Mittwoch, 14. Mai 2014

Stimmen der BMW-Fahrer vor dem Rennen in Oschersleben

Augusto Farfus (vorn) war in Oschersleben immer stark
Foto: BMW-Motorsport
Augusto Farfus (Startnummer 3, BMW Team RBM):

„Der Start in die neue Saison ist geglückt. Unser Abschneiden in Hockenheim hat gezeigt, dass wir mit dem neuen BMW M4 DTM auf Anhieb vorne mit dabei sind. Das ist sehr ermutigend. Allerdings bleibt kaum Zeit um durchzuatmen. Schon steht das nächste Rennen in Oschersleben auf dem Programm. Ich mag die Strecke sehr. Schon in der Tourenwagen-WM konnte ich dort viele gute Resultate erreichen. In der vergangenen Saison hat das BMW Team RBM in Oschersleben einen sehr guten Job gemacht, so dass ich als Sieger die Ziellinie überqueren konnte. Ich bin hoch motiviert, dort wieder ein Top-Ergebnis einzufahren.“

Joey Hand will vor allem im Qualifying besser werden
Foto: BMW-Motorsport
Joey Hand (Startnummer 4, BMW Team RBM):

„Oschersleben ist ein bisschen wie ein Go-Kart-Kurs für Rennwagen. Auf den ersten Blick sieht die Strecke ziemlich einfach aus, aber das ist sie ganz und gar nicht. Der Kurs hat viele Bodenwellen. Langsame Passagen wechseln sich mit schnellen Kurven ab, hinzu kommt eine schnelle Schikane. Die Strecke ist ziemlich cool. Obwohl ich dort noch kein Superresultat erreicht habe, mag ich sie sehr. Für mich wird es in erster Linie darauf ankommen, im Qualifying besser abzuschneiden als in Hockenheim. Nach dem Punktgewinn in Hockenheim ist die Moral beim BMW Team RBM und bei mir sehr gut. Oschersleben kann kommen.“ 

Bruno Spengler (vorn) mag die Strecke in Oschersleben
Foto: BMW-Motorsport
Bruno Spengler (Startnummer 9, BMW Team Schnitzer):

„Ich freue mich riesig auf Oschersleben. Die Strecke ist sehr interessant und technisch anspruchsvoll. Ich mag die Atmosphäre in der Motorsport Arena, die Unterstützung der Fans einfach sensationell. Die gesamte Region ist motorsportverrückt, und das spürt man als Fahrer. Ich werde angreifen, um so viele Punkte wie möglich aus Oschersleben mitzunehmen.“

Martin Tomczyk (Startnummer 10, BMW Team Schnitzer):

„In den vergangenen Jahren haben wir uns in der Motorsport Arena immer gut zurechtgefunden. Es ist eine recht enge Strecke mit vielen langgezogenen Kurven. Das wird für uns Fahrer eine Herausforderung. Allerdings hat der Saisonauftakt in Hockenheim gezeigt, dass die Performance des BMW M4 DTM stimmt. Mal sehen, wie das Kräfteverhältnis in Oschersleben aussehen wird. Ich persönlich will auf das Ergebnis von Hockenheim aufbauen. Dort war im Qualifying und auch im Rennen sicher mehr drin.“

Timo Glock will auch in Oschersleben in die Punkte fahren
Foto: BMW-Motorsport
Timo Glock (Startnummer 17, BMW Team MTEK):

„Ich bin gespannt, ob wir in Oschersleben ein ähnlich gutes Gesamtergebnis für BMW erreichen können wie beim Auftakt in Hockenheim. Hoffentlich bringt mir die Motorsport Arena diesmal mehr Glück als in der vergangenen Saison. An meiner Zielsetzung hat sich nichts geändert: Ich will 2014 konstant in die Punkte fahren. In Hockenheim ist mir das mit Platz fünf gelungen. Jetzt werde ich alles daran setzen, auch aus Oschersleben wieder viele Zähler mitzunehmen.“

António Félix da Costa (Startnummer 18, BMW Team MTEK):

