Donnerstag, 21. März 2019

Leicht, effizient, leistungsstark: der neue Audi-Turbomotor für die DTM

  • Kompakter Zweiliter-Vierzylinder mit mehr als 610 PS Leistung
  • Extrem niedriger spezifischer Verbrauch und hoher Wirkungsgrad
  • Wegweisende Technologien für die Serienentwicklung

Audi 2.0 TFSI DTM 2019 auf dem Prüfstand
Copyright: Audi Communications Motorsport / Christiane Hochstatter

Beginn einer neuen Ära in der DTM: Ab der Saison 2019 kommen in den Class-1-Rennwagen der populären Tourenwagen-Rennserie moderne und hocheffiziente Turbomotoren zum Einsatz. Der Zweiliter-Vierzylinder des Audi RS 5 DTM leistet mehr als 610 PS. Mittels „Push-to-pass“-Funktion können die Fahrer kurzfristig sogar 30 zusätzliche PS abrufen.

Nach rund zweieinhalb Jahren Entwicklungszeit und etwa 1.000 Stunden auf dem Prüfstand ist der neue Audi-Rennmotor bereit für den ersten Renneinsatz am 4. Mai auf dem Hockenheimring. „Unsere Fahrer waren vom ersten Test an total begeistert“, sagt Audi-Motorsportchef Dieter Gass. „Der Schritt vom V8-Sauger zum Turbomotor ist aber nicht nur wegen der Mehrleistung von rund 100 PS wichtig. Wir fahren in der DTM jetzt mit einem Hocheffizienz-Motor, wie wir ihn im Konzern auch in sehr vielen Serienfahrzeugen verwenden.“

Das neue Class-1-Reglement der DTM setzt auf maximale Effizienz. Genau wie in der Serie lautet die Aufgabenstellung, mit hoher Verdichtung und sehr gutem Wirkungsgrad das Maximum aus dem zur Verfügung stehenden Kraftstoff zu holen. In der DTM ist die Kraftstoffmenge auf 95 Kilogramm pro Stunde begrenzt. „Das hört sich nach sehr viel an, ist in Anbetracht der Leistung von über 610 PS aber nicht wirklich viel“, sagt Ulrich Baretzky, Leiter Entwicklung Motor bei Audi Motorsport. „Der DTM-Motor hat einen extrem niedrigen spezifischen Verbrauch, der sich inzwischen in Regionen bewegt, wo sie früher typischerweise bei Dieselmotoren waren. Wir zeigen in puncto Gewicht und Leichtbau – gerade unter dem Aspekt der CO2-Vermeidung – ein paar Wege auf, die in Zukunft hoffentlich auch den Weg auf die Straße finden – so wie beim ersten TFSI für Le Mans und dem TDI.“

Der kompakte Vierzylinder-Turbomotor mit Benzindirekteinspritzung (TFSI) wiegt nur 85 Kilogramm und damit fast halb so viel wie der V8-Saugmotor, der bisher in der DTM zum Einsatz kam. Dadurch sank das Leergewicht des Audi RS 5 DTM auf unter 1.000 Kilogramm. Das Leistungsgewicht liegt nun bei rund 1,6 kg pro PS.
Detailaufnahme Audi 2.0 TFSI DTM 2019 (Turbo)
Copyright: Audi Communications Motorsport / Malte Christians

Ein DTM-Motor muss wie bisher eine komplette Saison halten. Die Laufleistung ist deshalb auf rund 6.000 Kilometer ausgelegt. „Das Format der DTM ist eine große Herausforderung“, sagt Stefan Dreyer, Leiter Entwicklung Antrieb bei Audi Motorsport. „Die lange Laufleistung, verteilt auf viele Veranstaltungen mit kurzen Runs, ist beinhart. Hinzu kommt, dass der Vierzylindermotor ein ganz anderes Schwingverhalten hat als der V8. Das war bei der Entwicklung des Motors, aber auch für unsere Prüfstände eine Riesenherausforderung.“ Über 100 PS Mehrleistung und auch das höhere Drehmoment bedeuten eine zusätzliche Belastung für den kompletten Antriebsstrang.

