Dienstag, 14. Juni 2022
Imola-Premiere auch für die DTM Trophy
Vorbereitung am Simulator ist elementar
- Lausitz-Doppelsieger Tim Heinemann: „Die Strecke wird sicherlich für tolle Rennaction sorgen“
- Theo Oeverhaus: Am Lausitzring insgesamt 20 Positionen nach vorne gestürmt
- DTM Trophy live im Stream via grid.dtm.com und zeitversetzt im Fernsehen auf ServusTV
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| Foto: Jens Hawrda |
Für die jungen Talente aus der DTM Trophy bedeutet Imola Neuland. Den 4,909 Kilometer langen Kurs in der Emilia-Romagna mit den namhaften Strecken-Passagen wie Tamburello, Tosa, Acque Minerali oder Rivazza kennen die meisten des 20-köpfigen Starterfeldes der Talentschmiede auf der DTM-Plattform zumeist nur von den Formel-1-Rennen aus dem Fernsehen – und aus dem Simulator. Für die Vorbereitung auf das zweite Rennwochenende der DTM Trophy vom 17. bis 19. Juni ist die Nutzung eines Simulators „elementar wichtig“, wie Tim Heinemann bekräftigt. Der DTM-Trophy-Champion von 2020 reist als Tabellenführer nach Italien, nachdem er beim Saisonauftakt auf dem Lausitzring Turn 1 powered by Autohero vor vier Wochen im Toyota Supra aus dem Team Ring-Racing zwei Pole-Positions und zwei Siege erzielt hatte.
„Dass es so gut läuft, hatte ich nicht erwartet. Selbstverständlich hoffe ich, dass noch einige Siege dazukommen, schließlich möchte ich ja wieder Meister werden. Aber das wird schwer, denn nun sind wir erst einmal die Gejagten“, so der 24-Jährige aus Fichtenberg. Immerhin kennt Heinemann, der sich nach Mercedes-AMG in 2020 (sieben Siege) und Aston Martin Vantage in 2021 (zwei Pole-Positions) nun mit der dritten Marke in die Serien-Statistik eingetragen hat, den Grand-Prix-Kurs bereits. „Ich war schon mal in Imola, allerdings nur mit einem Straßenauto. Das ist eine Rennstrecke alter Schule, mit Kiesbetten, die einen direkt bestrafen. Die Strecke wird sicherlich für tolle Rennaction sorgen“, ist er überzeugt. Heinemann, der aus dem Sim-Racing in den realen Motorsport aufgestiegen ist, nutzt seinen RaceRoom-Simulator, um sich „nicht nur die Ideallinie einzuprägen, sondern auch verschiedene Fahrsituationen auszutesten.“
Ähnlich sieht es bei Theo Oeverhaus aus. „Ich bereite mich ebenfalls am Simulator auf Imola vor, um die neue Strecke zu lernen.“ Der BMW-Pilot aus dem Team von Walkenhorst Motorsport war der „Überhol-König“ am Lausitzring. Im ersten Rennen ging Oeverhaus von Position 15 ins Rennen und kam als Sechster ins Ziel, im zweiten Rennen stürmte der Youngster von Startplatz elf bis auf Rang zwei nach vorne – macht an zwei Tagen kumuliert 20 Positionen, die Oeverhaus gutgemacht hat. „Theo muss sich im Qualifying verbessern“, hat Jörg Müller erkannt. Der ehemalige Formel-1-Testfahrer und langjährige BMW-Werksfahrer ist sein Fahrzeug-Ingenieur und Teammanager der DTM Trophy-Crew von Walkenhorst.
Internationales Feld: Neulinge und Nachwuchsfahrer enorm stark beim Auftakt
Bei den Saisonrennen drei und vier in Imola, dem zweiten Italien-Auftritt der noch jungen Rennserie nach dem Monza-Gastspiel im Juni 2021, werden wieder zahlreiche Neulinge in den Fokus rücken. In der Lausitz kamen im Samstag-Rennen gleich vier Rookies hinter Sieger Heinemann ins Ziel, der Brasilianer Thiago Vivacqua im Heide Audi R8, der Amerikaner J.P. Southern im T3 Audi R8, der Deutsche Nick Hancke im Aston Martin vom Team Speed Monkeys und der Mosambikaner Rodrigo Dias Almeida im Mercedes-AMG von BWT Mücke Motorsport. Ähnlich stark waren die Neueinsteiger auch im Sonntag-Rennen mit dem Niederländer Colin Caresani im Project 1 BMW sowie erneut Vivacqua, Almeida und Hancke. Mit Caresani schaffte es erstmals direkt beim Auftakt ein Aufsteiger aus dem ebenfalls auf der DTM-Plattform ausgetragen Markenpokal BMW M2 Cup auf das Podium. Und auch der jüngste Fahrer im Feld, der erst 16-jährige Daniel Gregor aus Maikammer, durfte sich im Porsche 718 Cayman vom KÜS Team Bernhard um den ehemaligen Langstrecken-Weltmeister und Le-Mans-Sieger Timo Bernhard als Neunter über erste Punkte freuen.
