sie haben immer gesagt, Sie lernen bei Audi an jedem Rennwochenende dazu. War das jetzt der nächste große Schritt, um endgültig anzukommen?
„Definitiv. Mein RS 5 DTM, mein Renningenieur, die ganze Mannschaft und ich haben uns inzwischen richtig aneinander gewöhnt. Da wir nur zwei Tage pro Rennen haben, dauert das einfach seine Zeit. Oschersleben war ein gutes Beispiel für ein reibungsloses Wochenende: Wir hatten ein gutes Qualifying und haben auch im Rennen einen guten Speed gehabt. Das macht Lust auf mehr.“

War der Start heute so etwas wie die Schlüsselstelle des Rennens?
„Wenn man zurückblickt, war der Start heute sicherlich mit entscheidend. Mein Start war in Ordnung, aber vor der ersten engen Kurve war ich Seite an Seite mit Augusto Farfus und wollte nicht zuviel Risiko eingehen. Denn es ging heute nicht nur um einen möglichen Sieg für mich, sondern auch um wichtige Punkte für Mike (Rockenfeller). Also habe ich mich dazu entschieden, nicht zu hart zu attackieren, das Auto heil zu lassen und ihn lieber im Rennen ein bisschen zu jagen.“

Jetzt geht es nach Zandvoort und dann zum Finale. Was erwarten Sie?
„Ich mag diese heiße Phase der Saison. Ich persönlich fühle mich sehr wohl, habe gute Erinnerungen an beide Strecken und möchte noch mehr erreichen. Zandvoort und Hockenheim sollten unserem Auto liegen. Und natürlich wird es an der Spitze jetzt richtig spannend und wir alle haben auch ein Auge bei Mike (Rockenfeller) im Kampf um den Titel.“

Dienstag, 17. September 2013

DTM - Unternehmen Titelverteidigung für Bruno Spengler beendet

Mit dem Rennen am Sonntag in Oschersleben ist die Titelverteidingung in diesem Jahr für Bruno Spengler nicht mehr möglich. Bereits nach dem Qualifiying, welches er auf dem ersten Startplatz beendete, wurde er aufgrund eines vertauschten Reifens auf Startplatz sechs rückversetzt.
 
Im Rennen lief es dann, nach einem hervorragenden Start, vermutlich durch Setup-Probleme nicht gut. Bruno Spengler konnte mit der Spitze nicht mithalten und verlor Platz um Platz. Auf Platz sechs liegend kollidierte er schließlich mit Robert Wickens (Mercedes) und schied aus.
 
Das war aber noch nicht das Ende des schwarzen Wochenendes für Bruno Spengler, die Rennkommisare gaben ihm die Schuld an der Kollision mit Wickens und bestraften ihn mit einer Rückversetzung um zwei Startplätze beim nächsten Rennen am 29.09.2013 in Zandvoort.

Montag, 16. September 2013

Alessi/Keilwitz gewinnen auf Corvette 100. ADAC GT Masters-Rennen

Diego Alessi und Daniel Keilwitz (Callaway Competition) haben in ihrer Corvette auf dem Slovakia Ring das 100. Rennen des ADAC GT Masters gewonnen. Die beiden Corvette-Piloten eroberten durch ihren fünften Saisonsieg nach einem packenden Rennen in der Slowakei vor 8.200 Zuschauern (am Wochenende) die Tabellenführung zurück und liegen vor dem Finale in Hockenheim mit 14 Punkten Vorsprung an der Spitze der Fahrerwertung. Christopher Mies und René Rast (Prosperia C. Abt Racing) wahrten ihre Titelchancen mit Platz zwei im Audi R8 ebenso wie ADAC GT Masters-Titelverteidiger Maximilian Götz und Maximilian Buhk (Polarweiss Racing), die im Mercedes-Benz SLS AMG Dritte wurden.

fünfter Saisonsieg und Tabellenführung für Alessi/Keilwitz am Slovakia Ring
Foto: ADAC-Motorsport
"Der Sieg hier kam sehr unerwartet", jubelte Keilwitz. "Schon im vergangenen Jahr sind wir als Tabellenführer ins Finale gestartet, haben aber den Titel knapp verpasst. Ich hoffe, dass wir es in diesem Jahr schaffen, auch nach dem letzten Rennen an der Tabellenspitze zu liegen."
 
