Mittwoch, 7. Mai 2014

Stimmen aus dem Mercedes-Lager zum DTM-Rennen in Hockenheim


Hinter Mercedes liegt ein schwieriges DTM-Wochenende. Die Probleme deuteten sich schon im Training und Qualifying an und setzten sich im Rennen fort, in dem Mercedes das schlechteste Abschneiten der Marke in der DTM-Geschrichte hinnehmen musste.

Mercedes-Junior Pascal Wehrlein (gooix Mercedes AMG C-Coupé) beendete das erste Saisonrennen auf Position elf. Hinter ihm fuhr sein Markenkollege Gary Paffett (EURONICS Mercedes AMG C-Coupé) als Zwölfter ins Ziel. DTM-Rückkehrer Paul Di Resta (DTM Mercedes AMG C-Coupé) belegte in seinem ersten DTM-Rennen seit seinem Titelgewinn 2010 Position 14. Christian Vietoris (Original-Teile Mercedes AMG C-Coupé) beendete den Saisonauftakt auf Platz 15.

DTM-Neuling Vitaly Petrov (DTM Mercedes AMG C-Coupé) kam bei seinem DTM-Debüt in Hockenheim auf Position 17 ins Ziel. Seine Markenkollegen Robert Wickens (FREE MAN’S WORLD Mercedes AMG C-Coupé) und Daniel Juncadella (Petronas Mercedes AMG C-Coupé) belegten die Plätze 18 und 19.
 
Pascal Wehrlein, bester Mercedes-Pilot auf Platz elf
Foto: Mercedes-Motorsport
 

Pascal Wehrlein (19, Deutschland, gooix Mercedes AMG C-Coupé):
11. Platz
„Das war leider ein enttäuschender Saisonstart. Ich hatte nicht die nötige Pace und gerade zu Rennbeginn war es recht schwierig für mich. Im Verlauf des Rennens hat sich die Fahrzeugbalance stark verändert und am Ende fühlte ich mich ziemlich wohl im Auto. Dann konnte ich auch schnellere Rundenzeiten fahren. Für Platz elf gibt es aber leider keine Punkte. Jetzt müssen wir alle unsere Köpfe zusammenstecken und das Auto bis zum nächsten Rennen in zwei Wochen verbessern, um dann in Oschersleben zurückzuschlagen.”
 
Garry Paffett
Foto: Mercedes-Motorsport
Gary Paffett (33, England, EURONICS Mercedes AMG C-Coupé):
12. Platz
„Heute war ein schwieriger Tag für uns. Mit dem 14. Startplatz hatte ich nicht die beste Ausgangsposition für das Rennen. Zwar konnte ich noch einige Positionen gut machen, aber leider hat uns wie im Qualifying der Speed gefehlt. Wir müssen das Auto weiterentwickeln, um in die Lage zu kommen, in den nächsten Rennen in die Punkte zu fahren.“
 
Paul Di Resta (28, Schottland, DTM Mercedes AMG C-Coupé):
14. Platz
„Das war ein sehr schwieriges Rennen für mich. Ich muss noch etwas nachlegen, um mich im Vergleich zu meinen Teamkollegen wieder in der DTM einzuordnen. Noch wichtiger ist jedoch, dass wir uns als Hersteller verbessern müssen. Uns bleiben jetzt zwei Wochen Zeit, um uns zu steigern und dann das Beste daraus zu machen. Im Vergleich mit BMW und Audi liegen wir etwas zurück, aber ich habe volles Vertrauen in das Team, dass wir zurückschlagen werden und ich hoffe, dass uns das schon bald gelingen wird.“
 
Christian Vietoris zuversichtlich für Oschersleben
Foto: Mercedes-Motorsport
 
Christian Vietoris (25, Deutschland, Original-Teile Mercedes AMG C-Coupé):
15. Platz
„Uns war klar, dass es keine leichte Aufgabe sein würde, auf dem Option-Reifen zu starten. Trotzdem habe ich das Beste aus dem Auto und der Strategie herausgeholt. Am Ende war ich knapp davor, noch bester Mercedes-Pilot zu werden. Natürlich war das nicht das Resultat, was wir uns erhofft haben, aber  wir werden weiter Gas geben. In Oschersleben werden die Karten dann hoffentlich neu gemischt.“
 
