Samstag, 9. April 2016

DTM vierter Testtag: Schnellster Mike Rockenfeller Audi

Schnellster am letzten Testtag: Mike Rockenfeller (Audi)
Foto: Jens Hawrda
Die wechselnde Witterung während der vier Testtage in Hockenheim sorgte dafür, dass Hersteller, Teams und Fahrer unter nahezu allen denkbaren Bedingingen wichtige Daten sammeln konnten.  An allen vier Tagen legten BMW, Audi und Mercedes-Benz zusammen mehr als 25.000 Kilometer zurück. Während BMW mit Augusto Farfus am ersten und Tom Blomqvist am zweiten Tag die Bestzeiten markierte, meldete sich an den beiden weiteren Tagen Audi zu Wort. Mike Rockenfeller gelang am Freitag mit 1:33.197 Minuten die schnellste Zeit des Tages und Mattias Ekström umrundete am Donnerstag den 4,574 Kilometer langen Kurs in 1:32.964 Minuten. Der Schwede markierte mit seiner Zeit vom Donnerstag die schnellste Zeit der Woche.
 
Die Ergebnisse des Tests bestätigen, was die Fans und Zuschauer von der DTM gewohnt sind: Weniger als eine Sekunde trennte am Ende nahezu das gesamte Feld. Einzige Ausnahme war Christian Vietoris, der knapp eine halbe Sekunde langsamer war als der DTM-Neuling Esteban Ocon auf dem 23. Gesamtrang. Beim Gönnersdorfer lief längst nicht alles nach Maß, was seine Pensum von gerade 135 Runde belegt - es waren die wenigsten aller Piloten. Ganz anders lief es bei Markenkollge Daniel Juncadella. Trotz eines Unfalls am Mittwoch absolvierte er satte 348 Runden und setzte mit 1:33.141 Minuten die zweitschnellste Zeit der Woche. Exakt die selbe Distanz legte Ekström – der DTM-Champion von 2004 – zurück. Beide waren die fleißigsten Fahrer an allen vier Tagen, legten jeweils knapp 1.592 Kilomter zurück. Ekström: "Ja, es lief wirklich sehr gut. Ich hatte viel Zeit zum Testen – wir sind bereit, die Saison kann kommen."
 
Die schnellsten Runden der vier Tage (Top-Five):

1. Mattias Ekström, Audi, 1:32.964, 348 Runden
2. Daniel Juncadella, Mercedes-Benz, 1:33.141 348 Runden
3. Mike Rockenfeller, Audi, 1:33.197, 244 Runden
4. Tom Blomqvist, BMW, 1:33.214 251 Runden
5. Edoardo Mortara, Audi, 1:33.222, 233 Runden


Freitag, 8. April 2016

DTM dritter Testtag - Ekström mit Bestzeit

Mattias Ekström - Bestzeit am dritten Testtag
Foto: Jens Hawrda
Der dritte Testtag war zumindest am Vormittag durch Regen gekennzeichnet, Bestzeiten waren also nicht möglich. Besonders Christian Vietoris, Gary Paffett, Robert Wickens und Paul Di Resta (alle Mercedes), die am Donnerstagmorgen erstmals ihr Auto bestiegen hatten, fanden keine optimalen Voraussetzungen vor.

"Um vernünftige Ergebnisse zu erzielen, brauchen wir eine trockene Strecke", sagte Vietoris, dessen Bitte am Nachmittag erhört wurde.  Schon in den ersten Runden der zweiten Tagessession benötigten die Fahrer knapp zehn Sekunden weniger, als noch am Morgen. Als die Sonne dann so richtig freie Bahn hatte, war auch der Moment von Mattias Ekström gekommen. Der Schwede legte die 4,574 Kilomter des Hockenheimrings im Audi-Testwagen in 1:32.964 Minuten zurück, ist damit der einzige Pilot der in dieser Woche die 1:33-Marke knackte. 

Der zweite Platz ging an Daniel Juncadella (1:33.141 Minuten) im Mercedes-AMG C63 DTM, der seinen Unfall vom Vortag offensichtlich gut verkraftete und schon am Morgen die schnellste Zeit setzte. Timo Scheider (1:33.285 Minuten) belegte als zweitbester Audi-Pilot den vierten Rang: "Das Auto läuft wirklich schon richtig gut. Ich gehörte eigentlich immer zu den Schnellsten, was ja schon mal nicht schlecht ist. Auch wenn das natürlich noch überhaupt nichts bedeutet."

