Samstag, 26. September 2015

Reaktionen der BMW-Piloten auf das 15.Rennen

Maxime Martin
Foto: BMW-Motorsport
Maxime Martin (BMW Team RMG, 1. Platz):
„Ich bin sehr glücklich über meinen zweiten DTM-Sieg. Das BMW Team RMG hat einen super Job gemacht und mir ein perfektes Auto zur Verfügung gestellt. Dennoch war es kein einfaches Rennen. Ich hatte nicht den besten Start, konnte mich aber in der ersten Kurve behaupten und absetzen. Gegen Ende bekam ich allerdings Probleme mit den Reifen. Ich musste kämpfen, denn die Konkurrenten haben aufgeholt. Aber heute hat alles gepasst, und ich konnte nach dem Rennen in Moskau im vergangenen Jahr endlich wieder ganz oben auf dem Treppchen stehen.“
 
Marco Wittmann (BMW Team RMG, 7. Platz):
„Das war ein sehr turbulentes und aufregendes Rennen. Es gab viele Zweikämpfe, Berührungen und Unfälle. Am Start bin ich etwas zurückgefallen, habe dann aber innerhalb einer Runde sechs Plätze gutgemacht. Letztlich können wir mit dem Rennausgang zufrieden sein. Maxime Martin hat bei unserem Heimspiel gewonnen. Herzlichen Glückwunsch an ihn und die Mannschaft. Ich bin Siebter geworden. Das ist ein gutes Teamergebnis. Jetzt müssen wir schauen, dass ich morgen im Qualifying weiter vorn stehe, um wieder voll angreifen zu können. Insgesamt hat es heute großen Spaß gemacht.“
 
António Félix da Costa (BMW Team Schnitzer, 9. Platz):
„Das Rennen hat riesig Spaß gemacht. Nach dem Qualifying war genau das unser Ziel: ein tolles Rennen zu fahren. Von Startplatz 20 Punkte mitzunehmen, dass ist wirklich nicht schlecht. Für morgen sollten wir uns Maxime Martin als Vorbild nehmen, und es noch besser machen.“
 
Timo Glock (BMW Team MTEK, 16. Platz):
„Ich denke, die Fans haben ein interessantes Rennen gesehen. Am Morgen hatten wir ein schwieriges Qualifying. Kompliment an mein Team, das Auto war wirklich super. Aber mir ist es nicht gelungen, eine richtig gute Runde hinzubekommen. Vom 18. Platz ist es dann natürlich nicht einfach. Nach dem Abbruch haben die Jungs einen kühlen Kopf bewahrt und sehr gut gearbeitet. Als das Rennen dann wieder losging, war das Auto okay, aber ich konnte einfach nicht attackieren. Jetzt müssen wir uns ansehen, woran es lag und dann morgen im zweiten Qualifying wieder angreifen.“
 
Augusto Farfus (BMW Team RBM, 18. Platz):
„Ich musste die Box ansteuern, weil meine Tür nach dem Re-Start noch offen war. Das war natürlich nicht ideal. Wir hätten heute definitiv Punkte sammeln können. Aber so etwas passiert eben im Motorsport. Zumindest haben wir es durchgezogen und konnten uns anschauen, wie sich das Auto auf der Strecke verhält. Dadurch haben wir wichtige Informationen für morgen gesammelt.“
 
Tom Blomqvist (BMW Team RBM, DNF):
„Mein Start war nicht besonders gut, dennoch konnte ich mich für die erste und zweite Kurve in eine gute Ausgangposition bringen. Allerdings wurde ich dann mehrfach von anderen Fahrzeugen getroffen und erst in Jamie Green und dann in Daniel Juncadella geschoben. Danach war die Front meines Fahrzeugs so stark beschädigt, dass ich vorzeitig aufgeben musste. Das Auto war unfahrbar.“
 
Bruno Spengler (BMW Team MTEK, DNF):
„Ich bin natürlich sehr enttäuscht, dass mich der Zwischenfall mit Edoardo Mortara das Rennen gekostet hat. Ich war schon in der Kurve, deshalb konnte ich ihn nicht mehr durchfahren lassen. Wäre ich nicht in dieser Position gewesen, hätte er die Kurve gar nicht mehr bekommen. Mein Auto wurde bei der Kollision stark beschädigt, so dass nichts mehr ging. Später gab es noch weitere Berührungen, aber das hatte dann schon keine großen Auswirkungen mehr. Insgesamt war unsere Performance nicht gut genug. Morgen müssen wir das definitiv besser machen. Das Rennen heute war ein Chaos.“

