Freitag, 21. Juli 2017

Ekström ist der Gejagte auf dem Moscow Raceway

  • Rekordsieger Mike Rockenfeller will trotz Fußbruch starten
  • Das zweite Auslands-Gastspiel ist zugleich Halbzeit der DTM-Saison
  • Tabellenzweiter Auer beflügelt von Einladung zum F1-Test
Tabellenführer Ekström ist der gejagte in Moskau
Foto: Jens Hawrda
Am kommenden Wochenende tritt die DTM zum fünften Mal in Moskau an, und die Ausgangslage in der Stadt der Kunst, der Kirchen und des Kremls ist so spannend wie nie zuvor. Auf dem Moscow Raceway wird der alte Hase und Tabellenführende Mattias Ekström (89 Punkte) der Gejagte sein. Der gewiefte Audi-Pilot wird sich auf dem 3,931 Kilometer langen anspruchsvollen Kurs den Angriffen seines Verfolgers Lucas Auer (Mercedes-AMG) erwehren müssen, der nur zwei Punkte weniger auf dem Konto hat. Maxime Martin (BMW/78), Jamie Green (Audi/75) und René Rast (Audi/72) wollen ihm ebenfalls die Tabellenführung streitig machen. Ekström, der DTM-Champion von 2004 und 2007, führt erstmals seit Sommer 2015 wieder die Tabelle an. „Noch liegen die Besten eng zusammen und es gibt keine klaren Favoriten. Ab jetzt wird der Kreis der Titelanwärter mit jedem Rennen kleiner und ich hoffe, bis zuletzt dabei zu sein,“ so der Schwede. Bei den bisherigen sechs DTM-Rennen in Moskau stand Ekström dreimal auf dem Podium. Auf dem Moscow Raceway haben die Fahrer kaum Zeit zum Verschnaufen. Der Kurs ist eine interessante Mischung aus einer langen Geraden sowie schnellen und langsamen Kurven und permanenten Richtungswechseln – Schwerstarbeit für die DTM-Piloten in ihren Cockpits. Überholen ist nicht nur am Ende der rund einen Kilometer langen Start-Ziel-Geraden möglich.
 
Audi liegt derzeit in allen drei DTM-Wertungen an der Spitze und die Ingolstädter wollen die Oberhand behalten. Die Bilanz auf dem Moscow Raceway fällt bisher ausgeglichen aus: Von den sechs Rennen seit 2013 konnten Audi, BMW und Mercedes-AMG jeder zwei für sich entscheiden.
 
Für Audi triumphierte 2013 und 2015 Mike Rockenfeller. „Rocky“ ist trotz eines gebrochenen Mittelfußknochens sehr zuversichtlich und will nach seinem Unfall auf dem Norisring mit einer extra angefertigten Bandage und einem angepassten Rennschuh mit steiferer Sohle an den Start gehen. „Für mich persönlich war es nie ein Thema, dass ich nicht fahre. Ich hoffe, dass ich mit der Bandage auch genauso schnell fahren kann, wie mit einem gesunden Fuß.“ Bremsen wird Rockenfeller voraussichtlich mit dem rechten Fuß, anders als er das üblicherweise im DTM-Auto tut. „Es wird eine Herausforderung für mich sein, das auf den Punkt zu bringen. Ich hoffe, dass ich auf dem gleichen Level fahren kann. Aus anderen Serien bin ich das Rechtsbremsen grundsätzlich ja gewohnt.“
 
Eine sehr gute Figur gab BMW-Pilot Bruno Spengler bisher in Russland ab. „Auf Moskau freue ich mich riesig. Der Moscow Raceway ist ein sehr technischer und anspruchsvoller Kurs, auf dem man gut überholen kann. Ich mag die Strecke sehr und habe dort bisher immer sehr gute Ergebnisse erzielt,“ so der Kanadier, der zuletzt am Norisring mit einem Sieg in die Erfolgsspur zurückgekehrt war. Spengler stand in Moskau seit 2014 bereits vier Mal auf dem Podest. „Hoffentlich können wir die gute Performance vom Norisring nach Moskau mitnehmen.“
 
Beflügelt fährt Mercedes-Pilot Lucas Auer, erster Verfolger von Ekström in der Meisterschaft, nach Moskau. Zu Beginn der Woche wurde bestätigt, dass der zweimalige Saisonsieger in der Woche nach dem DTM-Einsatz in Moskau auf dem Hungaoring erstmal ein Formel-1-Auto testen darf. Im Rahmen des Young-Driver-Test der Königsklasse darf Auer beim Team Force India seine Qualitäten zeigen.
 
