Dienstag, 17. August 2021

Ilya Mikhalchik wieder an der Spitze der Meisterschaft

©Racing Passion Photography Damon Teerink

Die große Frage vor dem Rennwochenende in Assen war: Kann Dominic Schmitter die Führung in der IDM Superbike verteidigen, oder übernimmt Ilya Mikhalchik die Führung?

Das Wochenende der sechsten Veranstaltung der IDM Internationalen Deutschen Motorradmeisterschaft auf dem TT Circuit in Assen in den Niederlanden war für das Team EGS-alpha-Van Zon-BMW ein voller Erfolg, denn Stammfahrer Ilya Mikhalchik dominierte dieses Wochenende und kehrte in die Spitze der Meisterschaft. Der Ukrainer lag bereits in den Trainings am Freitag in allen Sessions an erster Stelle und fuhr dies auch am Samstag in beiden Sessions des Qualifying-Tags fort.

Für Dominik Schmitter hingegen ist die Saison gelaufen, er hatte im Training einen brutalen Highseder und wurde dabei noch von seiner Yamaha R1 getroffen. Diagnose: Neben mehrern Hämatomen, Bruch der Hüfte.

Das erste Rennen wurde am Sonntag wegen eines Unfalls abgebrochen und in verkürzter Form neu gestartet. Ricardo Brink war gestürzt, Marco Fetz und Philipp Steinmeyer konnten nicht mehr ausweichen und trafen den gestürtzten Piloten. Fetz brach sich den rechten Oberschenkel und musste in der Uni-Klinik Groningen operiert werden. Der 25-Jährige Mikhalchik führte die restlichen neun Runden und gewann souverän vor Florian Alt (GER) und Valentin Debise (FRA).

Im zweiten Rennen war Ilya klar in seiner eigenen Klasse und gab bis ins Ziel den Ton an. Es ist der erste Doppelsieg des Ukrainers seit dem Assen-Lauf 2019. Mit diesen beiden Siegen und einem unfallbedingten Schritt vor seinem Hauptkonkurrenten Dominic Schmitter liegt Mikhalchik nun mit 13 Punkten Vorsprung auf den Franzosen Valentin Debise wieder an der Spitze der IDM 2021 .

Der Lokalmatador Pepijn Bijsterbosch hatte leider kein so gutes Wochenende, der Freitag, der 13. wurde seinem Ruf gerecht. Bereits nach wenigen Runden musste er mit seiner BMW M 1000 RR an die Box, da es technische Probleme gab, die ihn daran hinderten, die verbleibende Zeit des ersten freien Trainings zu nutzen.  Die restlichen Sessions beendete er im Mittelfeld. Im ersten Rennen wurde der Niederländer 13. und sicherte sich wertvolle Meisterschaftspunkte, auch wenn er sich bei seinem Heimrennen mit vielen Heimzuschauern und einer Fangemeinde, die ihm extra von den Tribünen zujubelten, einen Podestplatz gewünscht hätte. Die 13 blieb ihm im zweiten Rennen treu und war auch seine Position, als er die Ziellinie überquerte.

Die nächste Runde der IDM findet vom 27. bis 29. August auf dem Red Bull Ring in Spielberg in Österreich statt.

DTM-Starterfeld wächst auf 23 Fahrzeuge

 Toksport WRT startet auf dem Nürburgring

  •  GT- und Rallye-Erfolgsteam debütiert in der DTM
  •  Heimspiel für den Rennstall aus Quiddelbach
  •  DTM-Premiere für GT-Profi Luca Stolz im Mercedes-AMG Team Toksport WRT
  •  Nürburgring ist vom 20. bis 22. August die vierte Station der DTM 2021

DTM-Debüt auf dem Nürburgring: Luca Stolz im Mercedes-AMG von Toksport WRT © DTM

Einer geht noch! Das Starterfeld für das Rennwochenende der DTM am Nürburgring ist prall gefüllt. Mit Toksport WRT startet ein weiteres Erfolgsteam aus dem GT-Sport erstmals in der DTM. Damit werden vom 20. bis 22. August zum ersten Mal 23 Fahrer und Rennwagen von sieben Marken über die zuschauerfreundliche Sprint-Variante der Eifel-Rennstrecke jagen. Am Steuer des Mercedes-AMG Team Toksport WRT wird der 26-jährige Luca Stolz sitzen.

