Samstag, 26. September 2026

Euro Moto Sportbike: RT Motorsports testet Honda in Hockenheim

Daniel Mogeda und RT Motorsports sammeln beim Saisonfinale in Hockenheim die ersten   
Kilometer auf der Honda CBR600RR in der EURO MOTO Sportbike-Klasse.
Foto: Michael Praschak

Beim Saisonfinale der EURO MOTO Sportbike am Hockenheimring gibt es in der Box von RT Motorsports gleich mehrere Neuheiten. Mit Gaststarter Daniel Mogeda bringt das Team an diesem Wochenende erstmals eine Honda CBR600RR in der Sportbike Klasse an den Start. Für Teammanager Rob Vennegoor ist der Einsatz vor allem eines: ein Test mit Blick in die Zukunft.

Die Verbindung zu Honda ist nicht ganz neu. Vennegoor steht bereits seit dem vergangenen Jahr mit dem Hersteller in Kontakt. Für 2027 möchte er mit RT Motorsports gerne wieder den Weg in die Weltmeisterschaft einschlagen. Ob das tatsächlich klappt und ob Honda dabei eine Rolle spielen wird, ist aktuell noch offen. Gleichzeitig will Vennegoor weiterhin in der EURO MOTO an den Start gehen. Auch hier könnte Honda eine Option sein.

Erst testen, dann vielleicht aufs Podium

In Hockenheim geht es deshalb zunächst darum, Erfahrungen mit der CBR600RR zu sammeln und das Motorrad unter Rennbedingungen kennenzulernen. Nach den ersten freien Trainings darf der Blick aber durchaus schon ein kleines Stück weiter nach vorne gehen. „Das Ziel für dieses Wochenende ist eigentlich erst einmal nur, das Motorrad zu testen und Erfahrungen zu sammeln. Nach den ersten freien Trainings sieht es aber gar nicht schlecht aus und vielleicht haben wir sogar eine Chance auf das Podium. Wenn die Möglichkeit da ist, warum sollten wir sie nicht mitnehmen?“, sagt Vennegoor.

Mit dem 21-Jährigen Daniel Mogeda hat RT Motorsports für den Test einen Fahrer an Bord, der die Sportbike-Klasse bereits aus der Weltmeisterschaft kennt. Dort war der Spanier auf einer Kawasaki in der Supersport 300-Klasse erfolgreich unterwegs. Entsprechend groß ist für ihn die Umstellung auf die Honda. „Die Honda fährt sich ganz anders als die Kawasaki. Ich muss meinen Fahrstil neu anpassen und mich erst auf das Motorrad einstellen. Aber sie läuft gut und lässt sich gut fahren“, beschreibt Mogeda seine ersten Eindrücke.

Damit steht für RT Motorsports an diesem Wochenende zunächst das Sammeln von Daten und Erfahrungen im Vordergrund. Was daraus für 2027 wird, ist noch völlig offen. 

Quelle: euromoto.racing / Rowena Hinzmann