Freitag, 11. April 2014

ADAC GT Masters Vorsaisontests in Oschersleben (2)

 
Zufrieden war auch ADAC GT Masters-Titelverteidiger Daniel Keilwitz (24, Villigen), der die insgesamt drittschnellste Zeit (1:27,659 Min.) in seiner Corvette fuhr. Keilwitz eröffnete den Test mit einer Bestzeit in der ersten Session, sein Teamkollegen Andreas Wirth (29, Heidelberg) war Schnellster im finalen Test. Keilwitz: "Die Zusammenarbeit mit meinen beiden neuen Teamkollegen Andreas Wirth und Oliver Gavin ist toll und auch unsere Corvette hat gut funktioniert. Ich bin sehr optimistisch und glaube, es wird eine sehr gute Saison."
Titelverteidiger Daniel Keilwitz ist für die Saison 2014 optimistisch
Foto: Jens Hawrda

ADAC GT Masters-Rückkehrer Heinz-Harald Frentzen (46, Neuss) bereitete sich am Dienstag auf seine erste Saison mit dem Mercedes-Benz SLS AMG vor. Der ehemalige Formel-1- und DTM-Pilot ist in diesem Jahr für das Team H.T.P Motorsport nicht nur als Fahrer aktiv, sondern arbeitet auch intensiv mit den Nachwuchspiloten des Mercedes-Benz-Teams. Im ADAC GT Masters startet Frentzen zusammen mit dem ehemaligen ADAC Formel Masters-Piloten Luca Stolz (18 / Brachbach). Mit dem Test war Frentzen zufrieden:

Heinz-Harald Frentzen kehrt 2014 in die ADAC GT-Masters zurück
Foto: Jens Hawrda
"Wir sind viel gefahren und haben viel über das Auto herausgefunden. Der Mercedes-Benz SLS AMG war top, wir konnten unserer Testprogramm wie geplant absolvieren. Wir haben viel gearbeitet und unser Hauptaugenmerk darauf gerichtet, verschiedene technische Lösungen zu probieren. Auch mein Teamkollege Luca Stolz ist sehr gute Zeiten gefahren."
Luca Ludwig startet mit neuem Team und Sponsor in die Saison 2014
Foto: Jens Hawrda
 
Für Aufsehen sorgte nicht nur H.T.P Motorsport mit Frentzen, sondern auch ein zweites Mercedes-Benz-Team. Tourenwagenlegende Klaus Ludwig, sein Sohn Luca und Zakspeed-Teamchef Peter Zakowski haben das Team BKK MOBIL OIL Zakspeed gegründet und starten mit einem Mercedes-Benz SLS AMG. "Ich freue mich sehr, dass wir zusammen mit unserem Sponsor BKK MOBIL OIL das Projekt verwirklichen können", sagt der siebenmalige ADAC GT Masters-Laufsieger Luca Ludwig (25 / Bonn). "Ich möchte in diesem Jahr an meine Leistungen aus den vorherigen Saisons im ADAC GT Masters anknüpfen und habe in diesem Team alle Möglichkeiten. Ich bin zwar in erster Linie Rennfahrer, aber wir haben das Team auf mich ausgerichtet und ich kann mich sehr stark selbst in das Team einbringen." Unterstützt wird Ludwig dabei von seinem Vater Klaus, der im Team die Rolle des Technischen Beraters übernommen hat. Dem Saisonstart blickt Ludwig optimistisch entgegen: "Das Auto gibt ein gutes Feedback, hat eine gute Grundschnelligkeit und läuft wie ein Uhrwerk."
 
 

 

Donnerstag, 10. April 2014

ADAC GT Masters Vorsaisontests in Oschersleben (1)

Das ADAC GT Masters ist für den Saisonstart vom 25. bis 27. April in der etropolis Motorsport Arena Oschersleben bestens gerüstet. Am 08. und 09. April bereiteten sich 13 Teams mit Supersportwagen von sieben Marken auf der Rennstrecke bei Magdeburg auf die neue Saison vor. Zum Auftakt in knapp 14 Tagen erwartete der ADAC ein Feld von mehr als 25 Supersportwagen von acht verschiedenen Marken.

Die Vorsaisontests in Oschersleben zeigen,  die Saison 2014 wird spannend
Foto: Jens Hawrda
Die Ergebnisse aus den insgesamt fünf Testsessions gaben einen ersten Vorgeschmack auf eine spannende Saison 2014. Bei überwiegend trockenen Verhältnissen ging die Bestzeit je zwei Mal an Corvette und Porsche, einmal lag Audi an der Spitze. Die absolute Testbestzeit (1.27,195 Min.) ging an den ADAC GT Masters-Champion von 2012, Sebastian Asch (27, Ammerbuch) der gemeinsam mit Philipp Frommenwiler (24, CH / Farnbacher Racing) in einem Porsche 911 startet. "Wir sind mit dem Test voll zufrieden und starten gut vorbereitet in die Saison", sagt Asch. "Die Strecke in Oschersleben liegt unserem Porsche, aber die Zeiten sind sehr dicht zusammen. Beim Rennen in zwei Wochen starten noch einige Fahrzeuge mehr, dann wird sicherlich noch enger werden."

