Freitag, 5. August 2016

Erneuter Sieg für Kevin Wahr beim Schleizer Dreieck-Rennen

Kevin Wahr (Nagold/Suzuki) siegte im ersten Lauf beim Schleizer Dreieck-Rennen
Foto: Hermann Rüger
Auch bei der vierten Veranstaltung zur Superbike*IDM konnte Kevin Wahr aus Nagold gewinnen und feierte beim Schleizer Dreieck-Rennen seinen zweiten Saisonerfolg. Der Deutsche Meister von 2013 in der Supersport-Kategorie siegte für das HPC-Power Suzuki-Team von Denis Hertrampf aus Nordhorn beim Rennen am Samstag und wurde am Sonntag dann Zweiter. In den zwei Zeittrainings erzielte der Schwarzwälder mit der Suzuki GSX-R 600 auf dem 3,805 km langen Kurs die viertschnellste Zeit und ging aus der zweiten Startreihe in das Rennen über die Gesamtdistanz von 57,075 km. Mit einem guten Start setzte sich Kevin Wahr an die dritte Stelle und übernahm dann bereits in der 2. Runde die Führung, die er bis ins Ziel verteidigen konnte. Der 27-jährige Suzuki-Pilot siegte mit nur 0,417 Sekunden vor dem Meisterschaftsführenden Christian Stange (Heidenau/Kawasaki) und dem Niederländer Bryan Schouten (Yamaha).

Für den zweiten Lauf um Sonntag wählte Kevin Wahr einen härteren Reifen, der aber nicht so richtig auf Temperatur kam. Damit konnte sich Bryan Schouten durchsetzten und feierte mit 1,596 Sekunden Vorsprung vor Kevin Wahr seinen dritten Saisonerfolg, dritter wurde Christian Stange. Nach den Rennen war Kevin Wahr zufrieden: „Die Deutsche Meisterschaft in Schleiz ist jedes Mal ein Highlight. Dort kommen immer die meisten Zuschauer, das Rennen hat Tradition. Das Schleizer Dreieck ist eine besondere Rennstrecke, mein Vater ist früher auch schon dort gefahren. Allerdings noch auf der alten Strecke, seit 2004 wurde sie verkürzt. Wir hatten einen guten Start in das Wochenende und bei allen Trainings war ich vorne mit dabei. Die Superstock 600-Klasse ist sehr ausgeglichen, die ersten acht Fahrer lagen im Training innerhalb von einer Sekunde – die ersten Fünf sogar innerhalb von nur drei Zehntel Sekunden. Beim ersten Rennen am Samstag konnte ich in der zweiten Runde in Führung gehen und gewann dann das Rennen. Beim zweiten Lauf am Sonntag war es kühler und wir entschieden uns für einen härteren Hinterreifen. Wir kämpften zu fünft um den Sieg, leider musste ich den Niederländer Schouten vorbeilassen und wurde Zweiter. Ich hätte gerne meinen Doppelsieg von 2013 in Schleiz wiederholt. Bis jetzt läuft es super, vier Starts mit zwei Siegen und zwei zweiten Plätzen.“

Im Gesamtklassement der Superstock 600-Klasse hat Christian Stange nach 8 von 14 Läufen seine Führung mit 150 Punkten auf Maurice Ullrich (Wörrstadt/Yamaha) mit 128 Zählern vergrößert. Mit den zwei Saisonsiegen ist Kevin Wahr mit 90 Punkten bereits Fünfter im Gesamtklassement. Für Kevin Wahr und das HPC-Power Suzuki-Team war dies der zweite IDM-Saisonsieg.

