Sonntag, 15. Juni 2014

Doppelsieg für Audi in Le Mans

Vor fast 300.000 Zuschauern hat Audi seine einzigartige Siegesserie bei den 24 Stunden von Le Mans fortgesetzt. Bei der 82. Auflage des bedeutendsten Langstrecken-Rennens der Welt sorgten Marcel Fässler/André Lotterer/Benoît Tréluyer (CH/D/F) und Lucas di Grassi/Marc Gené/Tom Kristensen (BR/E/DK) für einen Audi-Doppelsieg.
das Podium 2014
Foto: Audi-Motorsport
Die 24 Stunden von Le Mans standen für Audi unter dem Motto „Welcome Challenges“ – und Herausforderungen gab es bei der 82. Auflage des berühmten Langstrecken-Klassikers für die Marke mit den Vier Ringen reichlich. Nach einem schweren Unfall von Loïc Duval im Freien Training am Mittwoch musste das Audi Sport Team Joest in rekordverdächtiger Zeit den Audi R18 e-tron quattro mit der Startnummer „1“ neu aufbauen und Loïc Duval durch Marc Gené ersetzen. Dass dieses Team am Sonntagmorgen auf Siegkurs fuhr, sagt alles über die Leistung der Mechaniker. Der Tausch einer Einspritzdüse und ein Turboladerwechsel verhinderten dieses Märchen am Ende jedoch ganz knapp. Mit drei Runden Rückstand belegten Lucas di Grassi, Marc Gené und Tom Kristensen den zweiten Platz.
Zieldurchfahrt
Audi-Motorsport
Großes Pech hatte die Mannschaft des dritten Audi R18 e-tron quattro mit Filipe Albuquerque, Marco Bonanomi und Oliver Jarvis. Nach einer starken Anfangsphase wurde die Startnummer „3“ während einer Safety-Car-Phase auf der Hunaudières-Geraden im strömenden Regen mit hoher Geschwindigkeit von einem GT-Ferrari am Heck getroffen. Dabei wurde der Antrieb des R18 so stark beschädigt, dass Marco Bonanomi nach nur eineinhalb Stunden aufgeben musste.
Pokalübergabe
Foto: Audi-Motorsport
In den hektischen ersten Stunden hatten sich die faszinierenden Le-Mans-Prototypen von Audi, Porsche und Toyota auf dem Hochgeschwindigkeitskurs von Le Mans packende Zweikämpfe geliefert, der die Zuschauer in Atem hielt. Bis Sonntagmittag erlebten die Fans eines der spannendsten Rennen der Le-Mans-Geschichte. Erst in der vorletzten Stunde fiel die Vorentscheidung zu Gunsten von Audi.
Marcel Fässler/André Lotterer/Benoît Tréluyer (CH/D/F)
Foto: Audi-Motorsport
„Es war ein Rennen, wie man es nur in Le Mans erleben kann“, sagte Audi-Motorsportchef Dr. Wolfgang Ullrich. „Es gab viele Zwischenfälle und keines der Topautos ist ohne Probleme über die Distanz gekommen. Entscheidend war, dass unsere Audi R18 e-tron quattro 24 Stunden lang konstant schnell fahren konnten, unsere Fahrer keine Fehler gemacht haben und unsere Mannschaft auf die Probleme, die es gab, schnell und richtig reagiert hat. Wir hatten mit Porsche und Toyota zwei wirklich starke Gegner, die uns das Leben wie erwartet nicht leicht gemacht haben. Ich habe immer daran geglaubt, dass wir es trotz der für uns in diesem Jahr besonders schwierigen Voraussetzungen schaffen können und wir das effizienteste Rennauto haben. Dass es uns erneut gelungen ist, macht mich stolz. Auch ich sage Danke an die ganze Mannschaft, aber auch an unseren Vorstand und unseren Konzern, die es uns Jahr für Jahr ermöglichen, in Le Mans ‚Vorsprung durch Technik’ zu zeigen. Respekt aber auch vor der Leistung von Porsche bei der Rückkehr nach Le Mans.“
Zieldurchfahrt nach 24 Stunden
Foto: Audi-Motorsport
Für Audi war es der 13. Sieg bei den „24 Heures“, der achte mit TDI Power und der dritte mit einem Hybrid-Rennwagen. Das Team von Reinhold Joest feierte seinen 15. Erfolg beim bedeutendsten Langstrecken-Rennen der Welt. Marcel Fässler, André Lotterer und Benoît Tréluyer schafften nach 2011 und 2012 ihren dritten gemeinsamen Le-Mans-Triumph.

