Samstag, 29. März 2025

Wimmer Werk startet 2025 mit zwei Porsche in der ADAC GT4 Germany

  • Team aus Österreich hat sich den Titel als Ziel in der ADAC GT4 Germany gesetzt
  • Raphael Rennhofer und Emil Heyerdahl teilen sich einen Porsche
  • Schwesterfahrzeug wird von den Youngstern Oskar Dix und Egor Litvinenko pilotiert

Team Wimmer Werk startet 2025 mit 2 Porsche 718 Cayman GT4
Foto: Jens Hawrda

Das Starterfeld in der ADAC GT4 Germany füllt sich: Wimmer Werk Motorsport wird in der Saison 2025 erneut in der Serie an den Start gehen. Der Rennstall aus Fischamend bei Wien setzt zwei Porsche 718 Cayman GT4 ein. „Die ADAC GT4 Germany zählt zu den Top-Serien und natürlich zieht das DTM-Umfeld. Die Bühne ist somit die richtige“, erklärt Felix Wimmer, der gemeinsam mit seinem Bruder Max Wimmer den Rennstall leitet. „Außerdem passt der Porsche von seiner Charakteristik her sehr gut zu den Rennstrecken der ADAC GT4 Germany.“

Wimmer Werk Motorsport ist bereits seit 2023 in der ADAC GT4 Germany unterwegs. Mit Erfolg: 2023 gab es auf dem Nürburgring und dem Lausitzring die ersten Pole-Positions. 2024 wurde im Samstagsrennen auf dem Nürburgring der erste Laufsieg erzielt. „Wir sind nun das dritte Jahr in der Serie mit dabei und konnten uns kontinuierlich steigern. Für 2025 haben wir uns das ambitionierte Ziel gesetzt, den Titel zu holen. Dafür werden wir alles geben“, ist Wimmer hoch motiviert.

Einen der beiden 718 Cayman GT4 teilen sich Raphael Rennhofer und Emil Heyerdahl. Rennhofer hat bereits Erfahrung in der ADAC GT4 Germany gesammelt. In einem Aston Martin holte der Österreicher beim Saisonfinale 2024 auf dem Hockenheimring eine Pole-Position und einen Laufsieg. Mit Heyerdahl war Wimmer Werk Motorsport bereits in der GT4 European Series unterwegs. „Wir denken, dass dieses Duo ein absoluter Titelaspirant ist“, so Wimmer. „Raphael fährt mit uns dieses Jahr zusätzlich noch einige Rennen im Porsche Carrera Cup Deutschland. Mit ihm bauen wir einen Mann für die Zukunft auf. Emil hat uns letztes Jahr bereits in der europäischen Serie gezeigt, wie unfassbar stark er ist. Im Cockpit verfügt er über unglaubliches Feingefühl.“ Den zweiten Porsche pilotieren Oskar Dix und Egor Litvinenko. Dix gewann 2024 viele Rennen in der britischen Porsche Sprint Challenge. Litvinenko gab zuletzt im Porsche Carrera Cup Deutschland Vollgas. „Dieses junge Fahrer-Duo wird 2025 sicherlich einiges lernen können. Ihr Ziel ist es, sich jedes Wochenende zu steigern, sodass sie in der darauffolgenden Saison um die Top Fünf mitfahren können“, beschreibt Wimmer.

Die Förderung des Motorsport Nachwuchses steht bei Wimmer Werk Motorsport extrem im Fokus. Das Team hat dazu ein eigenes „Driving Program“ ins Leben gerufen, das von Nicolaj Møller Madsen geleitet wird. Der Däne wurde 2020 Champion der ADAC GT4 Germany. „Neben Gabriele Piana ist Nicolaj sicherlich der erfahrenste GT4-Pilot, den es überhaupt gibt“, erläutert Wimmer. „Wir schätzen seine Expertise wirklich sehr. Der Saisonauftakt in Oschersleben kann also kommen.“ 