Zunächst gilt aber Moskau seine volle Konzentration. Auer: „Der Kurs in Moskau ist unerhört anspruchsvoll. Da ist fast von allem etwas dabei. Die beiden Qualifyings werden ganz klar der Schlüssel sein. Wer da vorne ist, hat schon die halbe Miete.“ Der furios in die Saison gestartete Österreicher will auch kurz vor Saisonhälfte noch keine Gedanken an die Meisterschaft verschwenden: „Ich bleibe meiner Linie treu und schaue von Rennen zu Rennen.“
 
Das neunte Saisonrennen der DTM startet am Samstag um 15.40 Uhr (lokale Zeit). Am Sonntag gehen die Piloten um 14:45 Uhr in die Aufwärmrunde. Die ARD überträgt an beiden Tagen live im „Ersten“ (Samstag ab 14.30 Uhr MESZ, Sonntag ab 13.30 Uhr MESZ).

Sommer, Sonne, Strand: Die ADAC TCR Germany zu Gast in Zandvoort

  • Lokalmatador Langeveld will nachlegen: „Audi wird hier sehr schnell sein“
  • Files warnt vor der Konkurrenz: „Keine Zeit, um sich zurückzulehnen“
  • Dünen, Sand, Meeresluft: Zandvoort beliebt und berüchtigt
Niels Langeveld vor Heimspiel in Zandvoort
Foto: Jens Hawrda
Zandvoort-Lokalmatador Niels Langeveld (29, Racing One) verspricht für sein Heimspiel schon eine große „holländische Party“, doch die Konkurrenz in der ADAC TCR Germany will zurückschlagen: Das vierte Rennwochenende im niederländischen Zandvoort (21. bis 23. Juli) verspricht Hochspannung und intensive Rennen. SPORT1 und SPORT1+ übertragen die Saisonläufe sieben und acht auf dem spektakulären Kurs in den Dünen live, zudem gibt es wie gewohnt Livestreams auf adac.de/motorsport und SPORT1.de.

Der Dünenkurs in Zandvoort ist bei den Fahrern und Teams gleichermaßen beliebt wie berüchtigt. Es gibt viele schnelle Kurven – die meisten höchst anspruchsvoll. Zwar ist vor einigen Monaten neuer Asphalt verlegt worden, doch die fast 70 Jahre alte Strecke hat trotz einiger Umbauten noch immer ihren einzigartigen Charakter. Direkt an den Dünen gelegen, spielt auch der Sand eine entscheidende Rolle. Nicht selten wechselt das Wetter schlagartig und stellt alle Beteiligten vor große Herausforderungen.

Einer, der den Kurs bestens kennt, ist Lokalmatador Niels Langeveld. Der 29-Jährige hat zuletzt in Oschersleben den ersten Sieg eines Audi RS3 LMS in der Tourenwagenserie des ADAC geholt und strotzt nur so vor Selbstvertrauen. „Ich denke, dass wir hier mit Audi sehr schnell sein werden“, sagt Langeveld, der in seiner Karriere in Zandvoort schon viele Rennen gewonnen hat: „Der Kurs ist natürlich speziell – viele schnelle Kurven, viele langsame Passagen. Der Wind, der Sand – aber mir ist es ganz egal, wie das Wetter wird: Ein guter Rennfahrer muss bei allen Bedingungen abliefern.“