Die beiden Rennen zur DTM Trophy werden am Samstag und Sonntag jeweils im Anschluss an die DTM-Rennen um 15:15 Uhr gestartet. Alle Trainingssessions ebenso wie die Rennen sind live auf DTM Grid (grid.dtm.com) zu sehen. Im Fernsehprogramm von ServusTV werden die beiden Rennen von Imola am Samstag um 19:15 und am Sonntag um 23:50 Uhr MESZ übertragen.
Mittwoch, 8. Juni 2022
DTM-Comeback! Ex-Formel-1-Fahrer Timo Glock in Imola am Start
- Gaststart im neuen BMW M4 aus dem Ceccato-Team von DTM-Legende Roberto Ravaglia
- Ravaglia, DTM-Meister 1989: „DTM eine der spektakulärsten Meisterschaften“
- In 146 DTM-Rennen erzielte BMW-Werksfahrer Glock fünf Siege und 15 Podiumsplätze
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| Timo Glock Foto; Jens Hawrda |
Timo Glock ist zurück in der DTM! Nach nur zwei Rennwochenenden feiert der ehemalige Formel-1-Pilot ein überraschendes Comeback. Der BMW-Werksfahrer absolviert beim dritten DTM-Rennwochenende (17. bis 19. Juni) auf dem legendären Grand-Prix-Kurs von Imola einen Gaststart – und das im Team des ehemaligen DTM-Meisters Roberto Ravaglia. „Zusammen mit Roberto Ravaglia und seinem Team in der DTM zu starten, ist eine coole Story“, freut sich der 40-Jährige auf seine Rückkehr in die Traditionsserie.
Nach neun Jahren hatte sich Timo Glock, in Lindenfels im Odenwald geboren, am Ende der Saison 2021 aus der DTM verabschiedet. Mit BMW bestritt er insgesamt 146 Rennen und erzielte neben sechs Pole-Positions fünf Siege und 15 Podiumsplatzierungen. 2018 und 2020 beendete Glock die DTM jeweils auf dem fünften Platz der Fahrerwertung. Für die Saison 2022 hat ihn der Münchner Automobil-Hersteller in die italienische GT-Meisterschaft entsandt. Gemeinsam mit Werksfahrer-Kollege Jens Klingmann (GER) feierte Glock in Monza einen Auftakt nach Maß, gewann das erste Rennen und wurde im zweiten Durchgang Zweiter.
„Der neue M4 passt gut zu mir“, stellt Glock fest. Der 51-malige Grand-Prix-Pilot ist sich allerdings auch der Schwere der Aufgabe bei seiner DTM-Rückkehr bewusst: „Mit Michelin kommt in der DTM ein anderer Reifen als in der italienischen Meisterschaft zum Einsatz. Die Möglichkeiten zur Vorbereitung sind gering, weil aufgrund der allgemeinen Lieferschwierigkeiten Reifen nur sehr begrenzt verfügbar sind“, berichtet Glock. „Auch der Boxenstopp auf Zeit ist eine neue Aufgabe fürs Team. Insgesamt ist es eine riesige Herausforderung, aber eine tolle Geschichte, auf die ich mich wirklich sehr freue.“
Große Vorfreude verspürt auch Roberto Ravaglia. „Es ist wirklich aufregend, nach so vielen Jahren wieder in der DTM zu sein. Ich kenne den Nervenkitzel von 1989, als ich die DTM als Fahrer gewonnen habe. Jetzt habe ich das Glück, als Teammanager von Ceccato Racing auf der legendären Rennstrecke von Imola an der DTM teilzunehmen, vor allem im Jahr des 50-jährigen Jubiläums von BMW M“, so Ravaglia, der zwischen 1988 und 1992 sechs Siege und fünf Pole-Positions in der DTM erzielte.