DTM: Maxime Martin holt Heimsieg für das BMW Team RMG

Maxime Martin (BE) hat beim Heimspiel seines BMW Team RMG auf dem Nürburgring (DE) seinen zweiten DTM-Sieg gefeiert. Nach 25 Runden überquerte er am Steuer des SAMSUNG BMW M4 DTM als Erster die Ziellinie. Nach seinem Erfolg 2014 auf dem „Moscow Raceway“ (RU) stand Martin damit bereits zum zweiten Mal ganz oben auf dem Treppchen. Zugleich war der Sieg in der Eifel der zehnte Triumph für den BMW M4 DTM seit dem Debüt des Fahrzeugs in der vergangenen Saison.
Maxime Martin holt seinen zweiten DTM-Sieg
Foto: BMW-Motorsport
Martin, der von Platz zwei ins Rennen gegangen war, erwischte einen guten Start und übernahm nach der ersten Kurve die Führung. Infolge eines Unfall zwischen den beiden Audi-Piloten Jamie Green (GB) und Miguel Molina (ES) noch in der Startphase kam zunächst das BMW M4 Coupé DTM Safety Car auf die Strecke.

Allerdings war so viel Öl auf dem Asphalt verteilt, dass die Rennleitung den 15. Lauf der Saison aus Sicherheitsgründen abbrach. Nach dem Re-Start hinter dem Safety Car konnte Martin seine Führung behaupten und feierte im Anschluss einen ungefährdeten Sieg.
 
Pech hatte dagegen Bruno Spengler (CA). Lange Zeit sah es so aus, als könne er ebenfalls einen Podestplatz ins Visier nehmen. Nach einer Berührung mit Edoardo Mortara (IT, Audi) im Duell um Rang zwei musste der Fahrer vom BMW Team MTEK seinen beschädigten BMW Bank M4 DTM jedoch bald darauf in der Garage abstellen.

Edoardo Mortara sicherte sich im Ziel Rang zwei knapp vor Pascal wehrlein im besten Mercedes. Damit baute der Mercedes-Pilot seinen Vorsprung in der Fahrerwertung der DTM weiter aus. Mit 155 Punkten liegt er 27 Zähler vor Edoardo Mortara (Audi) und 26 Punkte vor Mattias Ekström (Audi).

Die beiden Mercedes Rookies Maximilian Götz und Lukas Auer fuhren auf die Plätze fünf und sechs.

Maxime Martin
Foto: BMW-Motorsport
Das sagt der Sieger Maxime Martin nach dem Rennen:

„Ich bin sehr glücklich über meinen zweiten DTM-Sieg. Das BMW Team RMG hat einen super Job gemacht und mir ein perfektes Auto zur Verfügung gestellt. Dennoch war es kein einfaches Rennen. Ich hatte nicht den besten Start, konnte mich aber in der ersten Kurve behaupten und absetzen. Gegen Ende bekam ich allerdings Probleme mit den Reifen. Ich musste kämpfen, denn die Konkurrenten haben aufgeholt. Aber heute hat alles gepasst, und ich konnte nach dem Rennen in Moskau im vergangenen Jahr endlich wieder ganz oben auf dem Treppchen stehen.“
 
Ergebnis Rennen 1 (Top-Five):
 
1. Maxime Martin (BMW M4 DTM),
2. Edoardo Mortara (Audi RS5 DTM),
3. Pascal Wehrlein (Mercedes AMG C63 DTM),
4. Gary Paffett (Mercedes AMG C63 DTM),
5. Maximilian Götz (Mercedes AMG C63 DTM).

DTM: Qualifying Rennen 1 Nürburgring - Lucas Auer holt Pole


Lucas Auer holt seine erste Pole
Foto: Jens Hawrda
Lucas Auer holt seine erste Pole in der DTM vor Maxime Martin (BMW) und dem Tabellenführer Pascal Wehrlein (Mercedes).
 