Text : Michael Sonnick, Dieselweg 5, 67117 Limburgerhof

Mittwoch, 3. August 2016

Jan Bühn verteidigt in Schleiz den dritten Gesamtrang

BMW-Pilot Jan Bühn (Kronau) mit Freundin Charleen und Georg Räth (links) vor dem Start in Schleiz
Foto: Hermann Rüger
Am Wochenende verteidigte  Motorradrennfahrer Jan Bühn aus dem badischen Kronau bei der fünften Veranstaltung in Schleiz seinen dritten Gesamtrang in der Meisterschaft. Der 25-Jährige gebürtige Heidelberger erzielte im Training die drittbeste Zeit in der Superstock 1000-Klasse und ging als Gesamtsechster aus der zweiten Startreihe in die zwei Rennen auf der 3,805 km langen Schleizer Dreieck-Naturrennstrecke in Ostthüringen. Im ersten Lauf gab es einen spannenden Kampf der Yamaha-Piloten um den Sieg, den sich der Niederländer Danny de Boer knapp mit 0,288 Sekunden vor Luca Grünwald (Waldkraiburg) holte. Packend war auch der Vierkampf um den vierten Rang, nach 18 Runden setzte sich Dominik Vincon (Knittlingen) mit 0,495 Sekunden vor seinem BMW-Markengefährten Jan Bühn durch. Im Ziel hatte Jan Bühn einen Rückstand von 10,872 Sekunden auf den Sieger. Beim zweiten Rennen fing es nach wenigen Runden im hinteren Streckenabschnitt an zu regnen und da sein BMW-Teamkollege Mathieu Gines stürzte, verlor der Kronauer ein wenig die Konzentration und erreichte im Ziel mit 33,739 Sekunden Rückstand den neunten Rang. 

Im zweiten Durchgang war Gaststarter Marc Moser aus Dieburg der überragende Fahrer. Der Ducati-Pilot, der im ersten Lauf Dritter wurde, siegte dann mit 3,241 Sekunden vor Marvin Fritz (Neckarzimmern/Yamaha). Fritz gewann den ersten Lauf und führt jetzt mit 32 Punkten Vorsprung das Superbike-IDM Klassement an. Nach den Rennen war Jan Bühn ein wenig enttäuscht: „Nach dem guten sechsten Startplatz waren wir super happy, auch die zwei Starts waren okay. Der Speed war da, wir hatten ein Kupplungsproblem, es wäre mehr drin gewesen. Für den zweiten Lauf konnten wir das Problem leider nicht lösen. Wir gehen jetzt am Freitag in Hockenheim testen und hoffen das Problem dort lösen zu können. Auf meiner Heimstrecke im badischen Motodrom findet vom 24.-25. September das IDM-Finale statt.“ Als bester BMW-Pilot vom Van-Zon-Remeha-BMW Team bleibt Jan Bühn mit 107 Punkten auf dem dritten Gesamtrang in der IDM-Superstock 1000-Klasse nach 9 von 15 Läufen. Es führen die Yamaha-Fahrer Danny de Boer (Niederlande) mit 205 Zählern vor Luca Grünwald (Waldkraiburg) mit 176 Punkten. Weitere Informationen über Jan Bühn gibt es auf der Internetseite von Jan Bühn www.jan-buehn.de bzw. über die IDM unter www.Superbike-IDM.de.

Text  : Michael Sonnick, Dieselweg 5, 67117 Limburgerhof

ADAC GT Masters auf dem Nürburgring: Der Titelkampf spitzt sich zu

  • Tabellenführer Jules Gounon/Daniel Keilwitz in starker Form
  • Zehn Jahre Nürburgring im ADAC GT Masters: wo alles begann
  • Heimspiele für Land, Zakspeed, Phoenix und Luca Ludwig
Foto: Jens Hawrda
Nach vier von sieben Rennwochenenden im ADAC GT Masters 2016 hat sich mit Jules Gounon (21, F)/Daniel Keilwitz (26, Villingen/beide Callaway Competition) ein Favoritenduo im Kampf um den Fahrertitel herauskristallisiert. Aber wie die bisherigen Rennen gezeigt haben: Es kann alles passieren. Beim nächsten Lauf auf dem Nürburgring (5. bis 7. August) kehrt die „Liga der Supersportwagen“ zu ihren Wurzeln zurück. SPORT1 überträgt beide Rennen vom Nürburgring am Samstag und Sonntag jeweils live ab 13:00 Uhr. 