Die schnellsten Runden des dritten Testtages (Top-Five):


 1. Mattias Ekström, Audi, 1:32.964, 118 Runden
 2. Daniel Juncadella, Mercedes-Benz, 1:33.141, 123 Runden
 3. Martin Tomczyk, BMW, 1:33.259, 104 Runden
 4. Timo Scheider, Audi, 1:33.285, 99 Runden
 5. Miguel Molina, Audi, 1:33.413, 111 Runden

Erfolgreiche Generalprobe der ADAC TCR Germany

  • Benjamin Leuchter fährt in der Motorsport Arena Oschersleben die Bestzeit
  • Gelungener erster Test der neuen Tourenwagen-Serie
  • Noch neun Tage bis zum Saisonstart in Oschersleben


Foto: ADAC-Motorsport
Gelungene Generalprobe für die ADAC TCR Germany in der Motorsport Arena in Oschersleben: Am Dienstag und Mittwoch sammelten die Piloten der neuen Tourenwagen-Serie des ADAC fleißig Kilometer und probten bereits für den "Ernstfall". An den beiden Testtagen in Oschersleben waren die Fahrer erstmals mit Reifen des neuen Exklusivreifenpartners Hankook unterwegs. In neun Tagen, vom 15. bis 17. April, startet die ADAC TCR Germany im Rahmen des ADAC GT Masters an Ort und Stelle in ihre Debütsaison.

Das Tempo während der Testtage gab Benjamin Leuchter vom Rennstall Racing One vor. Im VW Golf GTI TCR überzeugte er mit konstant schnellen Runden in allen Sessions, seine Bestzeit von 1:35.615 Minuten aus der fünften Einheit am Mittwochmittag war für die Konkurrenz nicht zu schlagen. ADAC Formel 4-Umsteiger Tim Zimmermann vom Rennstall Liqui Moly Team Engstler um Teamchef Franz Engstler fehlten im VW Golf knapp zweieinhalb Zehntelsekunden auf Leuchter, in seiner schnellsten Runde blieb die Uhr bei 1:35.875 stehen. Hinter den beiden Golf war der Österreicher Harald Prozcyk im Seat Leon Cup Racer (1:35.932) Drittschnellster vor seinem Schweizer Markenkollegen Pascal Eberle (Motorsport Steibel/1:36.001).

Racing One und Benjamin Leuchter wollen auch in den Rennen vorne landen
Benjamin Leuchtner vor Bestzeit in Oschersleben
Foto: ADAC-Motorsport
Leuchters Teamchef Martin Kohlhaas war mit den Testtagen auf der Rennstrecke in der Magdeburger Börde zufrieden. "Unsere Tests sind sehr gut verlaufen, mit den Zeiten sind wir sehr zufrieden", sagte Kohlhaas: "Wir sind gut aufgestellt für das erste Rennen. Zu sagen, dass wir um den Meistertitel fahren, wäre vielleicht vermessen. Aber unser Saisonziel ist es, vorne mitzufahren. Die Top fünf in jedem Rennen sind unser Ziel." In fünf von sechs Durchgängen war Leuchter vorne, nur zum Abschluss war Prozcyk der Schnellste. Der 28 Jahre alte Leuchter sagte: "Ich freue mich schon total auf die TCR-Saison. Ich bin richtig heiß darauf, wieder richtig Rennen fahren zu können."

Die Premierensaison der ADAC TCR Germany wird mit Spannung erwartet. Junge Nachwuchstalente und motorsportbegeisterte Privat-Fahrer treten an den Rennwochenenden in jeweils zwei Sprintrennen über eine Distanz von jeweils 30 Minuten an. Die 330 PS starken Kraftpakete Seat Leon, Opel Astra, Honda Civic und VW Golf lassen die Herzen der Fans höher schlagen und garantieren Spektakel.

