Freitag, 31. Mai 2024

Ergebnisse Freies Training IDM Superbike Oschersleben

Foto: Jens Hawrda

1. Freies Training IDM Superbike (Top-Five)

1. Ilya MIKHALCHIK, BMW

2. Florian ALT, Honda

3. Toni FINSTERBUSCH, BMW

4. Vladimir LEONOV, Ducati

5. Bálint KOVÁCS, BMW


2. Freies Training IDM Superbike (Top-Five)

1. Florian ALT, Honda

2. Ilya MIKHALCHIK, BMW

3. Bálint KOVÁCS, BMW

4. Toni FINSTERBUSCH, BMW

5. Max ENDERLEIN, Yamaha

Mittwoch, 29. Mai 2024

DTM Classic am Norisring mit starkem Teilnehmerfeld

  • Hans-Joachim Stuck fährt seinen Original-Audi V8 aus 1991
  • Auch weitere Stars wie Harald Grohs oder Altfrid Heger am Start
  • Viele Original-Fahrzeuge aus der Motorsport-Geschichte kommen zum Norisring

Foto: Jens Hawrda


Rennen auf dem Norisring sind seit jeher ein Highlight im deutschen Motorsport-Kalender und das ist auch in diesem Jahr nicht anders. Teil des diesjährigen Motorsport-Fests in Nürnberg, bei dem das 40-jährige Bestehen der DTM gefeiert wird, sind auch zwei Läufe der DTM Classic. Hier treffen sich historische Fahrzeuge und ehemalige DTM-Stars.

Unter anderem wird Hans-Joachim Stuck sich die Ehre geben. Die lebende Motorsport-Legende gewann erstmals 1974 auf dem fränkischen Stadtkurs und wird in diesem Jahr bei der DTM Classic jenen Audi V8 steuern, mit dem er 1991 seinen letzten Triumph am Norisring feierte. Untrennbar mit der Geschichte des deutschen Tourenwagensports ist auch der Name Harald Grohs verbunden. Der Essener gewann unter anderem 1984 das erste Rennen der DTM im belgischen Zolder. Er wird am Norisring ebenso am Start sein wie sein Essener Nachbar Altfrid Heger, der neben zwei DTM-Laufsiegen auch mehrfach die 24 Stunden vom Nürburgring und von Spa-Francorchamps für sich entschied.

Vater Peter und Sohn Stefan Mücke bringen Rennwagen verschiedener Epochen an den Start, mit dabei sind ein 1980er Ford Capri Turbo nach Gruppe-5-Reglement und den Mercedes-Benz C-Klasse DTM, der 2005 von DTM-Rekordmeister Bernd Schneider bewegt wurde. Dazu kommen dank des Engagements von Liebhabern und Sammlern Original-Fahrzeuge wie zum Beispiel der Opel Astra Coupé V8 DTM, den einst Joachim Winkelhock fuhr, der Ex-Ruch-Ford-Mustang oder der BMW 320, der 1980 die Tourenwagen-EM gewann. Zu all den Autos und Fahrern wird Kommentator-Legende Rainer Braun, der am Norisring noch einmal in der Sprecherkabine sitzen wird, den Zuschauern viele Erinnerungen und Anekdoten erzählen.

Mehr als 20 Fahrzeuge der verschiedenen Klassen und Epochen haben sich zu dieser stimmungsvollen Zeitreise des Motorsports bereits angekündigt. Zugelassen sind unter anderem DTM- bzw. ITC-Renner von 1984 bis 2007, STW-Fahrzeuge von 1993 bis 1999, DRM-Rennwagen von 1976 bis 1981 sowie Fahrzeuge aus der Deutschen Rennsport Trophäe, die von 1979 bis 1983 eingesetzt wurden. Die Fans können sich in Nürnberg auf insgesamt 150 Minuten Streckenzeit, unterteilt in zwei freie Trainings, zwei Qualifyings, ein Warm-Up und am Samstag und Sonntag jeweils ein 25-minütiges Rennen, freuen.

Vorschau auf IDM Rennwochenende in der Magdeburger Börde

 

Foto: Jens Hawrda

Wenn die Internationale Deutsche Motorradmeisterschaft (IDM) am kommenden Wochenende in die Motorsport Arena Oschersleben einbiegt, wird wieder ans Limit gegangen. Mit Fahrern aus aller Welt sowie auch diversen Nachwuchsklassen im Programm garantiert Deutschlands höchste Motorradrennsportserie den Zuschauern eine unterhaltsame Show auf und neben der Rennstrecke.