Drei Fragen an… BMW Motorsport Direktor Jens Marquardt

Einmal mehr ist für BMW ein Comeback in der DTM mit einem Sieg zu Ende gegangen: Bei der Ungarn-Rückkehr der Serie nach 26 Jahren überquerte Marco Wittmann vom BMW Team RMG als Sieger die Ziellinie. Neben dem 24-Jährigen stand auch Bruno Spengler als Dritter zum ersten Mal in dieser Saison auf dem Podium. In Interview zieht BMW Motorsport Direktor Jens Marquardt ein Zwischenfazit.
Jens Marquardt zieht positive Zwischenbilanz nach drei Rennen
Foto: BMW-Motorsport
Herr Marquardt, fast ein Drittel der neuen DTM-Saison ist schon wieder vorbei. Wie lautet Ihr bisheriges Fazit?

Jens Marquardt:
„Wir können mit dem bisher Erreichten sehr zufrieden sein: Gleich im Premierenrennen des neuen BMW M4 DTM konnten wir unseren ersten Sieg feiern. Das BMW Team RMG hat mit Marco Wittmann zwei von drei Rennen gewonnen, er führt die Fahrerwertung an, und das BMW Team RMG belegt Rang eins in der Teamwertung. Natürlich gibt es Bereiche, in denen wir uns verbessern können, um in der Breite noch bessere Resultate zu erreichen. Aber grundsätzlich war das für uns ein sehr guter Start.“
 
Umschreiben Sie bitte jedes der drei Rennen in jeweils wenigen Stichworten…

Marquardt:
„Hockenheim: ein grandioser Erfolg beim Premierenrennen des neuen BMW M4 DTM. Oschersleben: ein packendes Rennen, aber kein Glück in der Wetterlotterie. Hungaroring: Dominanz von Marco Wittmann bei teils überharten Aktionen der Konkurrenz – namentlich Edoardo Mortara.“
 
Was erhoffen Sie sich für den weiteren Verlauf der Saison?


Marquardt:
„Was unsere Ergebnisse betrifft, darf sehr gerne der eine oder andere Sieg für den BMW M4 DTM dazukommen. Außerdem können die Rennen gerne weiter so spannend verlaufen wie die ersten drei. Es ist zu hoffen, dass sich die sonst sehr fairen Piloten im DTM-Feld nicht von den teilweise überharten Manövern in Budapest inspirieren lassen.“

Samstag, 14. Juni 2014

30 Jahre DTM: Larini-Doppelsieg beim Nordschleifen-Abschied

Die Nordschleife. Die „Grüne Hölle“ – bei Rennfahrern gleichermaßen geliebt und gefürchtet. Auch die DTM hatte auf der legendären Streckenvariante des traditionsreichen Nürburgrings ihre Auftritte – und produzierte spektakuläre Bilder, die sich in den Köpfen der Fans eingebrannt haben. Insgesamt fünfmal hieß es von 1988 bis 1993 Start frei für die DTM-Boliden auf der 25,3 Kilometer langen Berg- und Talbahn durch die Eifel, pro Rennen vier Runden, 85 Kurven, ein Ritt auf der Rasierklinge. Zum letzten Mal gastierte die populärste internationale Tourenwagenserie am 10. Juni 1993 auf der Nordschleife, denn die DTM-Renner waren für diesen Kurs einfach zu schnell geworden.
 
Foto: DTM-Media
1988 hatte die DTM erstmals im Rahmen des 24-Stunden-Rennens die Nordschleife in Angriff genommen. Armin Hahne gewann im Ford Sierra Cosworth beide Läufe. Ebenso ein Jahr später der Franzose Alain Ferté, der allerdings davon profitierte, dass der Trainingsschnellste Klaus Ludwig wegen einer Nierenkolik nicht an den Start gehen konnte und im ersten Lauf beim Mercedes-Benz 190E 2.5-16 Evo des führenden Kurt Thiim der Schalthebel brach. Nach dem Erfolg von Jacques Laffite im BMW M3 und dem einzigen Mercedes-Benz-Sieg des späteren DTM-Champions Frank Biela 1990 schaffte es „König“ Ludwig erst 1992 im Mercedes-Benz 190E 2.5-16 Evo2 auf „seiner“ Nordschleife die beiden DTM-Läufe zu gewinnen.