Mittwoch, 26. März 2025

Erste Bewährungsprobe für die DTM-Stars in Oschersleben

  • Offizieller Test- und Medientag mit umfangreicher Fahrzeit
  • Erster Leistungsvergleich der Teams und Fahrer vorm Saisonstart
  • Neuzugänge Ford und Aston Martin sorgen für zusätzliche Spannung

Foto: Jens Hawrda

In der kommenden Woche startet die DTM in ihre heiße Vorbereitungsphase: Beim offiziellen Test- und Medientag am 2. April in der Motorsport Arena Oschersleben treffen die Fahrer und Teams erstmals in diesem Jahr aufeinander. Mit fast acht Stunden Fahrzeit wird der Vorsaisontest für die DTM-Stars zur Generalprobe für den Saisonstart (25. bis 27. April in Oschersleben) und bietet den Protagonisten die ideale Gelegenheit, um unter Wettkampfbedingungen an der Abstimmung der Fahrzeuge zu arbeiten. Ein besonderer Fokus liegt zudem auf den Reifen: Zum ersten Mal setzen die Teams auf den neuen Slickreifen von Pirelli. Zuschauer können den Test live vor Ort erleben und dabei auf Selfie- sowie Autogrammjagd gehen.

Die Fans erwartet ein spektakuläres erstes Schaulaufen: Mit Aston Martin und Ford verstärken zwei weitere Premium-Marken das Teilnehmerfeld. Das Team HRT Ford Performance setzt auf zwei Ford Mustang GT3, während die belgische Equipe von Comtoyou Racing mit zwei Aston Martin Vantage GT3 antritt. Eine erste Standortbestimmung für seine Mission Titelverteidigung steht für Mirko Bortolotti an. Der Lamborghini-Werksfahrer startet dieses Jahr für Abt Sportsline. Prominenter Konkurrent des Italieners ist der ehemalige Formel-1-Fahrer Timo Glock. Der DTM-Rückkehrer greift in einem McLaren 720S GT3 Evo von Dörr Motorsport an. Im Blickpunkt stehen zudem die beiden Youngster Morris Schuring (NL) und Tom Kalender (Hamm/Sieg), die in Oschersleben erstmals die DTM-Bühne betreten. Während der 20-jährige Schuring für das Manthey Junior Team fährt, gehört Kalender zum Aufgebot vom Mercedes-AMG Team Landgraf und wird beim ersten Saisonrennen mit 17 Jahren und 30 Tagen als jüngster Fahrer in die DTM-Geschichte eingehen.

Für die Besucher bietet sich in Oschersleben die einmalige Gelegenheit, die ersten Testrunden der neuen Saison hautnah zu verfolgen. Darüber hinaus können Zuschauer am Donnerstag (3. April) auch die Testaktivitäten der ADAC GT4 Germany beobachten. Die Nachwuchsserie trägt zwei Sessions aus – von neun bis 13 Uhr sowie von 14 bis 18 Uhr. Tickets sind am Mittwoch und am Donnerstag für jeweils fünf Euro an den Tageskassen erhältlich.

Programm offizieller Test- und Medientag der DTM (vorläufig):

Mittwoch, 2. April

09.10 - 13.00 Uhr DTM Testsession 1

13.15 - 14.00 Uhr Pressekonferenz DTM 2025 (Lounge 27/28)

14.00 - 18.00 Uhr DTM Testsession 2

18.00 - 18.30 Uhr DTM Mixed Zone (Lounge 27/28)

Donnerstag, 3. April

09.00 - 13.00 Uhr ADAC GT4 Germany Testsession 1

14.00 - 18.00 Uhr ADAC GT4 Germany Testsession 2



Montag, 24. März 2025

Schubert Motorsport kehrt 2025 ins ADAC GT Masters zurück

  • Schubert Motorsport setzt 2025 einen BMW M4 GT3 Evo ein
  • Die Zwillingsbrüder Sandro und Juliano Holzem starten für Schubert Motorsport