Vitaly Petrov im ersten DTM-Rennen auf Platz 17
Foto: Mercedes-Motorsport
Vitaly Petrov (29, Russland, DTM Mercedes AMG C-Coupé):
17. Platz
„Dafür, dass es mein erstes Rennen in der DTM war, bin ich mit meiner Leistung ganz zufrieden. Wir waren mit beiden Reifensätzen wettbewerbsfähig und ich konnte mit meinen direkten Konkurrenten mithalten. In meinem ersten Stint habe ich teilweise zu stark gepusht, da ich sehen wollte, wie weit ich gehen kann. Danach haben sich meine Rundenzeiten aber kontinuierlich verbessert und ich hatte ein paar schöne Zweikämpfe. Für mich war an diesem Wochenende wichtig, zu verstehen, wie das Qualifying und das Rennen in der DTM wirklich sind. Und ich denke, dass ist mir gelungen. Jetzt müssen wir das Auto noch weiter verbessern und dann denke ich, dass wir in Oschersleben bereit sein werden, wieder anzugreifen.“
 
Robert Wickens (25, Kanada, FREE MAN'S WORLD Mercedes AMG C-Coupé):
18. Platz
„Wir sind auf den Option-Reifen ins Rennen gestartet, damit konnte ich auch einige Fahrzeuge überholen. Nach dem Reifenwechsel hatten wir dann nicht mehr die nötige Geschwindigkeit, um in die Punkte zu fahren. Ich hoffe, dass wir in Oschersleben wieder eine andere Mercedes-Performance sehen werden.“
 
Daniel Juncadella (22, Spanien, Petronas Mercedes AMG C-Coupé):
19. Platz
„Ich war heute nicht in der Lage, dasselbe Tempo wie die anderen Fahrer zu gehen und habe schon zu Beginn des Rennens den Anschluss an die Gruppe verloren. Vor allem beim Topspeed hat uns einiges gefehlt. Das war kein guter Saisonstart für uns, aber wir werden weiter hart arbeiten.“
 

 

Sidecar – Steinhausen/Kölsche siegen überlegen


Jörg Steinhausen mit seinem Co-Piloten Axel Kölsch waren nach dem Zeittraining die Favoriten für das Rennen. Den Start gewann jedoch das Team Jakob Rutz/Thomas Hofer (LCR-Yamaha). Die Schweizer führten das Rennen eine halbe Runde an, während sich Steinhausen/Kölsch nur auf Position fünf aus der ersten Runde kamen.
Steinhausen / Kölsch LCR BMW
Foto: Jens Hawrda
Rutz/Hofer wurden an der Spitze bereits kurze Zeit später von Kurt Hock/Enrico Becker (LCR-Suzuki) verdrängt. In der dritten Runde wurde das Duo schließlich von Steinhausen/Kölsche geschnappt. Von da an dominierte Steinhausen/Kölsche das Rennen und fuhren zu einem kontrolliertem Sieg. Steinhausen/Kölsch waren am Schluss fast 14 Sekunden vor Hock/Becker, Rutz/Hofer ganze 36 Sekunden dahinter.

Für die Titelverteidiger André Kretzer/Jens Lehnertz wurde der Saisonauftakt auf dem Lausitzring ein Wochenende zum Vergessen.

Jens Lehnertz: „Wir waren kurz auf dem zweiten Platz. Dann ist Steinhausen von hinten angeschossen gekommen. Kurz später fing unser Motorrad mit Zündaussetzern an zu streiken. Sie wurden immer schlimmer. Wir haben versucht, wenigstens den dritten Platz ins Ziel zu retten, aber eine halbe Runde vor dem Ende sind Rutz/Hofer an uns vorbeigezogen und kurz vor dem Ziel auch noch Josef Sattler/Stefan Trautner.“

Aber es kam noch dicker. Weil der Motor platt war, konnten Kretzer/Lehnertz die Auslaufrunde nicht bestreiten. Sie blieben nach der Ziellinie stehen. Streckenposten schoben das Gespann ins Fahrerlager. Weil es aber laut Reglement im Parc Fermé zu erscheinen haben, wurden die Insassen noch um vier Plätze strafversetzt. 