„Mein DTM-Debüt in Hockenheim ist alles in allem positiv verlaufen. Die Pace war da, sowohl im Qualifying als auch im Rennen. Leider habe ich einen Fehler gemacht, so dass das Gesamtresultat am Ende die gute Leistung, die wir gezeigt haben, nicht widerspiegelt. Aber mein Team und ich haben eine sehr gute Grundlage geschaffen, auf der wir für das nächste Rennen in Oschersleben aufbauen können. Ich kenne die Strecke. Sie ist sehr interessant.“ 

Marco Wittmann (Startnummer 23, BMW Team RMG):

„Die Motorsport Arena ist eine kurvenreiche Strecke. Deshalb brauchen wir viel Abtrieb am Auto, um auf gute Zeiten zu kommen. Aber nach meinem ersten DTM-Sieg beim Auftakt in Hockenheim reise ich mit Selbstvertrauen und viel Schwung zum zweiten Lauf nach Oschersleben. Wichtig ist, dass wir für das Qualifying und das Rennen das perfekte Set-up finden. Denn der Abstimmung kommt dieses Mal eine besonders hohe Bedeutung zu, da wir nach dem erfolgreichen Abschneiden in Hockenheim nun Performance-Gewichte zuladen müssen. Deshalb ist es schwierig, eine Prognose für den Rennausgang abzugeben.“

Maxime Martin (Startnummer 24, BMW Team RMG):

„Ich kenne die Strecke in Oschersleben sehr gut und habe dort im ADAC GT Masters bereits gewinnen können. Aber im DTM-Auto in der Motorsport Arena anzutreten, ist natürlich etwas völlig anderes. Auf diese Herausforderung freue ich mich sehr. Der Kurs unterscheidet sich sehr stark vom Hockenheimring. Deshalb sind die Erfahrungen, die ich dort gesammelt habe, nicht eins zu eins auf das nächste Rennen übertragbar. Aber ich konnte dennoch viel Positives aus meiner DTM-Premiere mitnehmen und habe nun richtig Lust, wieder auf die Strecke zu gehen.“ 

 

Die Debütsaison des BMW M4 DTM geht in Oschersleben in die zweite Runde


Nach dem historischen ersten Sieg des BMW M4 DTM in seinem ersten Rennen in Hockenheim (DE) und einem starken Gesamtergebnis mit sechs Fahrzeugen in den Top-10 reisen die BMW Teams mit viel Selbstvertrauen in die Magdeburger Börde (DE). In der „Motorsport Arena Oschersleben“ (DE) wird am 18. Mai der zweite DTM-Lauf des Jahres ausgetragen. 

so soll es auch in Oschersleben aussehen, ein BMW in Führung
Foto: BMW-Motorsport

Die 3,696 Kilometer lange Strecke ist ein gutes Pflaster für die BMW DTM-Piloten. In beiden Rennen seit dem Comeback der Marke stand jeweils ein BMW Fahrer ganz oben auf dem Treppchen. Während Bruno Spengler (CA) auf dem Weg zu seinem Titelgewinn 2012 einen Start-Ziel-Sieg feiern konnte, überquerte im vergangenen Jahr Augusto Farfus (BR) nach 51 Runden als Sieger die Ziellinie. 

Der verwinkelte Kurs in Sachsen-Anhalt bietet eine interessante Mischung aus langsamen Kurven, in denen vor allem Traktion von Bedeutung ist, und flüssigen Abschnitten. Besonders am Start müssen die Fahrer voll konzentriert sein, denn in der ersten 90-Grad-Linkskurve geht es traditionell eng zu. Eine weitere Schlüsselstelle ist die Schikane vor der Gegengerade. Dort müssen die Autos besonders aggressiv über die Randsteine fahren können, ohne wertvolle Zeit einzubüßen. Die schnellste Rennrunde beim letztjährigen DTM-Gastspiel in Oschersleben gelang Joey Hand (US) vom BMW Team RBM, der die Strecke im 14. Umlauf in 1:21,255 Minuten umrundete. 

