Montag, 14. April 2014

DTM-Test Hockenheim 1.Tag - Wittman Schnellster am Vormittag


Unmittelbar vor dem Start der DTM-Saison 2014 in knapp zwei Wochen beginnen heute auf dem Hockenheimring die letzten offiziellen Testtage. In den nächsten vier Tagen haben die Teams also letztmalig die Gelegenheit sich auf die kommende Saison vorzubereiten.
Marco Wittmann (hier im Vorjahrewagen)
Foto: Jens Hawrda
In der ersten Testsektion am Montagvormittag  setzte Marco Wittmann im BMW M4 DTM die Bestzeit, gefolgt von Edoardo Mortara und Mattias Ekström (beide Audi). Insgesamt elf Piloten gingen am Vormittag auf die Strecke. Fleißigster Pilot bis zur Mittagspause war DTM-Rückkehrer Di Resta mit 65 gefahrenen Runden.



Testzeiten, Montag, 14. April, Stand 12:00 Uhr:

1. Marco Wittmann (DEU) BMW M4 DTM 1:33,769 Minuten
2.
Edoardo Mortara (ITA) Audi RS5 DTM 1:33,828
3. Mattias Ekström (SWE) Audi RS5 DTM 1:33,916
4.
Joey Hand (USA) BMW M4 DTM 1:34,061
5. Nico Müller (CHE) Audi RS 5 DTM 1:34,109
6.
Timo Scheider (DEU) Audi RS5 DTM 1:34,148
7. Daniel Juncadella (ESP) Mercedes AMG C-Coupé 1:34,195
8. Bruno Spengler (CAN) BMW M4 DTM 1:34,360
9. Timo Glock (DEU) BMW M4 DTM 1:34,471
10. Paul Di Resta (GBR) DTM Mercedes AMG C-Coupé 1:34,761
11. Christian Vietoris (DEU) DTM Mercedes AMG C-Coupé 1:35,373
 

 

Mercedes-Benz stellt Teams für die DTM-Saison 2014


Am Dienstag, voriger Woche erhielten die Mitarbeiter des Mercedes-Benz Werks in Untertürkheim prominenten Besuch ihrer Kollegen aus der international populären Tourenwagenserie. Bei einer Mitarbeiterveranstaltung stimmten die sieben Mercedes-Benz DTM-Piloten sowie Mercedes-Benz Motorsportchef Toto Wolff ihre Kollegen auf die anstehende Jubiläums-Saison der DTM ein.
Christian Vietoris fährt auf dem Werksgelände Demo-Runden
Foto: Mercedes-Motorsport
Den Mitarbeitertag eröffnete Christian Vietoris mit einer speziellen Begrüßung: Der bestplatzierte Mercedes-Benz Fahrer der vergangenen Saison fuhr mit seinem DTM Mercedes AMG C-Coupé auf dem Werksgelände vor – angeführt vom DTM Mercedes-Benz C63 AMG Safety-Car mit Formel 1 Safety Car-Fahrer Bernd Mayländer am Steuer. Im Verlauf der Veranstaltung gaben die DTM-Stars bei Interviews Einblick in ihre Saisonvorbereitung und standen für Autogramm- und Fotowünsche zur Verfügung. Aktiv ins Geschehen eingreifen konnten die Mitarbeiter beim Reifenwechsel im Boxenstopp-Simulator und bei einem Wettbewerb gegen Pascal Wehrlein im Rennsimulator.

Boxenstopp-Simulation vor begeisterten Werksangehörigen
Foto: Mercedes-Motorsport
Im Rahmen der Veranstaltung gab Mercedes-Benz auch die Aufteilung der sieben Fahrer auf die Einsatzteams von HWA und Mücke Motorsport bekannt.

Mercedes stellt seine Teams und die Teamfahrer für 2014 vor
Foto: Mercedes-Motorsport

Team
Name (Nr.)
Name (Nr.)
 
