Mittwoch, 23. April 2014

Streichung der Moto3 aus dem Veranstaltungskalender 2014


Nachdem die Nachfrage für die Moto3/DMSB Trophy in der SUPERBIKE*IDM 2014 bei weitem nicht die Erwartungen erfüllt hat, sieht sich die MotorEvents HMP GmbH als Rechteinhaber der Deutschen Motorrad Meisterschaft und der DMSB gezwungen, die Moto3 und auch die DMSB Moto3 Trophy aus dem Veranstaltungskalender für 2014 zu streichen.
die Moto3 wurde mangels Beteiligung aus dem Kalender 2014 gestrichen
Foto: Jens Hawrda
In der heute veröffentlichten Pressemitteilung des Veranstalters heißt es weiter:
 
„Nachdem ja der Zuspruch für die Moto3 Klasse schon im vergangenen Jahr nicht zufriedenstellend war, hat sich die Situation für 2014 nochmals deutlich verschlechtert. Auch die neu ins Leben gerufene Nachwuchsklasse „DMSB Moto3 Trophy“ hat trotz der Unterstützung von Honda und der SUPERBIKE*IDM, nicht den gewünschten Erfolg gehabt.
 
Das Grundproblem der hohen Kosten konnte auch mit dem Angebot des DMSB nicht soweit reduziert werden, dass die jungen Talente und vor allem deren Eltern sich in der Lage sahen, eine Saison aus eigener Tasche zu finanzieren. In der heutigen Zeit ist es auch für diesen Kreis nur sehr schwer Gönner oder Sponsoren zu finden, die den Eltern finanziell helfen eine Moto3 - bzw. DMSB Moto3 Trophy Saison finanziert zu bekommen.

Jetzt sind alle an der Internationalen Deutschen Meisterschaft beteiligten Gruppen aufgerufen, für 2015 ein schlüssiges Konzept zu erarbeiten, dass genau dieses Problem erkannt hat und den Deutschen Nachwuchsrennfahrern eine reelle Chance gibt echten Rennsport auf echten Rennmaschinen zu überschaubaren Kosten in der DMSB Moto3 Trophy im Rahmen der SUPERBIKE*IDM zu ermöglichen.

Auf Dauer kann es nicht angehen, dass wir es in Deutschland nicht schaffen unserem Nachwuchs eine Möglichkeit geben, sich zum Beispiel aus dem ADAC Junior Cup weiter entwickeln zu können.“
 
Hoffen wir für unseren Motorsportnachwuchs und die Motorsportfans, das die Probleme gelöst werden können und wir vielleicht 2015 wieder ein vorzeigfähiges Starterfeld in der Moto3 sehen
 
 

 

BMW Motorsport schließt letzten Test vor dem DTM-Auftakt in Hockenheim ab


Training Boxenstopp gehört auch zur Saisonvorbereitung
Foto: BMW-Motorsport
Knapp drei Wochen vor Beginn der DTM-Saison 2014 hat BMW Motorsport in der vorigen Woche sein Vorbereitungsprogramm offiziell abgeschlossen. Von Montag bis Donnerstag waren neben den vier Teams und ihren Fahrern auch die weiteren in der DTM vertretenen Hersteller auf dem Hockenheimring (DE) im Einsatz. An gleicher Stelle wird am 4. Mai 2014 traditionell der erste von insgesamt zehn Läufen gestartet.


Foto: BMW-Motorsport
Im Verlauf des letzten Tests vor dem ersten Showdown waren alle acht BMW DTM-Piloten auf dem 4,574 Kilometer langen Kurs im Einsatz. Augusto Farfus (BR), Joey Hand (US), Bruno Spengler (CA), Martin Tomczyk (DE), Timo Glock (DE), António Félix da Costa (PT), Marco Wittmann (DE) und Maxime Martin (BE) absolvierten ein umfangreiches Programm und legten bei durchgehend trockenen Bedingungen insgesamt rund 10.000 Testkilometer mit dem neuen BMW M4 DTM zurück.
 
Die Tagesbestzeit ging drei Mal an einen BMW Piloten. Am Montag und Dienstag gelang BMW Team RMG Fahrer Wittmann in 1:33,084 Minuten bzw. 1:32,132 Minuten jeweils die schnellste Runde. Am dritten Testtag fuhr Hand für das BMW Team RBM in 1:32,658 Minuten die Bestzeit.