Die Auftaktrennen auf dem Sachsenring haben es gezeigt: Der Kampf um die Krone in der IDM Superbike hat sich gegenüber dem Vorjahr noch einmal beachtlich zugespitzt. Ging es vor zwölf Monaten schon eng zu an der Spitze, hat das Niveau heuer abermals kräftig zugelegt. Patrick Hobelsberger (D/BMW) reist als Spitzenreiter in die Magdeburger Börde und hat drei Punkte Vorsprung vor Lorenzo Zanetti (I/Ducati). Diesem folgen wiederum Toni Finsterbusch (BMW) und Florian Alt (D/Honda). „Wenn Florian sagt, dass ich jetzt der Gejagte bin“, lacht der Gesamt-Führende Hobelsberger über die Aussage des Westfalen, „dann will er nur von sich ablenken und den ganzen Druck und Stress loswerden. Wir werden nämlich alles dafür tun, dass wir ihn am Ende schlagen können, wenn es um den Titel geht. Er muss ihn verteidigen. Also bleibt er auch jetzt noch der Gejagte, selbst wenn ich die Meisterschaft gerade anführe.“ Hobelsberger war im Vorfeld der Veranstaltung schon in Oschersleben trainieren und bei der Zeitmessung 1,48 Sekunden schneller als je zuvor. Die Superbikes erreichen Spitzengeschwindigkeiten von über 300 km/h.

Mit im Spiel der Topklasse sind Maximilian Kofler (A/BMW), der dreifache Meister Ilya Mikhalchik (UKR/BMW) und Leandro Mercado (ARG/Kawasaki). In Oschersleben wird das Treiben sogar noch bunter als bisher. Vladimir Leonov (VAE/Ducati) hat sein Visum endlich erhalten und darf in den nächsten zwei Jahren ohne Einschränkungen in Europa reisen. Mit Hannes Soomer (EST/BMW) meldet sich noch ein ganz großer Haudegen zurück. Er fehlte beim Saisonauftakt aufgrund einer Schulterverletzung. Noch nicht am Start ist Martin Vugrinec (CRO/Kawasaki), aber sein Team hat in Federico Caricasulo einen prominenten Ersatzfahrer gefunden. Mit dem Italiener hat ein Urgestein aus der Supersport-Weltmeisterschaft angedockt. Der 28-Jährige fuhr auch schon in der Moto2-WM und in der Superbike-WM.

Fakt ist: Einige Rennen werden wohl wieder erst auf den letzten Metern in der letzten Runde entschieden. Der Kampf zwischen den Marken befindet sich dabei ohnehin seit Jahren auf absolutem Spitzenniveau. Nun liegt die Messlatte noch höher. 2024 beteiligen sich so viele Hersteller wie noch nie an der Meisterschaft. An Bord sind: BMW, Ducati, Honda, Kawasaki, Yamaha, KTM, Triumph, MV Agusta.

Satte 13 Punkte Vorsprung hat Andreas Kofler (A/Yamaha) in der IDM Supersport. Er ist übrigens der jüngere Bruder von Superbiker Maximilian Kofler. Dass Daniel Blin aus Polen auf der Ducati Panigale V2 dahinter rangiert, darf als faustdicke Überraschung gewertet werden. Den ehemaligen Supersport 300 WM-Fahrer hatte niemand auf dem Zettel. Dirk Geiger (D/Honda), Stepan Zuda (CZ/Ducati) und Luca de Vleeschauwer sorgen dahinter für reichlich Bewegung bei erfrischender Markenvielfalt.

Oliver Svendsen (DK/KTM), Dylan Czarkowski (NL/Yamaha) und Senna van den Hoven (NL/Kawasaki) haben bis jetzt die ersten drei Plätze in der Nachwuchsklasse Supersport 300 abonniert. Das Fahrerfeld ist klein, aber fein. In der Entscheidung um den Sieg ging es beim Saisonauftakt um Hundertstelsekunden. Das Oschersleben-Programm wird garniert von diversen Cup-Klassen. Das IDM-Wochenende garantiert somit Herzbeben am Stück.