Durch ein sogenanntes „Push-to-Pass“-System kann der Fahrer per Knopfdruck kurzfristig sogar zusätzliche Motorleistung abrufen, zum Beispiel für einen Überholvorgang. Über einen Bypass des Fuel Flow Restrictors (FFR) werden für eine Dauer von fünf Sekunden zusätzliche 5 kg pro Stunde Kraftstoff bereitgestellt, was eine Leistungserhöhung von ca. 30 PS zur Folge hat.

Gefahren wird in der DTM mit serienmäßigem Tankstellenkraftstoff (Super Plus). Das begünstigt den Technologietransfer vom Motorsport zur Serie. Der Motor ist zudem bereit für den Einsatz alternativer Kraftstoffe (E-Fuel), durch die sich hocheffiziente Verbrennungsmotoren extrem umweltfreundlich betreiben lassen.

Ein hoher Wirkungsgrad und ein niedriger Kraftstoffverbrauch sind in der DTM erfolgsentscheidende Faktoren: Wer mit weniger Kraftstoff im Tank und damit weniger Gewicht an den Start gehen kann als seine Gegner, hat automatisch einen Vorteil.

Audi hat im Motorsport vom legendären Ur-quattro bis zu den erfolgreichen Le-Mans-Prototypen viel Erfahrung mit Turbomotoren. Auf dieser Basis wurde jedes der rund 2.000 Bauteile des DTM-Motors neu konstruiert. Der kompakte Vierzylinder-Reihenmotor ist im Audi RS 5 DTM vorn längs eingebaut. Der mit maximal 3,5 bar absolutem Druck arbeitende Turbolader sitzt auf der rechten Fahrzeugseite und wird mithilfe eines Anti-Lag-Systems (ALS) auch dann auf Drehzahl gehalten, wenn der Fahrer nicht auf dem Gas steht. Kunstvoll im Motorraum nach oben ragen die bei Volllast rot glühenden Krümmer des Triebwerks. Die Schaltdrehzahl liegt bei 9.500 Umdrehungen.

Mittwoch, 20. März 2019

Audi Sport ABT Schaeffler mittendrin im Titelkampf der Formel E

  • Sechster Saisonlauf der Elektrorennserie am Samstag in Sanya (China)
  • Audi Sport ABT Schaeffler in Top 3 der Fahrer- und Teamwertung
  • Eurosport überträgt live, ARD zeigt Rennen im Livestream
 Audi e-tron FE05 #66 (Audi Sport ABT Schaeffler), Daniel Abt
Copyright: Audi Communications Motorsport / Michael Kunkel 

Die Formel E ist spannend wie nie: Mit fünf verschiedenen Siegern in den ersten fünf Rennen liegen die ersten vier Piloten in der Gesamtwertung innerhalb von nur drei Punkten. Mittendrin: Lucas di Grassi auf Platz drei. Am Samstag (23. März) startet die Serie zum ersten Mal im chinesischen Urlaubsort Sanya.

Fünf spannende Rennen mit Entscheidungen auf den letzten Metern, fünf verschiedene Sieger und ein hautenger Kampf an der Tabellenspitze: Die aktuelle Saison der Formel E übertrifft bis jetzt alle Erwartungen. Schon am nächsten Samstag geht es in die nächste Runde: Mit einem Sieg in Mexiko und einem zweiten Platz zuletzt in Hongkong greift Lucas di Grassi in Sanya nach der Tabellenspitze. Nur zwei Punkte trennen den Brasilianer von Tabellenführer Sam Bird. 

Lucas di Grassi ist nach seinem 29. Podium beim Rennen in Hongkong jetzt wieder ganz vorn dabei. „Dass Daniel und ich nun um Pokale und Siege fahren, ist das Ergebnis harter Arbeit des ganzen Teams. Das zeichnet unsere Mannschaft aus: Wenn die Bedingungen hart sind und der Druck steigt, dann werden wir erst richtig stark“, sagt di Grassi. „Wir standen jetzt dreimal in Folge auf dem Podium und werden alles dafür geben, diese Serie in Sanya fortzusetzen. Die Meisterschaft ist in dieser Saison enger als je zuvor.“ 

Teamkollege Daniel Abt stand 2019 bereits in Santiago de Chile auf dem Podium und ist einer von nur zwei Piloten im Feld, die bisher bei jedem Rennen gepunktet haben. Das macht sich auch in der Teamwertung bemerkbar, in der Audi Sport ABT Schaeffler nach dem fünften von 13 Saisonläufen in Schlagdistanz auf dem zweiten Rang liegt. 