Im Juni 2007 gab das ADAC GT Masters mit zwei Rennen im Rahmen des ADAC Zurich 24-Stunden-Rennens auf dem Nürburgring sein Debüt. Die spektakulären GT3-Fahrzeuge sorgten von Beginn an für große Begeisterung in der Motorsportszene. Einziger Pilot im aktuellen Starterfeld, der vor zehn Jahren schon dabei war, ist Christopher Haase (28, Kulmbach/Car Collection Motorsport). „Der Umstieg vom Dacia Logan Cup in das ADAC GT Masters war für mich eine riesige Herausforderung“, so der Audi-Pilot. „Von damals bis heute hat sich die Serie sehr positiv entwickelt: Es gibt mehr Autos, mehr Hersteller, die meisten Fahrer sind Vollprofis. Wenn man in dieser Serie vorn steht, dann weiß man, dass man gut ist.“

Ganz vorn in der Saison 2016 steht aktuell das Corvette-Duo Gounon/Keilwitz. Nach einem dritten Rang und einem Sieg beim vergangenen Rennwochenende am Red Bull Ring beträgt der Vorsprung in der Fahrerwertung 29 Punkte. ADAC GT Masters-Rekordsieger Keilwitz übt sich dennoch in Zurückhaltung: „Natürlich ist die Ausgangslage schon sehr gut. Aber es wäre zu früh, sich jetzt schon ausschließlich auf den Titelgewinn zu konzentrieren. Ein Ausfall von uns und ein Sieg der Konkurrenten – und schon ist der Vorsprung wieder dahin. Wir müssen einfach so weitermachen, wie bisher, gut punkten und fehlerfrei fahren. Wenn wir am vorletzten Rennwochenende in Zandvoort dann immer noch vorn liegen, fokussieren wir uns auf den Titel. Jetzt steht erst einmal der Nürburgring an. Ich bin optimistisch, dass wir dort gut aussehen. Das Wetter kann am Nürburgring einen Einfluss haben. Ich hoffe, dass es trocken bleibt.“

Am Nürburgring dürften es die Verfolger von Gounon/Keilwitz nicht unbedingt einfach haben, Punkte aufzuholen, denn deren Team Callaway Competition ist in zehn Jahren Nürburgring beim ADAC GT Masters mit vier Siegen das erfolgreichste. Zudem betritt der Franzose Gounon bekanntes Terrain. „Endlich kommen wir zum Nürburgring. Das ist die einzige Strecke im aktuellen Rennkalender, die ich schon kenne“, so der Serienneuling. „Es läuft für uns bisher wirklich perfekt und ich glaube, dass wir dort ebenso eine gute Rolle spielen können.“

Erste Verfolger in der Tabelle sind weiterhin Connor De Phillippi (23, USA) und Christopher Mies (27, Heiligenhaus/beide Montaplast by Land-Motorsport). Die beiden Audi-Piloten mussten am Red Bull Ring mit nur acht gesammelten Punkten einen Rückschlag hinnehmen, profitierten dabei sogar noch von der nachträglichen Bestrafung einiger Konkurrenten beim zweiten Rennen, in dessen Wertung sie auf Rang sechs vorrückten. „Wir geben alles, was wir können“, so De Phillippi. „Das Auto fühlt sich immer gut an. Schauen wir, was der Nürburgring bringt.“

