Mittwoch, 4. Mai 2016

DTM: Stimmen der Mercedes-Piloten vor dem ersten Rennwochenende der Saison

Gary Paffett
Foto: Jens Hawrda
Gary Paffett (35 Jahre, England):
„Ich bin richtig gespannt auf Hockenheim. Es ist das erste Rennen der neuen Saison und alles beginnt bei null. Jetzt freue ich mich darauf, zu sehen, wo wir stehen. Die DTM wird wie immer sehr eng umkämpft sein, aber mein Team ART und ich haben nun ein Jahr mehr Erfahrung. Ich glaube, dass wir eine gute Saison erleben können. Damit das klappt, müssen wir in Hockenheim einen guten Auftakt hinlegen.“
Paul Di Resta
Foto; Jens Hawrda
Paul Di Resta (30 Jahre, Schottland):
„Endlich ist wieder Show-Time. Ich blicke dem Start der neuen Saison hochmotiviert entgegen. Das Team hat über den Winter hart gearbeitet und die neue Generation unseres Autos auf ihr Debüt vorbereitet. Hoffentlich können wir auf der Strecke dort ansetzen, wo wir im vergangenen Jahr in Hockenheim aufgehört haben. Das gesamte Team ist voll motiviert, ein ähnlich erfolgreiches Jahr zu erleben.“
Robert Wickens
Foto: Jens Hawrda
Robert Wickens (27 Jahre, Kanada):
„Hockenheim kann kommen. Die Testfahrten verliefen gut und ich fühle mich mit meinen Teamkollegen und meinen Ingenieuren im Team wohl. Jetzt freue ich mich darauf, herauszufinden, wie wir uns im Vergleich mit der Konkurrenz schlagen werden. Ich selbst blicke der Saison zuversichtlich entgegen. Nun gilt es, gut ins Jahr zu starten und in beiden Rennen zu punkten.“

Christian Vietoris (27 Jahre, Deutschland):
„Im Winter hat sich bei mir einiges verändert. Ich habe das Team gewechselt und fahre 2016 für Mücke Motorsport und nicht mehr für HWA. Mücke ist ein Team, das ich schon aus der Formel 3 kenne. Mit denen ich auch dort erfolgreich gewesen bin – und das ist auch die Zielsetzung für dieses Jahr. Wieder an die Erfolge aus der Vergangenheit anzuknüpfen. In der letzten Saison lief es für uns nicht ganz so gut. Die Gründe dafür kennen wir. Jetzt aber wieder bei Peter am Start zu sein, ist schön. Auch mit der neuen Wagenfarbe hat sich einiges getan. Wir sind auf jeden Fall heiß, auch wenn die Vorbereitung ehrlicherweise nicht ganz nach Plan lief. Ich selber bin wenig zum Fahren gekommen. Aber trotzdem ist die Vorfreude groß und wir werden den Trainingsrückstand sicher bald aufholen.“

Daniel Juncadella (24 Jahre, Spanien):
„Für mich geht jetzt nicht nur die DTM-Saison wieder los, sondern auch mein Deutschkurs. Mein Ziel für dieses Jahr ist es, nicht nur die Ergebnisse auf der Strecke zu verbessern, sondern noch besser Deutsch zu lernen. Durch den Teamwechsel muss ich mich zwar jetzt vom Berliner Dialekt auf Schwäbisch umstellen, aber ich denke, das werde ich schaffen. Der Wechsel zu HWA ist jedenfalls ein zusätzlicher Motivationsschub für mich. Dieses Jahr will ich auf jeden Fall mein erstes DTM-Podium einfahren.“
Lucas Auer
Foto: Jens Hawrda
Lucas Auer (21 Jahre, Österreich):
„Am Wochenende starte ich mit meinem neuen Team Mücke Motorsport in die Saison. Wie Chris Vietoris bin ich mit Mücke bereits in der Formel 3 gefahren. Unsere Vorbereitung war gut. Persönlich habe ich viele Stunden im Simulator verbracht. Wir fühlen uns absolut bereit für den Saisonstart. Mit Chris habe ich in diesem Jahr auch einen neuen Teamkollegen. Er ist ein super netter Kerl und gemeinsam werden wir uns so richtig hochpushen. Chris hat sehr viel Erfahrung in der DTM und ich freue mich, mit ihm als Teamkollegen in die neue Saison zu starten. Unser rosa Auto gibt es diesmal sogar zweimal. Ich mag unseren Sponsor BWT sehr gerne und freue mich, dass wir im Fahrerfeld doppelt herausstechen werden – auch wenn ich meinen Sonderstatus mit meinem Pink Panther letztes Jahr doch sehr genossen habe.“