Original-Teile/AMG Mercedes (HWA)
Christian Vietoris (5)
Paul Di Resta (6)
EURONICS/GRIP Mercedes AMG (HWA)
Gary Paffett (11)
Robert Wickens (12)
Petronas / AMG Mercedes (Mücke)
Daniel Juncadella (19)
Vitaly Petrov (20)
gooix Mercedes AMG (HWA)
Pascal Wehrlein (25)

Sonntag, 13. April 2014

BMW Werksfahrer Alessandro Zanardi im Interview


Alessandro Zanardi (IT) ist startklar: In einer Woche beginnt für den BMW Werksfahrer die Comeback-Saison im Motorsport. Der 47-Jährige tritt 2014 mit einem für seine Bedürfnisse umgebauten BMW Z4 GT3 von ROAL Motorsport in der Blancpain Sprint Series an. Der Saisonauftakt wird am Ostermontag, dem 21. April, in Nogaro (FR) ausgetragen.
Alessandro Zanardi startet 2014 in der Blancpain Sprint Series
Foto: BMW-Motorsport

Alessandro, der Start in die Blancpain Sprint Series 2014 steht kurz bevor. Wie sehr fiebern Sie Ihrer Comeback-Saison als BMW Werksfahrer entgegen?
 
Alessandro Zanardi: „Sehr. Die Blancpain Sprint Series ist eine großartige Meisterschaft, und ich bin stolz darauf, mit BMW ein Teil von ihr zu sein. BMW ist für mich nicht einfach nur eine Marke – es ist fast wie eine Familie. Seit meinem Unfall 2001 fahre ich für BMW und wir haben gemeinsam wunderbare Erfolge gefeiert. Ich freue mich auch, dass ich dieses neue Abenteuer mit einem sehr engen Freund von mir angehe: mit Roberto Ravaglia und mit ROAL Motorsport.“
 
Wie zufrieden sind Sie mit der Saisonvorbereitung?
 
Zanardi: „Ich bin insgesamt sehr zufrieden. Wir haben im Winter ein gutes Testprogramm absolviert, bei dem wir eine Menge gelernt haben. Wir haben noch ein paar offene Fragen bezüglich der Abstimmung oder darüber, wie wir die Reifen optimal nutzen können, aber im Verlauf der Saison werden wir zweifellos weiter dazulernen. Die Rundenzeiten waren mehr als viel versprechend. Was die Performance angeht, haben wir das Auto mit jedem Test besser kennengelernt. Das Auto und ich sind zu einer richtigen ‚Einheit‘ geworden, denn der BMW Z4 GT3 muss auf eine Art und Weise gefahren werden, die genau meinem Fahrstil entspricht. Ich fühle mich im Auto wohl, aber manche Dinge werden wir erst im Rennen selbst herausfinden. Wir können noch nicht beurteilen, wie die Performances unseres BMW Z4 GT3 und der Autos unserer Mitbewerber über eine Renndistanz aussehen. Insgesamt erwarte ich eine große Herausforderung. Es wird nicht einfach, an der Spitze mitzufahren, denn meine Gegner sind sehr schnell und talentiert, und sie fahren konkurrenzfähige Autos. Aber wir werden es versuchen und unser Bestes geben, damit wir Nogaro zufrieden verlassen können.“
 
Alessandro Zanardi
Foto: Jens Hawrda
Was wäre eine realistische Zielsetzung für das erste Rennen in Nogaro?
 