Martin Tomczyk
Foto: BMW-Motorsport
Die nächste Station für die acht BMW Fahrer ist München (DE). Am 25. April präsentiert BMW Motorsport dort sein komplettes Programm für 2014. Das BMW Werk München sowie die BMW Welt bieten dann die spektakuläre Bühne für den offiziellen BMW Motorsport Launch.

Jens Marquardt (BMW Motorsport Direktor):
 

„Unser letzter Test in Hockenheim war noch einmal sehr aufschlussreich. Die Performance mit unseren vier BMW M4 DTM hat gestimmt. Wichtig war jedoch auch, dass wir unser geplantes Programm Punkt für Punkt abarbeiten konnten. Mit dem Stand, den wir mit unserem neuen Fahrzeug mittlerweile erreicht haben, sind wir zufrieden. Allerdings fällt es trotzdem schwer, Prognosen für das erste Rennwochenende in Hockenheim abzugeben. In jedem Fall sind unsere Vorbereitungen ohne größere Schwierigkeiten abgelaufen, so dass wir uns jetzt sehr auf unseren BMW Motorsport Launch am 25. April in München und den DTM-Saisonstart Anfang Mai freuen. Ich denke, die Fans werden einen spannenden ersten Showdown auf dem Hockenheimring erleben.“ 
 
Stimmen der Fahrer:
 
Augusto Farfus (Startnummer 3, BMW Team RBM):
„Der abschließende Test vor dem Saisonauftakt in Hockenheim ist für mich sehr positiv verlaufen. Zusammen mit meinem Team konnten wir das neue Auto in vielen Bereichen weiter verbessern. Da jeder Hersteller sein eigenes Programm abspult und ganz sicher nicht alle Karten offenlegt, wird es spannend sein zu sehen, welchen Verlauf die Saison 2014 nehmen wird. Vergleiche zur Konkurrenz zu ziehen, ist vor dem ersten Rennen fast unmöglich. Aber ich habe ein sehr gutes Gefühl. Der BMW M4 DTM hat hier beim Test in Hockenheim eine gute Performance gezeigt. Wir sind definitiv für das Auftaktrennen in Hockenheim am 4. Mai gerüstet.“ 
 
Joey Hand (Startnummer 4, BMW Team RBM):
„Während dieses Tests haben die Jungs vom BMW Team RBM und ich vor allem am Set-up für das Qualifying, am Verhalten des Fahrzeugs auf Standardreifen und an meinen Outlaps gearbeitet. Da es in dieser Saison nur einen Pflichtboxenstopp geben wird, hat man weniger Möglichkeiten, über die Strategie im Rennen nach vorn zu kommen. Deshalb ist das Qualifying von enormer Bedeutung, genau wie die Outlap nach dem Boxenstopp. Insgesamt habe ich das Gefühl, dass unser neues Auto meinem Fahrstil entgegenkommt. Der Crowne Plaza Hotels BMW M4 DTM ist definitiv ein Joey-Hand-Auto. Ich komme sehr gut damit zurecht und spüre, dass ich schneller sein kann als in der vergangenen Saison. Ich liebe Hockenheim. Das ist meine Heimstrecke in Europa. Hier habe ich die meisten Runden absolviert und einige meiner besten Ergebnisse erreicht. Es kann also losgehen.“ 
 
Bruno Spengler (Startnummer 9, BMW Team Schnitzer):
„Wir haben bis zum Saisonstart noch ein bisschen Arbeit vor uns. In den nächsten knapp drei Wochen bis zum Auftakt am Hockenheimring werden wir alle Daten, die wir während der Testfahrten gesammelt haben, genau analysieren. Noch ist es schwierig zu sagen, wie stark wir 2014 mit dem neuen Auto sein werden. Aber eines ist sicher: Wir werden gut vorbereitet in die neue Saison gehen.“ 
 
Martin Tomczyk im BMW Performance M4 DTM
Foto: BMW-Motorsport
Martin Tomczyk (Startnummer 10, BMW Team Schnitzer):
„Mit dem Test in Hockenheim geht auch die Vorbereitung auf die neue DTM-Saison zu Ende. Der Winter war lang, deshalb ist die Vorfreude auf das erste Rennen am 4. Mai natürlich sehr groß. Unser Ziel ist es, den Fans unseren neuen BMW M4 DTM gleich mit einem Erfolg präsentieren zu können. Nach dem bisherigen Verlauf der Testfahrten bin ich zuversichtlich, dass uns das gelingen wird. Generell sind wir mit unseren Ergebnissen zufrieden. Wir haben das Programm, das wir uns vorgenommen hatten, problemlos absolviert – und sind in jedem Fall gut aufgestellt.“
 