„Wir freuen uns sehr, mit Toksport WRT ein weiteres absolutes Top-Team mit einem sehr starken Fahrer in der DTM begrüßen zu dürfen“, sagt Frederic Elsner, Director Event & Operations der DTM-Organisation ITR. „Dass wir am Nürburgring 23 Autos am Start haben werden, zeigt, wie attraktiv die DTM für Fahrer und Teams ist. Damit bietet die DTM den Fans auf der Sprintstrecke noch mehr Zweikämpfe – und das ist es, was wir alle sehen wollen.“

Toksport WRT-Teamchef Sadi Emre Buyukbayrak: „Wir haben schon zu Beginn des Jahres nach Möglichkeiten gesucht, in der DTM zu starten, doch es hat nicht ganz geklappt. Umso glücklicher sind wir, jetzt in dieser Traditionsserie gegen die besten Teams anzutreten. Wir werden definitiv bereit sein und zeigen, dass wir eine Bereicherung für die DTM sein können.“

Toksport WRT ist bereits seit 2002 erfolgreich im Rallye- und Rennsport aktiv. In der laufenden Saison startet die GT-Mannschaft mit Sitz in Quiddelbach unweit des Nürburgring in der GT World Challenge Europe und im ADAC GT Masters, wo der Rennstall gleich in seiner Debüt-Saison 2020 den dritten Platz in der Fahrer- und Team-Wertung belegte. Neben Stolz im Toksport WRT Mercedes-AMG gehen am Nürburgring auch Christian Klien (JP-McLaren), Hubert Haupt (Mercedes-AMG Team HRT) und Michael Ammermüller (SSR-Porsche) als Gaststarter ins Rennwochenende.

Wer die 23 Weltklassepiloten und sieben Top-Marken der DTM – Audi, BMW und Mercedes-AMG sowie Ferrari, Lamborghini, McLaren und Porsche – live erleben will, kann sich im DTM-Ticket-Shop (tickets.dtm.com) und über die DTM-Ticket Hotline (01806 99116) noch die letzten Karten sichern.

Montag, 16. August 2021

SSR Performance bringt am Nürburgring Porsche in die DTM

Siebter Hersteller in der DTM 

  • GT-Erfolgsteam absolviert Gaststart
  • Michael Ammermüller wird am Steuer des Porsche 911 GT3 R sitzen
  • „Wir möchten ausloten, ob die DTM die richtige Plattform ist, um uns in Zukunft noch breiter aufzustellen.“

Porsche, SSR Performance © DTM


Prominente Neulinge im Starterfeld der DTM: Das Top-Team SSR Performance wird vom 20. bis 22. August beim Rennwochenende am Nürburgring teilnehmen. Das bedeutet auch: Die ohnehin schon eindrucksvolle Markenvielfalt in der Traditionsserie wird mit Porsche um einen siebten Premium-Hersteller erweitert. Neben Porsche werden am Nürburgring auch Audi, BMW, Mercedes-AMG, Ferrari, Lamborghini und McLaren im Grid stehen. Das Team SSR Performance geht mit einem Porsche 911 GT3 R an den Start, pilotiert wird der über 500 PS starke Bolide von Michael Ammermüller.

„Wir freuen uns sehr, SSR Performance und Porsche in der DTM begrüßen zu können. Das Team und die Marke stehen für Rennsport auf allerhöchstem Niveau, was perfekt zu unserer Serie passt. Den Fans am Nürburgring so eine enorme Markenvielfalt präsentieren zu können, macht uns stolz und glücklich“, sagt Frederic Elsner, Director Event & Operations der ITR GmbH.

SSR Performance ist das Motorsport-Team der SSR Performance GmbH mit Sitz in München. Das 2016 von Stefan Schlund gegründete Unternehmen kümmert sich im Tagesgeschäft um Reparaturen, Wartung und Service von Sportwagen und Oldtimern aller Marken. Das Team SSR Performance bestritt 2020 erstmals eine volle Saison in der ADAC GT Masters und gewann auf Anhieb sowohl Fahrer- als auch Teamwertung. Auch 2021 führt der Rennstall mit den Fahrern Michael Ammermüller (GER) und Mathieu Jaminet (FRA) beide Wertungen an.