„Natürlich ist es ein schönes Gefühl, dass wir jetzt in beiden Wertungen vorn dabei sind“, sagt Teamchef Allan McNish. „Aber die Tabelle ist erst nach dem Finale wirklich wichtig, deshalb konzentrieren wir uns jetzt nur auf das nächste Rennen. Sanya ist Neuland für alle Teams und Fahrer, deshalb ist eine akribische Vorbereitung umso wichtiger.“ Obwohl sich zwischen den Gastspielen in Hongkong und Sanya ein Kurzurlaub in Asien angeboten hätte, reisten Daniel Abt und Lucas di Grassi zurück, um sich im Simulator vorzubereiten.

Mit dem Gastspiel in Sanya kehrt die Formel E auf das chinesische Festland zurück. Bereits in den ersten beiden Jahren war Peking Austragungsort eines Rennens, dann übernahm die Sonderverwaltungszone Hongkong den asiatischen Platz im Kalender. Sanya, gelegen in der südlichsten Provinz der VR China Hainan, gilt mit seinen Sandstränden als beliebtes Urlaubsziel: Jahr für Jahr besuchen rund 18 Millionen Touristen die Region. Der 2,236 Kilometer lange Kurs mit gleich drei engen Spitzkehren verspricht ein weiteres spannendes Rennen mit vielen Überholmanövern. Die Vorfreude auf das Event am Strand ist groß. „Ein Lauf mitten in einem Urlaubsort mit weißen Sandstränden – die Formel E schafft es immer wieder, außergewöhnliche Locations zu finden“, sagt Abt. „Schön, dass wir wieder einen Lauf auf dem chinesischen Festland haben, denn wir sind dort immer herzlich und begeistert aufgenommen worden.“

Neben dem Werksteam Audi Sport ABT Schaeffler ist auch das Kundenteam Envision Virgin Racing mit Sam Bird und Robin Frijns mit dem von Audi und Technologiepartner Schaeffler entwickelten e-tron FE05 unterwegs. Die britische Mannschaft führt derzeit die Meisterschaft sowohl in der Fahrer- als auch in der Teamwertung an.

Der sechste Saisonlauf der Formel E startet in Sanya am Samstag um 15 Uhr Ortszeit (8 Uhr MEZ) und führt wie gewohnt über 45 Minuten plus eine Runde. Eurosport überträgt live aus China, außerdem zeigt die ARD das Rennen im Livestream unter daserste.de. Alle internationalen Sender inklusive Sendezeiten sind online unter www.fiaformulae.com zu finden.

BMW und Andretti Motorsport blicken auf das Formel E Rennen in China

Zwei Wochen nach der Runde im chinesischen Sonderverwaltungsgebiet Hongkong (CHN) feiert die ABB FIA Formula E Championship mit dem Sanya E-Prix (CHN) ihre Rückkehr auf das chinesische Festland. BMW i Andretti Motorsport ist bestrebt, die Stärke der Eröffnungsrennen der neuen Saison auf der neuen Rennstrecke von Sanya zu erreichen und mit beiden BMW iFE.18 in die Punkte zu fahren.
Antonio Felix da Costa
Foto: BMW-Motorsport

Stimmen vor dem Sanya E-Prix:

Jens Marquardt (BMW Motorsport Direktor):

„Die Rückkehr der Formel E nach China ist fantastisch für die Rennserie und für BMW i, da China ein unglaublich wichtiger Markt für Elektromobilität ist. Die gemeinsame Reise von BMW i und Formel E begann mit dem allerersten Rennen in Peking im Jahr 2014, was bedeutet, dass wir uns als Werksteam von BMW i Andretti Motorsport geschlossen haben. Leider konnten wir bei der letzten Veranstaltung in Hongkong nicht die besten Chancen nutzen. Wir haben die Gründe analysiert und unsere Schlussfolgerungen gezogen. In Sanya hoffen wir, die Stärken unseres BMW i-Antriebs noch einmal besser nutzen zu können und die Spitzenleistungen auszubauen, die uns bereits in dieser Saison brillante Ergebnisse gebracht haben. Unser Ziel ist es, mit dem BMW iFE.18 möglichst viele Punkte nach Hause zu bringen. “

