Freitag, 30. Mai 2014

BMW-Piloten erkunden Budapest vom Wasser aus

Häufig zu reisen und über einen längeren Zeitraum unterwegs zu sein, gehört zum Alltag eines Profi-Rennfahrers. Allerdings bleibt den Piloten meist nur wenig Zeit, am jeweiligen Aufenthaltsort neben der Rennstrecke auch die Schönheit der Stadt und das besondere Flair der Metropolen, in denen sie zu Gast sind, zu erleben. Vor dem dritten Rennen der DTM-Saison 2014 in Budapest bekamen die acht BMW DTM-Piloten dazu jedoch die Gelegenheit.
Foto: BMW-Motorsport
 
An Bord von zwei PS-starken Motorbooten machten sich Augusto Farfus (BR), Joey Hand (US), Bruno Spengler (CA), Martin Tomczyk (DE), Timo Glock (DE), António Félix da Costa (PT), Marco Wittmann (DE) und Maxime Martin (BE) von der Donau aus ein Bild vom Budapester Stadtzentrum und seinen zahlreichen Sehenswürdigkeiten wie der Kettenbrücke, dem Gellértberg mit seiner Zitadelle oder dem beeindruckenden Parlamentsgebäude. Das Panorama der ungarischen Hauptstadt zählt nicht umsonst zum Weltkulturerbe.
 
Foto: BMW-Motorsport
 
„Diese Tour hat riesigen Spaß gemacht“, sagt Wittmann, der mit 25 Punkten als Dritter der Fahrerwertung ins dritte DTM-Wochenende des Jahres geht. „Normalerweise kommen wir nicht dazu, uns die Städte genauer anzusehen, in denen wir unterwegs sind. Aber von der Donau aus haben wir einen einmaligen Blick auf Budapest werfen können. Es ist wirklich eine fantastische Stadt.“
 
Foto: BMW-Motorsport
 
Ein Highlight der Tour war die Durchfahrt der berühmten Kettenbrücke. Mit der Budaer Burg im Hintergrund lockt die Denkmal-Brücke, die 1849 erstmals geöffnet und 1949 wieder aufgebaut wurde, jährlich unzählige Touristen nach Budapest. „Auf dieser Brücke war ich auch bei meiner Showfahrt Anfang Mai unterwegs – jetzt habe ich das einmalige Panorama auch vom Wasser aus erlebt“, meinte Glock. „Ich mag diesen Ort einfach sehr. Und ihn gemeinsam mit meinen Fahrerkollegen an Bord unserer Motorboote zu erkunden, war eine schöne Abwechslung.“
 
„Ich habe sofort gedacht: Wonach kann man hier in der Donau fischen?“, sagte Hand, der abseits der Rennstrecke viel Zeit auf dem Pazifik vor der kalifornischen Küste verbringt. „Also hat eigentlich nur noch die Angel gefehlt. Die hatte ich hier nicht – deshalb muss ich nun am Sonntag auf der Rennstrecke nach Punkten fischen. Im Ernst: Ich liebe das Wasser und kann mich dort wunderbar entspannen. Deshalb war auch diese ungewöhnliche Stadtrundfahrt für mich richtig schön.“

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Vorschau Superbike*IDM in Zolder

Heute beginnt das Rennwochenende in Zolder. Bereits im Vorfeld haben einige der Top-Fahrer hier trainiert. Dabei hat BMW-Pilot Markus Reiterberger die schnellsten Zeiten vorgelegt und damit unterstrichen welche Ambitionen er an diesem Rennwochenende hegt. Er will Siege, möglichst zwei und damit die Führung in der Meisterschaft übernehmen.  
 
der Spanier Xavi Forès führt die Meisterschaft an
Foto: Jens Hawrda
Der Spanier Xavi Forés (3C-Racing Team) reist zwar als Meisterschaftsführender der Superbike-Klasse nach Zolder, doch ihn trennen nur zehn Punkte von seinem Teamkollegen und Ex-Superbike-WM-Piloten Max Neukirchner. Der Sachse hat wiederum auch nur acht Zähler mehr als der Dritte Markus Reiterberger (VanZon Remeha BMW) auf dem Konto.
 
Max Neukirchner liegt auf Platz zwei der Meisterschaft
Foto: Jens Hawrda
Hier in Zolder könnte sich das Blatt also schnell wenden, denn Reiterberger ist mit dem Kurs bestens vertraut, während die Ducati-Panigale-Treiber hier erst ein kurzes Trainings-Intermezzo hatten.
 