Stefan Schlund, Geschäftsführer der SSR Performance GmbH: „Als Firmeninhaber mache ich mir laufend darüber Gedanken, wo und wie das Unternehmen am besten platziert werden kann. Mit dem Gaststart möchten wir ausloten, ob die DTM die richtige Plattform ist, um SSR Performance in Zukunft noch breiter aufzustellen. Wir hatten eine kurzfristige, sehr komprimierte Planungsphase und gehen mit einem neu zusammengestellten Team an den Start. Wir freuen uns auf den Gaststart am traditionellen Nürburgring.“

Sein Fahrer ist hoch motiviert: „Ich bin sehr glücklich darüber, dass SSR Performance mich als Fahrer für den DTM-Gaststart einsetzt. Das ist mein erstes Rennwochenende in dieser Serie – es wird bestimmt eine große Herausforderung“, sagt der 35-jährige Ammermüller. „Eine perfekte Vorbereitung war aufgrund der Kürze der Zeit nicht möglich, das Reglement ist anders. Damit wird es auf jeden Fall spannend und interessant. Ich gehe hochmotiviert am Nürburgring an den Start.“

Mit Spannung erwartet wird auch der allererste Auftritt eines Porsche in der langen Geschichte der DTM. Der Sportwagenhersteller ist mit Engagements in der Formel E, IWSC, WEC, weltweiten Einsätzen mit dem GT3 R und den markeneigenen Carrera-Cups eine Institution im Motorsport. „Der Gaststart ist eine klassische Win-Win-Situation für alle Beteiligten. Wir sind natürlich gespannt, ob es dem Porsche auf Anhieb gelingt, vorne mitzufahren,“ ergänzt Frederic Elsner.

Wolfgang Hatz, Teamchef SSR Performance: „An die DTM, an der ich ja schon viele Jahre aktiv teilgenommen habe, habe ich sehr gute Erinnerungen. Nun hoffen wir mit unserem jungen Team der SSR Performance auf ein superspannendes Rennwochenende. Vor allem wünschen wir uns, dass wir mit dem ersten Rennen nach der Unwetterkatastrophe auch einen Beitrag für die Region leisten können.“

Am kommenden Wochenende findet auf dem Nürburgring das vierte DTM-Rennwochenende der Saison 2021 statt.

Zusammenfassung IDM Assen

Fotofinishs in zwei Klassen sorgen für Spannung in Assen

Ilya Michalchik ist nach seinem Doppelsieg in Assen neuer Gesamtführender in der Meisterschaft
Foto: IDM/Dino Eisele


Im niederländischen Assen ist die Internationale Deutsche Motorradmeisterschaft (IDM) in die zweite Saisonhälfte gestartet. Der gut besuchte TT Circuit wurde zur Bühne von neuen Siegern, vor allem aber zu einem Austragungsort einer der bisher knappsten Entscheidungen in der laufenden Saison.

In der IDM Superbike 1000, der Topklasse in Deutschlands höchster Motorradrennserie, gab es einen Führungswechsel in der Gesamtwertung. Ilya Mikhalchik (EGS-alpha-Van Zon-BMW) ist nach einem Doppelsieg der neue Spitzenreiter. Er gewann beide Läufe sehr deutlich.

Im ersten folgten ihm Florian Alt (Wilbers-BMW-Racing) und Valentin Debise (Kawasaki Weber-Motos Racing) aufs Podium. Im zweiten Rennen erreichten Luca Grünwald (Kiefer Racing) und Marc Moser (Bonovo Action by MGM Racing) hinter ihm das Ziel.

Der dritte Platz war von sieben Fahrern umkämpft. Ihre Positionen wechselten ständig. Wie eng es zuging zeigte, dass der diesmal sechstplatzierte Florian Alt seinem Konkurrenten Toni Finsterbusch (GERT56)  im Fotofinish um 0,003 Sekunden unterlag.

Der 24-jährige Mikhalchik aus der Ukraine, der in der Königsklasse bereits zwei Meistertitel holte, peilt nun den dritten Gesamtsieg an. Der bisherige Spitzenreiter Dominic Schmitter (Hess Racing) stürzte im Training und verletzte sich. Der Schweizer brach sich den Hüftknochen und wird für den Rest der Saison ausfallen.