Timo Glock (Startnummer 17, BMW Team MTEK):
„Natürlich hätte man als Fahrer immer gerne mehr Testtage vor dem ersten Rennen. Aber generell ist in der Vorbereitung alles gut gelaufen, und wir waren schnell unterwegs. Mit dem neuen BMW M4 DTM haben wir einen guten Schritt nach vorn gemacht. Allerdings muss man abwarten, ob der Schritt groß genug war. Das wird das erste Rennwochenende zeigen. Ich fühle mich gut – und jetzt kann Hockenheim kommen.“ 

Antonio Felix da Costa im Red Bull BMW M4 DTM
Foto: BMW-Motorsport
António Félix da Costa (Startnummer 18, BMW Team MTEK):
„Ich habe insgesamt zwei Testtage in Hockenheim absolviert. Der erste ist fantastisch gelaufen. Ich bin über 700 Kilometer gefahren. Wir haben viel über den BMW M4 DTM gelernt und auch einige neue Sachen ausprobiert. Für mich war vor allem wichtig zu verstehen, wie sich das Auto in bestimmten Situationen verhält. Am zweiten Testtag hatte ich dann am Morgen meinen ersten Ausrutscher und bin im Kiesbett gelandet. Das ist Teil des Lernprozesses, den ich als Rookie in der DTM durchmache. Aber so aufschlussreich und wichtig die Tests auch sind: Für meinen Geschmack kann es jetzt endlich losgehen. Ich will mein erstes DTM-Rennen fahren.“ 
 
Marco Wittmann (Startnummer 23, BMW Team RMG):
„Ich bin sehr zufrieden mit diesem Test. Wir haben unser Programm ohne Probleme durchziehen können. Die beiden Bestzeiten waren natürlich schön für das Team und mich. Wie aussagekräftig das im Hinblick auf den Saisonauftakt in Hockenheim ist, kann ich allerdings nicht einschätzen. Aber als Rennfahrer willst du immer ganz oben stehen, egal ob beim Test, im Qualifying oder im Rennen. Der BMW M4 DTM macht einen sehr guten Eindruck. Wir haben einen deutlichen Entwicklungssprung im Vergleich zum vergangenen Jahr gemacht. Deshalb gehe ich zuversichtlich in die neue Saison.“ 

Maxime Martin im SAMSUNG BMW M4 DTM
Foto: BMW-Motorsport
Maxime Martin (Startnummer 24, BMW Team RMG):
„Zusammen mit meinem BMW Team RMG konnte ich das geplante Testprogramm problemlos abarbeiten. Außerdem habe ich mit dem neuen Auto viele Kilometer gesammelt. Das ist gerade für mich als Neuling besonders wichtig. Jetzt sind es noch knapp drei Wochen bis zu meinem DTM-Debüt. Ich freue mich sehr auf mein erstes Rennen in dieser Serie. Das ist etwas komplett anderes als das, was ich bisher in meiner Rennfahrerkarriere erlebt habe. Natürlich wird es zu Beginn der Saison vor allem darauf ankommen, dass ich mich zurechtfinde. Aber ich bin optimistisch, dass mir das gelingen wird. Das Abenteuer DTM kann beginnen.“
 
 

BMW Werksfahrer Alessandro Zanardi ist zurück im Renngeschehen


Alessando Zanardi stand im Mittelpunkt des Interesses bei Medien und Zuschauern
Foto: BMW-Motorsport
BMW Werksfahrer Alessandro Zanardi (IT) gehörte zu den gefragten Stars beim Saisonauftakt der Blancpain Sprint Series 2014 in Nogaro (FR). Nach vier Jahren Pause vom Motorsport bestreitet der 47-Jährige in dieser Serie mit einem modifizierten BMW Z4 GT3 von ROAL Motorsport seine Comeback-Saison. In Nogaro stand er bei Medien und Zuschauern im Mittelpunkt des Interesses. Zanardi ging es an seinem Debütwochenende vor allem darum, sich mit der für ihn neuen Meisterschaft vertraut zu machen und mit dem BMW Z4 GT3 unter Rennbedingungen Erfahrung zu sammeln. Im Qualifikationsrennen am Sonntag belegte er den 14. Platz. Im heutigen Hauptrennen lag er trotz eines Problems mit der speziell für ihn angefertigten Kupplung lange innerhalb der Top 10, und kam am Ende als 13. ins Ziel. 

