Samstag, 22. April 2017

DTM: BMW stellt Fahrzeugdesign für 2017 vor

Fünf der sechst DTM-Autos von BMW starten mit dem Loge des selben Premium Partners wie in der Saison 2016.
Bild: BMW-Motorsport

Marco Wittmann (GER) wird wieder im spektakulären Red Bull Design antreten. Der 27-jährige startete erstmal in der Saison 2016 im Red Bull BMW M4 DTM und holte damit seinen zweiten DTM-Titel. Wittmann will diese Erfolgsgeschichte in dieser Saison gemeinsam mit dem beliebten Premium Partner und dem BMW Team RMG fortsetzen.
Bild: BMW-Motorsport

Auch seine beiden Teamkollegen sind mit dem Design ihrer Autos sehr vertraut: Der Premium Technology Partner Shell ist wieder deutlich erkennbar auf dem Wagen von Augusto Farfus (BRA) zu sehen. Shell, BMW Motorsport und Farfus teilen sich eine lange Geschichte der Partnerschaft.
Bild: BMW-Motorsport

Der von Timo Glock (GER) angetriebene DEUTSCHE POST BMW M4 DTM hat auch wieder den auffälligen gelben Look der letzten Jahre. Der deutsche Fahrer hat in der hart umkämpften Tourenwagen-Serie in diesem Design in den letzten Jahren drei Rennen gewonnen.
Bild: BMW-Motorsport

Bruno Spengler (CAN) kann im Rahmen seiner Zusammenarbeit mit der Premium Partner BMW Bank auf eine Reihe toller Triumphe zurückblicken. Das Highlight war bislang sein Titel in der mattschwarzen Auto namens "Black Beast".
Bild: BMW-Motorsport

Maxime Martin (BEL) fährt seit 2014 in den Farben von SAMSUNG SDI. Das Unternehmen unterstützt auch weiterhin BMW Motorsport als Premium Partner. Martin hat bisher zwei Siege im SAMSUNG BMW M4 DTM eingefahren. Der BMW Fahrer hofft auf mehr Erfolg im neu entwickelten Modell 2017.
Bild: BMW-Motorsport

Tom Blomqvist (GBR) startet die Saison in Hockenheim (GER) im brandneuen Design der BMW Driving Experience.Zur Feier des 40-jährigen Jubiläums tritt BMW Driving Experience als Premium Partner für BMW Motorsport in der DTM an. Das Signet ist auf den Heckflügeln aller sechs BMW M4 DTMs zu sehen, während Blomqvists BMW Driving Experience M4 DTM das spektakuläre M Design trägt.

Freitag, 21. April 2017

Zehn Audi R8 LMS im ADAC GT Masters

  • Audi mit den meisten Kundenteams in stärkster nationaler Serie Europas
  • Titelverteidiger Montaplast by Land-Motorsport mit zwei Audi am Start
  • Audi R8 LMS auch in weiteren europäischen Landesserien
Vorjahresmeister Christopher Mies / Connor De Phillippi
Foto: Jens Hawrda
Audi bleibt in der wohl stärksten nationalen GT3-Rennserie Europas die Marke mit den meisten Einsatzautos. Zehn Audi R8 LMS starten vom 28. bis 30. April in die elfte Saison des ADAC GT Masters. Die Autos verteilen sich auf sechs Audi-Kundenteams, von denen drei zum ersten Mal in dieser Serie dabei sind. Unterstützung erhalten die Kundenteams und ihre Fahrer durch sechs Audi-Sport-Piloten.