Eine große Markenvielfalt mit sechs Marken ist in der Superbike-Kategorie vertreten, in deren Feld die seriennahe und deshalb auch getrennt gewertetete  Superstock 1000-Klasse integriert ist: BMW, Ducati, Honda, Kawasaki, Suzuki, Yamaha.

Markus Reiterberger könnte in Zolder die Meisterschaftsführung übernehmen
Foto: Jens Hawrda
In Zolder gibt auch ein prominenter Fahrer auf einer Kawasaki sein IDM-Comeback. Darauf werden sich alle Fans freuen, schließlich hat der Australier die IDM-Veranstaltungen der letzten Jahre deutlich mit geprägt. Der Australier Damian Cudlin wurde vom Weber-Diener-Team für drei Veranstaltungen verpflichtet. Die Speerspitze von Honda heißt dagegen Michael Ranseder und kommt aus Österreich. Yamahas Aushängeschild ist der schnelle Tscheche Matej Smrz. Bei Suzuki hätte eigentlich der Franzose Vincent Philippe an den Start rollen sollen, doch sein gebrochener Arm lässt den Einsatz nicht zu. Philippe wird wie schon beim Saisonauftakt in der Lausitz durch seinen Landsmann und Langstrecken-WM-Teamkollegen Erwan Nigon vertreten. Nicht zu unterschätzen ist in Zolder aber auch Nachwuchsmann Bastien Mackels. Der Belgier gewann in der vergangenen Saison in einem Herzschlag-Finale die Superstock-Klasse und stieg nun zu den Superbikes auf. Der einheimische Mackels kennt den Zolder-Circuit wie seine Westentasche und hat sich für das Wochenende einiges vorgenommen.

In der Klasse Superstock 600 versucht Marvin Fritz (Bayer Bikerbox Racing) seinen Yamaha-Doppelsieg vom Saisonauftakt auf dem Lausitzring zu wiederholen. Dass der Baden-Württemberger vor zwei Wochen bei einem Sondertraining schon mit Bestzeiten in Belgien glänzte, dürfte ein gutes Omen sein.  

Ein hochkarätiges und volles Starterfeld verspricht auch die Sidecar-Klasse, allen voran der 2012er Vizeweltmeister Jörg Steinhausen mit seinem Beifahrer Axel Kölsch. Die Beiden gewannen bereits souverän den SUPERBIKE*IDM-Auftakt im LCR-Gespann, das von einem rund 205 PS starken BMW S 1000 RR-Motor angetrieben wird.
 
Der Zolder-Circuit ist eine Reise wert. Der Kurs ist 4,011 Kilometer lang, hat zehn Kurven und gehört zu den technisch anspruchsvollen Strecken auf der Welt. Berühmt ist der Sakramente-Hügel. Bei den Motorrädern hebt bei hohen Geschwindigkeiten das Vorderrad ab und die Fahrer fliegen förmlich in der Luft.

DTM feiert Comeback in Ungarn nach 26 Jahren

Fast 26 Jahre mussten die Motorsport-Fans in Ungarn auf diesen Moment warten. Die DTM kehrt zurück auf den Hungaroring vor den Toren von Budapest, auf dem die populärste internationale Tourenwagenserie am 18. September 1988 schon einmal zwei Rennen ausgetragen hat. Doppelsieger seinerzeit war der frühere Motorrad-Weltmeister und Formel-1-Pilot Johnny Cecotto aus Venezuela in einem AMG-Mercedes.
 
der Hungaroring bei Budapest
Bild: Audi-Motorsport
Für die 23 aktuellen DTM-Piloten ist die 4,381 Kilometer lange und sehr anspruchsvolle Strecke für ein DTM-Rennen Neuland. Allerdings haben sie bei den offiziellen ITR-Testfahrten vom 31. März bis 3. April schon ausgiebig Erfahrungen auf dem Kurs gesammelt. Viele Fahrer kennen die Strecke bereits aus anderen Rennserien, wie zum Beispiel Timo Glock (BMW), Paul Di Resta und Vitaly Petrov aus der Formel 1, Christian Vietoris (alle Mercedes-Benz) aus der GP2-Serie oder Nico Müller (Audi) aus der GP3. Die Vorfreude auf den dritten von zehn DTM-Läufen am Sonntag ist überall zu spüren.
 