Zanardi: „Das ist schwierig zu sagen. Lassen Sie mich so antworten: nah an den besten BMW dran zu sein. Denn es ist schwierig einzuschätzen, wo die anderen Autos mit der ‚Balance of Performance‘ stehen werden. Wir sind bisher nur beim Test in Paul Ricard zusammen mit den anderen auf die Strecke gegangen, doch das ist nicht sehr aussagekräftig, weil man nicht weiß, unter welchen Bedingungen sie gefahren sind. BMW war immer schon ein sehr konkurrenzfähiges Auto, und wenn das auch hier der Fall ist, dann sollte uns auf die anderen Teams nicht viel fehlen. Sollte uns das gelingen, wäre das für mich schon ein bemerkenswertes Ergebnis. Man muss auch bedenken, dass die anderen Fahrer mehr Erfahrung in diesem Format haben als ich. Es wäre fantastisch, wenn ich in der Qualifikation zum ersten Rennen in die Top 10 fahren könnte. Es kann aber auch sein, dass ich über einen 20. Platz glücklich bin. Es kann passieren, dass wir nicht genau da hinkommen, wo wir hin möchten. Nicht, weil wir einen Fehler gemacht oder nicht unser Bestes gegeben haben, sondern einfach, weil die anderen stärker waren.“
Alessandro Zanardi bei Testfahrten im BMW Z4 GT3
Foto: BMW-Motorsport
 
Auf welche Bereiche haben Sie, BMW Motorsport und ROAL Motorsport in der Vorbereitung des BMW Z4 GT3 für die Saison die Schwerpunkte gelegt?
 
Zanardi: „Die erste Aufgabe war, das Auto so umzubauen, dass ich mich darin wohl fühle. Dabei mussten wir nicht bei null mit einem weißen Blatt Papier anfangen, sondern wir konnten auf unsere früheren Erfahrungen aus der WTCC zurückgreifen. Das hat uns ermöglicht, recht schnell zu einer sehr guten Lösung zu finden. Ich fühle mich in diesem Auto mindestens genauso wohl wie im BMW 320i in der WTCC.
Die zweite Aufgabe war, das Auto abzustimmen. Anfangs mussten wir die Eigenheiten des Reifens kennenlernen. So haben wir am Set-Up des Autos gefeilt, und das wird auch während der Saison eine unserer größten Herausforderungen sein. Denn auf jeder Strecke bekommt man es mit anderen Problemen zu tun, und man muss jedes Mal aufs Neue die perfekte Abstimmung finden. Doch wir sind ein starkes Team, und wir haben BMW Motorsport an unserer Seite, um zu helfen und notfalls auch zu korrigieren, falls wir Fehler machen. Mit all dieser Erfahrung sollte es uns möglich sein, an jedem Rennwochenende ein gutes Auto zu haben.“
 
Können Sie beschreiben, wie Sie das Auto fahren?
 
Zanardi: „Ich bremse mit meiner Beinprothese, indem ich die Hüfte bewege. Schon 2003 hat sich sehr schnell gezeigt, dass die Benutzung meiner rechten Prothese die wohl beste und effizienteste Art ist, das Bremspedal zu bedienen. Deshalb haben wir uns für diesen Weg entschieden und ein entsprechendes System entwickelt. Es ist sehr nah dran an dem, wozu ein menschliches Bein in der Lage ist. Alles andere mache ich mit meinen Händen. Ich muss nicht nur lenken, sondern ich gebe auch Gas, mit einem Ring, der sich hinter dem eigentlichen Lenkrad befindet. Ich schalte über Schaltwippen mit den Fingern. Die Kupplung betätige ich mit einer kleinen Wippe, die auf dem unteren Teil des Lenkrads montiert ist. Im BMW Z4 GT3 funktioniert alles elektronisch, und das ist ein Vorteil verglichen zu unserer Zeit in der WTCC. Damals hatten wir eine H-Schaltung, die ich mit meiner Hand bedient habe. In den Bremszonen hatte ich also einiges zu tun: Ich musste die Kupplung bedienen und schalten und habe praktisch mit meinem Handballen gelenkt.“
 
Wie müsste die Saison verlaufen, damit Sie danach sagen würden, dass sie gut war?
 