Alessandro Zanardi wartet auf seinen Einsatz
Foto: BMW-Motorsport

Sergio Jimenez und Caca Bueno (beide BR) waren in Nogaro die erfolgreichste BMW Fahrerpaarung. Im BMW Z4 GT3 des BMW Sports Trophy Teams Brasil belegten sie im Qualifikationsrennen Rang drei. Auch im Hauptrennen kämpften sie lange um das Podium und wurden am Ende Fünfte. Zanardis ROAL Motorsport Teamkollegen Stefano Colombo und David Fumanelli (beide iT) wurden am Montag Elfte. Der zweite BMW Z4 GT3 des BMW Sports Trophy Teams Brasil, pilotiert von Nelson Piquet Jr. und Matheus Dall‘ Agnol Stumpf (beide BR), belegte im Hauptrennen Rang 15.

Nachgefragt bei ... Filipe Albuquerque


Filipe Albuquerque
Foto: Audi-Motorsport
Filipe Albuquerque war drei Jahre für Audi in der DTM am Start und hat mit dem GT-Sportwagen Audi R8 GRAND-AM bereits einen Klassensieg bei den 24 Stunden von Daytona eingefahren. Seit dem Winter lernt er nun auch das dritte Rennsport-Programm von Audi kennen. Beim Saisonhöhepunkt der FIA-Langstrecken-Weltmeisterschaft WEC, den 24 Stunden von Le Mans, teilt sich Albuquerque das Cockpit des R18 e-tron quattro mit Marco Bonanomi (Italien) und Oliver Jarvis (Großbritannien).
 
Audi R18 e-tron quattro
Foto: Audi-Motorsport
 
Sie haben in Silverstone in der European Le Mans Series gerade Ihr erstes Rennwochenende in einem Sportwagen absolviert. Mit dem Team Jota Sport haben Sie das Rennen angeführt, bevor einer Ihrer Teamkollegen später mit dem Auto ausgefallen ist. Wie waren Ihre ersten LMP-Rennkilometer?

„Es hat riesigen Spaß gemacht, in die Welt der Sportprototypen einzusteigen. Ich bestreite die European Le Mans Series in Vorbereitung auf meine beiden WEC-Rennen mit Audi in Spa und in Le Mans. Langstrecken-Distanzen und den Teamsport-Gedanken mit mehreren Fahrerkollegen kenne ich schon von meinen Einsätzen im Audi R8 LMS ultra. Neu ist für mich allerdings das Fahrgefühl in einem Sportwagen.“

Was sind die größten Unterschiede zu einem DTM-Rennwagen, wie Sie ihn bisher für Audi gefahren sind?

„Der Audi RS 5 DTM, den ich noch im Vorjahr gefahren bin, hat riesigen Spaß gemacht, war sehr anspruchsvoll und steht für die hochkarätigste Tourenwagen-Technik. Trotzdem ist ein Sportwagen noch einmal ganz anders. Die Fliehkräfte und die Kurvengeschwindigkeiten sind viel höher, die Beschleunigung ist besser und bei meinen Tests im Audi R18 e-tron quattro habe ich mich an die komplexe Bedienung eines Hybrid-Sportwagens gewöhnt. Die LMP1-Rennwagen sind die schnellste Kategorie im Feld. Da ist höchste Konzentration beim Überholen und Überrunden gefragt.“

Ihr erster Einsatz im Audi R18 e-tron quattro steht unmittelbar bevor – am 3. Mai steht der WEC-Lauf in Spa auf dem Programm. Fühlen Sie sich bereit?