Dienstag, 28. Mai 2024

Die Internationale Deutsche Motorradmeisterschaft zu Gast in Oschersleben

 

Foto: Jens Hawrda

Das höchste Motorradprädikat Deutschlands mit der IDM gastiert vom 31. Mai bis zum 2. Juni in der Motorsport Arena Oschersleben. Fahrer aus 18 Nationen werden an diesem Wochenende in sieben Rennklassen mit jeweils zwei Rennen an den Start gehen – das verspricht Zweirad-Rennsport der Spitzenklasse.

Deutschlands hochkarätige Motorradrennserie kommt vom 31. Mai bis 2. Juni in die Motorsport Arena in Oschersleben. Im Rahmen der internationalen Deutschen Motorradmeisterschaft (IDM) werden insgesamt sieben Rennklassen an den Start gehen. Von Einsteigerserien wie dem Northern Talent Cup und dem KTM Junior Cup bis hin zu den  IDM Superbikes bietet die Veranstaltung eine beeindruckende Vielfalt.

Die Meisterschaft zieht dabei Teilnehmer aus ganz Europa an und stellt eine hervorragende Plattform für aufstrebende Talente dar. Die jüngsten Fahrer sind dabei 14 Jahre alt und haben die Chance, sich auf internationaler Bühne zu beweisen. Doch nicht nur europäische Fahrer sind vertreten, auch Teilnehmer aus Argentinien und den Vereinigten Arabischen Emiraten sind mit von der Partie – insgesamt werden Fahrer aus 18 Nationen erwartet.

Höhepunkt des Wochenendes sind die zwei Rennen der IDM Superbike. Mittendrin befindet sich das Team rund um Karsten Wolf mit GERT56. Sie reisen als Führende der bisherigen Saison an und freuen sich auf den Lauf in der Motorsport Arena immer ganz besonders. „Als langjährige Partner haben wir schon viele Rennszenen in der Arena erlebt. Für uns ist es immer ein Stück wie nach Hause kommen, daher ist der Ehrgeiz natürlich geweckt tolle Ergebnisse einzufahren.“, freut sich der Teamchef Karsten Wolf auf das Wochenende. Mit #56 Toni Finsterbusch, #52 Patrick Hobelsberger und #14 Jan-Ole Jähnig ist das Team mit einem sehr erfolgreichen Fahrer-Trio unterwegs.

Ralph Bohnhorst, Geschäftsführer der Motorsport Arena Oschersleben zeigt sich begeistert vor dem Wochenende: „Es ist eine der top Motorradveranstaltungen des Jahres. Es ist für uns eine lange Tradition, denn die IDM ist von Beginn an jährlich in unserem Streckenkalender zu finden.“

„Mit gutem Wetter und spannenden Rennen freuen wir uns über viele Motorrad-Begeisterte, welche zu diesem Event in die Motorsport Arena kommen.“, ergänzt Ralph Bohnhorst.


Montag, 27. Mai 2024

Rennen drei Prototypen Cup - Zweiter Sieg für Konrad Motorsport

Zweiter Sieg für Kratz/Soufi im dritten Rennen
Foto: Jens Hawrda

Torsten Kratz / Danny Soufi gewinnen Durchgang drei auf dem Lausitzring. Markus Pommer und Valentino Catalano erobern Platz zwei. Antti Rammo führt lange und wird am Ende Siebter.

In einem vor allem in der zweiten Hälfte hochspannenden dritten Saisonrennen zum Prototype Cup Germany, das als Ersatzlauf für einen der beiden in Spa-Francorchamps ausgefallenen Durchgänge abgehalten wurde, erreichten Torsten Kratz (53/Mönchengladbach) und Danny Soufi (20/USA, beide Konrad Motorsport) die Ziellinie als Erste. Damit entschied das Konrad-Duo beide LMP3-Rennen des Tages für sich. „Das Rennen von Danny war unglaublich, er hat es für uns gewonnen“, jubelte Kratz, der gleichzeitig bester Trophy-Pilot war. „Ich selbst hatte Probleme, die Reifen auf Temperatur zu bringen.“ „Es war toll, mehr Spaß als heute hatte ich in einem LMP3-Lauf noch nie“, strahlte Soufi, der sich außerdem den Pokal für den besten Junior abholte. Auf dem Dekra Lausitzring fand über viele Runden ein Fünfkampf um den Sieg statt, in dem Antti Rammo (41/EST, MRS GT-Racing) lange die Spitze belegte. Doch der Este konnte dem Druck nicht standhalten und wurde letztendlich als Siebter gewertet. Markus Pommer (33/Untereisesheim) und Valentino Catalano (18/Westheim, beide Gebhardt Motorsport) wurden als Zweite abgewinkt, Riccardo Leone Cirelli (16/ITA) und Julien Apothéloz (23/CHE, beide BWT Mücke Motorsport) sicherten sich Platz drei. In der Gesamtwertung führen Soufi und Kratz mit 70 Punkten vor Catalano und Pommer, die neun Zähler weniger auf ihrem Konto haben.