Roberto Ravaglia weiß, welchen Stellenwert die DTM auch heute noch hat. „Mir ist bewusst, dass die DTM eine der spektakulärsten und umkämpftesten Meisterschaften ist, die ein Fahrer oder ein Team gewinnen möchte.“ Der Italiener kennt vor dem Gastspiel auf heimischem Terrain auch die Herausforderung: „Es wird nicht einfach für unser Team sein, in eine laufende Meisterschaft einzusteigen, und das für nur ein Rennwochenende. Doch unsere Motivation ist sehr hoch, wir werden alles geben.“ So ist Ravaglia durchaus auch zuversichtlich: „Ich weiß, dass ich auf ein konkurrenzfähiges Auto wie den BMW M4 und einen super motivierten Fahrer wie Timo Glock zählen kann.“
Mit zwei Siegen zuletzt auf dem Lausitzring Turn 1 powered by Autohero hat Sheldon van der Linde aus dem Team von Schubert Motorsport das Potenzial des neuen BMW M4 offenbart. In Imola, Schauplatz der Saisonrennen fünf und sechs, geht der Südafrikaner erstmals als DTM-Spitzenreiter an den Start.
Freitag, 27. Mai 2022
Erfolgreiches Rennwochenende für Mercedes-AMG Customer Racing in der DTM und dem ADAC GT Masters
- Erfolgreiche zweite Runde in DTM und ADAC GT Masters für Mercedes-AMG Customer Racing
- DTM: Doppelpodium und vier Mercedes-AMG GT3 in den Top Fünf beim Samstagsrennen
- GT Masters: MANN-FILTER Team LANDGRAF bestätigt exzellente Form mit Platz drei
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| Lucas Auer Foto: Jens Hawrda |
Mit vier weiteren Podestplätzen konnten die Mercedes-AMG Customer Racing Teams am Wochenende an die erfolgreichen Saisonstarts in der DTM und dem ADAC GT Masters anknüpfen. Im Samstagsrennen der DTM auf dem Lausitzring fuhren Luca Stolz (GER) vom Mercedes-AMG Team HRT und Portimão-Sieger Lucas Auer (AUT) vom Mercedes-AMG Team WINWARD mit den Plätzen zwei und drei ein Doppelpodium ein. Insgesamt schlossen vier Mercedes-AMG GT3 das Rennen unter den ersten Fünf ab. Am Sonntag gelang auch Maro Engel (GER) vom Mercedes-AMG Team GruppeM Racing mit Platz zwei der Sprung auf das Podest. Im parallel ausgetragenen ADAC GT Masters erreichten Jonathan Aberdein (RSA) und Raffaele Marciello (SUI), die im Mercedes-AMG GT3 #48 des MANN-FILTER Team LANDGRAF auf dem Red Bull Ring Dritte wurden, bereits zum zweiten Mal in dieser Saison einen Podiumserfolg.
Nach den überzeugenden Siegen zum Saisonstart standen für Mercedes-AMG Customer Racing an diesem Wochenende die nächsten Bewährungsproben im ADAC GT Masters und der DTM auf dem Programm. Während die Internationale Deutsche GT-Meisterschaft für zwei einstündige Rennen auf dem Red Bull Ring im österreichischen Spielberg gastierte, feierte die DTM mit Rennwochenende zwei auf dem brandenburgischen Lausitzring ihre diesjährige Deutschland-Premiere.
DTM: Erfolgreiches Samstagsrennen mit vier Mercedes-AMG GT3 in den Top Five
Mit großen Ambitionen und dem Doppelerfolg von Portimão im Rücken reisten die vier Mercedes-AMG Customer Racing Teams am Wochenende zum zweiten Saisonlauf der DTM nach Klettwitz. Auf dem rund 4,6 Kilometer langen Lausitzring unterstrich Auftaktsieger Lucas Auer umgehend seine ausgezeichnete Verfassung und stellte den Mercedes-AMG GT3 #22 im 20-minütigen Qualifying am Samstag erstmals in diesem Jahr auf die Pole Position.