Dreimal schon haben Audi-Piloten den Gesamtsieg im ADAC GT Masters gefeiert: Christian Abt im Jahr 2009, René Rast/Kelvin van der Linde im Jahr 2014 und Connor De Phillippi/Christopher Mies im Jahr 2016. Die beiden Vorjahressieger wollen ihren Titel mit dem Team Montaplast by Land-Motorsport verteidigen. Ihr Teamkollege Jeffrey Schmidt teilt sich ein Cockpit mit Christopher Haase. Dieser schrieb im Jahr 2007 Geschichte als erster Champion des ADAC GT Masters. Mit dem Südafrikaner Kelvin van der Linde aus dem Team Aust Motorsport ist ein weiterer ehemaliger Titelträger von Audi erneut im R8 LMS dabei. Außerdem bietet die Mannschaft von Frank Aust auch einem Aufsteiger aus dem Audi Sport TT Cup ein Cockpit. Dennis Marschall ist der Vizemeister 2016 des Audi-Markenpokals. Als weiteres Audi-Kundenteam hat das Team Yaco Racing mit Rahel Frey/Philip Geipel in der Vergangenheit bereits seine Siegfähigkeit mit zwei Rennerfolgen im ADAC GT Masters bewiesen.
Foto: Jens Hawrda
Gleich drei Mannschaften vertrauen in diesem Jahr zum ersten Mal dem Audi R8 LMS in der GT3-Rennserie des ADAC. Die Audi Sport racing academy gibt dem Nachwuchsduo Mikaela Åhlin-Kottulinsky/Ricardo Feller eine Chance und setzt auf Elia Erhart/Christopher Höher im zweiten Auto. Das Team BWT Mücke Motorsport hat unter anderem Markus Winkelhock und Frank Stippler im Cockpit – zwei etablierte Audi-Sport-Piloten, die schon viele Langstrecken-Siege gefeiert haben. Auch Marc und Dennis Busch bringen Langstrecken-Erfahrungen mit. Die Zwillinge aus Bensheim haben auf der Nordschleife des Nürburgrings bereits Gesamtsiege gefeiert und stellen sich mit ihrem Familienteam Twin Busch Motorsport zum ersten Mal der Herausforderung des ADAC GT Masters. Die Serie hat 14 Läufe an sieben Wochenenden in Deutschland, Österreich und den Niederlanden und gilt als eine der professionellsten und härtesten nationalen GT3-Serien. Sämtliche Rennen überträgt der Fernsehsender Sport1 live und in voller Länge.

„In einem Feld mit 32 Rennwagen ist Audi von allen sieben teilnehmenden Marken am stärksten vertreten. Fast ein Drittel der Autos sind R8 LMS“, sagt Chris Reinke, Leiter Audi Sport customer racing. „Wir erwarten einen ähnlich harten Titelkampf wie im vergangenen Jahr. Und wir sind gespannt, wie sich die Nachwuchspiloten und Aufsteiger unserer Kunden im Vergleich zu den etablierten Rennfahrern schlagen werden.“

Nicht nur im ADAC GT Masters ist der Audi R8 LMS beliebt. In der deutschen Clubsport-Rennserie DMV GTC sind sechs GT3-Sportwagen mit den Vier Ringen am Start, hinzu kommen weitere Kundenteams in der VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring. Auch außerhalb Deutschlands ist Audi in einer nationalen GT3-Rennserie in Europa vertreten: Zeitgleich mit dem deutschen Auftakt in Oschersleben beginnt jenseits der Alpen die Italienische GT-Meisterschaft. Audi Sport Italia startet in Imola in seine neunte Saison in Folge mit dem Audi R8 LMS. Als Piloten stehen der Audi-Werksfahrer und dreimalige Le-Mans-Sieger Benoît Tréluyer sowie Vittorio Ghirelli fest. Die Mannschaft von Emilio Radaelli hat bereits einen Fahrertitel, zwei Vize-Fahrertitel sowie zwei Teamtitel gewonnen.