In Lauerstellung mit zwölf Zählern Rückstand hinter De Phillippi/Mies befinden sich die Titelverteidiger Sebastian Asch (30, Ammerbuch) und Luca Ludwig (27, Bonn/beide AMG-Team Zakspeed). Für Lokalmatador Ludwig ist der kommende Lauf ein ganz besonderer: „Die Verbundenheit zum Nürburgring ist schon sehr groß. Einerseits zur Rennstrecke, da ich durch die Aktivitäten meines Vaters dort praktisch aufgewachsen bin. Andererseits zur Gegend. Ich genieße es jedes Mal, von meiner Heimat Bonn durch die Wälder in die Eifel zu fahren.“ Auch Ludwigs AMG-Team Zakspeed und die Mannschaft von De Phillippi/Mies, Montaplast by Land-Motorsport, haben ihren Firmensitz in der näheren Umgebung. Aber mehr Heimspiel als für das Audi-Team Phoenix Racing geht nicht. Die Werkstatt im Gewerbegebiet Nürburgring liegt nur drei Kilometer von der Strecke entfernt. „Wenn wir etwas vergessen haben, dann fahren wir fünf Minuten zurück und holen es“, so Teamchef Ernst Moser. „Viele unserer Mitarbeiter sind Heimschläfer. Das ist angenehm und spart zudem auch Kosten.“

Von den acht Piloten, die sich in den vergangenen vier ADAC GT Masters-Rennen auf dem Nürburgring in die Siegerliste eingetragen haben, sind sieben auch 2016 am Start. Einer von ihnen ist David Jahn (25, Speyer), der seinen einzigen ADAC GT Masters-Erfolg zusammen mit Sven Barth (35, Weinheim) 2014 auf dem Nürburgring holte. Dieses Jahr teilt sich Jahn einen Porsche 911 mit Kévin Estre (27, F). Gemeinsam bescherten sie ihrem KÜS TEAM75 Bernhard, das 2016 erstmals in der „Liga der Supersportwagen“ teilnimmt, im ersten Rennen am Red Bull Ring den Debütsieg.

„Wir wussten immer, dass wir als Team stark sind und diesen Erfolg erreichen konnten. Darüber haben wir uns sehr gefreut“, so Jahn. „Wir haben uns bisher jeden Tag, an dem wir das Auto gefahren sind, verbessert. Das Team wächst immer mehr zusammen. Gleichzeitig bleiben wir aber auch auf dem Boden der Tatsachen. Wir gehen davon aus, dass wir auch in den letzten sechs Saisonrennen Punkte sammeln.“

Dienstag, 2. August 2016

Superbike Schleiz: Marc Moser holt Ducati-Sieg

Das gewohnte Bild nach dem Start zum zweiten Rennen in Schleiz: In Führung lag Marvin Fritz vor Mathieu Gines Anschluss hielt nach einem Blitzstart der Belgier Bastien Mackels. 
Bereits in Runde 2 regnete es ganz leicht und  Marc Moser übernahm vor Jan Halbich und Mackels die Führung. In der dritten Runde tauchte Gines nicht mehr auf. Er war gestürzt und musste mit Verdacht auf Handgelenk- oder Armbruch in die Klinik.
Marc Moser holt Sieg für Ducati
Foto: Jens Hawrda
Der Ducati-Pilot Marc Moser, zeigte sich vom Wetter unbeeindruckt und es sah so aus als schickte er sich an allen davon zu fahren. Nach fünf Runden beruhigte sich das Wetter wieder und an der Spitze war mit Moser, Fritz, Mackels und Halbich ein Quartett unterwegs. 
Die Verfolger führte Florian Alt an, der noch Team-Kollege Lukas Trautmann, Danny de Boer und Luca Grünwald im Schlepptau hatte.
Mosers Verfolger: Halbig (63), Mackels (91) und Fritz (7)
Foto: Jens Hawrda
Moser und Fritz setzten sich an der Spitze schrittweise schrittweise von den Verfolgern ab. Zur Halbzeit lag Moser lag mit 0,8 Sekunden an der Spitze, vor IDM-Leader Fritz. Der wiederum lag 1,6 Sekunden vor Mackels, der schneller unterwegs war als seine Verfolger Alt und Trautmann. 