Beim Rennstart gelang es dem Österreicher jedoch nicht, seine Spitzenposition erfolgreich zu verteidigen. Der Pilot vom Mercedes-AMG Team WINWARD bog als Zweiter in die überhöhte erste Kurve ein, die von der DTM in diesem Jahr exklusiv befahren wird. Nach einem frühen Boxenstopp musste Lucas Auer außerdem seinen Markenkollegen Luca Stolz in der Startnummer 4 des Mercedes-AMG Teams HRT ziehen lassen. Am Ende fuhr Lucas Auer als Dritter über die Ziellinie und eroberte mit diesem erneuten Podestplatz zumindest für eine Nacht die Führung in der Fahrermeisterschaft.
Luca Stolz, der bereits vor drei Wochen in Portimão gemeinsam mit Auer auf dem Podium stand, belegte Rang zwei. Sein Teamkollege Arjun Maini (IND) in der #36 des Mercedes-AMG Teams HRT als Vierter und Maro Engel vom Mercedes-AMG Team GruppeM Racing als Fünfter rundeten ein starkes Gesamtergebnis mit vier Mercedes-AMG GT3 unter den besten Fünf ab. Vorjahressieger Maximilian Götz (GER) sicherte sich mit Platz zehn im GT3 #1 ebenfalls einen Meisterschaftspunkt.
Eine rote Flagge während des zweiten Qualifyings brachte die ein oder andere Taktik etwas durcheinander. Maro Engel im Fahrzeug mit der #88 konnte sich dennoch Startplatz drei sichern. Der Mercedes-AMG Markenbotschafter erwischte einen guten Start und setzte sich in der Folge auf der zweiten Position fest. Nach dem Pflichtboxenstopp fuhr der Fahrer vom Mercedes-AMG Team GruppeM Racing die schnellste Rennrunde und sicherte sich damit den Zusatzpunkt, für eine entscheidende Attacke auf den Führenden reichte es allerdings nicht mehr.
GT Masters: MANN-FILTER Team LANDGRAF fährt nächste Podestplatzierung ein
Wertvolle Zähler für die Gesamtwertung sammelte Mercedes-AMG Customer Racing auch beim zweiten Saisonlauf des ADAC GT Masters, der zeitgleich auf dem Red Bull Ring im österreichischen Spielberg ausgetragen wurde. Mit der schnellsten Zeit im Qualifying am Samstag verschaffte sich Raffaele Marciello im Mercedes-AMG GT3 #48 eine ideale Ausgangsposition für das erste von zwei einstündigen Rennen.
Dort fuhr er gemeinsam mit seinem Teamkollegen Jonathan Aberdein zum zweiten Mal in dieser Saison auf das Podest. Bereits beim Saisonauftakt in Oschersleben hatte das Duo vom MANN-FILTER Team LANDGRAF überzeugt und die Plätze drei sowie vier belegt. Obwohl die #48 im zweiten Rennen am Sonntag nicht über Rang 14 hinauskam, verlassen Aberdein und Marciello die Steiermark auf dem zweiten Platz in der Fahrerwertung.
Bester Mercedes-AMG GT3 wurde am Sonntag die #8 vom Mercedes-AMG Team ZvO. Daniel Juncadella (ESP) und Jan Marschalkowski (GER) arbeiteten sich von der neunten Startposition auf Rang sieben nach vorne. Die Oschersleben-Sieger Jules Gounon (FRA) und Fabian Schiller (GER) sammelten im GT3 #4 vom Drago Racing Team ZvO als Zwölfte in beiden Wertungsläufen ebenfalls Punkte für die Meisterschaft.
Donnerstag, 26. Mai 2022
Schubert Motorsport erlebt traumhaftes Wochenende
Parallele Siege in DTM und ADAC GT-Masters
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| Doppelsieg am Lausitzring durch Sheldon van der Linde Foto: Jens Hawrda |
Ein traumhaftes Rennwochenende erlebte das Team von Schubert Motorsport mit parallelen Triumphen in der DTM und im ADAC GT Masters.
DTM Lausitzring
Sheldon van der Linde (RSA) hat beim DTM-Gastspiel auf dem Lausitzring (GER) sowohl das Samstags- als auch das Sonntagsrennen gewonnen. Dank insgesamt 56 Punkten hat van der Linde nach dem zweiten Event der Saison die Führung in der Fahrerwertung übernommen. Gleichzeitig liegt Schubert Motorsport nach den ersten beiden Siegen für den neuen BMW M4 GT3 in der DTM auch auf Position eins in der Teamwertung.