Zanardi: „Das ist sehr schwer zu sagen. Wenn Sie mich vor den Paralympics 2012 in London gefragt hätten, ob ich mich über eine Medaille, zum Beispiel eine Bronzemedaille, freuen würde, hätte ich geantwortet: ‚Wow! In meinem Alter, mit all diesen talentierten Jungs, die viel jünger sind als ich – ich wäre überglücklich!‘ Doch rückblickend wäre es sehr schade gewesen, nur eine Bronzemedaille mit nach Hause zu bringen. Dennoch – zum jetzigen Zeitpunkt würde ich sagen: Sollte ich die Saison mit einem Sieg auf meinem Konto beenden, wäre ich nicht nur zufrieden, sondern wirklich begeistert!“
 

 

BMW Werksfahrer Alessandro Zanardi schließt die Saisonvorbereitung mit dem BMW Z4 GT3 ab


Alessandro Zanardi
Foto: BMW-Motorsport
Mit einem weiteren Testtag in Misano (IT) haben BMW Werksfahrer Alessandro Zanardi (IT) und ROAL Motorsport ihre Saisonvorbereitung mit dem BMW Z4 GT3 abgeschlossen. Nach einer vierjährigen Pause feiert der 47-Jährige 2014 sein Comeback im Motorsport und startet in der Blancpain Sprint Series. Der Saisonauftakt wird am Ostermontag, dem 21. April, in Nogaro (FR) ausgetragen.

Foto: BMW-Motorsport
Um bestens vorbereitet in das erste Rennwochenende zu gehen, testeten Zanardi und ROAL Motorsport weitere mögliche Abstimmungsvarianten für den BMW Z4 GT3. Zudem nutzte das Team den Tag zur weiteren Optimierung der Umbauten am Auto, die für Zanardis spezielle Bedürfnisse vorgenommen wurden. Er bremst mit seiner rechten Beinprothese, alles Weitere steuert er mit seinen Händen. Darüber hinaus testete Zanardi heute auch ein spezielles Kühlshirt-System, das seinen Körper beim Fahren kühlt. Denn im Cockpit wird es während der einstündigen Rennen sehr heiß. Für diesen Test herrschten am „Misano World Circuit“ mit Sonne und sommerlichen Temperaturen von bis zu 27 Grad Celsius ideale Bedingungen.

Foto: BMW-Motorsport
„Insgesamt bin ich recht zufrieden. Wir haben über den Winter ein gutes Testprogramm absolviert. Bis zum jetzigen Zeitpunkt haben wir genügend Informationen gesammelt, um in unserem ersten Rennen gute Arbeit abliefern zu können“, sagte Zanardi. „Heute haben wir das ohnehin schon gute Paket noch etwas weiter verbessert. Ob dies reicht, um in Nogaro an der Spitze mitfahren zu können, weiß ich nicht – ich habe keine Kristallkugel. Dennoch bin ich zufrieden, wir haben einen guten Job gemacht. Der schwächste Teil des Pakets bin wahrscheinlich ich selbst. Denn ohne Beine zu fahren wird definitiv zu einem größeren Handicap, wenn die Temperaturen steigen. Wenn ich schwitze, fällt es mir sehr schwer, das Auto zu fahren. Zum Glück konnten wir heute dieses Kühlsystem testen, das in der Unterwäsche kaltes Wasser zirkulieren lässt. Das ist für einen Fahrer wie mich eine große Erleichterung. Ich habe definitiv vor, es in Nogaro zu verwenden.“

Foto: BMW-Motorsport
Roberto Ravaglia, Teamchef von ROAL Motorsport, ergänzte: „Es war ein guter letzter Test vor dem Start in die Saison. Alex ist heute 70 Runden gefahren, das sind rund 300 Kilometer. Er hat daran gearbeitet, die Abstimmung seines BMW Z4 GT3 zu finalisieren, und alles ist recht gut gelaufen. Von den Rundenzeiten her war er fast gleichauf mit seinem Teamkollegen Stefano Colombo, der ein sehr schneller Fahrer ist. Es ist also alles vorbereitet, und wir sind startklar für das erste Rennen. Wir sind soweit zufrieden, und nun werden wir sehen, was wir in Nogaro erreichen können.“

Zanardi hatte bei einem schweren Rennunfall 2001 beide Beine verloren, kehrte aber nur zwei Jahre später mit BMW erfolgreich in den Motorsport zurück. Unter anderem startete er mehrere Jahre in der FIA World Touring Car Championship (WTCC) und feierte vier Laufsiege. Nachdem er 2012 bei den Paralympics in London (GB) zwei Goldmedaillen auf dem Handbike gewonnen und im selben Jahr eine Testfahrt im BMW M3 DTM absolviert hat, bestreitet er 2014 nun zum ersten Mal seit 2009 wieder eine komplette Rennsport-Saison für BMW. Er startet in einem BMW Z4 GT3 in der Blancpain Sprint Series.

