Dienstag, 7. Mai 2024

Die Zusammenfassung vom IDM-Wochenende am Sachsenring

 

Dirk Geiger gelingt im zweiten Rennen als SSP-Rookie mit Platz zwei der Sprung aus Podium 
Foto: IDM, Dino Eisele




IDM Supersport – Rennen 1

Vor dem Start des ersten Rennen des Jahres in der IDM Supersport sah alles danach aus, als würde der Sieg nur über Yamaha gehen. Mit Andreas Kofler, Marvin Siebdrath und Lennox Lehmann standen nämlich drei R6 in der ersten Reihe.

Der Start verlief dann auch noch wie erwartet. Der Trainingsschnellste, Andreas Kofler, bog in Führung liegend in die erste Kurve ein und konnte sich über die nächsten Runden absetzen. Einzig der von Startplatz vier kommende Luca de Vleeschauwer sowie die beiden Daniel Blin und Štěpán Zuda konnten dem Yamaha-Piloten in der Anfangsphase folgen. Sie waren es auch, die den Kampf um den Sieg am Ende nochmals spannend machten.

Štěpán Zuda drehte ab Rennmitte richtig auf, fuhr in Runde neun die schnellste Rennrunde und übernahm in Folge auch die Führung. Seinem Teamkollegen Daniel Blin konnte kurz vor Rennende dann noch Luca de Vleeschauwer auf Rang vier verweisen und machte so das Doppelpodium perfekt. Vizemeister Twan Smits beendete das Rennen nach Startplatz sieben auf Rang fünf.


IDM Supersport – Rennen 2

Die Strecke war zum Start des zweiten Supersport-Rennen zwar noch von feuchten Flecken geprägt, das Rennen wurde aber als Trockenrennen deklariert und alle Fahrer standen auf Slicks in der Startaufstellung. Auch die Supersportler bekamen aber zwei Warm-Up-Runden.

Wie schon in Lauf eins gelang Andreas Kofler von der Pole der perfekte Start und der Österreicher kam in Führung liegend aus Runde eins zurück. Einsetzender Regen führte dann aber zum Abbruch.

Der Restart erfolgte dann mit Quick-Restart-Prozedur und bei vergleichbaren Bedingungen wie im ersten Anlauf. Entsprechend gingen fast alle Fahrer erneut auf Slicks ins Rennen.

Erneut konnte Andreas Kofler den Start souverän gewinnen, Luca de Vleeshauwer bog auf Position zwei liegend in die erste Kurve ein. Während sich Kofler auch im zweiten Anlauf direkt absetzen konnte, wurde der Triumph-Pilot schon in Runde eins von Twan Smits und Dirk Geiger auf Platz vier verwiesen.

Hinter Kofler entwickelte sich im Folgenden ein sehenswerter Kampf um die Plätze zwei und drei, in dem der von Platz 10 gestartete Brite Kyle Smith eine Hauptrolle spielte. Schon im ersten Drittel das auf zehn Runden verkürzten Rennens sprintete der Kawasaki-Pilot bis auf Position zwei nach vorne und konnte sich anfangs auch in den Top 3 halten. 

Ab Rennmitte war es dann der Ducati-Pilot Daniel Blin, der die Flucht nach vorne antrat. Der Pole war zu diesem Zeitpunkt der schnellste Mann auf der Strecke, arbeitete sich bis kurz vor Rennende bis auf Platz drei vor und zog dabei auch Lennox Lehmann und Luca de Vleeschauwer mit in die Top 5.

In einer spannenden letzten Runde versuchte der Pole noch, am auf Platz zwei fahrenden Dirk Geiger vorbeizukommen, geriet aber selbst durch Lennox Lehmann unter Druck und beendete das Rennen vor Lehmann und Luca de Vleeschauwer auf Platz drei.