Nach dem Traumstart in die Jubiläumssaison der DTM – die Tourenwagenserie wird in diesem Jahr 30 Jahre alt – führt BMW die Herstellerwertung mit 54 Punkten an. Das BMW Team RMG, das in Hockenheim seinen ersten DTM-Sieg gefeiert hat, liegt mit 25 Zählern an der Spitze der Teamwertung. Nach seiner Siegpremiere beim Auftaktrennen liegt Marco Wittmann (DE) mit ebenfalls 25 Punkten auf Platz eins der Fahrerwertung. 

Beim Rennen in Oschersleben kommen erstmals die neuen Performance-Gewichte in der DTM zum Tragen. Neben Wittmann müssen auch Timo Glock (DE), Spengler, Martin Tomczyk (DE), Farfus und Hand jeweils fünf Kilogramm Ballast mitführen. António Félix da Costa (PT) und Maxime Martin (BE) gehen jeweils mit 2,5 Kilogramm Zusatzgewicht an den Start.

Dienstag, 13. Mai 2014

Fakten und Stimmen der Audi-Fahrer vor dem Rennen in Oschersleben

 
die Audi-Piloten können optimistisch in das Rennen in Oschersleben gehen
Foto: Audi-Motorsport

Mattias Ekström (35/S), Red Bull Audi RS 5 DTM #7 (Audi Sport Team Abt Sportsline)

• Stand in Oschersleben schon viermal auf dem Podium und holte einen Sieg
• Ist mit 35 Jahren ältester Pilot im 2014er-Starterfeld

„Oschersleben hat eine einmalige Atmosphäre mit vielen treuen Fans und einer übersichtlichen Strecke, die für die Besucher besonders attraktiv ist. Ich freue mich, dass es schnell zum nächsten Rennen geht. Wir haben zwar in Hockenheim ein gutes Ergebnis geholt, wissen aber auch, was wir alles noch besser machen können.“

Mattias Ekström will in Oschersleben wieder aufs Podium
Foto: Audi-Motorsport

Jamie Green (31/GB), Hoffmann Group Audi RS 5 DTM #21 (Audi Sport Team Rosberg)

• Holte 2013 in Oschersleben seine erste Pole-Position für Audi
• Musste den Auftakt in Hockenheim nach einer Kollision in der ersten Runde beenden

„Ich habe gute Erinnerungen an das vergangene Jahr in Oschersleben, als ich meine erste Pole-Position und das erste Podiumsergebnis für Audi geholt habe. Der Traum ist natürlich, dass schnell der erste Sieg folgt. Aber nach einem schwierigen Auftakt in Hockenheim wäre auch ein Platz in den Top Sechs ein gutes Ergebnis für uns.“

Miguel Molina will in Oschersleben ein zählbares Ergebnis
Foto: Audi-Motorsport

Miguel Molina (25/E), Audi Sport Audi RS 5 DTM #8 (Audi Sport Team Abt Sportsline)

• Machte beim Saisonauftakt in Hockenheim zehn Positionen gut
• Startete 2011 in Oschersleben von der Pole-Position

„Mit unserer Leistung im Qualifying und auch im Rennen haben wir in Hockenheim eine Menge Selbstbewusstsein getankt – auch wenn ein zählbares Ergebnis noch ausgeblieben ist. Das wollen wir in Oschersleben nachholen.“

Edoardo Mortara (27/I), Audi Sport Audi RS 5 DTM #15 (Audi Sport Team Abt)

• Stand in Oschersleben in seinem Debütjahr 2011 auf dem Podium
• Fuhr in Hockenheim die schnellste Rennrunde aller Audi-Piloten

„In Oschersleben wird es ein spannendes Rennen geben, hier hat Audi in der Vergangenheit schon einige gute Ergebnisse erzielt. Der Auftakt in Hockenheim stimmt uns optimistisch, obwohl wir noch vieles verbessern können und wollen.“
 