Donnerstag, 20. April 2017

Superbik*IDM-Meister zweiter in Le Mans

Marvin Fritz verpasst nur knapp den Gesamtsieg beim 24-Stunden Motorrad-Langstreckenrennen in Le Mans
Marvin Fritz (Neckarzimmern/rechts) freut sich über den zweiten Platz beim 24-Stunden-Rennen
in Le Mans mit Max Neukirchner, der 2007 dort gewann 
Foto: Hermann Rüger
Beim legendären 24-Stunden-Motorrad-Langstreckenrennen in Le Mans/Frankreich hat das österreichische YART-Yamaha Team mit Marvin Fritz (Neckarzimmern), Broc Parkes (AUS) und Kohta Nozane (JPN) den Gesamtsieg nur knapp verpasst. Auf dem 4,185 km langen „Circuit Bugatti“ lag das Yamaha-Trio lange in Führung und hatte im Ziel nach 860 Runden einen Rückstand von nur 19,819 Sekunden auf das siegrieche GMT94 Yamaha-Team mit den Piloten Niccolo Canepa (ITA), David Checa (ESP) und Mike di Meglio (FRA). Für den 23-jährigen Nordbadener Marvin Fritz ist dies bei seinem ersten 24-Stunden-Rennen sein bisher größter internationaler Erfolg. Marvin Fritz, der im Vorjahr IDM-Meister in der Superbike-Klasse war, machte sich damit bereits sein schönstes Geburtstagsgeschenk, denn am 20. April wird er 24 Jahre alt. Marvin Fritz ist damit der zweiterfolgreichste deutsche Fahrer in Le Mans. Bisher konnte nur der Sachse Max Neukirchner das Rennen in Le Mans gewinnen, er siegte 2007 auf Suzuki. Für Yamaha war es der vierte Erfolg bei der 40. Auflage des Langstreckenklassikers. Zweitbester deutscher Fahrer wurde Florian Alt (Nümbrecht/Yamaha) auf dem zehnten Rang. Der nächste WM-Lauf findet am 19.-20. Mai mit der Speedweek in der Motorsport Arena Oschersleben (8 Stunden) statt.

Text : Michael Sonnick, Dieselweg 5, 67117 Limburgerhof

Mittwoch, 19. April 2017

DTM: Drei Fragen an Paul Di Resta

Paul Di Resta
Foto: Jens Hawrda
Paul, der letzte Test der Saisonvorbereitung liegt hinter dir. Was hat dich am meisten überrascht – im positiven wie im negativen Sinne?

Paul Di Resta:
Die größte Überraschung ist für mich, wie schnell die neuen Autos sind. Die Rundenzeiten fielen viel niedriger aus. Durch das neue Reglement gibt es weniger Abtrieb, aber mehr Power und Reifen mit mehr Haftung. Es macht richtig viel Spaß, diese Autos zu fahren. Im Rennen wird es sicher eine große Herausforderung, auf die Reifen zu achten.

Was war deine erste Reaktion auf die neue Regelung, dass die Fans bei der Arbeit in der Box zuschauen können?

Paul Di Resta:
Das ist großartig für die Fans. Absolut perfekt. Die Fans müssen die Autos auch einmal aus der Nähe sehen können. Gleichzeitig verstecken sich die Teams nicht mehr so sehr. Durch die offenen Boxen kommen die Zuschauer viel näher an die Autos, die Mechaniker und die Fahrer heran. So können sie hautnah verfolgen, was sich in der Box alles abspielt.

Du bist die zweitschnellste Zeit der Testwoche in Hockenheim gefahren. Was für ein Gefühl hast du nun für das Auftaktrennen?

Paul Di Resta:
Es war ein sehr produktiver Test. Wir haben viele Daten gesammelt und blicken zuversichtlich nach vorne. Natürlich kann sich noch etwas verändern, aber wir sind so gut vorbereitet wie schon lange nicht mehr. Hoffentlich sorgt das dafür, dass wir ein Wörtchen im Titelkampf mitsprechen können. Bis zum Saisonstart werde ich mich auf mein Training konzentrieren. Mein Ziel ist es, so fit wie irgendwie möglich zu sein. Aber natürlich werde ich auch noch etwas die Zeit mit meiner Familie genießen, bevor es endlich wieder losgeht. Die Pause seit Oktober war lang genug. Jetzt steigt die Vorfreude mit jedem Tag an.