In der Superstock-Wertung ging es sechs Sekunden hinter der Spitze zwischen Danny de Boer und Luca Grünwald um die restlichen beiden Podestplätze. Und um 25 Punkte, denn auch bei einem Sieg von Moser bleiben die IDM-Punkte bei den eingeschriebenen Piloten.

Vier Runden vor Schluss presste sich Grünwald an de Boer vorbei. Eine Runde später legte Moser noch eine Schippe drauf und baute seinen Vorsprung vor Fritz auf 1,4 Sekunden aus. Ungefährdet auf Platz 3 war da Mackels unterwegs, der Alt, Halbich und Trautmann auf Abstand hielt.

Moser erlaubte sich auch in den letzten Runden keine Fehler mehr und kam vor allen anderen Superbikern und Superstock-Fahrer im Ziel an. Zweiter in der IDM Superstock wurde Grünwald vor de Boer. Den Superbike-Sieg fuhr Fritz ein, vor Mackels und Jan Halbich.

Superbike Schleiz: Sieg für Marvin Fritz im ersten Rennen

knapper Sieg für Marvin Fritz in Rennen 1
Foto: Jens Hawrda
Das Rennen war von der ersten bis zur letzten Runde durch den Kampf von Marvin Fritz (Yamaha) mit Mathie Gines (BMW) gekennzeichnet. Gines klebte am Hinterrad von Fritz fand aber keinen Weg vorbei. Florian Alt (Yamaha) wurde Dritter. 

BMW Pilot Bartlomiej Wiczinsky hatte im Warm-up auf regennasser Strecke einen massiven Motorplatzer und legte eine zwei Meter breite Ölspur auf die gesamte Start-Zielgerade. Dadurch kam es kurzzeitig für eine Unterbrechung von einer halben Stunde, da die Strecke erst geäubert werden musste. Durch die nachfolgenden Rennen der Classic Superbikes und des Yamaha-R6-Dunlop-Cup war die Strecke wieder einigermassen sauber gefahren. 

Der Start ins erste Rennen der IDM Superbike und Superstock 1000 ging glatt durch die ersten Kurven. Marvin Fritz, Florian Alt, Mathieu Gines, Danny de Boer, Jan Halbich und Dominik Vincon lautete die Reihenfolge nach der ersten Runde.  Wie schon in Zolder sah es schon nach wenigen Runden danach aus, dass der Sieg zwischen Fritz und Gines ausgemacht werden würde. Fritz und Gines setzten sich inn der Folge eine Sekunde pro Runde vom Rest des Feldes ab. 
das Duell des Rennens Fritz gegen Gines
Foto: Jens Hawrda
Spannung gab es aber auch hinter den beiden Führenden im Kampf zwischen Florian Alt Alt und Jan Halbich um Rang 3. Halbich konnte zwar in Runde 11 endlich Platz 3 erkämpfen, fiel dann aber nach einer langsamen Runde auf Rang 5 zurück.

Das Sieg-Duell in der Superstock-Wertung spielte sich zwischen de Boer und Luca Grünwald ab, allerdings mit einem vier Sekunden Rückstand von Grünwald. Nicht mehr ganz so flott lief es in der Schlussphase bei de Boer und Grünwald holte kräftig auf den Niederländer auf. Gerangel um Superstock-Platz 3 gab es zwischen Jan Bühn, Dominik Vincon, Marc Moser und Roman Stamm. 

Der Sieger hiess mit minimalem Vorsprung Marvin Fritz, Gines wurde Zweiter. 18 Sekunden dahinter wurde Alt Dritter. Sieger der Superstock-Klasse wurde Danny de Boer vor Luca Grünwald und Marc Moser. 
die Beseitigung der Ölspur kostete Zeit
Foto: Jens Hawrda