Das Audi Team Prosperia Abt Racing präsentierte sich in Oschersleben gut vorbereitet
Foto: Jens Hawrda
Schnell präsentieren sich auch die Titelverteidiger der Teamwertung, das Audi-Team Prosperia C. Abt Racing. Der erste 17 Jahre alte Kelvin van der Linde aus Südafrika drehte im Audi R8 die zweitschnellste Runde (1:27,357 Min.) des Tests. "Ich habe noch wenig Erfahrung mit dem Audi und habe zuvor nur einmal getestet, daher hat mich das Team hier sehr viel fahren lassen", sagt van der Linde, der im vergangenen Jahr den Volkswagen Scirocco R-Cup gewann, und ergänzt: "Ich komme aber bereits sehr gut mit dem Auto zurecht und bin sehr zufrieden." Prosperia C. Abt Racing startet in die zweite ADAC GT Masters-Saison mit einer Mischung aus erfahrenen Piloten und jungen Nachwuchsfahrern. "Wir haben bei diesem Test besonders unsere jungen Fahrer viel Erfahrung mit dem Audi R8 sammeln lassen", erklärte Ex-Formel-1- und DTM-Pilot Markus Winkelhock (33 / Berglen-Steinach). "Das Feld das ADAC GT Masters zeigt sich bereits sehr stark und beeindruckt mich sehr. Es gibt noch mehr starke Fahrerpaarungen als im vergangenen Jahr, als es bereits sehr spannend war."
Markenvielfalt und spannende Rennen sind für 2014 garantiert
Foto: Jens Hawrda


Dienstag, 8. April 2014

Mattias Ekström und Martin Tommczyk begeistert Fans in Graz


Mattias Ekström begeistert die DTM-Fans in Graz
Foto: Audi-Motorsport
Am Samstag voriger Woche wurde unter dem Motto „Der Spielberg in Graz“ die Rennsaison des Red Bull Rings in der Innenstadt von Graz gefeiert. Rund 50.000 Zuschauer folgten der Einladung und erlebten unter anderem Showfahrten des zweifachen DTM-Champions Mattias Ekström mit seinem Red Bull Audi RS 5 DTM und von Martin Tomczyk im Vorjahreswagen, dem BMW M3 DTM. Vor vielen begeisterten Fans in der Grazer Innenstadt drehte Tomczyk Donuts und gab zahlreiche Autogramme. „Der Tag war sensationell“, sagte Tomczyk. „Das Wetter hat gepasst und ich konnte den Fans eine spektakuläre Show bieten. Es war ein toller Vorgeschmack auf die kommende DTM-Saison und unser Rennen auf dem Red Bull Ring in Spielberg im Sommer.“ Die DTM gastiert am 3. August auf dem Red Bull Ring bei Spielberg rund 70 Kilometer nordwestlich von Graz.
Donuts für die Fans: Mattias Ekström in Graz
Foto: Audi-Motorsport

 

Stimmen der Audi Piloten nach Test in Budapest (Teil 2)


Edoardo Mortara (176 Runden/1.37,806 Minuten):
„Es ist immer ein Vergnügen, nach so einem langen Winter wieder ins Auto zu steigen und wieder zu fahren. Außerdem war es mein erster Test mit meinem neuen Team. Man lernt neue Leute und Gesichter kennen. Ich habe erstmals mit meinen neuen Ingenieuren gearbeitet. Das war ziemlich schön. Zudem hatten wir auch gute Testtage. Wir haben unser Testprogramm abgearbeitet und alles geschafft, was wir uns vorgenommen hatten. Wir haben ein paar Dinge gelernt, die uns in der Saison nützlich sein werden. Nun geht es darum, alles korrekt auszuwerten und uns optimal für den nächsten Test in Hockenheim vorzubereiten. Der Hungaroring ist anspruchsvoll und eine ziemlich komplette Rennstrecke. Ich fürchte aber, dass das Überholen hier extrem schwierig wird.“
Mike Rockenfeller
Foto: Audi-Motorsport
Mike Rockenfeller (200 Runden/1.37,842 Minuten): „Die Strecke macht Spaß, ist super anspruchsvoll. Sie hat sehr viele Wellen, das macht es schwierig, eine gute Abstimmung zu finden – das ist eine Herausforderung. Auch für den Fahrer, hier eine perfekte Runde zu erwischen. Die Strecke hat sich bei den Tests den Tag über auch jeweils relativ stark verändert. So ganz zufrieden war ich mit dem Test nicht. Ich meine nicht die Rundenzeiten, denn da weiß ohnehin niemand, wo er im Vergleich zur Konkurrenz steht. Ich meine vom Gefühl für das Auto. Ich glaube, wir haben beim Test in Hockenheim noch ein ganzes Stück Arbeit vor uns.“

