Mittwoch, 10. April 2019

Rot statt Schwarz: Loïc Duval im MASCOT WORKWEAR Audi RS 5 DTM

Loic Duval startet 2019 im Design von Mascot Workwear
Bild: Audi-Motorsport
Audi hat seine Partnerschaft mit dem dänischen Familienunternehmen MASCOT® WORKWEAR erweitert, das Arbeitskleidung und Sicherheitsschuhe entwickelt. In der DTM 2019 wird erstmals ein MASCOT WORKWEAR Audi RS 5 DTM an den Start gehen, der von Loïc Duval pilotiert wird.

Der Franzose nimmt seine dritte DTM-Saison im Audi Sport Team Phoenix in Angriff und freut sich über das Design seines Class-1-Rennwagens. „Rot zählt zu meinen Lieblingsfarben“, sagt der Le-Mans-Sieger und Langstrecken-Weltmeister. „Das passt gut zu meinem Helm, der einige rote Flächen hat. Rot ist zudem die absolute Lieblingsfarbe meines Sohnes Martin, der mich nun ganz sicher noch mehr unterstützen wird.“

„Ich hoffe, ich kann in der DTM einen ähnlich großen Schritt machen wie von 2017 auf 2018 und an die gute Performance anknüpfen, die wir Ende der vergangenen Saison hatten“, sagt Duval. Im Winter hat er intensiv mit seinem neuen Renningenieur Philipp Kluth gearbeitet, um sich perfekt auf die neue Saison vorzubereiten. „Er ist schon lange bei Phoenix und kennt sich gut aus in der DTM. Ich bin schon sehr gespannt auf die neuen Turbomotoren und Aston Martin als neuen Gegner. Beides ist cool für die Serie.“

ADAC GT4 Germany startet mit sieben Marken in die Debütsaison

  • 16 Teams starten in der ADAC GT4 Germany mit Sportwagen von sieben Marken
  • Insgesamt 25 Fahrzeuge für die Debütsaison eingeschrieben
  • Christian Danner, YouTube-Star Felix von der Laden und drei schnelle Damen im Feld der neuen Rennserie
ADAC GT4 Germany startet 2019 in Ihre Premierensaison
Foto: Jens Hawrda

Die ADAC GT4 Germany startet mit einem starken Feld und Sportwagen von sieben Marken in Debütsaison. Insgesamt 16 Teams haben für die neue Serie im Rahmen des ADAC GT Masters 25 Fahrzeuge Aston Martin, Audi, BMW, KTM, McLaren, Mercedes-AMG und Porsche eingeschrieben. Im Rahmen des offiziellen Vorsaisontests in der Motorsport Arena Oschersleben präsentierte sich die Serie am Montag erstmals in der Öffentlichkeit. Saisonstart ist vom 26. bis 28. April ebenfalls in Oschersleben. Die Rennen werden von SPORT1 und SPORT1+ live im Fernsehen sowie im Live-Stream übertragen. 

"Die ADAC GT4 Germany startet mit Markenvielfalt und einem starken Feld in ihre Debütsaison. Der gute Zuspruch der Teilnehmer zeigt, dass unser Konzept dieser Serie auf der professionellen Plattform des ADAC GT Masters sehr gut angenommen wird. Das Fahrerfeld ist eine gute Mischung aus vielversprechenden Nachwuchstalenten und ambitionierten Hobbyrennfahren. Ich freue mich auf die erste Saison der ADAC GT4 Germany", sagt ADAC Sportpräsident Hermann Tomczyk. 
YouTube-Star Felix von der Laden startet 2019 im ADAC GT4 Germany
Foto: Jens Hawrda
Nicht nur bei der Markenvielfalt, auch fahrerisch kann die ADAC GT4 Germany punkten: YouTube-Star Felix von der Laden startet in einem McLaren 570S GT4. Bei ausgewählten Veranstaltungen ist auch der ehemalige Formel-1-Pilot und aktuelle RTL-Formel-1-Experten Christian Danner in einem weiteren McLaren am Start. Lars Kern, Rundenrekordhalter für Serienfahrzeuge auf der Nürburgring-Nordschleife, startet in einem Porsche, GT4-Spezialist Jörg Viebahn tritt im Aston Martin an. Aus dem Kartsport steigen die Nachwuchstalente Marius Zug (BMW) und Jan Philipp Springob (Mercedes-AMG) auf. Luke Wankmüller, Sieger der Honda Junior Challenge in der ADAC TCR Germany 2018, wechselt in den GT-Sport und steuert einen Mercedes-AMG GT4. Ebenfalls in einem Mercedes-AMG GT4 gibt Oliver Mayer sein Comeback, der vom ADAC GT Cup über die STW und das ADAC GT Masters auf eine knapp 30-jährige Geschichte in den ADAC-Serien zurückblicken kann. Im Feld der ADAC GT4 Germany finden sich auch drei schnelle Damen: Claudia Hürtgen, die erfolgreichste Frau im ADAC GT Masters, steuert einen BMW. Laura Kraihamer aus Österreich fährt einen KTM und Patricija Stalidzane tritt in einem Audi an. 
Volle Fahrerfelder sind auch in der ADAC GT4 Germany garantiert
Foto: Jens Hawrda
Bereits in der Debütsaison nehmen bis zu 500 PS starke seriennahe Rennwagen von sieben Marken teil. Das unter den Teams beliebteste Fahrzeug trägt einen Stern: Mit Schütz Motorsport, GetSpeed Performance, Bremotion, Leipert Motorsport und HP Racing International, das zwei unterschiedliche Fahrzeuge an den Start bringt, setzen fünf Rennställe auf den Mercedes-AMG GT4. Der erst im Januar präsentierte Porsche 718 Cayman GT4 Clubsport wird von zwei Teams eingesetzt, dem KÜS Team75 von Sportwagenweltmeister Timo Bernhard und Allied-Racing. HP Racing International von ADAC TCR Germany-Champion Hari Proczyk vertraut ebenfalls auf Porsche und setzt auf das Vorgängermodell des Cayman. 