Schubert Motorsport kehrt 2025 ins ADAC GT Masters zurück
Foto: Siegerdesign

Schubert Motorsport kehrt 2025 nach einem Jahr Pause mit dem BMW M4 GT3 Evo ins ADAC GT Masters zurück. Das Traditionsteam aus Oschersleben in Sachsen-Anhalt vertraut dabei auf das Zwillingspaar Sandro und Juliano Holzem (beide 20 /Polch) hinter dem Steuer. Ihren ersten Einsatz haben sie beim Saisonstart des ADAC GT Masters vom 23. bis 25. Mai auf dem Dekra Lausitzring im Rahmen der DTM.

Schubert Motorsport ist seit 2010 eine bekannte Größe im ADAC GT Masters. Mit insgesamt 13 Siegen gehört die Mannschaft um Teamchef Torsten Schubert zu den erfolgreichsten der Serie und rangiert auf Rang vier der ewigen Bestenliste. Zudem stehen acht Pole-Positions und die ADAC GT Masters Teammeisterschaft 2015 zu Buche.

Gemeinsam mit den Holzem-Brüdern sollen dieser Bilanz weitere Erfolge hinzugefügt werden. Das Zwillingspaar bestreitet 2025 seine zweite Saison im ADAC GT Masters. In ihrer Debüt-Saison mit Land Motorsport gelang den beiden 20-Jährigen sechsmal der Sprung in die Top-10 des hart umkämpften Feldes. Sie zeigten eine stetig aufsteigende Lernkurve und fuhren beim Finale in Hockenheim mit Rang vier nur knapp an ihrem ersten Podium vorbei. Über den Winter absolvierten Sandro und Juliano Holzem erfolgreiche Testfahrten mit dem neuen BMW M4 GT3 Evo und möchten nun regelmäßig im Spitzenfeld angreifen.

„Wir freuen uns riesig, die neue Saison gemeinsam bei einem Team wie Schubert Motorsport anzugehen“, sagt Sandro Holzem. „Die Professionalität, das Umfeld und das Auto – hier passt einfach alles. Nach unserem intensiven Winterprogramm fühlen wir uns bestens vorbereitet.“ Juliano Holzem ergänzt: „Nach dem ersten Jahr im ADAC GT Masters geht es jetzt darum, konstant vorne mitzufahren. Mit Schubert Motorsport und dem neuen Evo-Kit des BMW M4 GT3 haben wir dafür ein perfektes Paket.“

Teamchef Torsten Schubert ist überzeugt: „Sandro und Juliano haben uns mit ihrer Entwicklung und Einstellung beeindruckt. Wir sehen in ihnen großes Potenzial und freuen uns, mit ihnen in die neue Saison zu gehen.“


Freitag, 21. März 2025

DTM-Testtag 2025 in Oschersleben

Offizieller Vorsaisontest der DTM am 2. April in Oschersleben

Foto: Jens Hawrda

Der Startschuss für die DTM-Saison 2025 fällt am 2. April mit dem offiziellen Vorsaisontest in der Motorsport Arena Oschersleben. Rund drei Wochen vor dem ersten Rennen treffen die Teams und Fahrer bei der Generalprobe zur Saison 2025 erstmals aufeinander. Gleichzeitig bietet der Test- und Medientag in Oschersleben Medienvertretern die perfekte Möglichkeit, sich im Fahrerlager direkt mit Piloten, Teams und Offiziellen über die bevorstehende Saison auszutauschen.

Am 3. April werden dann die Teilnehmer der ADAC GT4 Germany auf dem Kurs unterwegs sein.