Dass Langeveld abliefern kann, hat er in seiner Karriere bereits mehrfach bewiesen – und spätestens mit seinem Sieg in Oschersleben ist er auch in der ADAC TCR Germany angekommen. Das bleibt der Konkurrenz natürlich nicht verborgen. Allen voran Titelverteidiger Josh Files (26, Großbritannien, Target Competition) will den Audi-Piloten einbremsen und seinen ersten Sieg in Zandvoort holen. „Keine Zeit, um sich zurückzulehnen!“, sagt der Champion: „Das hier ist Motorsport. Alles kann und wird passieren, also sind wir gut beraten, von Anfang an Gas zu geben. Ich liebe diese Strecke, sie ist ein Klassiker. Und in vielen Passagen wird Mut belohnt.“

202 Punkte hat Honda Civic TCR-Pilot Files nach sechs von 14 Rennen auf dem Konto. Hinter dem Spitzenreiter folgen Moritz Oestreich (25, Fulda, Honda Team ADAC Sachsen) mit 115 Zählern und VW Golf GTI TCR-Fahrer Florian Thoma (21, Schweiz, Liqui Moly Team Engstler) mit 114. ADAC Stiftung Sport-Förderpilot Mike Halder (21, Meßkirch, Wolf-Power Racing) im Seat Leon TCR und Audi-Fahrer Tim Zimmermann (20, Langenargen, Target Competition) liegen auf den Tabellenrängen vier und fünf. Die beiden haben jeweils 100 Punkte.

Auch Vizemeister Harald Proczyk (41, Österreich, HP Racing) reist mit frischem Selbstvertrauen an, nachdem er in Oschersleben im Seat als Fünfter sein bisher bestes Saisonergebnis geholt hatte. „Zandvoort ist eine meiner Lieblingsstrecken. Ich konnte hier schon mehrere Siege in diversen Rennserien feiern“, sagt der 41-Jährige, der im vergangenen Jahr eines der beiden Rennen gewann: „Mein Ziel ist es, in Zandvoort meinen ersten Podiumsplatz in dieser Saison einzufahren.“ Dafür muss sich der Österreicher vor allem im Qualifying steigern. „Ich konnte mich noch nie für Q2 qualifizieren, und darum bin ich nicht zufrieden“, sagt er: „Die Rennen selbst haben aber gezeigt, dass der Speed für Spitzenplätze da ist.“

VW-Pilot Luca Engstler (17, Wiggensbach, Liqui Moly Team Engstler) will seine starke Form auch auf dem verwinkelten Dünenkurs unter Beweis stellen – er weiß aber, dass das eine schwierige Aufgabe wird. „Natürlich werde ich alles geben, aber das ganz klare Ziel ist es, Punkte für die Meisterschaft zu sammeln“, sagt der 17 Jahre alte Rookie: „Es wird sehr schwer werden, da muss man einfach realistisch bleiben, denn die meisten Jungs sind schon ein oder zwei Rennen mit dem TCR-Auto dort gefahren. Im Vergleich zur ADAC Formel 4 ist die Umstellung sehr groß.“

Engstler liegt in der Honda Rookie Challenge mit derzeit 44 Punkten an der Spitze vor Robin Brezina (19, Dauchingen, Aust Motorsport) und Simon Reicher (17, Österreich, Certainty Racing, beide 32 Punkte) sowie Rudolf Rhyn (19, Schweiz, TOPCAR Sport, 29 Punkte). Sie alle haben einen besonderen Anreiz: Der Sieger der Nachwuchswertung darf sich am Saisonende über einen Honda Civic als Prämie freuen.


Jaap van Lagen einer von drei Gaststartern bei Bas Koeten Racing

Ihr ADAC TCR Germany-Debüt im mehr als 40 Fahrzeuge starken Teilnehmerfeld feiern am Wochenende die Niederländer Jaap van Lagen (40), Michael Verhagen (29) und Rik Breukers (19). Alle drei - van Lagen und Verhagen im Audi sowie Breukers im Seat - gehen für das niederländische Team Bas Koeten Racing an den Start, das bereits in der Premierensaison der ADAC TCR Germany 2016 mit von der Partie war. Von besonderem Interesse dürfte der Auftritt des ehemaligen GT-Piloten Jaap van Lagen sein, der in Zandvoort bereits 2014 im ADAC GT Masters einen Doppelsieg im Porsche feiern konnte. Zuletzt war van Lagen in der TCR International in Oschersleben am Start.