RN Vision STS, Hofor Racing by Bonk Motorsport und MRS Besagroup Racing treten mit dem BMW M4 GT4 an. Das Team Racing One baut auf den Audi R8 LMS GT4. Reiter Engineering und True Racing setzen den kompakten X-Bow GT4 ein. Britisches Flair in die ADAC GT4 Germany bringen PROpeak Performance mit dem Aston Martin Vantage GT4 sowie Dörr Motorsport und das Team GT mit ihren McLaren 570S GT4. 

Dienstag, 9. April 2019

DTM: Bruno Spengler wird 2019 erneut die BMW Bank M4 DTM fahren

Bruno Spengler startet auch in der DTM-Saison 2019 im schwarzen Design der BMW-Bank
Bild: BMW-Motorsport
Die BMW Bank, Premium Partner von BMW M Motorsport in der DTM und Bruno Spengler (CAN) sind sich weiterhin verpflichtet; Der Kanadier wird in der Saison 2019 erneut im mattschwarzen BMW Bank M4 DTM antreten. In der achten Saison in Folge wird Spengler, der in dieser Saison für das BMW Team RMG antreten wird, im Tourenwagen um Punkte kämpfen, den die Fans "Black Beast" nennen. Herzstück des Rennwagens ist wie bei allen BMW DTM-Fahrzeugen der neu entwickelte Zweiliter-Turbomotor BMW P48. 

"Ich freue mich sehr, in der Saison 2019 wieder mit einem so fantastischen Partner wie der BMW Bank antreten zu können", sagte Spengler. "Wir haben bereits viele gemeinsame Erfolge gefeiert. Mein Auto, das" Black Beast ", ist in der DTM zu einer echten Institution geworden und wird von den Fans geliebt." 
Der BMW M4  DTM von Bruno Spengler für die Saison 2019
Bild: BMW-Motorsport

Die erfolgreiche Zusammenarbeit mit dem Premium Partner BMW Bank begann im Jahr 2012, dem Jahr, in dem BMW sein DTM-Comeback feierte, als der Kanadier im matten schwarzen BMW M3 DTM den Titel in der Fahrerwertung gewann. "Wir nutzen die Partnerschaft in all unserer Kommunikation, insbesondere zur Kundenaktivierung im BMW Bank Drivers Club. Die DTM bildet die emotionale Brücke zu unseren Kunden", sagte Felix Hendrik Laabs, Leiter Marketing und Sales Services der BMW Bank. Er fuhr fort: "Und wie schon in der Vergangenheit bewiesen, ist Motorsport bei unseren Kunden sehr beliebt." Spengler bestreitet 2019 sein 15-jähriges Bestehen in der DTM. Bis heute hat er 15 Siege und 49 Podestplätze erzielt. Wie in den vergangenen Jahren bestreitet er die Saison in Wagen # 7. das Jahr, in dem BMW sein DTM-Comeback feierte, als der Kanadier im matt schwarzen BMW M3 DTM den Titel in der Fahrerwertung gewann. 