Timo Scheider
Foto: Audi-Motorsport
Timo Scheider (208 Runden/1.38,167 Minuten): „Der Hungaroring ist sehr anspruchsvoll und bietet so ziemlich alles, was ein DTM-Auto braucht: eine schöne Kombination aus langen Geraden, Spitzkehren, mittelschnellen und schnellen Kurven – das ist wirklich eine Herausforderung. Mein erster Testtag hier war schwierig: Wir waren etwas verloren, haben am zweiten Tag aber den richtigen Weg gefunden. Deshalb reise ich mit einem guten Gefühl vom Hungaroring ab und freue mich schon auf den nächsten Test.“

Adrien Tambay (123 Runden/1.38,014 Minuten): „Ich glaube, dass der Hungaroring eine prima Strecke für die DTM ist und wir den Fans hier eine tolle Show bieten werden. Es war toll zu sehen, wie viele Zuschauer hier schon bei den Testfahrten waren – das hat mich positiv überrascht. Ich freue mich bereits auf das Rennen am 1. Juni, zumal ich auf Anhieb schnell war. Der neue Audi RS 5 DTM funktioniert gut. Obwohl wir heute nicht ganz soviel gefahren sind wie am ersten Tag, konnten wir erneut mehrere Long-Runs absolvieren und wieder eine Menge lernen. Es war insgesamt ein positiver Test. Darauf können wir aufbauen.“

Montag, 7. April 2014

Stimmen der Audi Piloten nach Test in Budapest (Teil 1)

Mattias Ekström
Foto: Audi-Motorsport
Mattias Ekström (243 Runden/1.37,912 Minuten): „Die Strecke ist sehr schön und macht viel Spaß, wenn man alleine fährt. Ich fürchte aber, dass das Überholen hier beim Rennen im Juni wirklich extrem schwierig sein wird. Wir haben während der vier Testtage viele wertvolle Informationen gesammelt. Es ist immer gut, wenn man vor dem Rennen auf einer Strecke testen kann. Nun werden wir nach Hause gehen, einmal durchatmen und uns dann perfekt auf Hockenheim vorbereiten.“
Jamie Green
Foto: Audi-Motorsport
Jamie Green (220 Runden/1.38,200 Minuten): „Ich bin das erste Mal in Budapest gefahren. Nachdem wir hier in diesem Jahr ein DTM-Rennen haben, war es gut, zwei Tage die Strecke kennenlernen zu können. Und es war auch das erste Mal, dass ich an der Rennstrecke mit dem Audi Sport Team Rosberg gearbeitet habe. Insofern war es eine gute Vorbereitung für die Saison. Nachdem wir im vergangenen Jahr bei den Wintertests nicht so tolles Wetter hatten, war es dieses Mal gut, dass wir hier vier trockene Tage hatten. Als Team hatten wir vier gute Tage. Wir sind auf dem richtigen Weg, ich habe ein gutes Gefühl.“
Miguel Molina
Foto: Audi-Motorsport
Miguel Molina (186) Runden/1.37,792 Minuten): „Wir haben gut gearbeitet, viele neue Sachen ausprobiert und versucht, das neue Auto unserem Fahrstil anzupassen. Ich denke, das war sehr positiv. Wir haben nun sehr viele Informationen, die wir analysieren können. Jetzt geht es darum, den RS 5 DTM für den nächsten Test in Hockenheim zu optimieren. Es waren insgesamt vier gute Tage in Budapest, nicht nur das Fahren. Auch die Arbeit mit den Ingenieuren und Mechanikern im Team Abt und bei Audi Sport hat Spaß gemacht. Ich freue mich schon jetzt auf Hockenheim.“
Nico Müller
Foto: Audi-Motorsport
Nico Müller (277 Runden/1.37,505 Minuten): „Meine Testbilanz fällt positiv aus: Das war ein guter Einstand bei Audi und in der DTM. Für mich war besonders wichtig, dass ich mich von den ersten Runden an im Auto und im Team wohlgefühlt habe – was das Auto und das Fahrerische angeht, kam doch sehr viel Neues auf mich zu. Dass es gut geklappt hat, gibt mir Selbstvertrauen für den Saisonstart. Auf die Zeiten haben wir gar nicht so geschaut, aber natürlich ist es immer schöner, auf der oberen Seite der Liste zu stehen. Wir haben unser Testprogramm durchgezogen und versuchen, möglichst viel von diesem Test mit in die Saison zu nehmen. Der Hungaroring gefällt mir. Die Strecke ist sehr technisch – und sie scheint auch unserem Auto ganz gut zu liegen.“