„Die Vorbereitung hat mehr als ein halbes Jahr gedauert und war hervorragend. Audi hat mich so gut eingearbeitet, dass ich mich in jeder Phase meines Wechsels vom Touren- in den Sportwagen sehr wohl fühle. Nach meinem ELMS-Rennen habe ich am Sonntag zusammen mit Marco Bonanomi und Oliver Jarvis den WEC-Einsatz meiner Teamkollegen in den Boxen von Audi verfolgt. Auch unser Renningenieur Matthias Huber war in das Geschehen eingebunden. Jetzt kann ich es kaum noch abwarten, mit Marco in Spa mit dem Audi Nummer ‚3’ an den Start zu gehen.“

Filipe Albuquerque vor seinem Einsatz im Audi R18 e-tron quattro
Foto: Audi-Motorsport
 
 

Samstag, 19. April 2014

DTM: Stimmen der Audi-Piloten nach Hockenheim-Test

die Audi-Piloten sehen sich gut auf die kommende Saison vorbereitet
Foto: Audi-Motorsport
 
Mattias Ekström (244 Runden/1.33,316 Minuten):
„Wir haben auch bei diesem Test wieder viel gelernt. Es ist immer gut, wenn man vom letzten Test vor Saisonbeginn mit einem guten Gefühl nach Hause kommt. Dieses Mal habe ich noch gemischte Gefühle. Wir haben noch zwei interessante Wochen vor uns, alles zu analysieren und uns optimal auf das erste Rennen vorzubereiten.“
 
Jamie Green (247 Runden/1.33,057 Minuten):
„Wie bereits in Budapest hatten wir erneut das Glück, vier trockene Testtage zu haben. Das hilft sehr, denn wir haben ein neues Auto, das wir besser kennenlernen müssen. Ich bin an jedem meiner vier Testtage über 100 Runden gefahren – auch das ist gut. Hier haben wir das Programm, das wir uns vorgenommen hatten, abgearbeitet. Jetzt bin ich gespannt, wo wir stehen, wenn es darauf ankommt – nämlich am Rennwochenende.“
 
Miguel Molina (216 Runden/1.33,427 Minuten):
„Aus meiner Sicht war es ein positiver Test. Ich glaube, dass wir bereit sind für den Saisonstart. Wir haben nun noch zwei Wochen Zeit, uns weiter zu verbessern und jedes noch so kleine Detail zu analysieren, das wir hier in Hockenheim getestet haben.“
 
Nico Müller (185 Runden/1.33,542 Minuten):
„Wir haben unser Programm so durchgebracht, wie wir es wollten. Von daher sind wir für das erste Rennen ganz gut vorbereitet. Natürlich gibt es hier und da noch etwas auszusortieren und ich habe auch noch zwei, drei Dinge zu lernen. Aber allgemein bin ich mit den Tests sehr happy. Ich freue mich auf das erste Rennen: Es kann losgehen!“
 
Edoardo Mortara (176 Runden/1.32,957 Minuten):
„Wir haben das Testprogramm, das wir uns vorgenommen hatten, abgearbeitet und viele Dinge ausprobiert. Es lief ganz gut, aber es liegt noch immer viel Arbeit vor uns. Wir müssen nun die Daten analysieren, um zu sehen, was gut und was weniger gut funktioniert hat. Jetzt gilt es, die richtigen Schlüsse zu ziehen und für das erste Rennen in Hockenheim das beste Paket zu schnüren.“
 
Mike Rockenfeller (211 Runden/1.32,751 Minuten):
„Es war ein lehrreicher und wichtiger Test für uns. Am Ende des letzten Tages hatte ich einen ganz guten Longrun, der mich optimistisch stimmt: Wir haben Schritte in die richtige Richtung gemacht. Wir müssen uns jetzt alles anschauen, auswerten und die richtigen Schlüsse für das erste Rennen ziehen. Ich bin gespannt, wo wir stehen, wenn alle zeigen, was sie können.“
 
Timo Scheider (218 Runden/1.33,023 Minuten):
„Ich bin froh, dass wir zwei wirklich gute Testtage hatten – ganz speziell mein letzter Testtag hat eine Menge Erkenntnisse gebracht. Auch die Performance war da. Es ist wichtig, zum ersten Rennen ein gutes Gefühl mitzunehmen – auch, weil der Saisonauftakt auf derselben Strecke stattfindet. Es gibt noch Aufgaben, die wir lösen müssen. Aber insgesamt haben wir hier sehr gut gearbeitet.“
 
Adrien Tambay (177 Runden/1.33,228 Minuten):
„Wir hatten viel zu tun und haben das Beste daraus gemacht. Für mein Gefühl lief es noch besser als in Ungarn. Wir haben noch etwas Arbeit vor uns und hoffe, wir bekommen bis zum Rennen alles aussortiert. Ich bin da aber zuversichtlich.“