„Budapest ist eine schwierige und anspruchsvolle Strecke. Wir werden alles dafür tun, um eine perfekte Abstimmung für das Qualifying zu finden. Das wird eine wichtige Basis sein, um erneut um Platz eins kämpfen zu können“, sagt DTM-Champion Mike Rockenfeller, der nach den ersten beiden Rennen 2014 mit seinem Audi RS 5 DTM als Gesamtführender nach Ungarn kommt. „Nicht zuletzt mit zwei guten Qualifyings in den ersten beiden Rennen haben wir gezeigt, dass unser Auto in diesem Jahr bei jeder Streckencharakteristik stark ist. Und es gibt für mich keinen Grund, warum wir nicht auch in Budapest an der Spitze mitfahren könnten. Ich habe in Oschersleben die ersten Punkte dieses Jahres gesammelt und möchte in Ungarn genau dort weitermachen“, sagt Audi-Kollege Edoardo Mortara, der in Oschersleben Dritter war.
 
Mit viel Selbstvertrauen nach seinem ersten DTM-Sieg reist Christian Vietoris an. „Ich bin mit dem Ziel in diese Saison gegangen, mein erstes DTM-Rennen zu gewinnen. Nach dem schwierigen Saisonstart in Hockenheim hätte ich niemals erwartet, dass es mir so schnell gelingen würde. Uns muss aber stets bewusst sein, dass wir im Trockenen noch nicht da sind, wo wir hin möchten. Noch sind wir nicht schnell genug, um bei allen Bedingungen aus eigener Kraft zu gewinnen“, sagt Vietoris, der in der GP2 in Budapest zweimal Zweiter war und den Kurs zu seinen Lieblingsstrecken zählt. Auch Rückkehrer Paul Di Resta hatte das DTM Mercedes AMG C-Coupé bei der Regenlotterie in Oschersleben als Vierter in die Punkteränge gefahren und freut sich auf das bevorstehende Rennen: „Budapest ist eine richtig coole Stadt, die ich im Rahmen der Formel 1 bereits kennen lernen durfte. Umso mehr freue ich mich, dass die Strecke nach einer so langen Pause wieder einen Platz im DTM-Rennkalender gefunden hat. Obwohl wir dort getestet haben, müssen wir an diesem Wochenende noch viel über die Strecke und die Abstimmung lernen.“
 
BMW will in die Erfolgsspur zurückkehren, die Marco Wittmann mit dem Sieg beim Saisonstart in Hockenheim und der Premiere des neuen BMW M4 DTM gelegt hatte. „Bisher war die DTM nur einmal in Budapest zu Gast. Noch hat kein BMW-Fahrer auf dieser Strecke einen Podestplatz erreichen können. Das wollen wir ändern“, sagt Bruno Spengler. Timo Glock kommt gerne nach Ungarn, nicht zuletzt, weil er dort eine große Fan-Gemeinde hat. Am 1. Mai verfolgten mehr als 300.000 Zuschauer seine Demorunden entlang der Donau und über die berühmte Kettenbrücke. „Budapest ist für mich ein absolutes Highlight, vor allem nach meinem Showrun vor dem Saisonstart in Hockenheim. Die Fans haben mir einen sensationellen Empfang bereitet und ein fantastisches Motorsport-Festival gefeiert. Es ist großartig für die DTM und Ungarn, dass die Serie nach 26 Jahren wieder zurückzukehrt. Jetzt bin ich gespannt, wie wir uns auf dem Hungaroring präsentieren werden. Dort zu testen, ist eine Sache. Aber ein DTM-Rennen ist noch einmal eine ganz andere Angelegenheit. Ich hoffe, dass wir für BMW viele Punkte einfahren werden“, sagt Glock.

Donnerstag, 29. Mai 2014

Nachgefragt bei … Nico Müller

Nico Müller fühlt sich wohl bei Audi
Audi-Motorsport
Wie fällt die Zwischenbilanz nach den ersten beiden DTM-Rennen aus?

Gut. Ich wollte in den ersten Rennen lernen, lernen, lernen. Und das habe ich gemacht. Beim Auftakt in Hockenheim hat sich bei mir noch der eine oder andere kleine Fehler eingeschlichen, in Oschersleben nicht mehr. Dabei kannte ich die Strecke fast überhaupt nicht und die Bedingungen waren durch die wechselhafte Witterung deutlich schwieriger. Ich fühle mich immer wohler in meinem Audi und bin zuversichtlich, dass sich das in den nächsten Rennen auch in den Ergebnissen zeigt.
 