Nico Müller fährt zum ersten mal in Oschersleben
Foto: Audi-Motorsport
Nico Müller (22/CH), Audi Financial Services Audi RS 5 DTM #22 (Audi Sport Team Rosberg)
• Hat noch nie ein Autorennen in Oschersleben bestritten
• Fuhr beim Auftakt in Hockenheim die drittschnellste Rennrunde
„Oschersleben ist für mich komplettes Neuland, denn ich bin dort noch nie ein Rennen gefahren. Obwohl ich mein erstes DTM-Wochenende jetzt erleben durfte, wird es also erneut viele neue Erfahrungen geben. Ich habe schon einiges gelernt und bin deshalb zuversichtlich, dass es in Oschersleben noch besser gehen wird.“

Mike Rockenfeller (30/D), Schaeffler Audi RS 5 DTM #1 (Audi Sport Team Phoenix)
• Holte in Oschersleben den ersten Podiumsplatz in seiner DTM-Karriere
• Erreichte mit Platz vier in Hockenheim den besten Saisonstart seiner DTM-Karriere
„Oschersleben ist eine Strecke, die ich sehr mag und die mir viel Spaß macht. Schön also, dass es dieses Jahr schon das zweite Rennen im Kalender ist. Ich möchte alles, was wir gut gemacht haben in Hockenheim, wieder genauso gut machen und alles Schlechte einfach weglassen. Dann haben wir alle Chancen, wieder vorn dabei zu sein.“

Timo Scheider (35/D), AUTO TEST Audi RS 5 DTM #2 (Audi Sport Team Phoenix)
• Feierte in Oschersleben 2008 seinen ersten DTM-Rennsieg
• Fuhr schon 14 DTM-Rennen in Oschersleben – so viele wie kein anderer Pilot
„In Oschersleben habe ich meinen ersten DTM-Sieg geholt und bin im selben Jahr zum ersten Mal Meister geworden. Es gibt also viele schöne Erinnerungen an den Kurs. Ich habe auch lange den Rundenrekord gehalten und finde, dass es mit diesem starken Auto an der Zeit ist, ihn wieder zurückzuholen.“
Adrien Tambay geht mit viel Selbstbewustsein nach Oschersleben
Foto: Audi-Motorsport

Adrien Tambay (23/F), Playboy Audi RS 5 DTM #16 (Audi Sport Team Abt)
• Holte in Hockenheim die erste Pole-Position seiner DTM-Karriere
• Fuhr 2013 in Oschersleben in die Top Ten
„In der DTM darfst du dich nicht lange über ein erfolgreiches Wochenende freuen. Die Pole-Position und das Podium von Hockenheim sind deshalb schon längst abgehakt, denn in Oschersleben beginnt das Spiel von vorn. Wir nehmen also nur die schönen Emotionen vom Auftakt mit und greifen in Oschersleben wieder an.“
 