Roger Griffiths (Teamchef BMW und Andretti Motorsport):

„Nach der Enttäuschung des Rennens in Hongkong freut sich das Team darauf, nach Sanya zu ziehen. Wir haben detailliert analysiert, warum wir in Hongkong nicht so konkurrenzfähig waren wie bisher und wir sind zuversichtlich, dass wir wieder ein starkes Paket für die Zukunft haben werden. Wir wissen nicht so viel über das Gebiet, in dem wir in China fahren werden, aber wir führen Tests im Simulator durch, also sind wir gut vorbereitet. Wir können es kaum erwarten, wieder Rennen zu fahren und einige wichtige Punkte für die Gesamtwertung zu holen. “

Alexander Sims (# 27 BMW iFE.18):

„Ich freue mich sehr auf unser Debüt in Sanya. Die Strecke scheint auf den ersten Blick relativ schnell und umfangreich zu sein, mit langen Geraden und harten Bremszonen. Nachdem wir die Stärken unseres Pakets in Hongkong leider nicht nutzen konnten, hoffe ich, dass wir zu unserer üblichen Form in Sanya zurückkehren werden. “

António Félix da Costa (# 28 BMW iFE.18):

„Wir werden alle einen neuen Track in Sanya erleben, also fangen alle bei Null an. Ich habe bereits ein paar Runden des Streckenlayouts im Simulator absolviert - es scheint, als würde es Spaß machen. Ich habe den Eindruck, dass die Energieeffizienz dort wieder eine große Rolle spielen wird, wie in Marrakesch, wo wir wirklich gut abschneiden. Hoffentlich wird es in China ähnlich sein. “

Dienstag, 19. März 2019

DTM: BMW in der Saison 2019 ohne Kundenteam

Rückschlag für die DTM: BMW in der Saison 2019 ohne Kundenteam
Foto: BMW-Motorsport
Es hatte sich ja bereits in den letzten Wochen angedeudet, jetzt ist es wohl amtlich, BMW findet für die Saison 2019 kein Kundenteam, welches bereit ist in die DTM einzusteigen. Damit wird WRT das einzige, von Audi unterstützte Kundenteam in der DTM Saison 2019 sein. WRT startet mit zwei Audi's und der werksseitigen Unterstützung von Audi in die neue Saison.

Die Frage bleibt, warum schafft Audi etwas was BMW offenbar nicht schafft. Audi hat bereits zeitig in der Saison 2018 am Projekt Kundenteam gearbeitet und nicht nur Lippenbekenntnisse abgeliefert. Natürlich ist es für ein Privatteam schwer die Finanzierung von 5-6 Mio Euro für eine DTM-Saison mit zwei Fahrzeugen aufzubringen. Deshalb stellt Audi eben nicht nur Fahrzeuge zur Verfügung, sondern auch Teile und Know-how. Das will oder kann man bei BMW offenbar nicht, hier sollte es wohl bei der Bereitstellung von zwei Fahrzeugen bleiben.

Das ist umso bedauerlicher da nun nun zwei Fahrzeuge im Starterfeld fehlen und das einzige Kundenteam WRT in der Saison 2019 keinen vergleichbaren Gegner hat, sie kämpfen nun als Privatteam gegen die Werksmannschaften.

Die Entwicklung kann ruhig als Rückschlag für Gerhard Bergers Bemühen angesehen werden in 2019 ein volles Fahrerfeld 20 Fahrzeuge an den Start zu bringen. Auch für Audi bedeutet die zugesagte Unterstützung für das Kundenteam WRT natürlich eine zusätzliche Belastung, die sich BMW für die Saison 2019 vom Hals gehalten hat.

Die DTM hat aber nur eine Zukunft, wenn Zusagen eingehalten werden und sich alle Beteiligten ernsthaft bemühen, die Rennserie attraktiver zu machen. Von BMW darf da für die Zukunft sicher mehr Engagement erwartet werden.

Damit muss für die Saison 2019 mit einem Fahrerfeld von 18 Fahrzeugen gerechnet werden, wobei noch unklar ist ob Aston Martin schon zu Saisonbeginn mit vier Fahrzeugen in der Startaufstellung steht. Eventuell sieht mann in Hockenheim zu Saisonbeginn nur 2 Fahrzeuge der Marke, was auf keinen Fall ein Vorwurf ist, den das Team hatte nur 90 Tage Zeit um die Fahrzeuge zu planen und zu bauen, von daher kann dem Team schon jetzt ein phantastischer Einsatz bescheinigt werden.