Glenn Van Straalen (NIWA Racing) heißt der Sieger der beiden Rennen in der IDM Supersport 600. Das zweite wurde im Fotofinish mit 0,001 Sekunden Vorsprung zu seinen Gunsten entschieden. Sein Kawasaki Markenkollege Valentin Debise (Kawasaki Weber-Motos Racing) aus Frankreich hatte ihn bis zuletzt unter Druck gesetzt. Der Erfolg verlieh Van Straalen Flügel. Der Deutsche Max Enderlein (M32 Racing) musste für ihn den dritten Platz in der Gesamtwertung räumen. Dort führt Patrick Hobelsberger (Bonovo Action by MGM Racing), der von allen „Pax“ genannt wird, weiterhin respektabel vor Debise. Pax hatte ein schwieriges Wochenende. Nach dem zweiten Platz im ersten Rennen am Samstag wollte der Bayer am Sonntag siegen. Doch der 24-Jährige war im morgendlichen warm-up gestürzt und das Motorrad wurde bis auf den Antrieb zerstört. Die Mechaniker schafften es gerade noch, bis zum Rennen alles zu richten. Dort ging Pax sogar kurzzeitig in Führung. Platz drei im Ziel nach der vorangegangen Odyssee war diesmal gar keine Enttäuschung für Pax, sondern eine kostbare Belohnung.

In der Nachwuchsklasse IDM Supersport 300 ist die Luft dünner für den Führenden Lennox Lehmann (Freudenberg KTM World SSP Team) dünner geworden. Sein Vorsprung auf den nächsten Verfolger ist von 32 Punkten auf 15 Zähler geschrumpft. Zweiter ist jetzt aber nicht mehr Teamkollege Dirk Geiger, sondern Marvin Siebdrath (Füsport-RT Motorsports by SKM-Kawasaki). Den Doppelsieg in der kleinen Klasse trug kein Geringerer als Tom Booth-Amos (Füsport-RT Motorsports by SKM-Kawasaki) davon. Er ist der momentane Zweite in der Supersport 300-Weltmeisterschaft und war von seinem Teamchef eingeladen worden. Weil er als Gastfahrer angemeldet war, fuhr Booth-Amos außerhalb der Wertung und erhielt keine Punkte. Somit kam der Zweite im Ziel, Dirk Geiger, im Samstagsrennen in den Genuss der maximalen Punktzahl  Siebdrath wurde Dritter. Am Sonntag wurde Siebdrath als Erster gewertet, während Geiger nach einer Kollision viele Plätze verlor. Lehmann stürzte. Die Anwesenheit von Booth-Amos zeigte den Junioren aber, dass sie ansonsten nicht weit weg von der WM-Spitze entfernt sind.

In der IDM Sidecar war erstmals die WM-Prominenz in Form des siebenfachen Weltmeisters Tim Reeeves (Adolf RS F1) und Bennie Streuer (Adolf RS F1) am Start. Reeves war im ersten Rennen eine Klasse für sich. Am Sonntag musste er sich seinem Bonovo Action-Teamkollegen Streuer geschlagen geben. Die Ursache lag im Start. Reeves und sein Beifahrer Kevin Rousseau mussten ihr Gespann wegen eines technischen Problems aus dem Grid schieben, behoben den Fehler, mussten dann aber dem Feld aus der Boxengasse heraus nachfahren. Der Brite setzte zur Aufholjad an, eine letzte Attacke auf Streuer schenkte er sich. „Wir hatten nicht mehr genügend Grip, um Bennie ohne unnötiges Risiko zu überholen.“ Der Meisterschafts-Führende Josef Sattler (Adolf RS F1) mit seinem Beifahrer Luca Schmidt musste in den Niederlanden Federn lassen: Ein überhitzter Antrieb im ersten Rennen und ein Motorschaden im zweiten sorgten für Probleme.

Viel Action gab es auch im Northern Talent Cup und dem Yamaha R3 bLU cRU Cup. Und bereits in zwei Wochen geht es auf dem Red Bull Ring in die nächste IDM-Runde.