Siegerehrung Sidecar
Foto: Jens Hawrda

Ergebnis Sidecar Lausitzring (Top_Five):

1. Steinhausen/Kölsch
2. Hock/Becker
3. Rutz/Hofer
4. Trautner/Sattler
5. Kaspar/Fries

Dienstag, 6. Mai 2014

Starker DTM-Auftakt für Audi am Hockenheimring


Routinier Mattias Ekström startete im Red Bull Audi RS 5 DTM des Audi Sport Team Abt Sportsline mit einem zweiten Platz in seine 14. DTM-Saison für Audi. Der Schwede begann das Rennen auf den härteren Standardreifen, lag in der Anfangsphase auf Position acht und kämpfte sich nach dem Wechsel auf die schnelleren Optionsreifen Position um Position nach vorn.
Adrien Tambay hatte in jeder Hinsicht ein angenehmes Wochenende
Foto: Audi-Motorsport
Fünf Runden vor Rennende überholte Ekström auch seinen Teamkollegen Adrien Tambay, der im Playboy Audi RS 5 DTM zunächst an der Spitze des Feldes lag, in Runde drei aber den späteren Sieger Marco Wittmann im BMW ziehen lassen musste. Durch eine Zeitstrafe wegen Verlassens der Strecke in Kurve eins verlor der junge Franzose den Anschluss zu Wittmann.

Ein eindrucksvolles Rennen fuhr auch Mike Rockenfeller im Schaeffler Audi RS5 DTM des Audi Sport Team Phoenix: Der Titelverteidiger kämpfte sich mit der gleichen Strategie wie Ekström vom zehnten Startplatz auf Rang vier nach vorn und startete damit wesentlich besser in die neue DTM-Saison als in sein Meisterjahr 2013.
Mike Rockenfeller fuhr ein starkes Rennen und landete am Ende auf Platz vier
Foto: Audi-Motorsport
Frustrierend endete das Rennen dagegen für seinen Teamkollegen Timo Scheider, der auf den weicheren Optionsreifen gestartet war und auf dem dritten Platz lag, als er in Runde 34 von DTM-Neuling António Félix da Costa im BMW unter Gelben Flaggen umgedreht wurde. Auch dadurch verlor Scheider in der Folge insgesamt sechs Positionen – die letzten drei nach einer Rangelei mit Augusto Farfus in der Schlussrunde.

Großes Pech hatte auch Edoardo Mortara: Der Italiener lag bei seinem ersten Rennen im Audi Sport Team Abt Sportsline bis zur 31. Runde vor seinem Teamkollegen Mattias Ekström, als er seinen Audi Sport Audi RS 5 DTM mit einem Reifenschaden vorne links abstellen musste. „Das war sehr schade“, meinte der Schwede. „Das wäre am Ende noch ein sehr cooler Kampf geworden. Ich selbst kann mit Patz zwei heute gut leben, auch wenn wir alle hier sind, um um Siege zu kämpfen.“

Miguel Molina arbeitete sich auf Platz 13 nach vorn, nachdem er nach dem Qualifying wegen eines fehlenden Teils an seinem Audi Sport Audi RS 5 DTM vom sechsten auf den letzten Startplatz zurückversetzt worden war.
nach dem Start ging es wie immer eng zu
Foto: Audi-Motorsport

Nico Müller erlebte im Audi Financial Services Audi RS 5 DTM des Audi Sport Team Rosberg ein turbulentes DTM-Debüt. Der junge Schweizer fiel am Start ans Ende des Feldes zurück. Obwohl später das Drag Reduction System (DRS) seines Autos nicht funktionierte, kam er als 16. ins Ziel.

Teamkollege Jamie Green musste seinen Hoffmann Group Audi RS 5 DTM schon nach zwei Runden an der Box parken, weil bei einer Kollision mit dem BMW von Augusto Farfus die Befestigung des Frontsplitters beschädigt worden war.

