Freitag, 24. April 2026

Zusammenfassung 2. Freies Training der DTM am Red Bull Ring

Das zweite Freie Training des DTM‑Saisonauftakts 2026 fand am Mittag auf dem Red Bull Ring statt. Die Session war geprägt von **minimalen Zeitabständen**, starken Leistungen der Mercedes‑AMG‑Teams und auffälligen Auftritten einiger Neuzugänge und Routiniers.  

Top‑Performer & Schlüsselereignisse

#22 Lucas Auer (AUT / Mercedes-AMG GT3 / Mercedes-AMG Team Landgraf), Red Bull Ring 2026
Foto: ADAC-Motorsport

1. Lucas Auer dominiert vor heimischem Publikum

Der Lokalmatador setzte im Mercedes‑AMG GT3 des Team Landgraf die Bestzeit: 

- 1:28,204 Minuten – schnellste Runde des Trainings  

- Perfekte Balance im schnellen Mittelteil und starke Traktion aus T1 und T3  

- Auer bestätigte damit seine Rolle als einer der Favoriten für den Saisonauftakt   


2. Mercedes-AMG mit Dreifachspitze

Hinter Auer folgten zwei weitere Mercedes‑Piloten – und das mit hauchdünnem Abstand:  

- Jules Gounon: +0,004 Sekunden  

- Maro Engel: +0,006 Sekunden  

Damit lagen die drei schnellsten Fahrer innerhalb von 0,006 Sekunden – ein extrem enges Bild, das typisch für die DTM ist.   


3. Überraschungen im Verfolgerfeld

- Ben Dörr (McLaren): Starker 4. Platz, nur 0,138 Sekunden hinter der Spitze  

- Tom Kalender (Mercedes): Beeindruckender 5. Platz, zeigt starke Frühform  

- Timo Glock (McLaren): Platz 6 – der Ex‑F1‑Pilot bestätigt seine gute Pace aus dem 1. Training   


4. Markenmix im Mittelfeld

Das Mittelfeld war extrem dicht und markenübergreifend:  

- Ford Mustang GT3: solide Top‑10‑Platzierungen durch Wiebelhaus und Maini  

- Ferrari 296 GT3: Vermeulen und Cairoli im Bereich P8–P13  

- Porsche 911 GT3 R: Preining und Feller mit nahezu identischen Zeiten  

- Lamborghini Huracán GT3 EVO 2: Engstler, Bortolotti und Paul im hinteren Mittelfeld   


Offizielle Top‑10 des 2. Freien Trainings (Top-Ten)

1.Lucas Auer, Mercedes-AMG Team Landgraf 

2.Jules Gounon, Mercedes-AMG Team MANN-FILTER

3.Maro Engel, Mercedes-AMG Team Ravenol

4.Ben Dörr, Dörr Motorsport (McLaren)

5.Tom Kalender, Mercedes-AMG Team Landgraf 

6.Timo Glock, Dörr Motorsport (McLaren)

7.Finn Wiebelhaus, HRT Ford Racing

8.Thierry Vermeulen, Emil Frey Racing (Ferrari)

9.Thomas Preining, Manthey (Porsche) 

10.Arjun Maini, HRT Ford Racing 


Analyse: Was bedeutet das für das Wochenende?


Mercedes-AMG wirkt extrem stark

Drei Autos in den Top‑3 und fünf in den Top‑10 – die Balance of Performance scheint den AMG‑Teams zu liegen.


McLaren als ernstzunehmender Herausforderer

Dörr und Glock zeigten konstant starke Pace. Besonders bemerkenswert: Dörr war bereits im 1. Training Schnellster. 


Enge Abstände versprechen ein spannendes Qualifying

Die Top‑10 lagen innerhalb von weniger als einer Sekunde – typisch für den Red Bull Ring, aber dennoch beeindruckend.