Ebenfalls die ersten Siege für den BMW M4 GT3 gab es beim ADAC GT Masters auf dem Red Bull Ring (AUT). Dort feierte Schubert Motorsport am Samstag und am Sonntag jeweils Platz eins für Ben Green (GBR) und Niklas Krütten (GER). Im Sonntagsrennen fuhren Nick Catsburg (NED) und Jesse Krohn (FIN) als Zweite ebenfalls aufs Podium.
Auf dem Lausitzring sicherte sich Sheldon van der Linde am Samstag von Startplatz zwei den Sieg und drehte gleichzeitig die schnellste Rennrunde. Am Sonntag fuhr er trotz Erfolgsballasts von der Poleposition erneut zum Sieg. Es waren seine DTM-Erfolge zwei und drei, den ersten Sieg hatte er 2020 in Assen (NED) errungen. Mit 66 Punkten führt der Südafrikaner die Fahrerwertung an. Sein Schubert-Teamkollege Philipp Eng (AUT) erkämpfte am Sonntag einen vierten Platz, nachdem er am Samstag ausgefallen war. In der Teamwertung liegt Schubert Motorsport mit 79 Zählern an der Spitze.
Stimmen der Schubert-Piloten zum DTM-Wochenende auf dem Lausitzring
Sheldon van der Linde (#31 BMW M4 GT3, Schubert Motorsport): „Das war das beste Rennwochenende meiner Karriere. Nach dem Samstag dachte ich eigentlich, es könne nicht mehr besser werden, aber ich habe mich geirrt. Der Sonntag war noch besser! BMW M Motorsport hat mit dem BMW M4 GT3 ein sehr gutes Auto gebaut. Und das Team hat das ganze Wochenende einen perfekten Job gemacht. Das zweite Rennen war aufgrund des Erfolgsballasts deutlich härter, und Maro Engel hat viel Druck gemacht. Aber es hat dennoch zum Sieg gereicht. Ich bin überglücklich.“
Philipp Eng (#25 BMW M4 GT3, Schubert Motorsport): „Das Wochenende hat nicht gut angefangen. Wegen eines technischen Problems konnte ich im ersten Training kaum fahren, und auch im Samstagsrennen hat mich die Technik gestoppt. Am Sonntag bin ich zwar nur als Elfter gestartet, hatte aber ein sehr gutes Rennen. Ich habe den Reifenverschleiß gut gemanagt, und das Team hat bei der Strategie und beim Boxenstopp einen perfekten Job gemacht. Platz vier ist ein gutes Ergebnis, und für Schubert Motorsport das Wochenende mit den vier Siegen natürlich sensationell. Ich freue mich jetzt auf die nächsten Herausforderungen bei den 24h Nürburgring und dann wieder in der DTM in Imola.“
ADAC GT-Masters Red Bull Ring
Im ADAC GT Masters führen Green und Krütten nach ihren beiden Siegen mit je 60 Punkten die Fahrerwertung an. Catsburg und Krohn sind mit 55 Zählern Vierte. In der Teamwertung liegt Schubert Motorsport mit 73 Punkten auf Rang eins.
Sowohl am Samstag als auch am Sonntag feierten die Nachwuchsfahrer Ben Green (GBR) und Niklas Krütten (GER) im #10 BMW M4 GT3 den Sieg. Vor 25.000 Zuschauern am Wochenende übernahmen Green und Krütten dank ihrer beiden Siege mit je 60 Punkten die Führung in der Fahrerwertung. „Ich brauche erst einmal ein paar Tage, um das alles zu verdauen“, sagte Green. „Es ist unglaublich, hier beide Rennen gewonnen zu haben und jetzt sogar Spitzenreiter zu sein.“
Der erst 19-jährige Krütten, der sich am Sonntag zudem die Poleposition gesichert hatte, meinte: „Ich war beim Start nervös, kam aber gut weg. Nach ein paar Runden hat sich das Rennen an der Spitze etwas beruhigt und ich habe versucht, die Reifen für Bens Stint zu schonen. Das hat geklappt, sodass Ben den Sieg perfekt machen konnte. Ich kann es noch gar nicht fassen, nach dem ersten Erfolg am Samstag erneut gewonnen zu haben. Es ist einfach unglaublich.“