Für die Zuschauer gibt es vor Ort noch eine ganz besondere Attraktion: Sie können das Rennwochenende auf dem Circuit Zandvoort auf den Stehplätzen in den Dünen rund um die Strecke gratis verfolgen. Mehr Informationen gibt es unter: www.circuitzandvoort.nl/en/events/adac-gt-masters#event-tab-gratis-tickets. Karten für das Fahrerlager und für die Tribünen können im offiziellen Ticket-Shop der ADAC TCR Germany unter www.adac.de/motorsport bestellt werden und sind an der Tageskasse erhältlich.

Donnerstag, 20. Juli 2017

DTM: Drei Fragen an Lucas Auer

Lucas Auer
Foto: Jens Hawrda
Lucas, vorgestern wurde bekannt gegeben, dass du einen Formel 1-Test für Force India absolvieren darfst. Wie geht es dir jetzt damit?
 
Lucas Auer: Das ist natürlich ein Traum, der in Erfüllung geht. Darauf habe ich mein ganzes Leben lang hingearbeitet. Aber nochmal: der Fokus liegt weiterhin ganz klar auf der DTM.
 
Ist es denn nicht schwierig, den Fokus zu halten?
 
Lucas Auer: Überhaupt nicht. Ich denke über den F1-Test noch gar nicht nach. Am Wochenende ist unser DTM-Rennen in Moskau. Darauf konzentriere ich mich und arbeite darauf hin. Jetzt bin ich in meinem dritten Jahr endlich in einer super Meisterschaftssituation, da wäre ich ja deppert, wenn ich mich jetzt ablenken lasse.
 
Wie schätzt du denn die Chancen für das Wochenende ein?
 
Lucas Auer: Es wird brutal schwer. Vor allem am Samstag. Da sehe ich Audi schon als Favorit an. Wir müssen schauen, dass wir trotzdem punkten und so viel mitnehmen wie möglich. Sonntag ist dann hoffentlich mehr drin. Das Ziel muss sein an der Spitze dran zu bleiben.

DTM: Formel-1 Test für Lucas Auer

Lucas Auer
Foto: Jens Hawrda
Nach dem DTM-Rennwochenende in Russland legt Mercedes-AMG Motorsport DTM-Fahrer Lucas Auer einen Zwischenstopp in Budapest ein. Dort finden in der Woche nach dem Großen Preis von Ungarn (28.-30.07.) zwei Formel 1-Testtage auf dem Hungaroring statt. In deren Rahmen gibt der Österreicher sein F1-Testdebüt für Sahara Force India. „Das sind richtig spannende Nachrichten - der wundervollste Moment meines Lebens“, sagt Lucas. „ Für mich wird ein Kindheitstraum wahr, zum ersten Mal ein F1-Auto fahren zu dürfen. Ich bin besonders stolz darauf, dass ich diese Gelegenheit bei Sahara Force India erhalte - einem der Top-Teams in der Formel 1.“ Neben Auer erhält auch der russische Formel-3-Fahrer Nikita Mazepin eine Testchance. Beide sitzen am Dienstag und Mittwoch für jeweils einen halben Testtag im Auto.