"Wir nutzen die Partnerschaft in all unserer Kommunikation, insbesondere zur Kundenaktivierung im BMW Bank Drivers Club. Die DTM bildet die emotionale Brücke zu unseren Kunden", sagte Felix Hendrik Laabs, Leiter Marketing und Sales Services der BMW Bank. Er fuhr fort: "Und wie schon in der Vergangenheit bewiesen, ist Motorsport bei unseren Kunden sehr beliebt." Spengler bestreitet 2019 sein 15-jähriges Bestehen in der DTM. Bis heute hat er 15 Siege und 49 Podestplätze erzielt. Wie in den vergangenen Jahren bestreitet er die Saison in Wagen # 7. das Jahr, in dem BMW sein DTM-Comeback feierte, als der Kanadier im matt schwarzen BMW M3 DTM den Titel in der Fahrerwertung gewann. "Wir nutzen die Partnerschaft in all unserer Kommunikation, insbesondere zur Kundenaktivierung im BMW Bank Drivers Club. Die DTM bildet die emotionale Brücke zu unseren Kunden", sagte Felix Hendrik Laabs, Leiter Marketing und Sales Services der BMW Bank. Er fuhr fort: "Und wie schon in der Vergangenheit bewiesen, ist Motorsport bei unseren Kunden sehr beliebt." 


Das ADAC GT Masters ist startklar für die neue Saison

  • Starterfeld stellt sich bei Vorsaisontest in Oschersleben vor
  • Fahrerfeld mit Ex-F1-Pilot, Weltmeistern und acht ehemaligen Champions
  • Club of Champions von Serienpartner herrenausstatter.de vorgestellt
Die ADAC GT-Masters ist auch 2019 Garant für spannenden Motorsport
Foto: Jens Hawrda

Champions wie Sebastian Asch (32/Ammerbuch), Luca Ludwig (30/Bornheim, beide HB Racing) oder Maximilian Götz (33/Uffenheim, Mann-Filter Team HTP), Weltmeister wie Timo Bernhard (38/Bruchmühlbach-Miesau, KÜS Team75 Bernhard) oder Serienneulinge wie Fabian Vettel (20/Heppenheim, Mann-Filter Team HTP). Dazu spektakuläre Supersportwagen von Aston Martin, Audi, BMW, Corvette, Ferrari, Lamborghini, Mercedes-AMG und Porsche sowie mehrere neue Teams und ein neuer Club of Champions von Serienpartner herrenausstatter.de - das ADAC GT Masters präsentierte während des Medientags beim offiziellen Vorsaisontest in Oschersleben ein sehenswertes Starterfeld für die Saison 2019. Diese beginnt vom 26. bis 28. April an gleicher Stelle. Alle Rennen werden live und in voller Länge von SPORT1 übertragen. 

Fabian Vettel, der Bruder von Formel-1 Pilot Sebastian Vettel startet 2019 im ADAC GT-Masters
Foto: Jens Hawrda

Insgesamt treten in der neuen Saison 19 Teams mit 31 Sportwagen von acht Marken an. Zum ersten Mal mit dabei: der neue Aston Martin Vantage GT3, mit dem die britische Marke erstmals seit 2013 wieder im ADAC GT Masters antritt. Ebenfalls auf ein neues Fahrzeug setzt Vorjahreschampion Porsche mit dem aktuellen 911 GT3 R. "Das Starterfeld des ADAC GT Masters untermauert die Stellung der Serie als eine der weltweit führenden im GT-Sport und begeistert mit Markenvielfalt und einem starken Fahrerfeld", sagt ADAC Sportpräsident Hermann Tomczyk. "Ich rechne daher auch 2019 mit hochklassigem und spannendem Sport. Das ADAC GT Masters bietet darüber hinaus eine starke Plattform: Mit ADAC GT4 Germany, ADAC TCR Germany, ADAC Formel 4 und dem Porsche Carrera Cup Deutschland als permanente Rahmenrennserien wird den Fans ein einzigartiges Motorsportwochenende geboten." 

"Die Fans dürfen sich auch 2019 auf eine spannende Saison freuen und verpassen bei unserem Fernsehpartner SPORT1 keine Sekunde. SPORT1 überträgt alle Rennen live und in voller Länge mit dem bewährten Team aus Sarah Valentina, Patrick Simon und Peter Kohl. Auch die Rennen der neuen ADAC GT4 Germany, der ADAC TCR Germany und ADAC Formel 4 sind live bei SPORT1 zu sehen", sagt ADAC Motorsportchef Thomas Voss zum TV-Paket des ADAC GT Masters. 