Nicola Larini letzter Sieger der DTM auf der Nürburgring Nordschleife
hier bei einem Rennen der WTCC im Jahre 2009
Foto: Jens Hawrda
1993 gab es die DTM-Abschiedsvorstellung von der Nordschleife – und die bot vor 120.000 Zuschauern noch einmal alles, was die Fans jahrelang fasziniert hatte: spektakuläre Windschatten-Duelle auf der Döttinger Höhe, fliegende Autos an den Sprungkuppen, aber auch spektakuläre Unfälle wie den von Mercedes-Benz-Pilotin Ellen Lohr, die mit ihrem Auto im Streckenabschnitt Hatzenbach über die Leitplanke flog, aber glücklicherweise unverletzt blieb.

Letzter DTM-Nordschleifen-Sieger wurde überraschend ein Pilot, der zum ersten Mal in der „Grünen Hölle“ unterwegs war. Nicola Larini, der in jener Saison später auch den DTM-Titel holte, setzte sich im Alfa Romeo 155 V6 TI im ersten Lauf gegen Mercedes-Benz-Pilot Ludwig, im zweiten Rennen triumphierte er vor seinem Markenkollegen Christian Danner durch.

Hier ein Video des letzten DTM-Rennen auf der Nordschleife:

Freitag, 13. Juni 2014

DTM-Kommission legt Fahrzeug-Technik bis Saisonende 2015 fest

Die für die DTM zuständige Kommission des DMSB (Deutscher Motor Sport Bund) hat bei ihrer Sitzung am Mittwoch, 4. Juni 2014, in München weitere Maßnahmen zur Kostenreduzierung in der populärsten internationalen Tourenwagenserie definiert.
 
die Homologation der Fahrzeuge wurde bis Ende 2015 festgeschrieben
Foto: DTM-Media
Kernpunkt ist die Festschreibung der seit 1. März 2014 gültigen Homologation der DTM-Fahrzeuge bis zum Saisonende 2015. Ebenso festlegt wurde die am 2. Juni 2014 erfolgte Zusatzhomologation einzelner Bauteile – vor allem aus dem Fahrwerksbereich. Bei Vorliegen eines gemeinsamen Antrags aller drei in der DTM vertretenen Hersteller Audi, BMW und Mercedes-Benz kann der DMSB die Fristen zur Umsetzung der Homologation anpassen. Im Rahmen dieser Regelung wird der Hersteller Mercedes-Benz bis 25. September 2014 (unmittelbar vor dem 9. DTM-Lauf) die Möglichkeit haben, nach den Vorgaben des bestehenden Technischen Reglements eine Weiterentwicklung vorzunehmen sowie einen zusätzlichen Testtag in Anspruch zu nehmen.
 
Neben dieser generellen Regelung hat sich die DTM-Kommission auch mit den sportlichen Abläufen der aktuellen Saison beschäftigt. Wird etwa aus Witterungsgründen vor dem Rennen von der Rennleitung angezeigt, dass Regenreifen verwendet werden dürfen, entfällt künftig das Fenster des Pflichtboxenstopps. Außerdem wird das Freie Training am Samstag von 90 Minuten auf zwei Mal 60 Minuten ausgedehnt, was voraussichtlich beim vierten DTM-Lauf auf dem Norisring erstmals zum Tragen kommt.
Foto: DTM-Media
Die DTM-Kommission besteht aus den Sportchefs der drei in der DTM vertretenen Hersteller, Dr. Wolfgang Ullrich (Audi), Jens Marquardt (BMW) und Toto Wolff (Mercedes-Benz), dem Vorstandsvorsitzenden des DTM-Rechteinhabers und –vermarkters ITR e.V, Hans Werner Aufrecht, sowie DMSB-Ehrenpräsident Hermann Tomczyk, DMSB-Präsident Hans-Joachim Stuck, DMSB-Präsidiumsmitglied Dr. Gerd Ennser und DMSB-Generalsekretär Christian Schacht.
 