„Es war ein gutes Rennen für Audi“, sagte Dieter Gass, Leiter DTM bei Audi Sport. „Dass wir drei Autos in die Top Vier gebracht haben, und das mit unterschiedlichen Strategien, spricht für unseren neuen RS 5 DTM. Auch der Sieg wäre möglich gewesen, aber Marco Wittmann war an diesem Wochenende extrem stark – Glückwunsch an ihn, vor allem aber an unsere Jungs: Wir alle haben harte Wochen hinter uns. Auf diesem Ergebnis können wir aufbauen und freuen uns schon jetzt auf Oschersleben.“

Supersport 600 – Marvin Fritz mit Doppelsieg

Marvin Fritz lässt sich nach seinem Sieg gratulieren
Foto: Jens Hawrda
Polesetter Marvin Fritz fuhr mit zehn Sekunden Vorsprung zu einem mehr als klaren Start-Ziel-Sieg in der Klasse Supersport 600. Roman Stamm versuchte zwar alles, hatte aber nie eine Chance auzuschließen und musste sich mit dem zweiten Platz arrangieren. Rang drei war dafür lange nicht geklärt. Stamms Teamkollege und Eidgenosse Christian von Gunten meldete über die Hälfte der 15-Runden-Distanz Ansprüche an, doch plötzlich zogen Tatu Lausletho und Lukas Trautmann im Doppelpack an ihm vorbei. Lausletho, 2012 auf Yamaha Meister in der Supersport 600-Klasse und inzwischen beim Team Suzuki Stoneline Mayer unter Vertrag, blieb auf der einmal eingenommenen dritten Position standhaft und bescherte seiner Crew nach einer langen Durstrecke endlich wieder Glücksmomente. Sarah Heide, einzige Frau im Feld, stürzte bereits in der ersten Runde und schied aus.

Der zweite Lauf des Tages endete mit dem gleichen Podium wie in Lauf eins. Diesmal fühte Roman Stamm, Fritz war zunächst nur Fünfter. Christian von Gunten, Lukas Trautmann, Pepijn Bijsterbosch  und sein Teamkollege Stefan Kerschbaumer mischten bei der Punkteverteilung kräftig mit.

Marvin Fritz: „Drei Jahre war bei mir der Wurm drin, deshalb war ich zuletzt auch verkrampft unterwegs. Das ist nun völlig anders. Ich kann befreit fahren und muss mir nicht immer Gedanken machen, wie ich alles bezahlen soll, falls ich stürze.“
 
Ergebnis Supersport 600 1.Rennen Lausitzring (Top-Five):
1. Marvin Fritz (Yamaha)
2. Roman Stamm (Kawasaki)
3. Tatu Lauslehtu (Suzuki)
4. Stefan Kerschbaumer (Yamaha)
5. Lukas Trautmann (Yamaha)
 
Ergebnis Supersport 600 2. Rennen Lausitzring (Top-Five):