Dienstag, 18. April 2017

DTM: Historische Tourenwagen im Renneinsatz

  • Tourenwagen-Classics im DTM Rahmenprogramm am Norisring und Nürburgring
  • DTM blickt auf über 30-jährige Historie zurück
  • Ausstellung historischer DTM-Klassiker beim Saisonauftakt in Hockenheim
Nürburgring 1990
Foto: DTM-Media
Seit 1984 stehen die drei Buchstaben DTM für erstklassigen Tourenwagenrennsport – in über 30 Jahren hat die DTM Höhen und Tiefen erlebt, unzählige Rennsiege und Meisterschaften wurden gefeiert. Mit der DTM verbunden sind große Namen wie Bernd Schneider, Volker Strycek, Hans-Joachim „Strietzel“ Stuck, Manuel Reuter, Klaus Ludwig, Johnny Cecotto oder Frank Biela. In diesem Jahr feiern einige der Stars von damals ein Comeback auf der Rennstrecke. Bei den DTM Rennen auf dem Norisring (30. Juni bis 2. Juli) und auf dem Nürburgring (8. bis 10. September) lassen die Tourenwagen-Classics die Achtziger- und Neunzigerjahre wieder aufleben. Eine perfekte Einstimmung auf die beiden Events findet bereits im Rahmen des Saisonauftakts in Hockenheim statt: Dann sind die Tourenwagenklassiker in einer Ausstellung im Fahrerlager zu bewundern.

„Die DTM war und ist immer ‚State of the Art’ im Tourenwagensport. Gleichzeitig blicken wir auf eine beeindruckende Historie zurück – und die wollen wir in dieser Saison gemeinsam mit der Tourenwagen Classics zelebrieren“, sagt ITR-Vorstand Florian Zitzlsperger. „Mit den Rennen der Tourenwagen-Classics im Rahmen der beiden Traditionsveranstaltungen auf dem Norisring und dem Nürburgring schlagen wir die Brücke von der großen und langen Historie der DTM hin zur Moderne. Die beiden Events haben wir mit Bedacht gewählt - auf dem Norisring fährt die DTM am Samstagnachmittag ihr 40. Rennen und der Nürburgring feiert in diesem Jahr 90. Geburtstag.“

Norisring 1992
Foto: DTM-Media
Anlass genug, die Fahrer, Teams und Fahrzeuge von damals mit den Piloten und Boliden der Saison 2017 zusammenzubringen und Geschichten auszutauschen. Bei beiden Rennen werden die Stars von damals und heute im Fan Village der DTM ausgiebig präsentiert – mit Autogrammstunden, Interviews und Benzingesprächen für die Fans und die aktuelle DTM Szene.

Das Tourenwagen Classics ist eine Serie für historische Renntourenwagen, die 2016 erstmals ausgetragen wurde. Sie bringt die automobilen Rennsportklassiker zurück auf die Strecke und führt sie ihre ihrer ureigenen Bestimmung zu – dem Renneinsatz. Insgesamt haben sich 42 Fahrer mit ihren Tourenwagen für die Saison 2017 eingeschrieben, darunter mit Alexander Burgstaller, Christian Danner, Altfried Heger, Marc Hessel, Volker Schneider, Volker Strycek und Kurt Thiim Zeitzeugen und aktive Fahrer der „alten“ DTM, die von 1984 bis 1996 ausgetragen wurde.


Die Rennen der Tourenwagen-Classics gehen über die Distanz von 40 Minuten und beinhalten einen zweiminütigen Pflichtboxenstopp, um einen Fahrerwechsel zu ermöglichen. Nach einem Freien Training entscheiden zwei Qualifyings von je 20 Minuten über die Startpositionen.