„Die Festschreibung der Homologation der DTM-Fahrzeuge bis zum Saisonende 2015 ist ein wichtiger Schritt zur Begrenzung der Kosten”, sagt Hans Werner Aufrecht: „Dass man gleichzeitig Ausnahmen definiert hat, die unter bestimmten Voraussetzungen Weiterentwicklungen erlauben, zeugt davon, wie sehr die drei in der DTM engagierten Premiumhersteller den Geist der DTM leben.”

„Wir haben dem Wunsch aller DTM-Hersteller entsprochen, klare Regeln und Fristen für die Homologation der DTM-Fahrzeuge festgelegt und uns dabei zugleich die notwendige Flexibilität erhalten”, erklärt DMSB-Präsident Hans-Joachim Stuck: „Ich bin sicher, dass es im Sinne der DTM und vor allem der Fans ist, wenn alle in der DTM vertretenen Hersteller auf Augenhöhe gegeneinander antreten.”

Sonntag, 8. Juni 2014

Corvette Doppelsieg in Spielberg

Oliver Gavin und Daniel Keilwitz (beide Callaway  Competition) haben ihr erfolgreiches Wochenende auf dem Red Bull Ring in Österreich mit  einem zweiten Sieg in ihrer Corvette perfekt gemacht. Nach dem Rennen am Samstag  gewannen Gavin/Keilwitz auch den Lauf am Sonntag. Titelverteidiger Keilwitz wiederholte damit  seinen Doppelsieg aus dem Vorjahr.

v.d.Linde/Rast gehen als Halbzeitmeister in die Sommerpause der Meisterschaft
Foto: Jens Hawrda
Kelvin van der Linde und René Rast (beide Prosperia C. Abt Racing) fuhren im Audi R8 auf den zweiten Rang und sind nun die  inoffiziellen „Halbzeitchampions“ des ADAC GT Masters, denn durch Platz zwei übernahmen die  Audi-Piloten zum Ende der ersten Saisonhälfte die Tabellenführung. Maximilian Götz und Maximilian Buhk (HTP Motorsport) fuhren im Mercedes-Benz  SLS AMG auf Rang drei. „Es war ein hartes Rennen, das war purer Rennsport, niemand konnte  sich zurückhalten“, sagte Gavin nach dem Doppelsieg. „Hier beide Rennen zu gewinnen, fühlt  sich fantastisch an. Das ist mehr als wir erwartet haben.“
 
Enge dominiert die erste Rennhälfte im Camaro

Die erste Rennhälfte auf dem Red Bull Ring stand ganz im Zeichen von Tomas Enge (Reiter Engineering) und seinem schwarzen Chevrolet Camaro. Enge übernahm nach der ersten  Kurve die Führung von Polesetter Keilwitz, der anschließend auch Teamkollege Jeroen  Bleekemolen (Callaway Competition) den zweiten Platz überlassen musste. An der  Spitze setzten sich Enge und Bleekemolen um fünf Sekunden von ihren Verfolgern ab, bekamen  dann aber nach einem Vergehen am Start eine Fünf-Sekunden-Zeitstrafe auferlegt, die beim  Fahrerwechsel abzusitzen war.

führten deutlich und schieden unglücklich aus: Enge/v.Thurn u.Taxis
Foto: Jens Hawrda
Aufgrund eines Drehers von Corvette-Pilot Sven Barth (RWT Racing Team) musste dann kurz vor der Rennmitte das Safety-Car auf die Strecke. Das gesamte Feld nutzte  die Safety-Car-Phase zum Fahrerwechsel. Beim Boxenstopp endete dann die beeindruckende c Fahrt von Enge. Nachdem der ehemalige Formel-1-Pilot seine Strafe abgesessen hatte, scherte  beim Anfahren aus der Penalty-Box die Kardanwelle ab. Der vortriebslose Camaro blockierte  Bleekemolen, der zeitgleich seine Strafe absaß und raubte dem Niederländer wertvolle  Sekunden. Nach dem Fahrerwechsel übernahm dadurch die zuvor auf Rang drei liegende  Corvette von Gavin/Keilwitz die Spitze vor dem Audi von Rast. Gavin kontrollierte die Führung in  der zweiten Rennhälfte und fuhr den Corvette-Doppelsieg 1,6 Sekunden vor Rast sicher nach  Hause. Van der Linde/Rast übernehmen durch den Podiumsplatz zur Saisonmitte die  Tabellenführung in der Fahrerwertung. In der Teamwertung liegt nach acht von 16 Rennen  Prosperia C. Abt Racing an der Spitze.
 