Wie fährt es sich als Umsteiger aus einem Formel-Auto im Rudel der erfahrenen DTM-Piloten?


Das macht richtig viel Spaß. Vor allem, weil man im Tourenwagen im Gegensatz zum Formelauto echte Tür-an-Tür-Duelle austragen kann, ohne Angst zu haben, dass einem gleich ein Rad abknickt. Auf der Strecke wird einem nichts geschenkt, da wird hart um jeden Zentimeter und jede Hundertstelsekunde gefightet. Man muss in der DTM seine Ellenbogen richtig breit ausfahren, um sich zu behaupten. Auch das gelingt mir schon gut, wenngleich ich noch den einen oder anderen Trick bei erfahrenen DTM-Haudegen wie meinem Teamkollegen Jamie Green abschauen kann.

Nico Müller
Foto: Jens Hawrda
 
Die nächsten Tür-an-Tür-Duelle trägt die DTM in Budapest aus, eine Strecke, die Sie gut kennen.


Ich habe dort schon einige Formel-Rennen gewonnen, aber ich denke nicht, dass ich deshalb einen entscheidenden Erfahrungsvorsprung gegenüber den anderen DTM-Piloten habe. Dafür sind die beiden Fahrzeugklassen zu unterschiedlich. Aber im Gegensatz zu Hockenheim und Oschersleben kennen die anderen Fahrer die Strecke auch nur von den ITR-Testfahrten im April. Ich kämpfe, was das angeht, also erstmals auf Augenhöhe mit der Konkurrenz. So gesehen ist Budapest eine interessante Messlatte für mich.
 
Bei den Testfahrten in Budapest haben Sie die zweitschnellste Runde aller Fahrer markiert. Die Strecke scheint Ihnen zu liegen?


Stimmt, ich mag die Strecke. Sie ist mit ihren vielen Kurven fahrerisch sehr anspruchsvoll. Aber man darf eine gute Zeit im Test nicht überbewerten. Was zählt, sind gute Positionen im Qualifying und im Rennen. Darauf richtet sich mein Fokus jetzt. Budapest ist aber auch wegen der Atmosphäre cool. Die Ungarn lieben Motorsport und ich gehe davon aus, dass die Tribünen gut gefüllt sein werden. Und wenn ich mir die ersten beiden Rennen anschaue, bin ich mir sicher, dass wir den Fans auch dort eine tolle Show bieten werden.

Stimmen der Mercedes-Piloten zum DTM-Rennen in Budapest

der Sieg in Oschersleben hat Christian Vietoris viel Kraft gegeben
Foto: Jens Hawrda 

Christian Vietoris (25, Deutschland, Original-Teile Mercedes AMG C-Coupé):
  • erzielte beim Rennen in Oschersleben seinen ersten DTM-Sieg
  • erzielte in der Saison 2010 zwei zweite Plätze auf dem Hungaroring in der GP2
„Ich bin mit dem Ziel in diese Saison gegangen, mein erstes DTM-Rennen zu gewinnen. Nach dem schwierigen Saisonstart in Hockenheim hätte ich niemals erwartet, dass es mir so schnell gelingen würde. Mein Team hat am vergangenen Rennwochenende in Oschersleben fantastische Arbeit geleistet und alles richtig gemacht – Auto, Boxenstopps und Strategie waren unter diesen schwierigen Bedingungen perfekt. Uns muss aber stets bewusst sein, dass wir im Trockenen noch nicht da sind, wo wir hin möchten. Noch sind wir nicht schnell genug, um bei allen Bedingungen aus eigener Kraft zu gewinnen. In Oschersleben haben wir jedoch gezeigt, dass wir diese Situation mit einer ausgeklügelten Strategie und starker Teamarbeit bestmöglich auszugleichen versuchen. In den kommenden Wochen liegt aber noch viel Arbeit vor uns, um die Performance unseres Autos bei allen Verhältnissen zu steigern.“

Paul Di Resta kennt den Kurs von Budapest aus seiner Zeit in derr Formel-1
Foto: Jens Hawrda

