![]() |
| Marco Wittmann freute sich über den zweiten Platz im Sonntagsrennen Foto: ADAC-Motorsport |
Schubert Motorsport ist mit einem Podiumserfolg und einer Pole-Position in die DTM-Saison 2026 gestartet. Beim Auftakt auf dem Red Bull Ring zeigte das Team eine starke Gesamtleistung und sammelte wichtige Punkte für die Meisterschaft.
Im Fokus stand dabei vor allem Marco Wittmann (#11 Schaeffler BMW M4 GT3 EVO), der mit zwei beeindruckenden Aufholjagden überzeugte: Am Samstag fuhr er von Startplatz 15 auf Rang fünf, am Sonntag kämpfte er sich von Startposition neun auf Platz zwei nach vorne und sicherte sich damit sein 51. DTM-Podium. Für seine Leistung wurde Wittmann am Sonntag zudem zum „Driver of the Day“ gewählt und liegt mit 31 Punkten auf Rang drei der Fahrerwertung.
Teamkollege Kelvin van der Linde (#3 Shell BMW M4 GT3 EVO) sorgte am Sonntag mit der Pole-Position für ein weiteres Highlight. Nach einem technischen Defekt im Samstagsrennen, der ihn in aussichtsreicher Position liegend zur Aufgabe zwang, belegte er am Sonntag Platz sechs. In der Fahrerwertung rangiert er aktuell auf Position zehn.
„Das war ein sehr schönes Wochenende – vor allem für Marco Wittmann, der zwei tolle Rennen gefahren ist und mit den Plätzen fünf und zwei auch in der Meisterschaft nach dem Auftakt gut im Rennen liegt“, erklärt Teamchef Torsten Schubert. „Bei Kelvin van der Linde war der technische Defekt am Samstag natürlich schade. Warum er am Sonntag seine Spitzenposition nicht bis ins Ziel halten konnte, werden wir genau analysieren. Sehr zufrieden bin ich mit unseren Boxenstopps – die waren alle mit unter sieben Sekunden extrem stark.“
Auch Wittmann selbst zog ein positives Fazit: „Das war ein starkes Wochenende. Ich bin mit meinen Aufholjagden sehr zufrieden. Es ist ein gutes Gefühl, so in die Saison zu starten. Entscheidend wird aber sein, diese Konstanz über das Jahr hinweg zu halten. Das Team hat mit der Strategie und bei den Boxenstopps einen super Job gemacht.“
Kelvin van der Linde blickt trotz gemischter Ergebnisse optimistisch nach vorne: „Das Wochenende hatte Höhen und Tiefen. Die Poleposition am Sonntag war natürlich ein Highlight, aber die Rennen liefen nicht optimal. Trotzdem ist das erst der Anfang einer langen Saison – ich freue mich auf die nächsten Rennen.“
In der Teamwertung liegt Schubert Motorsport nach dem Auftakt auf Rang vier.
Parallel zum DTM-Einsatz sammelte das Team auch im ADAC GT Masters weitere Rennkilometer: Juliano und Sandro Holzem belegten im BMW M4 GT3 #56 am Samstag Platz 11 (Startplatz 10) und steigerten sich am Sonntag auf Rang sieben nach Start von Position fünf.
„Es war insgesamt ein anstrengendes Wochenende, aber mit dem Podium am Sonntag können wir zufrieden sein. Jetzt gilt es, die Jungs weiter aufzubauen und die Konstanz reinzubekommen. Es müssen nicht immer Siege sein – entscheidend ist, regelmäßig vorne mit dabei zu sein“, so Schubert abschließend.
Mit einem Podium, einer Pole-Position und wichtigen Punkten im Gepäck reist Schubert Motorsport mit viel Motivation vom Red Bull Ring ab – und blickt zuversichtlich auf die kommenden Rennen der Saison.
