Samstag, 8. September 2018

DTM: Zweites Freies Training

Renè Rast (Audi) Schnellste

Renè Rast
Foto: Jens Hawrda
René Rast war schnellster Pilot im zweiten Freien Training am Nürburgring am Samstag früh. Er belegt nach Ende des Trainings Platzh eins vor den Merceds-Piloiten Paul Di Resta und Lucas Auer. Bester BMW-Pilot war Marco Wittmann auf Platz acht. 

„Ich bin das erste Mal in dieser Saison bei einem Freien Training Erster geworden. Die Wetterbedingungen sind gut. Ich hoffe, wir können das selbe Ergebnis im Qualifying wiederholen“, sagte Rast. 

Zufrieden war auch Di Resta, der Führende der Gesamtwertung: „Das Auto funktioniert sehr gut. Man weiß aber nie, was im Qualifying passiert.“ 

Im ersten Qualifying geht es am Nürburgring startet ab 11:15 Uhr.

DTM: Mick Schumacher mit Demorunden im DTM-Fahrzeug

Mick Schumacher hat am Freitag auf dem Nürburgring mit dem DTM-Renntaxi von Mercedes-AMG einige wenige Demonstrationsrunden absolviert. Der Sohn des siebenmaligen Formel-1-Weltmeisters Michael Schumacher saß dabei zum ersten Mal am Steuer eines Tourenwagens. 

Gerhard Berger mit Mick Schumacher
Foto: dtm.com
Mick Schumacher über seine erste Fahrt im DTM-Fahrzeug ... 

„Ich hatte sehr viel Spaß. Das war eine Erfahrung wert. Vielen Dank an Gerhard Berger für die Einladung. Die Leistung des DTM-Autos ist sehr beeindruckend. Bei den Wetterbedingungen war es auch etwas wärmer als normalerweise im Formel-3-Fahrzeug.“

Mick Schumacher über die Instruktionen von Pascal Wehrlein ... 

„Ins kalte Wasser geworfen zu werden, ist spannend. Das Hintergrundwissen von Pascal war hilfreich. Er hat mir zum Beispiel einen Tipp in Bezug auf den Bremsdruck gegeben.“

Pascal Wehrlein gibt Mick Schumacher letzte Tipps
Foto: dtm.com
Gerhard Berger über Mick Schumacher ... 


„Die Idee hatten die Jungs von der ITR. Ich war sofort davon begeistert und habe das unterstützt, genauso wie Mercedes-AMG und dann haben wir es möglich gemacht. Mick ist in der Formel 3 sehr gut unterwegs und verdient sich da seine ersten Lorbeeren. Den Jungen zu sehen, wie er langsam Schumacher-Gene zeigt und heute unser DTM-Auto genießt, das beobachte ich mit Freude. Michael Schumacher ist eine Legende, er ist der beste Formel-1-Fahrer aller Zeiten.“

Audi-Pilot Christopher Mies setzt erste Bestzeit auf dem Sachsenring

  • Ex-Champion Schnellster im ersten Freien Training des ADAC GT Masters
  • Titelkandidaten Pommer/Götz auf Rang drei
  • Ferrari-Formel-1-Testfahrer mit Debüt bei HB Racing
Christopher Mies mit erster Bestzeit am Sachsenring
Foto: Jens Hawrda
Doppelspitze von Audi im ersten freien Training auf dem Sachsenring: Vorjahressieger Christopher Mies (29/Heiligenhaus, Montaplast by Land-Motorsport) erzielte mit seinem Audi R8 LMS im ersten Freien Training des ADAC GT Masters auf dem Sachsenring die beste Rundenzeit. Hinter dem Champion von 2016 platzierten sich seine Teamkollegen Sheldon van der Linde (19/ZA) und Kelvin van der Linde (22/ZA) sowie die Tabellenführer Markus Pommer (27/Neckarsulm) und Maximilian Götz (32/Uffenheim, beide Mann-Filter Team HTP) im Mercedes-AMG GT3. Die beiden Rennen der „Liga der Supersportwagen“ werden von SPORT1 live und in voller Länge übertragen. Am Samstag wird das Rennen ab 14.45 Uhr übertragen, am Sonntag zur gewohnten Zeit ab 13.00 Uhr. Außerdem sind sie online im Livestream auf sport1.de, adac.de/motorsport und youtube.com/adac zu sehen.