Freitag, 11. April 2014

ADAC GT Masters Vorsaisontests in Oschersleben (2)

 
Zufrieden war auch ADAC GT Masters-Titelverteidiger Daniel Keilwitz (24, Villigen), der die insgesamt drittschnellste Zeit (1:27,659 Min.) in seiner Corvette fuhr. Keilwitz eröffnete den Test mit einer Bestzeit in der ersten Session, sein Teamkollegen Andreas Wirth (29, Heidelberg) war Schnellster im finalen Test. Keilwitz: "Die Zusammenarbeit mit meinen beiden neuen Teamkollegen Andreas Wirth und Oliver Gavin ist toll und auch unsere Corvette hat gut funktioniert. Ich bin sehr optimistisch und glaube, es wird eine sehr gute Saison."
Titelverteidiger Daniel Keilwitz ist für die Saison 2014 optimistisch
Foto: Jens Hawrda

ADAC GT Masters-Rückkehrer Heinz-Harald Frentzen (46, Neuss) bereitete sich am Dienstag auf seine erste Saison mit dem Mercedes-Benz SLS AMG vor. Der ehemalige Formel-1- und DTM-Pilot ist in diesem Jahr für das Team H.T.P Motorsport nicht nur als Fahrer aktiv, sondern arbeitet auch intensiv mit den Nachwuchspiloten des Mercedes-Benz-Teams. Im ADAC GT Masters startet Frentzen zusammen mit dem ehemaligen ADAC Formel Masters-Piloten Luca Stolz (18 / Brachbach). Mit dem Test war Frentzen zufrieden:

Heinz-Harald Frentzen kehrt 2014 in die ADAC GT-Masters zurück
Foto: Jens Hawrda
"Wir sind viel gefahren und haben viel über das Auto herausgefunden. Der Mercedes-Benz SLS AMG war top, wir konnten unserer Testprogramm wie geplant absolvieren. Wir haben viel gearbeitet und unser Hauptaugenmerk darauf gerichtet, verschiedene technische Lösungen zu probieren. Auch mein Teamkollege Luca Stolz ist sehr gute Zeiten gefahren."
Luca Ludwig startet mit neuem Team und Sponsor in die Saison 2014
Foto: Jens Hawrda
 
Für Aufsehen sorgte nicht nur H.T.P Motorsport mit Frentzen, sondern auch ein zweites Mercedes-Benz-Team. Tourenwagenlegende Klaus Ludwig, sein Sohn Luca und Zakspeed-Teamchef Peter Zakowski haben das Team BKK MOBIL OIL Zakspeed gegründet und starten mit einem Mercedes-Benz SLS AMG. "Ich freue mich sehr, dass wir zusammen mit unserem Sponsor BKK MOBIL OIL das Projekt verwirklichen können", sagt der siebenmalige ADAC GT Masters-Laufsieger Luca Ludwig (25 / Bonn). "Ich möchte in diesem Jahr an meine Leistungen aus den vorherigen Saisons im ADAC GT Masters anknüpfen und habe in diesem Team alle Möglichkeiten. Ich bin zwar in erster Linie Rennfahrer, aber wir haben das Team auf mich ausgerichtet und ich kann mich sehr stark selbst in das Team einbringen." Unterstützt wird Ludwig dabei von seinem Vater Klaus, der im Team die Rolle des Technischen Beraters übernommen hat. Dem Saisonstart blickt Ludwig optimistisch entgegen: "Das Auto gibt ein gutes Feedback, hat eine gute Grundschnelligkeit und läuft wie ein Uhrwerk."