Montag, 12. Mai 2014

Audi mit Rückenwind zur DTM in Oschersleben


Schon am nächsten Wochenende (16. bis 18. Mai) geht die DTM in Oschersleben bei Magdeburg in die nächste Runde. Der DTM-Auftakt in Hockenheim hat einen guten Vorgeschmack darauf gegeben, was die Fans in diesem Jahr erwartet: spannende Action bis zur Zielflagge, hautenge Duelle um Positionen und an der Spitze eine extreme Leistungsdichte der Piloten.
Mattias Ekström (Red-Bull Audi RS5 DTM) will in Oschersleben wieder aufs Podium fahren
Foto: Audi-Motorsport
Es geht Schlag auf Schlag in der DTM: Die ersten drei Rennen werden im Zwei-Wochen-Takt ausgetragen, nächste Station ist der 3,696 Kilometer lange Kurs in Oschersleben. Spielte auf den langen Geraden in Hockenheim vor allem die aerodynamische Effizienz bei hohem Tempo eine Hauptrolle, so ist in den schnellen Kurven und Schikanen von Oschersleben vor allem Abtrieb gefragt. Das Abkürzen über die Kerbs erfordert Fingerspitzengefühl vom Fahrer und ein perfekt abgestimmtes Auto von den Ingenieuren.
Beides ist der Audi-Mannschaft in der Vergangenheit schon oft gut gelungen: Fünfmal gewann ein Audi-Pilot das Gastspiel in der Magdeburger Börde, zuletzt holte Mattias Ekström 2011 der Sieg. 2013 kamen alle acht Audi RS 5 DTM in Oschersleben in die Top Ten und damit in die Punkteränge – eine Premiere. Kein Wunder also, dass gleich mehrere Piloten ganz besondere Erinnerungen mit dem Kurs verbinden: Timo Scheider feierte hier seinen ersten DTM-Erfolg überhaupt, Champion Mike Rockenfeller seinen ersten Podiumsplatz im Debütjahr 2007 und Neuzugang Jamie Green zeigte mit Pole-Position und Podium im Vorjahr, dass er endgültig bei Audi angekommen ist.
2014 kommt Audi mit dem Rückenwind einer Pole-Position und den beiden Podiumsplätzen von Mattias Ekström und Adrien Tambay nach Oschersleben. Insgesamt fuhren beim Auftakt in Hockenheim vier Audi-Piloten in die Punkteränge. Mit sechs Audi RS 5 DTM in den Top Elf war Audi zuvor schon im Qualifying ein starker Start in die Saison gelungen.
Der Kurs in Oschersleben ist eine Institution in der DTM und gehörte schon beim Comeback der DTM im Jahr 2000 zum Kalender. Berühmt-berüchtigt ist die enge Links-Rechts-Kombination am Ende der Start-Ziel-Geraden, die vor allem am Start für Nervenkitzel sorgt und während des Rennens eine gute Überholmöglichkeit bietet. Bei den Rennfahrern ist besonders die schnelle dreifache Linkskurve im ersten Sektor beliebt. Ideal für die Fans: Von mehreren Tribünen können sie diese Passage ebenso wie das gesamte Infield überblicken und verpassen somit keine Aktion der DTM-Akteure.

Sonntag, 11. Mai 2014

Estre/van Lagen machen Doppelsieg in Zandvoort perfekt

Zandvoort-Lokalmatador Jaap van Lagen (GW IT Racing Team // Schütz Motorsport) und Kévin Estre machten beim ADAC GT Masters in Zandvoort ihr Rennwochenende mit einem Doppelsieg perfekt. Nach dem Sieg im ersten Rennen am Samstag gewannen die Porsche-Piloten mit ihrem 911 auch das verregnete zweite Rennen am Sonntag. Kelvin van der Linde (Prosperia C. Abt Racing) und René Rast beendeten das Rennen als Zweite und sicherten sich im Audi R8 damit im vierten Saisonlauf die vierte Podiumsplatzierung. Fabian Hamprecht (Prosperia C. Abt Racing) und Nicki Thiim schafften in einem weiteren Audi R8 erstmals den Sprung auf das Podium. "Wir hatten an diesem Wochenende bei den schwierigen Bedingungen ein perfekt ausbalanciertes Auto und natürlich das notwenige Glück", jubelte van Lagen, der nach vier Rennen nun Tabellenführer ist.

van der Linde / Rast  (Aiudi R8 LMS Ultra) Platz zwei in Rennen zwei
Foto: Jens Hawrda 
 
Van Lagen erkämpft sich die Führung von Polesetter Rast

Jaap van Lagen spielte beim Start zum zweiten Rennen bei schwierigen Bedingungen seine ganze Streckenkenntnis aus. Von Startplatz vier überholte der Niederländer in der ersten Runde Dominik Baumann (PIXUM Team Schubert) im BMW Z4 GT3 und zog einen Umlauf später am Audi R8 von Nicki Thiim vorbei. Anschließend machte van Lagen auf seiner Heimstrecke Jagd auf den Führenden René Rast. Rast und van Lagen lieferten sich einen rundenlangen spannenden Kampf um die Spitze, ehe van Lagen seinen Kontrahenten mit einem gut ausgeführten Manöver in der ersten Kurve auf der Außenbahn überholen konnten. Von dem Moment an gab es für den gelb-schwarzen Porsche kein Halten mehr: Van Lagen setzte sich bis zum Fahrerwechsel auf Teamkollege Kévin Estre um 2,4 Sekunden von seinen Verfolgern ab. Der Franzose baute den Vorsprung dann bei zunehmendem Regen noch aus und siegte unbedrängt mit 8,3 Sekunden Vorsprung vor van der Linde/Rast.
 