Mittwoch, 19. März 2025

BWT Mücke Motorsport startet erneut in der ADAC GT4 Germany 2025

  • Berliner Rennstall bringt zwei Mercedes-AMG GT4 an den Start
  • Luca Bosco und Julien Apothéloz gehen mit Titelambitionen in die neue Saison
  • Tobias Bille Clausen und Axel Bengtsson geben Serien-Debüt

Foto: Jens Hawrda


Die ADAC GT4 Germany sieht auch in der Saison 2025 wieder Pink. BWT Mücke Motorsport bringt erneut zwei Mercedes-AMG GT4 an den Start und hat mit starken Fahrerpaarungen einiges vor. Ganz vorne mitmischen möchten auf jeden Fall Luca Bosco (20/ITA) und Serien-Rückkehrer Julien Apothéloz (24/CHE). Den zweiten GT4 mit dem Stern in der Haube teilen sich die beiden Skandinavier Tobias Bille Clausen (16/DNK) und Axel Bengtsson (24/SWE), die zum ersten Mal in der Serie fahren werden.

Der Berliner Traditionsrennstall ist bereits seit 2023 erfolgreich in der ADAC GT4 Germany am Start und somit eine feste Größe im Feld. 2024 konnten insgesamt fünf Podestplätze erzielt werden, beim Heimspiel auf dem Dekra Lausitzring gab es den ersten Sieg. Final belegte BWT Mücke Motorsport 2024 den dritten Rang in der Teamwertung. 2025 soll nun der nächste Schritt folgen. „Wir verfügen über eine absolute Top-Besetzung und sind überzeugt, dass wir 2025 gemeinsam um Erfolge kämpfen können“, erläutert Teamchef Stefan Mücke, der als Pilot früher im ADAC GT Masters und der DTM unterwegs war.

Im Cockpit vertraut BWT Mücke Motorsport auf zwei internationale Fahrer-Duos. Der Schweizer Apothéloz ist bereits eine feste Größe im ADAC Motorsport. Nach einer Saison in der ADAC TCR Germany wechselte er 2020 in die ADAC GT4 Germany. Mit Erfolg: In seinem ersten GT4-Jahr kam er in der Gesamtwertung final auf den Bronzerang. Danach ging es für Apothéloz in den GT3-Sport. 2023 und 2024 trat er im Prototype Cup Germany an und beendete beide Saisons ebenfalls in den Top Drei. „Die ADAC GT4 Germany stellt für mich ein vertrautes Umfeld dar. Die Serie hat sich in sportlicher sowie medialer Hinsicht sehr positiv entwickelt“, erklärt er. „Ich habe noch eine Rechnung offen in der GT4 und bin guter Dinge, dass wir von Beginn an vorne mitmischen können.“ Sein neuer Teamkollege Luca Bosco hat ebenfalls bereits Erfahrung in der ADAC GT4 Germany gesammelt und beendete die Saison 2024 im BWT Mücke-Mercedes-AMG auf Gesamtrang elf. Bestes Ergebnis war ein zweiter Platz im Samstagsrennen auf dem Norisring. „Ich bin motivierter denn je, die neue Saison anzugehen. Wir haben alle Zutaten für den Erfolg: ein erstklassiges Team, starke Partner und ein Auto, das auf Top-Leistung ausgelegt ist“, so Bosco. „Ich freue mich darauf, mit dem Team gemeinsam weiter zu wachsen. Diese Saison zählt nur eines: an der Spitze fahren und um Siege kämpfen. Dafür werde ich alles geben.“

Im zweiten Fahrzeug teilen sich mit Tobias Bille Clausen und Axel Bengtsson zwei Serien-Neulinge die Arbeit am Lenkrad. Clausen steigt aus dem Kartsport auf. „Meine erste Saison im Automobilsport betrachte ich als Lernjahr. Gleichzeitig möchte ich erste Highlights setzen und mich mit der zum Teil erfahreneren Konkurrenz messen“, blickt der Youngster voraus. Der Schwede Bengtsson wechselte bereits 2022 in den Automobilsport und war hauptsächlich in seiner Heimat unterwegs. „Ich freue mich schon jetzt auf das kommende gemeinsame Jahr mit BWT Mücke Motorsport. Ich bin dankbar für diese tolle Gelegenheit und sicher, dass wir zusammen gute Ergebnisse in der ADAC GT4 Germany erzielen können“, geht er optimistisch in die Saison.