Das Qualifying lief zehn Minuten da, musste es nach einem heftigen Einschlag von Paul Di Resta und einem Unfall von Patrick Tambay unterbrochen werden. Zu viele Carbonteile auf der Strecke gefährdeten die Sicherheit. Für beide war das Qualifying beendet, sie starten im Rennen vom Ende des Feldes.Bei deutlich kühleren Bedingungen als am Vortag und nur knapp zweistelligen Asphalttemperaturen hatten alle Fahrer sichtbar Mühe, ihre Reifen optimal zum Arbeiten zu bringen.
 
Die schnellsten Zeiten wurden nach dem Restart gefahren.  Pascal Wehrlein zeigte sich wie gewohnt als eine sichere Bank für Mercedes und sicht sich mit Startplatz drei eine gute Ausgangspostion für das Rennen. Gar nicht gut lief es dagegen für den Tabellenzweiten Mattias Ekström (Audi RS5 DTM), er muss das Rennen heute Nachmittag von Startplatz siebzehn angehen.
Lucas Auer (Mercedes AMG C63 DTM)
Foto: Mercedes-Motorsport
Die große Überraschung des Qualifyings aber war die Pole von Mercedes-Pilot Lucas Auer Damit sichert er sich in seiner ersten DTM-Saison seine erste Pole..

Ergebnis Qualifying Rennen 1:

1. Lucas Auer (Mercedes AMG C63 DTM),
2. Maxime Martin (BMW M4 DTM),
3. Pascal Wehrlein (Mercedes AMG C63 DTM),
4. Bruno Spengler (BMW M4 DTM),
5. Edoardo Mortara (Audi RS5 DTM).

Freitag, 25. September 2015

DTM: Audi auch im zweiten Freien Training an der Spitze

Schnellster im zweiten Freien Training: Miguel Molina
Foto: Audi-Motorsport
Bei der DTM auf dem Nürburgring behauptete sich Audi auch im zweiten Freien Training an der Spitze. Nachdem am Vormittag Mattias Ekström die Bestzeit erzielt hatte, holte sich am Nachmittag sein Teamkollege Miguel Molina im Teufel Audi RS 5 DTM Position eins (1.22,861 Minuten). „Das war ein guter Tag“, sagte der Spanier. „Ich glaube, dass wir für das Qualifying morgen aber noch mehr für das Rennen ein gutes Auto haben.“

Audi zeigte am Freitagnachmittag insgesamt eine starke Leistung: Mit Jamie Green (Hoffmann Group Audi RS 5 DTM) und Mike Rockenfeller (Schaeffler Audi RS 5 DTM) kamen drei Audi-Piloten in die Top Vier. Alle acht Audi RS 5 DTM lagen in der Top 14. Erstmals in diese DTM-Saison geht es am Samstag um 10.15 Uhr direkt in das Zeittraining für Rennen eins.

​DTM: Mattias Ekström startet mit Bestzeit

Mattias Ekström setzt Bestzeit im ersten Freien Training
Foto: Audi-Motorsport
Besser hätte das wichtige DTM-Wochenende auf dem Nürburgring für Mattias Ekström kaum beginnen können: Der Schwede fuhr mit seinem Red Bull Audi RS 5 DTM bei perfekten Bedingungen im ersten Freien Training die schnellste Zeit (1.23,679 Minuten). Ekström verwies drei BMW-Piloten auf die Positionen zwei bis vier und war entsprechend gut gelaunt: „Mein Auto war von der ersten Runde an top. Natürlich ist das nur ein Freies Training – trotzdem ist es ein gutes Gefühl, das Wochenende mit einer Bestzeit zu starten.“

Zweitbester Audi-Fahrer war Mike Rockenfeller im Schaeffler Audi RS 5 DTM auf Position elf. „Rocky“ lag am Anfang des Trainings an der Spitze des Feldes und konzentrierte sich anschließend auf Rennsimulationen.

Edoardo Mortara konnte im ersten Freien Training wegen eines defekten Ventils an der Bremsleitung seines Castrol EDGE Audi RS 5 DTM nur elf Runden fahren.

Das zweite Freie Training findet zum ersten Mal in dieser Saison ebenfalls am Freitag statt (ab 16.15 Uhr). Am Samstag gegen die Fahrer um 10.15 Uhr direkt in das Zeittraining für Rennen eins (Start um 13.25 Uhr).