 "Zwei Siege beim Heimrennen sind einfach unglaublich", freute sich van Lagen nach dem Doppelsieg. "In der ersten Rennhälfte habe ich von meiner Streckenkenntnis profitiert und dadurch im Nassen eine andere Linie gefahren als meine Gegner. So konnte ich dann auch René Rast überholen und in Führung gehen. Es war ein tolles Manöver und er hat sich fair verhalten."

Jaap van Lagen / Kevin Estra siegen auch im Rennen 2 von Zandvoort
Foto: Jens Hawrda
 
 "Jaap hat in der ersten Rennhälfte einen fantastischen Job gemacht und mir unseren Porsche in Führung liegend übergeben", sagte Estre. "Ich habe dann auf meinen ersten Runden nicht genug riskiert, dadurch kamen die Audi etwas näher. Das Team hat mich informiert, dass mein Vorsprung geringer wird. Dann habe ich gepusht und konnte mir etwas Luft verschaffen. Es war etwas einfacher als im Rennen gestern, denn ich musste in der Schlussphase mein Tempo nur noch kontrollieren und nicht mehr angreifen."
 
Starke Teamleistung von Prosperia C. Abt Racing

Van der Linde/Rast waren in Zandvoort die Speerspitze einer starken Teamleistung von Prosperia C. Abt Racing. Die drei Audi R8 der Titelverteidiger in der Teamwertung kamen geschlossen auf den Rängen zwei bis vier ins Ziel. Hamprecht/Thiim, die nach dem Fahrerwechsel kurzzeitig auf Rang zwei lagen, beendeten das Rennen als Dritte, Christer Jöns (Markus Winkelhock (33, Berglen-Steinach) fuhren auf Rang vier.
 
Die zwei BMW Z4 GT3 des PIXUM Team Schubert belegten mit Claudia Hürtgen/Dominik Baumann und Max Sandritter/Jens Klingmann die Ränge fünf und sieben. Maximilian Götz (HTP Motorsport)/Maximilian Buhk beendeten das Rennen im schnellsten Mercedes-Benz SLS AMG auf Rang sechs.
 
Sebastian Asch (Farnbacher Racing)/Philipp Frommenwiler setzten sich im Porsche drei Runden vor dem Rennende gegen die Corvette von Andreas Wirth (Callaway Competition)/Daniel Keilwitz durch und eroberten so Rang acht. Jan Seyffarth (ROWE Racing) und Maro Engel fuhren im Mercedes-Benz SLS AMG als Zehnte noch einen Punkt ein.
 
Dritter Gentlemen-Sieg in Folge für Herbert Handlos

Herbert Handlos (TONINO Team Herberth) und Alfred Renauer sorgten auch in der Gentlemen-Wertung für einen Doppelsieg von Porsche und machten das Wochenende für das TONINO Team Herberth perfekt. Das Porsche-Team fuhr in beiden Läufen in den Niederlanden einen Doppelsieg in der Gentlemen-Wertung ein. Dominic Jöst/Florian Scholze belegten am Sonntag wie bereits im ersten Lauf Rang zwei. Remo Lips (Callaway Competiton) und Lennart Marioneck fuhren in ihrer Corvette auf Rang drei.
Estre/v.Lagen siegen auch im zweiten Rennen in Zolder
Foto: Audi-Motorsport

 
Ergebnis Rennen 2: 
 
 1. K. Estre/Jaap v.Lagen (GW IT Racing Team // Schütz Motorsport-Porsche 911 GT3 R),
 2. Kelvin van der Linde/René Rast (Prosperia C. Abt Racing-Audi R8 LMS ultra),
 3. Fabian Hamprecht/Nicki Thiim (Prosperia C. Abt Racing-Audi R8 LMS ultra),
 4. Christer Jöns/Markus Winkelhock (Prosperia C. Abt Racing-Audi R8 LMS ultra),
 5. Claudia Hürtgen/Dominik Baumann (PIXUM Team Schubert-BMW Z4 GT3),
 6. Maximilian Götz/Maximilian Buhk (HTP Motorsport-Mercedes-Benz SLS AMG GT3).