Samstag, 16. März 2019

EFP Car Collection by TECE erneut mit zwei Audi R8 LMS

  • Sachsenring-Sieger Elia Erhart und Pierre Kaffer bilden weiterhin eine Fahrerpaarung
  • Florian Spengler bekommt mit Audi Sport-Fahrer Mattia Drudi neuen Teamkollegen
  • Car Collection Motorsport wird technischer Dienstleister

Elia Erhart und Pierre Kaffer starten auch 2019 zusammen im Audi R8 LMS
Foto: ADAC-Motorsport
Nach dem Sensationssieg auf dem Sachsenring im vergangenen Jahr will EFP Car Collection by TECE auch 2019 im ADAC GT Masters für Furore sorgen. Der Rennstall vertraut weiterhin auf zwei Audi R8 LMS, die von Elia Erhart (30/Röttenbach) und Pierre Kaffer (42/Salenstein) sowie Florian Spengler (31/Ellwangen) und Neuzugang Mattia Drudi (20/I) pilotiert werden. Die "Liga der Supersportwagen" startet vom 26. bis 28. April in der Motorsport Arena Oschersleben in ihre neue Saison. Alle Rennen werden live und in voller Länge von SPORT1 übertragen. 

Der Rennstall, den Elia Erhart und Florian Spengler gemeinsam ins Leben gerufen haben, führt nach einer erfolgreichen Debütsaison sein Engagement im ADAC GT Masters fort. Eingesetzt werden zwei Audi R8 LMS der neuesten Generation. Den ersten GT3-Sportwagen pilotieren wie im Vorjahr Erhart und Pierre Kaffer. Das Duo sorgte im vergangenen Jahr für Aufsehen, als es auf dem Sachsenring das Sonntagsrennen gewann. "Ich freue mich schon riesig auf die neue Saison", so Erhart. "Nachdem wir in unserem Premierenjahr bereits sehr viel gelernt und uns stetig weiterentwickelt haben, glaube ich, dass wir auf ein ausgesprochen gutes Grundgerüst zurückgreifen können. Zudem bin ich überzeugt davon, dass auch der neue Audi R8 LMS wieder sehr viel Potenzial bieten wird. Ich denke, dass wir in diesem Jahr sicherlich für die ein oder andere Überraschung sorgen können." 

Den zweiten R8 LMS steuert erneut Florian Spengler. Der Deutsche bekommt jedoch mit Mattia Drudi einen neuen Partner. Der 20 Jahre alte Italiener gewann 2018 in der italienischen GT-Meisterschaft ein Rennen und wurde für seine dortigen Leistungen mit einem DTM-Test sowie der Berufung in den Fahrerkader von Audi Sport customer racing belohnt. "2018 konnten wir in unserer Premierensaison gute Ergebnisse einfahren", so Spengler. "So war es für uns ein logischer Schritt, dieses Projekt, wenn auch mit Änderungen, fortzusetzen. Neu ist, dass ich mein Fahrzeug in dieser Saison zusammen mit Mattia Drudi bewege, einem jungen, talentierten Fahrer, der trotzdem schon viel Erfahrung hat und vor allem richtig schnell ist. Ich freue mich riesig, nach der langen Winterpause endlich wieder im Auto zu sitzen. Ich bin auf das Upgrade-Kit von Audi sehr gespannt und gleichzeitig davon überzeugt, dass das Auto noch mal einen Step in die richtige Richtung machen wird. Wir sind gut vorbereitet und bereit für gute Resultate." 

Für den technischen Support der beiden Audi R8 LMS wurde Car Collection Motorsport als Dienstleister gewonnen. "Die Mannschaft rund um Peter Schmidt und Denis Ferlemann hat sich in den vergangenen Jahren wirklich glänzend entwickelt", so Erhart. "Ich freue mich sehr auf die Kooperation in dieser Saison und glaube, dass wir trotz der harten Konkurrenz einiges erreichen können. An dieser Stelle möchte ich mich aber auch noch einmal bei Holzer Performance für die erfolgreiche Zusammenarbeit im letzten Jahr bedanken."