Donnerstag, 12. August 2021

DTM mit einzigartigem Fahrerfeld am Nürburgring

  •  Volles Starterfeld: DTM mit über 20 Rennwagen und bekannten Fahrern
  •  Volles Programm: Sechs Rennserien sorgen für knackige Action
  •  Zuschauer zugelassen, Tickets online verfügbar

Die DTM am Nürburgring: mit sechs Rennserien und mit Zuschauern © DTM


Die DTM am Nürburgring: Das verspricht ein beeindruckendes Starterfeld mit mehr als 20 Rennwagen und einer Vielzahl bekannter Fahrer. Vom 20. bis 22. August gastiert die Serie auf der besonders zuschauerfreundlichen Sprint-Variante des Nürburgrings. Neben der DTM sorgen fünf weitere Rennserien für Abwechslung im Rahmenprogramm. Und das Beste: Die Tribünen an der Start-Ziel-Geraden werden für Zuschauer geöffnet. Wochenend- und Tagestickets sind exklusiv über den DTM-Ticket-Shop unter tickets.dtm.com und die DTM-Ticket-Hotline (01806 991166) erhältlich. Wer erst einmal DTM-Luft schnuppern möchte, findet auch ein Angebot: Für nur zehn Euro gibt es die Eintrittskarte für den vollgepackten Trainingstag am Freitag.

Sechs Rennen, fünf unterschiedliche Sieger: Die DTM ist 2021 so spannend wie selten zuvor. Nach den aufsehenerregenden Läufen in Monza, am Lausitzring und zuletzt in Zolder gastiert die Serie nun am Nürburgring. Auf der kurzweiligen Sprintstrecke des Eifel-Kurses können sich Fans auf ein erstklassiges Starterfeld mit mehr als 20 Rennwagen von Audi, BMW und Mercedes-AMG sowie Ferrari, Lamborghini und McLaren freuen. Die Fahrer gehören zu den bekanntesten der Welt. Zum Starterfeld gehören Piloten wie Timo Glock, Mike Rockenfeller, die van der Linde-Brüder oder Formel 1-Star Alexander Albon.

Gleich zweimal gehen die Weltklassepiloten der DTM an den Start, jeweils um 13:30 Uhr starten am Samstag und Sonntag ihre Rennen. Es folgen 55 Minuten packende Renn-Action. Doch auch neben der DTM ist auf der Strecke einiges los: Die DTM Trophy sorgt mit seriennahen GT-Sportwagen für spannende Tür-an-Tür-Duelle. Bei der DTM Classic gehen Tourenwagen der vergangenen Jahre an den Start – pilotiert von Altstars wie Klaus Ludwig, Kurt Thiim und Klaus Niedzwiedz. Zudem im Programm: Die DTM Drift-Show mit viel verbranntem Gummi, der BMW M2 Cup sowie der Lotus Cup Europe und die Ferrari Club Deutschland Racing Series.

Die Reise zum Nürburgring lohnt sich, doch Motorsport-Enthusiasten sollten sich mit dem Ticketkauf beeilen, da nur noch eine limitierte Anzahl an Tickets verfügbar ist. Voraussetzung für den Zutritt ist die übliche 3G-Regel, also für negativ Getestete, Geimpfte (zwei Wochen nach der zweiten Impfung) und Genesene (bestätigte Infektion liegt nicht länger als sechs Monate zurück). Darüber hinaus sorgen personalisierte Sitzplätze, die ausschließlich online gebucht werden können sowie die Einhaltung der Abstands- und Hygieneregeln (außerhalb des Sitzplatzes muss eine medizinische Maske getragen werden) für einen sicheren Event am Nürburgring. Das Fahrerlager muss aufgrund der Pandemie-Situation noch geschlossen bleiben.

Für den Nürburgring bedeutet die Austragung des vierten DTM-Rennwochenendes das Ende der Rennpause als Folge der Flutkatastrophe im Ahrtal. Dabei bleibt der Nürburgring weiterhin das Einsatzzentrum für die Hilfskräfte, die allerdings vom Fahrerlager auf angrenzende Areale der Rennstrecke umgezogen sind und somit durch die Veranstaltung nicht beeinträchtigt werden. Da die Region um den Nürburgring außerhalb des Ahrtals vom Unwetter am 14. Juli weitgehend verschont geblieben ist, freuen sich auch die Übernachtungsbetriebe und Gaststätten auf viele Gäste am Nürburgring. Über die uneingeschränkte Anreise zum Nürburgring informiert der Nürburgring über seine Webseite (nuerburgring.de).