„Daniel ist in der ersten Rennhälfte fantastisch gefahren und hat uns an der Spitze gehalten“, lobte Gavin seinen Teamkollegen. „Als die beiden Führenden Strafen erhalten haben, waren wir zur Stelle, um davon zu profitieren. Ich hoffe dieser Doppelsieg ist für Daniel das Sprungbrett für  den Titelkampf in der zweiten Saisonhälfte.“
 
„Am Start hatte ich gegen die Power des Camaro keine Chance, aber die Safety-Car-Phase war  gut für uns“, erklärte Keilwitz nach seinem zehnten ADAC GT Masters-Sieg. „Wir konnten nicht  nur die Führung übernehmen, sondern bei diesen extrem heißen Bedingungen auch für einige  Runden das Auto etwas schonen.“
 
Götz und Buhk zweikampfstark auf Rang drei

Götz und Buhk landete wie am Vortag auf Rang drei. Nach dem Fahrerwechsel lag der  Flügeltürer auf Rang sechs, mit drei sauberen Manövern kämpfte sich Götz dann an den beiden  BMW Z4 von Claudia Hürtgen/Dominik Baumann und Max Sandritter/Jens Klingmann (alle PIXUM Team Schubert) sowie an der Corvette von  Patrick Assenheimer/Diego Alessi (beide Callaway Competition) vorbei  und auf Rang drei. Die BMW landeten auf den Rängen vier und fünf vor dem Mercedes-Benz SLS  von Luca Ludwig und Alon Day (beide BLL MOBIL OIL Zakspeed) und dem  schnellsten Porsche 911 mit Robert Renauer und Norbert Siedler (beide TONINO Team Herberth). Corvette-Pilot Assenheimer kämpfte in der zweiten Rennhälfte  mit nachlassender Bremsleistung und beendete das Rennen als Achter vor dem Porsche 911  von Mario Farnbacher/Nathan Morcom (beide Farnbacher Racing), die  zu ihrem bisher besten Saisonergebnis fuhren. 
 Nico Bastian und Jaime Alguersuari (ROWE RACING) kämpften sich drei  Runden vor Rennende noch am Porsche 911 GT3 vom bisherigen Tabellenführer Jaap van  Lagen  und Christian Engelhart (GW IT Racing Team Schütz Motorsport)  vorbei und sicherten sich als Zehnte noch einen Punkt.
Sandritter/Klingmann Platz fünf im BMW Z4 GT3
Foto: Jens Hawrda
 
Handlos nach weiterem Sieg Gentlemen-Halbzeitmeister

In der Gentlemen-Wertung feierte Herbert Handlos (31, A / TONINO Team Herberth) im Porsche  911 einen Sieg bei seinem Heimrennen und liegt nach sechs Siegen in acht Rennen deutlich an  der Tabellenspitze. Handlos und Teamkollege Alfred Renauer (30, München) profitierten auf  dem Weg zum Sieg vom Pech der Corvette-Piloten Remo Lips (32 , CH) und Toni Seiler (56, CH /  beide Callaway Competition). Lips lag in der zweiten Rennhälfte in Führung, bevor er nach  einem Elektronikproblem an die Box musste. Seiler verlor den möglichen Sieg, nachdem sein  Teamkollege Bleekemolen beim Absitzen der Strafe blockiert wurde. Dominik Jöst (35,  Absteinach) fuhr gemeinsam mit Stefan Wackerbauer (18, Gundihausen / TONINO Team  Herberth) im Porsche 911 GT3 R auf Rang drei.

Ergebnis Rennen 2 (Top-Five):

1. Oliver Gavin/Daniel Keilwitz (Callaway Competition-Corvette Z06.R GT3),
 2. Kelvin van der Linde/René Rast (Prosperia C. Abt Racing-Audi R8 LMS ultra),
 3. Maximilian Götz/Maximilian Buhk (HTP Motorsport-Mercedes-Benz SLS AMF GT3),
 4. Claudia Hürtgen/Dominik Baumann (PIXUM Team Schubert-BMW Z4 GT3),
 5. Max Sandritter/Jens Klingmann (PIXUM Team Schubert-BMW Z4 GT3).