Esteban Ocon (19 Jahre, Frankreich):
„Ich fühle mich bereit für mein erstes DTM-Rennwochenende und gehe optimistisch in meine Debütsaison. Ich habe über den Winter hart trainiert und kann mein erstes Rennen in der DTM kaum noch erwarten. Die Erwartungen für meine erste Saison sind hoch. Wenn ich die Pace dazu habe, möchte ich um Poles und Siege kämpfen. Warten wir ab, wie es läuft.“
Maximilian Götz
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Maximilian Götz (30 Jahre, Deutschland):
„Ich bin ja dieses Jahr schon drei Rennen mit dem AMG GT3 auf der Nordschleife gefahren. Daher würde ich mal sagen: Der Rost ist bereits ab. Auch die beiden Testtage in Hockenheim mit dem neuen Team und dem neuen Auto haben gut geklappt. Ich fühle mich gut vorbereitet und bin froh, dass die Pause vorbei ist. Die Saison wird sicher spannend und eng. Vor allem die Rennen in Hockenheim werden es in sich haben. Alle sind heiß und ich gehe davon aus, dass in den ersten Rennrunden einiges an Action geboten wird. Ich habe mir für die Fans noch etwas Besonderes einfallen lassen für Hockenheim. Und zwar werde ich so ein klein wenig im „Magnum-Style“ dort auftreten. Ich bin schon selber gespannt, wie ich dann so aussehe. Es wird nicht ganz so schlimm sein, aber lasst euch mal überraschen.“

Audi Sport gespannt auf den DTM-Auftakt

  • Neue DTM-Saison beginnt am 7. und 8. Mai
  • Audi RS 5 DTM mit fünf Siegen in Folge auf dem Hockenheimring
  • Dieter Gass, Leiter DTM: „Rechnen mit einem engen Starterfeld“

die Audi-Piloten der Saison 2016
Foto: Audi-Motorsport
Nach einer langen Winterpause wird es am kommenden Wochenende für die DTM-Mannschaft von Audi Sport endlich wieder ernst: Auf dem Hockenheimring Baden-Württemberg finden am 7. und 8. Mai die ersten beiden Rennen der neuen DTM-Saison statt. Nicht nur die DTM-Fans fiebern nach 202 rennfreien Tagen dem Saisonauftakt entgegen. „Auch wir bei Audi Sport sind gespannt, wie sich das Finetuning am Reglement auswirken wird“, sagt Dieter Gass, Leiter DTM bei Audi Sport. „Der Winter war lang, aber produktiv. Wir rechnen mit einem extrem engen Starterfeld.“

Audi, BMW und Mercedes-Benz haben in den vergangenen Monaten gemeinsam mit dem Dachverband DMSB und dem Serienvermarkter ITR intensiv daran gearbeitet, den DTM-Zuschauern noch spannenderen Sport und noch mehr Action zu bieten. Deshalb rechnet Gass mit einer umso anspruchsvolleren Saison, „in der man kein Detail aus den Augen verlieren und keinen Durchhänger haben darf, möchte man den Titel ge­winnen“. Der Titel ist das designierte Ziel von Audi Sport.

Mit zehn Siegen aus insgesamt 18 Rennen war der Audi RS 5 DTM in der vergan­genen Saison dasjenige Auto, das es zu schlagen galt. Auch die Bilanz der Vier Ringe in Hockenheim ist eindrucksvoll: Fünf Siege in Folge feierte Audi auf dem Grand-Prix-Kurs in Baden-Württemberg. Beim Finale 2015 gelang sogar ein Dreifach­triumph. „Unser Ziel ist es, ähnlich stark zu beginnen, wie wir vergangenes Jahr aufgehört haben“, sagt Dieter Gass. „Wir haben uns gut vorbereitet, unter anderem hatten wir Anfang April vier produktive Testtage in Hockenheim. Aber: Jeder weiß, wie eng es in der DTM zugeht. Die Kräfteverhältnisse werden wir erst im Qualifying am Samstag sehen.“ Das ist der Moment, dem auch Audi-Pilot Mattias Ekström besonders entgegenfiebert. „Selbst nach 15 DTM-Jahren ist das erste Qualifying der Saison etwas ganz Besonderes“, sagt der Schwede, der am kommenden Wochen­ende gleich doppelt im Einsatz ist: Der zweimalige DTM-Champion startet neben der DTM auch beim Gastspiel der FIA-Rallycross-Weltmeisterschaft, die zusätzliche Fans nach Hockenheim locken wird.