Bereits am Freitagmorgen absolvierten die Teams des ADAC GT Masters bei nassen Bedingungen jeweils einstündige Testsitzungen, bevor mittags das erste Freie Training folgte. In diesem markierte Mies, der sich am Wochenende das Auto mit dem Spanier Alex Riberas (24) teilt, bereits zur Mitte der Session auf der abgetrockneten Strecke mit 1.19,931 Minuten die Bestzeit, die danach nicht mehr geschlagen wurde. „Das Auto war gut, aber das erste Freie Training sagt eigentlich nicht viel aus, da man nicht weiß, wer mit welchen Reifen gefahren ist“, so Mies. „Ich bin mit Alex, mit dem ich in der Blancpain GT Series zusammen fahre, schon gut eingespielt. Jetzt geht es vor allem darum, dass er und das Team sich kennenlernen. Aber das sollte kein großes Problem sein.“

Platz zwei ging an den zweiten Audi R8 LMS von Montaplast by Land-Motorsport. Den Brüdern Kelvin und Sheldon van der Linde fehlten 0,347 Sekunden auf die Bestzeit. Auf dem dritten Rang folgten mit den Tabellenführern Markus Pommer und Maximilian Götz im Mercedes-AMG GT3 die schnellsten Titelkandidaten. Sie erzielten eine Rundenzeit von 1.20,293 Minuten. „Da es die erste Ausfahrt im Trockenen war, haben wir versucht, ein paar Sachen auszusortieren“, so Götz. „Was uns aufgefallen ist, ist, dass die Strecke sehr schmutzig ist – vor allem neben der Ideallinie. Deswegen gab es auch einige Ausrutscher. Wir fühlen uns beide wohl im Auto und sollten vorn dabei sein. Wir sind voll im Plan.“

Vierte wurden Rolf Ineichen (40/CH) und Christian Engelhart (31/Starnberg, beide GRT Grasser Racing Team) im besten Lamborghini, die Top Fünf komplettierten ihre Teamkollegen Ezequiel Perez Companc (24/RA) und Marco Mapelli (31/I).

HB Racing mit Ferrari-Werksfahrer

Fahrerwechsel bei HB Racing: Der Italiener Davide Rigon fährt auf dem Sachsenring und beim Saisonfinale in Hockenheim (21.–23. September) neben Stammpilot Luca Ludwig im Ferrari 488 GT3 der österreichischen Mannschaft. Rigon, der seine Karriere in der Formel BMW ADAC startete, ist der erste Werksfahrer von Ferrari, der im ADAC GT Masters startet und ist neben Einsätze in der Sportwagen-Weltmeisterschaft FIA WEC für die Scuderia auch als Formel-1-Testfahrer aktiv. „Ich freue mich, im ADAC GT Masters starten zu können“, so Rigon nach seinen ersten Runden auf dem Sachsenring. „Ich kenne zwar das Auto, aber ich muss zuerst einmal die Strecke lernen. Der Sachsenring ist kein einfacher Kurs. Aber ich möchte am Wochenende auf das Podest fahren.“

Jubiläen am Sachsenring

BMW-Pilot Jens Klingmann (28/Ermatingen, MRS GT-Racing) bestreitet am Sonntag sein 80. Rennen im ADAC GT Masters. Gleich drei Fahrer starten an diesem Wochenende zum 70. Mal in der „Liga der Supersportwagen“: Mercedes-AMG-Pilot Patrick Assenheimer (26/Heilbronn, AutoArenA Motorsport) am Samstag sowie Markenkollege Luca Stolz (23/Brachbach, Team Zakspeed BKK Mobil Oil Racing) und Audi-Fahrer Markus Winkelhock (38/Schorndorf, BWT Mücke Motorsport) im zweiten Rennen des Wochenendes.

DTM: Erstes Freies Training Nürburgring

Spengler setzt erste Bestzeit

Bruno Spengler - Bester im ersten Freien Training am Nürburgring
Foto: Jens Hawrda
BMW-Pilot Bruno Spengler fährt am Freitag auf dem Nürburgring im ersten Freien Training Bestszeit vor Audi-Pilot Loïc Duval. Spengler fährt am Sonntag sein 100. DTM-Rennen für BMW und dürfte mit dieem Trainingsergebnis zufrieden sein, nachdem es in dieser Saison bisher für in noch gar nicht nach seinen Vorstellungen lief.

Mit Timo Glock und Augusto Farfus folgten weiteren BMW-Piloten auf den Plätzen drei und vier. Bester Mercedes-AMG-Pilot war Daniel Juncadella als Zwölfter. Die beiden ersten der Fahrerwertung, die Mercedes-AMG-Piloten Paul Di Resta und Gary Paffett, wurden nur 16. und 18. Das zweite Freie Training am Samstag beginnt um 8.30 Uhr.

Donnerstag, 6. September 2018

ADAC TCR Germany mit spannendem Schlussspurt

  • Langeveld in Führung - Proczyk, Engstler und Halder lauern auf dem Sachsenring
  • Kopf-an-Kopf-Rennen in der Honda Rookie Challenge
  • Heimspiel für Dominik und Marcel Fugel, Steve Kirsch und das Team Honda ADAC Sachsen
Foto: Jens Hawrda
Die Entscheidung in der ADAC TCR Germany rückt näher: Auf dem Sachsenring (7. bis 9. September) biegt die Tourenwagenserie am Wochenende mit den Saisonrennen elf und zwölf in ihre vorletzte Runde ein. Nur zwei Wochen später (21. bis 23. September) wird der Meister beim großen Saisonfinale am Hockenheimring gekürt. Nach zehn Rennen trennen die Top Drei nur 22 Punkte. Liefert das vorletzte Rennwochenende bereits eine Vorentscheidung zugunsten des Führenden Audi-Piloten Niels Langeveld (30, Niederlande, Racing One) oder rütteln die Verfolger das Gesamtklassement noch einmal durcheinander? SPORT1 überträgt die Rennen der ADAC TCR Germany im TV, zudem sind sie online im Livestream auf SPORT1.de., adac.de/motorsport, auf Facebook sowie im YouTube-Kanal des ADAC zu sehen. 