Mittwoch, 19. Juli 2017

DTM: Stimmen der Mercedes-Piloten vor dem Rennwochenende in Moskau

Die DTM gastiert an diesem Wochenende zum fünften Mal auf dem Moscow Raceway bei Wolokolamsk, rund 80 km nordwestlich von Moskau
  • Gary Paffett ist nach seinem Unfall im zweiten Lauf auf dem Norisring fit und erhält in Moskau ein anderes Chassis
  • 2016 erzielte Mercedes-AMG Motorsport im ersten Rennen in Moskau mit Robert Wickens, Paul Di Resta, Gary Paffett und Maximilian Götz einen Vierfach-Sieg
  • Ulrich Fritz: „So einen Zieleinlauf wie im letzten Rennen - sowas würde ich gerne nochmal erleben.“
Lucas Auer
Foto: Jens Hawrda
Lucas Auer:
„Der Kurs in Moskau ist unerhört anspruchsvoll. Da ist fast von allem etwas dabei. Die beiden Qualifyings werden ganz klar der Schlüssel sein. Wer da vorne ist, hat schon die halbe Miete. Enorm wichtig wird aber auch, dass wir in den Trainings ein gutes Setup finden, um die Reifen nicht zu sehr zu beanspruchen. Was die Meisterschaft betrifft, bleibe ich meiner Linie treu: ich schaue von Rennen zu Rennen.“
 
Gary Paffett:
„Ich hatte bei dem Unfall am Norisring viel Glück, ohne ernsthafte Verletzungen davon gekommen zu sein. Ich fühle mich gut und arbeite hart daran, in Moskau ein gutes Ergebnis einzufahren. Die Jungs haben unglaubliche Arbeit geleistet, um für Moskau ein anderes Chassis für mich vorzubereiten. Mein bisheriges Chassis ist in keiner so guten Verfassung und es wird lange dauern, bis es repariert ist. Das Wochenende am Norisring war nicht das Beste, aber wir sind bereit für Moskau. Ich mag die Strecke und bin im vergangenen Jahr dort auf die Pole Position gefahren. Hoffentlich wird es ein gutes Wochenende.“
 
Paul Di Resta:
„Wir haben nun die Saisonhalbzeit erreicht, was einen entscheidenden Moment darstellt. Moskau ist eine Strecke, auf der ich sehr gerne fahre. Hoffentlich können wir gemeinsam ein erfolgreiches Wochenende hinlegen und das Samstags-Ergebnis vom vergangenen Jahr wiederholen, als wir ebenfalls zu einem entscheidenden Zeitpunkt der Saison dort gefahren sind. Wir werden auf jeden Fall unser Bestes geben, um alles aus den beiden Rennen herauszuholen.“
Robert Wickens
Foto: Jens Hawrda
Robert Wickens:
„Ich freue mich riesig auf Moskau an diesem Wochenende. Bislang war es eine harte Saison für mich. Aber ich bin gespannt darauf, jetzt auf eine Strecke zu kommen, auf der ich 2016 meinen ersten Saisonsieg eingefahren habe. Es war ein verrücktes Rennen mit dem Wetter und allem. Entsprechend freue ich mich darauf, wieder nach Russland zu kommen und dort hoffentlich erneut viele Punkte mitzunehmen. Am Norisring lief es für mich nicht nach Plan. Es ist nie schön, wenn man am Sonntag aus der ersten Reihe startet und dann ohne Punkte die Heimreise antreten muss - ganz besonders, wenn man danach drei Wochen Zeit hat, um bis zum nächsten Rennen nachzudenken. Jetzt müssen wir einfach wieder raus auf die Strecke und Punkte sammeln.“
 
Edoardo Mortara:
„Ich bin gespannt auf das Rennwochenende in Moskau. Der Kurs gehört zwar nicht zu meinen absoluten Lieblingsstrecken des Jahres, aber nach den guten Ergebnissen am Norisring blicke ich dem Wochenende zuversichtlich entgegen. Wir machen gemeinsam Fortschritte und hoffentlich gelingt uns in Moskau der nächste Schritt.“
 
Maro Engel:
„Der Moscow Raceway ist eine neue Strecke für mich. Ich war bisher noch nie in Russland, umso mehr freue ich mich darauf. Ich habe schon von vielen Fahrern gehört, dass die Strecke sehr interessant ist und alles bietet, was eine Rennstrecke braucht. Persönlich möchte ich an diesem Rennwochenende wieder in die Spur zurückfinden und in die Punkteränge fahren. Das war an den letzten beiden Wochenenden aus diversen Gründen leider schwierig.“