Priorität hat für Ekström ganz klar die DTM. Der Audi-Werksfahrer weiß genau, wie wichtig ein perfekter Saisonstart in der DTM ist. Es geht nicht nur darum, die Konkurrenten von BMW und Mercedes-Benz zu schlagen. Zudem gilt es, sich gegen sieben weitere, starke Audi-Piloten durchzusetzen – allen voran Jamie Green. Der Brite war in der vergangenen Saison punktbester Audi-Pilot und gewann zwei der vier DTM-Rennen in Hockenheim. Aber auch Miguel Molina, Edoardo Mortara, Nico Müller, Mike Rockenfeller, Timo Scheider und Adrien Tambay wollen in dieser Saison ganz nach oben aufs Podium.

Welcher Audi-Fahrer im Rennen auf welcher Position liegt, lässt sich ab sofort an­hand von LED-Anzeigen in den hinteren Seitenscheiben der Audi-RS-5-DTM-Modelle ablesen. Ändert sich die Farbe der Ziffern von Grün auf Rot, kann der Fahrer den Heckflügel nicht mehr flacher stellen. Denn: Die Anzahl der sogenannten DRS-Aktivierungen ist in dieser Saison erstmals limitiert – auf eine Aktivierung in 13 Runden im ersten Rennen am Samstag, 7. Mai (Start 16 Uhr MESZ), und auf 29 Runden im längeren zweiten Rennen am Sonntag, 8. Mai (Start 14.30 Uhr MESZ).

 

Dienstag, 3. Mai 2016

DTM - Nachgefragt bei ... Jamie Green

Audi-Pilot Jamie Green im Interview über seine Erwartungen für die DTM-Saison 2016, seine Ziele für den Saisonauftakt in Hockenheim in der kommenden Woche und die bevorstehende Geburt seines dritten Kindes.
Jamie Green: "...der Saisonauftakt ist immer aufregend..."
Foto: Jens Hawrda
Die neue DTM-Saison beginnt am kommenden Wochenende? Sind Sie schon aufgeregt oder ist es „Business as usual“?

Ein bisschen von beidem. Ich fahre schon viele Jahre in der DTM, deswegen ist die Situation für mich nicht neu. Aber der Saisonauftakt ist immer aufregend, weil man nach der langen Winterpause noch nicht weiß, wo man von der Leistung her steht.

Die Regelmacher der DTM haben viel getan, um das Starterfeld ausgeglichen zu gestalten. Was können die Fans erwarten?

Ich denke, dass die Marken mehr durchgemischt werden. Im vergangenen Jahr sind manche Rennen wegen der Verteilung der Zusatzgewichte von einem Hersteller dominiert worden. Bei anderen Rennen hat dann ein anderer von der Gewichtsverteilung profitiert. Ich glaube, dass sich in diesem Jahr das Kräfteverhältnis nicht mehr so stark von Rennen zu Rennen verschieben wird.
Jamie Green mit seinen "Dienstwagen"
Foto: Audi-Motorsport
Es gab weitere Regeländerungen für diese Saison. Welche Auswirkungen zum Beispiel wird die Limitierung der DRS-Einsätze haben?

Das Problem in der Vergangenheit war, dass die Verfolger das ganze Rennen über das DRS einsetzen konnten, um am Vordermann zu bleiben. Das machte es schwer, sich abzusetzen. Die Limitierung macht es nun fairer.

Themenwechsel. Sie erwarten gerade Ihr drittes Kind. Gibt es hier etwas Neues?

Ich bereite mich intensiv auf den Saisonauftakt vor, habe aber die ganze Zeit die bevorstehende Geburt im Hinterkopf. Bei meinen ersten Kindern war ich bei der Geburt dabei. Diesmal fällt der Stichtag jedoch auf das Hockenheimwochenende. Wir hoffen, dass es vielleicht doch schon etwas früher passiert. Falls nicht, ist der Plan jedoch, dass ich in Hockenheim bleibe.

Was ist das Ziel für den Saisonauftakt?