Das Wochenende am Sachsenring verspricht erneut Hochspannung, der Titelkampf ist bei noch vier verbleibenden Läufen offen wie nie zuvor. Tabellenführer Langeveld reist mit neun Punkten Vorsprung auf Verfolger Harald Proczyk (42, Österreich, HP Racing International) im Opel nach Sachsen. Aber auch Luca Engstler (18, Wiggensbach, Hyundai Team Engstler), der in Zandvoort im neuen Hyundai i30 N seinen ersten Sieg in der ADAC TCR Germany - und gleichzeitig den ersten Sieg für Hyundai in der deutschen TCR-Serie - feierte, ist mit 22 Zählern Rückstand noch in Schlagdistanz. Und auch Mike Halder (22, Meßkirch, Team Honda ADAC Sachsen), der Förderpilot der ADAC Stiftung Sport, hat als Vierter mit 39 Punkten Rückstand im Honda Civic TCR ebenfalls noch Chancen auf den Titel. 

Seine Führung will Langeveld jedoch nach einem erfolgreichen Wochenende mit einem Sieg und Platz drei auf seiner Heimstrecke in Zandvoort Mitte August nicht wieder hergeben. "Ich bin so glücklich. Das Team hat einen überragenden Job gemacht. Ich bin stolz. Es bleibt spannend bis zum Schluss", sagte Langeveld: "Ich hoffe, wir sind am Sachsenring genauso erfolgreich wie wir in Zandvoort waren. Jetzt bin ich in der Gesamtwertung vorne, und natürlich will ich an der Spitze bleiben." 

Doch da möchte auch Proczyk noch ein Wörtchen mitreden. "Wir gehen die restlichen Wochenenden genauso an wie die ersten fünf und schauen, dass wir das Maximum herausholen", sagte der Vizemeister von 2016: "Wir wissen aber noch nicht, wie der Opel auf dem Sachsenring funktioniert." Entsprechend stark schätzt der 42-Jährige seine Konkurrenten ein: "Langeveld und Halder haben sich alle Pole Positions in diesem Jahr gesichert. Das sagt schon viel aus. Engstler hat mit seinem neuen Unterbau auch alle Chancen, meiner Meinung nach sogar das beste Auto im Feld zurzeit. Für mich wird es schwer, aber wir geben alles!" 

Für das Brüder-Paar Dominik (21, Chemnitz, Team Honda ADAC Sachsen) und Marcel Fugel (17, Chemnitz, Profi-Car Team Halder) im Honda sowie Steve Kirsch (39, Chemnitz, Besagroup Racing) im Renault Megane TCR werden die Rennen auf dem Sachsenring ein besonderes Wochenende, wenn es auf die Heimstrecke der Chemnitzer geht. Honda-Pilot Dominik Fugel: "Mal schauen, was drin ist. Ich freue mich auf den Sachsenring - meine Heimstrecke. Ich hoffe auf bessere Resultate als in Zandvoort." 


Kopf-an-Kopf-Rennen in der Honda Rookie Challenge 

Aber nicht nur der Titelkampf bietet Spannung pur, auch die Fahrer der Honda Rookie Challenge liefern sich ein spannendes Kopf-an-Kopf-Rennen. Opel-Pilot Luke Wankmüller (17, Straubenhardt, HP Racing International) führt mit nur zweieinhalb Zählern vor ADAC Stiftung Sport-Förderpilot Max Hesse (17, Wernau, Prosport Performance) im Audi. "Es ist wie Ping Pong zwischen Max und mir. Die Führung in der Honda Rookie Challenge wechselt ständig, es bleibt bis zum Schluss spannend", so Wankmüller. "Das Team bereitet alles perfekt vor. Wir sind bereit für die Rookie-Meisterschaft", so Hesse: "Ich freue mich auf den Sachsenring. Dort, wo vor einem Jahr alles begann." 2017 hatte Hesse auf dem Kurs in Sachsen in der ADAC TCR Germany debütiert. 

Aber auch Michelle Halder (19, Meßkirch, Profi-Car Team Halder), die als erste Frau in der Geschichte der ADAC TCR Germany einen Podiumsplatz einfuhr, lauert im Cupra TCR auf Rang drei mit 24,5 Punkten Rückstand auf einen Fehler der beiden Führenden. Als besonderer Lohn winkt dem Sieger der Nachwuchswertung ein Honda Civic als Prämie. 

Sein Debüt in der ADAC TCR Germany feiert am Sachsenring der Schweizer Nachwuchsfahrer Francesco Ruga, der als einer von drei Kandidaten im Rahmen der "AutoScout 24 Young Driver Challenge powered by SEAT" die Chance erhält, im Cupra TCR DSG seine ersten Schritte im Tourenwagensport zu absolvieren.