1. Marvin Fritz (Yamaha)
2. Roman Stamm (Kawasaki)
3. Tatu Lauslehtu (Suzuki)
4. Lukas Trautmann (Yamaha)

5. Stefan Kerschbaumer (Yamaha)

Montag, 5. Mai 2014

Stimmen von BMW nach dem Rennen in Hockenheim


Jens Marquardt (BMW Motorsport Direktor):
„Was für ein traumhaftes Premierenwochenende für den BMW M4 DTM. Ein halbes Jahr nach dem letzten Sieg mit dem BMW M3 DTM nun mit dem brandneuen BMW M4 DTM wieder nach Hockenheim zu kommen und das erste Rennen zu gewinnen – besser geht es kaum. Gleichzeitig ist es auch ein toller Premierenerfolg für das BMW Team RMG und Marco Wittmann, der ein absolut unglaubliches Rennen gefahren ist und heute in einer eigenen Liga unterwegs war. Er hat das gesamte Rennen in einer souveränen Art und Weise kontrolliert. Es war eine große Freude, ihm heute zuzusehen. Hinter dem Sieg steckt aber auch viel Arbeit. Zum einen hat unsere Mannschaft bei BMW Motorsport seit über einem Jahr hart am BMW M4 DTM gearbeitet. Bis zum ersten Rennen weiß man letztlich nie genau, wo man auch im Vergleich zur Konkurrenz steht – deshalb sind wir heute sehr zufrieden. Ebenfalls besonders erwähnenswert: Das ganze Team rund um Stefan Reinhold hat über den Winter einiges auf den Prüfstand gestellt und geändert – mit großem Erfolg, wie man sieht. Großes Kompliment an dieser Stelle. Wir freuen uns auch über fünf weitere BMW in den Top-10 und über den 60. Sieg von BMW in der DTM insgesamt – und das bei strahlendem Sonnenschein und gut gefüllten Tribünen. Es tut mir leid für António Félix da Costa, der bis zu dem Zwischenfall ein sehr starkes DTM-Debüt gezeigt hat.“


erster Sieg für Marco Wittmann in der DTM
Foto: BMW-Motorsport
Marco Wittmann (Startnummer 23, BMW Team RMG, Platz 1):

„Ich bin überglücklich über meinen ersten DTM-Sieg, den ersten Sieg des BMW M4 DTM und den ersten Erfolg für mein BMW Team RMG. Dass ich gleichzeitig auch noch den insgesamt 60. Sieg für BMW in der DTM erringen konnte, macht mich stolz. Schon während der Testfahrten ist es sehr gut für mich gelaufen. Aber dass mir so ein fantastischer Saisonstart gelingt, damit konnte ich nicht rechnen. Heute wird gefeiert. Mein Start war nicht ganz optimal. Trotzdem ist es mir gelungen, meine Position auch nach der ersten Runde zu verteidigen. In Runde drei bin ich am Führenden vorbeigezogen und konnte mich entscheidend absetzen, so dass ich auch nach dem Boxenstopp vorne bleiben konnte. Ich konnte den Abstand halten und den Sieg nach Hause fahren.“ 
Timo Glock beim Boxenstopp
Foto: BMW-Motorsport
Timo Glock (Startnummer 17, BMW Team MTEK, Platz 5):

„Zunächst einmal herzlichen Glückwunsch an Marco Wittmann, meinen letztjährigen Teamkollegen, und sein BMW Team RMG. Er hat eine großartige Leistung gezeigt – und sich seinen ersten DTM-Sieg absolut verdient. Mein Start ins Rennen war nicht optimal, aber dann konnte ich auf der Innenseite gleich mehrere Autos überholen. Das hat mich ins Spiel um die Punkte zurückgebracht. Ich bekam ein paar Probleme mit dem linken Vorderreifen, so dass ich António Félix da Costa und Timo Scheider ziehen lassen musste. Auf den harten Reifen ging es darum, eine einigermaßen gute Pace zu fahren, um später im Kampf gegen die Fahrer auf Optionsreifen in einer guten Position zu sein. Mattias Ekström und Mike Rockenfeller konnte ich nicht halten, habe am Ende aber als Fünfter trotzdem ordentlich Punkte gesammelt. Genau das war das Ziel.“ 

Bruno Spengler vor Augusto Farfus und Martin Tomczyk
Foto: BMW-Motorsport
Bruno Spengler (Startnummer 9, BMW Team Schnitzer, Platz 6):

„Ich bin mit dem Rennverlauf natürlich nicht ganz zufrieden. Der Start war ganz gut. Aber wir waren heute am Anfang des Rennens auf den harten Reifen nicht schnell genug. Woran das liegt, müssen wir analysieren. Gegen Ende des Rennens waren wir auf den Optionsreifen ziemlich gut unterwegs. Natürlich ist der sechste Platz nicht die beste Platzierung, aber es sind trotzdem wertvolle Punkte. Ein bisschen enttäuscht bin ich schon, aber wir arbeiten hart für die nächsten Rennen und konzentrieren uns darauf. Schön, dass trotzdem ein BMW M4 DTM gewonnen hat heute. Glückwunsch an Marco Wittmann und sein BMW Team RMG.“