Im vergangenen Jahr habe ich das erste und das letzte Rennen in Hockenheim gewonnen. Es wäre toll, wenn ich daran anknüpfen könnte.

Montag, 2. Mai 2016

Superbike 2. Rennen Gines siegt vor Neukirchner

Mathieu Gines (BMW) holt klaren Sieg
Foto: Jens Hawrda
In Rennen zwei vom Sonntag konnte Mathieu Gines zurückschlagen, aber wie. Er holte einen deutlichen Sieg. Für Max Neukirchner reichte es für Platz zwei und Marvin Fritz wurde Dritter. Den besten Start in die 16 Runden hatte Polesetter Mathieu Gines, aber aus der ersten Runde kam Max Neukirchner als Erster zurück. Mathieu Gines hatte sich am Hinterrad von Neukirchners Yamaha festgebissen. Dahinter reihten sich Danny de Boer, Marco Nekvasil, Florian Alt, Marvin Fritz und Luca Grünwald ein.

In der dritten Runde übernahm dann Gines wieder die Führung und verdrängte Neukirchner auf Platz 2. Auch dessen Verfolger liessen sich bis hin zu Lukas Trautmann auf Gesamt-Platz 9 nicht abschütteln.

Ab der fünften Runde wurde an der Spitze das Tempo angezogen. Gines konnte sich estwas von Neukirchner absetzen. Bei halbzeit des Rennens hatte Gines dann bereits 3,5 Sek Abstand zu Neukirchner. Neikirchner selbst stand weiter unter Druck, hinter ihm drückten de Boer auf 3, knapp vor Fritz, Alt und Grünwald.
Marvin Fritz (Yamaha) Dritter im zweiten Rennen
Foto: Jens Hawrda
Ab Runde elf konnte Neukirchner ähnliche Rundenzeiten fahren wie Gines an der Spitze, es reichte aber nicht um die Lücke zufahren zu können, die nun bald fünf Sekunden betrug. Gines liess auch in den letzten Runden nichts mehr anbrennen und holte sich seinen ersten Sieg in der IDM Superbike. Platz 2 ging an Neukirchner. Über Platz 3 in seinem zweiten Superbike-Rennen freute sich Marvin Fritz.

Sonntag, 1. Mai 2016

Gounon/Keilwitz sorgen für ersten Sieg der neuen Corvette im ADAC GT Masters

  • Jules Gounon und Daniel Keilwitz holen Sieg im zweiten Sachsenring-Rennen
  • Sächsisches Team YACO Racing nach Aufholjagd auf Rang zwei
  • De Phillippi/Mies verteidigen Tabellenführung knapp 
Gounon/Keilwitz hohlen Sieg am Sonntag
Foto: Jens Hawrda
Jules Gounon (21, F) und Daniel Keilwitz (26, Villingen/beide Callaway Competition) haben das zweite Rennen des ADAC GT Masters 2016 am Sachsenring für sich entschieden. Damit bescherte das Duo der neuen Corvette C7 den ersten Sieg in der "Liga der Supersportwagen". Nach einer dramatischen Schlussphase belegten Philip Geipel (29, Plauen) und Rahel Frey (30, CH/beide YACO Racing) Rang zwei vor Florian Stoll (34, Rickenbach) und Laurens Vanthoor (24, B/beide kfzteile24 - APR Motorsport) - beide Paarungen im Audi R8 unterwegs. "Mein erster Sieg im ADAC GT Masters, der erste Sieg für die Corvette C7 - was will ich heute mehr", so Gounon.

Daniel Keilwitz pflügt durch das Feld

Nach der Freigabe des Rennens verteidigte Polesetter Luca Ludwig zunächst seine Führungsposition. Ein Blitzstart gelang Keilwitz, der sich von Rang neun auf Platz drei nach vorn schob und in der zweiten Runde auch Laurens Vanthoor hinter sich ließ. Daniel Abt (23, Kempten/Bentley Team ABT), im Bentley Continental von Rang zwei gestartet, folgte auf der vierten Position. Vier Supersportwagen von vier verschiedenen Marken bildeten in der Anfangsphase die Spitzengruppe. Keilwitz präsentierte sich in der Folge weiterhin in Bestform: In Runde sieben schob er sich mit einem sauberen Überholmanöver vorbei an Ludwig in Führung und legte sofort einige Sekunden zwischen sich und den ärgsten Verfolger. In der 13. Rennrunde musste Ludwig ebenso Vanthoor ziehen lassen.
 