Paul Di Resta (28, Schottland, DTM Mercedes AMG C-Coupé):
  • startete in den vergangenen drei Jahren in der Formel 1 auf dem Hungaroring
  • beendete den Großen Preis von Ungarn 2011 als Siebter
„Budapest ist eine richtig coole Stadt, die ich im Rahmen der Formel 1 bereits kennen lernen durfte. Umso mehr freue ich mich, dass die Strecke nach einer so langen Pause wieder einen Platz im DTM-Rennkalender gefunden hat. Wir haben vor Saisonbeginn auf dem Hungaroring getestet und reisen somit nicht ganz ohne Erfahrungswerte zum dritten Rennen des Jahres. Obwohl wir dort getestet haben, müssen wir an diesem Wochenende noch viel über die Strecke und die Abstimmung lernen. Ganz besonders in unserer Situation, in der wir alle gemeinsam hart arbeiten müssen, um die Performance unseres Autos weiter zu steigern.“

Gary Paffett kennt deie Strecke in Budapest lediglich von den Tests im Frühjahr
Foto: Jens Hawrda 

Gary Paffett (33, England, EURONICS Mercedes AMG C-Coupé):
  • bestreitet in Ungarn sein 105. DTM-Rennen
„Ich mag es, auf neuen Rennstrecken zu fahren, wobei ich mit dem Hungaroring von den DTM-Testfahrten im Winter sowie vielen Besuchen als Formel 1-Testfahrer bereits bestens vertraut bin. Ähnlich wie zuletzt in Oschersleben ist das Überholen in Budapest eine echte Herausforderung. Die Strecke weist viele Kurven und nur relativ wenige Geraden auf. Die meisten Kurven sind mittelschnell, es gibt aber auch einige schnellere Kurven. Es ist eine interessante Strecke, die vor allem mit dem Option-Reifen sehr viel Spaß machen dürfte.“

Vitaly Petrov (29, Russland, DTM Mercedes AMG C-Coupé):
  • ist zwischen 2006 und 2012 jedes Jahr in der GP2 oder der Formel 1 in Budapest gestartet
  • wurde bei seinem ersten Formel 1-Rennen in Ungarn 2010 Fünfter
„Ich kenne die Strecke in Ungarn bestens aus meiner Zeit in der GP2 und der Formel 1. Das bedeutet jedoch nicht, dass ich dadurch einen Vorteil hätte. Im Gegenteil: Beim Saisonauftakt in Hockenheim habe ich gemerkt, dass ich an die Strecken in einem DTM-Auto ganz anders herangehen und meinen Fahrstil entsprechend anpassen muss. Es ist schön, dass die DTM in Ungarn an den Start geht. Ich mag die Atmosphäre am Hungaroring und Budapest ist eine wunderschöne Stadt, in der am Rennwochenende eine fantastische Stimmung vorherrscht.“

Robert Wickens (25, Kanada, FREE MAN'S WORLD Mercedes AMG C-Coupé):
  • ist in der Saison 2010 in der GP3 Serie in Budapest gestartet
  • erzielte in der GP3 Serie einen vierten und einen zweiten Platz auf dem Hungaroring
„Budapest ist eine schöne und sehr anspruchsvolle Strecke, auf der ich in der GP3 bereits auf dem Podium gestanden habe. Mit den vielen engen und winkligen Kurven und wenigen Geraden fühlt sie sich fast wie ein Straßenkurs in Form einer permanenten Rennstrecke an. Auf einer Runde auf dem Hungaroring hat der Fahrer stets alle Hände voll zu tun und es gibt kaum Gelegenheiten, um einmal durchzuatmen.“

Daniel Juncadella (23, Spanien, Petronas Mercedes AMG C-Coupé):
  • bestritt 2008 und 2009 vier Formel BMW Rennen auf dem Hungaroring
  • stand dabei drei Mal auf dem Podium (zwei Siege)
„Ich freue mich auf Ungarn. In der Saison 2008 habe ich auf dem Hungaroring mein erstes Rennen in der Formel BMW gewonnen – und am nächsten Tag gleich das zweite. Daran erinnere ich mich gerne zurück. Der Streckenverlauf ist mit seinen vielen Kurven sehr anspruchsvoll für Fahrer und Fahrzeug. Uns erwartet ein physisch anstrengendes Rennen, das durch das Fehlen langer Geraden noch schwieriger wird, da man sich auf dieser Strecke keine Sekunde lang ausruhen kann.“