Donnerstag, 7. April 2016

Stimmen ausgewählter Piloten zum zweiten Testtag in Hockenheim

Mattias Ekström
Foto: Audi-Motorsport

Mattias Ekström (Audi RS 5 DTM): „Wir hatten einen tollen Tag, ich bin viele Runden gefahren. Wir haben einige neue Details getestet, von denen wir dachten, dass sie gut sind – sie sind es. Wir haben heute einige wertvolle Hundertstelsekunden gefunden.“
 
Maximilian Götze
Foto: Mercedes-Motorsport
Maximilian Götz (Mercedes-AMG DTM): „Es war super, nach so langer Zeit wieder im Auto zu sitzen. Ich bin gestern und heute die meisten Runden aller Piloten gefahren und damit der Rundenkönig. Wir haben alle fleißig gearbeitet. Jeder ist ein unterschiedliches Programm gefahren, um uns bestmöglich auf die Saison vorzubereiten. Das war bisher ein sehr produktiver Test. Wir haben ein großes Programm abgespult. Der Winterrost ist abgeschüttelt, jetzt bin ich heiß auf den Saisonstart.“

Esteban Ocon (Mercedes-AMG DTM): „Das war ein sehr guter Tag. Heute Morgen war es noch ein wenig feucht, dann hatten wir aber perfekte Bedingungen. Wir sind viele Kilometer gefahren und haben dabei zahlreiche Daten gesammelt. Das verschafft uns eine sehr gute Basis für die weiteren Arbeiten bis zum Saisonauftakt. Jetzt bin ich sehr gespannt und freue mich auf mein erstes DTM-Rennen in Hockenheim.“

Daniel Juncadella (Mercedes-AMG DTM): „Schade, dass wir nicht die kompletten Tests fahren konnten. Ich hatte vormittags leider einen kleinen Unfall. Die Strecke war nass und ich habe die Kontrolle über das Auto verloren. Ich möchte mich beim Team dafür entschuldigen. Bis dahin lief es aber sehr gut. Mit den Rundenzeiten, der Teamarbeit und unserem absolvierten Programm bin ich glücklich. Ich fühle mich definitiv bereit für den Saisonbeginn.“

DTM: BMW auch am zweiten Testtag am schnellsten

Tom Blomqvist Schnellster am zweiten Testtag
Foto: Jens Hawrda
Bei Mercedes testeten die selben Piloten wie am ersten Tag, Maximilian Götz, Daniel Juncadella, Estaban Ocon und Lucas Auer. BMW und Audi wälten den umgekehrten Weg, hier testeten die Piloten die am ersten Tag pausierten. Auch am Mittwoch stellte BMW den schnellsten Piloten, die Bestzeit gelang Tom Blomqvist. Er benötigte am Nachmittag für seine Runde 1:33.214 Minuten und verwies damit die beiden Audi-Fahrer Mattias Ekström (1:33.300 Minuten) und Mike Rockenfeller (1:33.330 Minuten) auf die Plätze zwei und drei.

Maximilian Götz legte wieder die längste Distanz aller Piloten zurück. Schon am Dienstag hatte er die meisten Testkilometer absolviert und ließ seinen 113 Runden vom Vortag weitere 139 am Mittwoch folgen. Damit legte Götz an den ersten beiden Tagen knapp 1153 Kilometer zurück. Eine weitere Parallele zum Vortag: Mit 1:33.647 Minuten war Götz erneut der schnellste Pilot in einem Mercedes-AMG C63 DTM - es war die siebtbeste Zeit des Tages.

Für Daniel Juncadella endete die Vormittagssession ähnlich unsanft wie für Timo Glock am Vortag. Der Spanier verunfallte mit seinem Mercedes-AMG C63 DTM nach 34 Runden in der zwölften Kurve. Juncadella blieb unverletzt, die Schäden am Wagen machten jedoch - wie bei Timo Glock am Dienstag - einen Start in der Nachmittagssession unmöglich.


Die schnellsten Runden des zweiten Testtages (Top-Five):

 1. Tom Blomqvist, BMW, 1:33.214, 134 Runden
 2. Mattias Ekström, Audi, 1:33.300, 128 Runden
 3. Mike Rockenfeller, Audi, 1:33.330, 131 Runden
 4. Marco Wittmann, BMW,  1:33.485, 119 Runden
 5. António Félix da Costa, BMW, 1:33.510, 129 Runden