Nach den Pflichtfahrerwechseln lag Jules Gounon, Teamkollege von Keilwitz, weiterhin in Führung. Seinen zwischenzeitlichen Vorsprung von mehr als sieben Sekunden verlor er aufgrund einer Safety-Car-Phase nach einem Ausrutscher von Andreas Weishaupt (43, Ulm/Bentley Team ABT). Aber auch durch diesen Zwischenfall ließ sich der junge Franzose, der seine erste Saison im ADAC GT Masters bestreitet, nicht aus der Ruhe bringen und gewann schlussendlich souverän mit einem Vorsprung von viereinhalb Sekunden. Platz eins im Gesamtklassement war gleichbedeutend mit dem Sieg in der Junior-Wertung.
Philip Geipel und Rahel Frey holen umjubelten zweiten Platz am Sonntag
Foto: Jens Hawrda
Für großen Jubel auf den Tribünen des Sachsenrings sorgte Philip Geipel. Der Lokalmatador aus Plauen überquerte die Ziellinie nach einer beeindruckenden Aufholjagd auf Rang zwei und bescherte damit sich, seiner Teamkollegin Rahel Frey, die in der ersten Rennhälfte gute Vorarbeit geleistet hatte und seinem Team YACO Racing den ersten Podesplatz der Saison. In einem packenden Kampf in den beiden letzten Runden um die dritte Position behaupteten sich Florian Stoll/Laurens Vanthoor und fuhren ihr zweites Top-Drei-Ergebnis der Saison ein.
Daniel Abt/Christer Jöns Bentley Continental GT3
Foto: Jens Hawrda
Für das beste Saisonergebnis des Bentley Team ABT sorgten Christer Jöns (28, Ingelheim) und Daniel Abt auf Rang vier. Ähnlich viele Plätze wie Geipel/Frey machten Luca Stolz (20, Brachbach) und Gerhard Tweraser (27, A/beide GRT Grasser-Racing-Team) gut und landeten als bestes Lamborghini-Duo auf dem fünften Platz. Hinter dem Audi-Duo Daniel Dobitsch (31, A)/Edward Sandström (37, S/beide kfzteile24 - APR Motorsport) verteidigten die Markenkollegen Connor De Phillippi (23, USA) und Christopher Mies (26, Heiligenhaus/beide Montaplast by Land-Motorsport) ihre Führung in der Fahrerwertung hauchdünn vor den Titelverteidigern Sebastian Asch (29, Ammerbuch) und Luca Ludwig (27, Bonn/beide AMG-Team Zakspeed), die Achte wurden. Norbert Siedler (33, A) und Jaap van Lagen (39, NL/beide HB Racing WDS Bau) in einem weiteren Lamborghini Huracán und Christiaan Frankenhout (34, NL)/Christopher Haase (28, Kulmbach/beide Car Collection Motorsport) im Audi R8 komplettierten die Top Ten.
 
Stimmen der Sieger

Jules Gounon (Callaway Competition, Corvette C7):
 "Was für ein großartiges Wochenende. Gleich in meinem vierten Rennen im ADAC GT Masters einen Sieg zu holen - damit hätte ich nicht gerechnet. Ich war das erste Mal hier auf dem Sachsenring und hatte in den Freien Trainings noch Mühe, mit der Strecke zurechtzukommen. Danke auch an Daniel (Keilwitz), der einen unglaublichen Start hingelegt hat. Als kurz vor Rennende das Safety Car auf die Strecke kam, dachte ich schon 'Oh nein', aber ich habe die Ruhe bewahrt und konnte meine Führung behaupten."
 
Daniel Keilwitz (Callaway Competition, Corvette C7):
 "Wenn man bei einem fliegenden Start rechtzeitig auf dem Gas steht, hat man immer die Möglichkeit, einige Ränge gutzumachen. Das ist mir perfekt gelungen. Man muss aber auch ein bisschen Glück haben, dass es entsprechende Lücken gibt. Bis zum Fahrerwechsel habe ich dann noch zwei Konkurrenten überholt und das Auto an Jules (Gounon) in Führung liegend übergeben. Er hat das dann sauber zu Ende gefahren. Über den ersten Sieg der neuen Corvette freue ich mich besonders. Das Team hat über den Winter hart gearbeitet, um das Auto bis zum Saisonstart fertigzubekommen."