Von der Pole Position nahm Keanu Al Azhari (16/UAE, Mühlner Motorsport) das Rennen auf, doch der 16-Jährige konnte diesen Vorteil nicht nutzen; es war letztendlich Apothéloz, der als Erster in die erste Kurve einbog. Al Azhari reihte sich hinter dem Schweizer ein, gefolgt von Pommer und Kratz. Nach wenigen Runden hatte sich diese Reihenfolge eingependelt, als das Safety Car das Feld wieder zusammenführte. Grund war der Ausfall von Jaime Guzmán (33/MEX, AF2 Motorsport), der auf der Strecke ausrollte. Beim Restart behielt Apothéloz seinen ersten Platz und auch die Position hinter ihm blieben unverändert. Bis zu den Boxenstopps hielt sich Al Azhari in unmittelbarer Schlagdistanz zum führenden Apothéloz, war aber nie nah genug, um den Eidgenossen in echte Gefahr zu bringen. 

Nach den Boxenstopps hatte sich Rammo knapp vor Cirelli, der das Auto von Apothéloz übernahm, und Al Azhari an die Spitze geschoben. Und es entwickelte sich ein spannender Kampf um die ersten Positionen. Zunächst fanden Catalano, Teamkollege von Pommer, und Soufi den Anschluss an das Trio. Immer wieder gab es innerhalb dieser Fünfergruppe Positionsverschiebungen, bis Soufi einen Angriff auf Rammo wagte und am Esten vorbeizog. Während der neue Leader sich sofort absetzen konnte, drehte sich Al Azhari bei einem Angriff auf Rammo, nachdem sich beide berührten. Wenig später, Catalano und Cirelli waren bereits vorbei am Balten, kreiselte auch Rammo und fuhr in die Box. An der Spitze wurden unterdessen Soufi und Kratz als Sieger abgewinkt, gefolgt von Pommer / Catalano sowie Cirelli / Apothéloz. Klaus Abbelen (63/Barweiler) und Felipe Laser (34/Leipzig, beide Frikadelli Racing Team) konnten sich in der Schlussphase auf Rang vier vorarbeiten, während der fünfte Platz an Sven Barth (43/Eberbach) / Maxim Dirickx (20/BEL, beide Gebhardt Motorsport) ging. Al Azhari und Rammo mussten sich mit den Positionen sechs und sieben zufriedengeben.

Weitere Stimmen zum Rennen

Markus Pommer (Zweiter): „Am Start wollte ich kein Risiko eingehen und habe den dritten Rang behalten. Ich wollte so nah wie möglich an meinen beiden Vordermännern bleiben, hatte vor dem Fahrerwechsel aber rund eine Sekunde Rückstand. Leider hat es beim Boxenstopp dann nicht geklappt, die Führung zu übernehmen. Trotzdem bin ich zufrieden.“

Valentino Catalano (Zweiter): „Es war ein Rennen mit viel Action und auch mit viel Strategie. Ich wollte zu Beginn meines Stints erstmal ruhiger machen und meine Vorderleute beobachten, aber dann ging es Schlag auf Schlag. Trotzdem habe ich versucht, meine Reifen so gut es geht zu schonen, um auch gegen Ende noch angreifen zu können. Mit dem zweiten Platz bin ich richtig glücklich.“

Julien Apothéloz (Dritter): „Am Start war mein klares Ziel, in Führung zu gehen und das habe ich auch geschafft. Dann wollte ich einen Vorsprung aufbauen, um auch nach dem Boxenstopp noch Erster zu sein. Leider hat es nicht funktioniert, weil Antti Rammo wenige Meter vor uns auf die Strecke zurückkam. Riccardo hat im zweiten Stint dann einen tollen Job gemacht, so dass wir Dritter werden konnten.“

Riccardo Leone Cirelli (Dritter): „Es war ein verrücktes Rennen. Bei einem Überholmanöver bin ich neben die Strecke geraten und auf Rang fünf zurückgefallen. Dass es am Ende noch Platz drei wurde, ist positiv und hat uns einige Punkte gebracht.“