Hochklassiges Fahrerfeld 

Gleich acht ehemalige ADAC GT Masters-Champions gehen in diesem Jahr in der "Liga der Supersportwagen" an den Start. Angeführt werden diese von Vorjahresmeister Robert Renauer (34/Jedenhofen), der erneut für Precote Herberth Motorsport antritt und mit dem letztjährigen Porsche Carrera Cup Deutschland-Champion Thomas Preining (20/A) einen neuen Porsche 911 GT3 R pilotiert. Mit Sebastian Asch und Luca Ludwig teilen sich die Meister von 2015 den einzigen Ferrari 488 GT3 im Feld. Auf den weiterentwickelten Audi R8 LMS setzen insgesamt drei ehemalige Titelträger: Christopher Haase (31/Kulmbach) startet erneut mit BWT Mücke Motorsport, Kelvin van der Linde (22/ZA) für Neueinsteiger HCB-Rutronik Racing und Christopher Mies (29/Heiligenhaus) im vierten Jahr für Montaplast by Land-Motorsport. 
Der neue Aston Martin GT3 bereichert 2019 das Fahrzeugfeld
Foto: Jens Hawrda

Den neuen Aston Martin GT3 steuert ADAC GT Masters-Rekordsieger und Ex-Champion Daniel Keilwitz (29/Villingen). Sein Teamkollege bei PROpeak Performance ist der belgische Aston Martin-Werksfahrer und ehemalige DTM-Fahrer Maxime Martin (33/B), der nach sieben Jahren in die "Liga der Supersportwagen" zurückkehrt. Die Reihe der Champions komplettiert Maximilian Götz, ebenfalls ein ehemaliger DTM-Pilot. Mit Serienneuling Fabian Vettel hat Götz einen Teamkollegen mit großem Namen: Der jüngere Bruder von Ferrari-Formel-1-Star Sebastian Vettel pilotiert den zweiten Mercedes-AMG GT3 des Mann-Filter Team HTP. 

Mit dem zweimaligen Le-Mans-Sieger und Sportwagen-Weltmeister Timo Bernhard und FIA-GT1-Champion Lucas Luhr (39/Ermatingen, IRON FORCE RACING) starten erneut zwei Automobil-Weltmeister im Porsche 911 GT3 R im ADAC GT Masters. Über Formel-1-Erfahrung verfügt Audi-Fahrer Markus Winkelhock (38/Berglen-Steinach), die Fahrer mit DTM-Erfahrung werden von den Audi-Piloten Frank Stippler (43/Bad Münstereifel, Team ISR) und Pierre Kaffer (42/Schlieren, EFP Car Collection by TECE) ergänzt. 

Der ehemalige GP2-Pilot und letztjährige Gesamtdritte Marvin Kirchhöfer (25/Markkleeberg, Callaway Competition) führt das Corvette-Aufgebot an, ORANGE1 by GRT Grasser kann in seinen Lamborghini unter anderem auf Mirko Bortolotti (29/I) zählen, der in einem Huracán GT3 EVO des österreichischen Rennstalls in diesem Jahr bereits GTD-Klassensiege bei den 24 Stunden von Daytona und den 12 Stunden von Sebring eingefahren hat. 

Club of Champions von Serienpartner herrenausstatter.de 

ADAC GT Masters-Partner herrenaustatter.de präsentierte am Medientag den neuen Club of Champions gemeinsam mit dem ADAC. Aufgenommen in den exklusiven Club werden ab der neuen Saison alle Champions des ADAC GT Masters. Renata DePauli, Vorsitzende des Vorstands von herrenausstatter.de, präsentierte ein maßgefertigtes blaues Sakko mit aufgestickten Clubabzeichen und goldenem Innenfutter, das speziell für die Mitglieder des ADAC GT Masters Club of Champions angefertigt wird. 


Termine ADAC GT Masters 2019 

26. - 28.04.2019 Motorsport Arena Oschersleben
17. - 19.05.2019 Autodrom Most (CZ)
07. - 09.06.2019 Red Bull Ring (A)
09. - 11.08.2019 Circuit Zandvoort (NL)
16. - 18.08.2019 Nürburgring
13. - 15.09.2019 Hockenheimring Baden-Württemberg
27. - 29.09.2019 Sachsenring  

Samstag, 6. April 2019

GT-Masters: Kelvin van der Linde - Der Titel soll wieder her

  • Champion von 2014 will zum zweiten Mal ADAC GT Masters-Meister werden
  • Südafrikaner startet im Audi von Neueinsteiger HCB-Rutronik Racing