Den Grundstein zum Sieg legte Keilwitz mit einem Bilderbuchstart. Von Startposition zehn aus katapultierte sich der Corvette-Pilot gefolgt von Buhk im Mercedes-Benz noch vor der ersten Kurve über die Außenbahn an die Spitze. Durch einen kleinen Fehler von Keilwitz in der Startrunde konnte Buhk dann für wenige Kurven die Führung übernehmen, bevor der Corvette-Pilot konterte und wieder vorn lag. Von dem Moment an ließ sich Keilwitz ebenso wie Teamkollege Alessi nach dem Fahrerwechsel die Führung nicht mehr nehmen.
 
Dabei proftierten die Corvette-Piloten auch vom Pech von Rast/Mies im Audi. Kurz vor dem Fahrerwechsel reduzierte Rast im drittplatzierten Audi mit einer Reihe von Bestzeiten seinen Rückstand auf die Spitzenreiter Keilwitz und Buhk. Durch ein Problem beim Anlassen des Audi nach dem Fahrerwechsel auf Teamkollege Mies gingen aber sechs Sekunden und damit die Chance auf die Führung für das Audi-Duo verloren. Mies ging nach dem Fahrerwechsel knapp hinter Alessi als Zweiter wieder auf die Strecke und brachte seinen Audi 1,747 Sekunden hinter der siegreichen Corvette ins Ziel.
 
"Beim Start habe ich den perfekten Moment erwischt und ich hatte auch etwas Glück, denn die Vorderen sind nicht besonders gut gestartet", erklärte Keilwitz. "Ich war komplett überrascht, vor der ersten Kurve in Führung zu liegen. Im Rennen heute war es deutlich wärmer als an den beiden vergangenen Tagen, das Auto war deutlich besser zu fahren als zuvor."
 
"Ich muss mich bei Daniel bedanken, denn ohne seinen tollen Start hätten wir heute nicht siegen können", so Alessi. "Wir sind mit einer aggressiven Strategie ins das Rennen gegangen, ich hätte aber nicht mehr als Platz fünf oder sechs erwartet. Über unseren Speed im Rennen war ich überrascht, denn in den vergangenen Tagen haben wir uns hier sehr schwer getan."
 
Buhk und Götz sahen die Zielflagge als Dritte und liegen gemeinsam mit Robert Renauer ( Tonino powered by Herberth Motorsport), der im Porsche 911 mit Martin Ragginger Siebter wurde, vor dem Finale in Hockenheim punktgleich in der Fahrerwertung auf Rang zwei. Maximilian Sandritter und Jörg Müller  (PIXUM Team Schubert) fuhren im BMW Z4 GT3 vor dem von der Pole Position gestarteten Audi-Duo Christer Jöns (25, Ingelheim) und Markus Winkelhock (33, Berglen-Steinach / Prosperia C. Abt Racing) als Vierte ins Ziel.
 
Elf Fahrer mit Titelchancen gehen ins Finale in Hockenheim
 
Beim Finale in Hockenheim kämpfen insgesamt elf Fahrer auf Supersportwagen von Corvette, Mercedes-Benz, Porsche, BMW und Audi noch um den Titel. Rechnerische Titelchancen haben auch noch Claudia Hürtgen und Dominik Baumann (PIXUM Team Schubert) im BMW Z4, die am Sonntag Pech hatten und nach einem Ausrutscher und einer Zeitstrafe nach einem Vergehen beim Boxenstopp als Zehnte noch einen Punkt einfuhren. Eine theoretische Titelchance haben auch noch Simon Knap und Jeroen den Boer (DB Motorsport), die im BMW Z4 das Rennen am Samstag auf dem Slovakia Ring gewannen und am Sonntag Achte wurden.

Rennergebnis 2. Lauf Slovakia Ring (Top-Five):

1. Alessi/Keilwitz, Corvette 206.R GT3,
2. Mies/Rast, Audi R8 LMS Ultra,
3. Götz/Buhk, Mercedes Benz SLS AMG GT3,
4. Sandritter/Müller, BMW Z4 GT3,
5. Jöns/Winkelhock, Audi R8 LMS Ultra.