Kelvin van der Linde
Foto: Jens Hawrda
Audi-Fahrer Kelvin van der Linde (22/ZA, HCB-Rutronik Racing) startet 2019 im ADAC GT Masters mit HCB-Rutronik Racing für ein neues Team. Im Interview erklärt der Meister von 2014, warum er für sich und seinen neuen Teamkollegen Patric Niederhauser (27/CH) gute Titelchancen sieht und was den neuen Audi R8 LMS besser macht. Seinen ersten offiziellen Auftritt mit dem neuen Rennstall hat van der Linde in der kommenden Woche (8./9. April) beim offiziellen Vorsaisontest in Oschersleben. Dort findet vom 26. bis 28. April auch der Saisonauftakt der "Liga der Supersportwagen" statt. Die Rennen werden live und in voller Länge von SPORT1 übertragen. 

2014 fuhr Kelvin van der Linde als Nobody und Serienneuling zusammen mit René Rast auf Anhieb zum Titelgewinn im ADAC GT Masters. Kein Meister war bisher jünger als der damals 18-Jährige. Seitdem zählt er zu den absoluten Topfahrern der Serie. Im vergangenen Jahr verpasste der Audi-Sport-Pilot zusammen mit Bruder Sheldon seinen zweiten Titel um lediglich einen Punkt. In dieser Saison startet der Südafrikaner erstmals für Neueinsteiger HCB-Rutronik Racing. 

Wie kam es zum Wechsel zu HCB-Rutronik Racing?

Van der Linde: "Ich kenne das Team schon länger, da ich für deren Event-Abteilung gearbeitet habe. Dabei haben wir eine gute Beziehung aufgebaut. Das Programm von HCB-Rutronik Racing ist sehr interessant, daher wollte ich gerne ein Teil davon sein." 

Das ADAC GT Masters ist eine der härtesten Rennserien überhaupt. Wie schnell wird sich HCB-Rutronik Racing in der Rennserie einleben?

"Der Audi R8 LMS ist ein Auto, mit dem auch ein neues Team schnell um Siege kämpfen kann. Das ist mir zum Beispiel bereits 2017 mit Aust Motorsport gelungen. Mit Patric Niederhauser habe ich in diesem Jahr einen guten Teamkollegen, daher rechne ich damit, auch in diesem Jahr schon bald wieder um vordere Positionen zu kämpfen." 

Wie sehen Sie aufgrund Ihrer Erfahrung und Erfolge Ihre Rolle im Team? 

"Ich fahre jetzt mein sechstes Jahr im ADAC GT Masters und weiß daher natürlich, wie die Serie funktioniert und worauf es ankommt, wenn man gewinnen will. Ich habe das Team bei den Tests im Winter unterstützt, was sich hoffentlich ausgezahlt hat. Ich war auch in die Auswahl der anderen Fahrer involviert. Ich denke, wir haben da zusammen eine gute Wahl getroffen." 

Mit Carrie Schreiner fährt für HCB-Rutronik die einzige Frau im ADAC GT Masters 2019. Wie sehen Sie ihre Chancen in ihrer Debütsaison?

"Carrie ist eine aufstrebende junge Fahrerin, die sicher eine große Zukunft im Motorsport haben wird. Sie hat sich bei den Testfahrten im Winter sehr weiterentwickelt. Ich denke, dass sie einige gute Ergebnisse einfahren wird." 

Was sind für Sie als Fahrer die größten Unterschiede zwischen der Evo-Version des Audi R8 LMS und der letztjährigen Variante?

"Optisch orientiert sich der neue R8 LMS am neuen R8-Serienmodell. Das neue Auto ist vor allem reifenschonender. Davon werden wir im ADAC GT Masters profitieren, da im Rennen nur ein Reifensatz erlaubt ist." 

Mit Patric Niederhauser haben Sie einen neuen Teamkollegen. Wie gut kennen Sie ihn und wie schätzen Sie ihn ein?

"Ich kenne Patric aus der Saison 2017, als wir Teamkollegen bei Aust Motorsport waren. Ich halte seitdem sehr viel von ihm und wollte immer mit ihm zusammen fahren. Nun ist diese Gelegenheit gekommen. Er ist sehr schnell, sehr clever und hat schon viele Erfahrungen im Motorsport gesammelt. Ich denke, wir bilden ein gutes Team." 

Was sind Ihre Ziele für die Saison? 

"Mein Ziel ist ganz klar: Im vergangenen Jahr haben wir den Titel um einen Punkt verpasst. Daher haben wir noch eine Rechnung offen."