Donnerstag, 21. August 2025

DTM-Rennkalender 2026 veröffentlicht

Gipfeltreffen zum DTM-Auftakt 2026: Saisonstart erstmals in Österreich

Foto: Jens Hawrda

Die DTM startet vor spektakulärer Bergkulisse in die Saison 2026 – erstmals finden die beiden Auftaktrennen in Österreich statt. Der Red Bull Ring ist vom 24. bis 26. April 2026 Gastgeber des Saisonstarts. Insgesamt umfasst der Kalender acht Veranstaltungen mit 16 Rennen in Deutschland, den Niederlanden und Österreich. Den traditionellen Schlusspunkt setzt die DTM vom 9. bis 11. Oktober auf dem Hockenheimring Baden-Württemberg. Tickets für die Saison 2026 sind ab dem 5. Oktober online unter dtm.com erhältlich.

Nach dem Saisonstart vor dem Alpenpanorama geht es an die Küste: Vom 22. bis 24. Mai findet das zweite Rennwochenende auf dem Circuit Zandvoort an der Nordseeküste in den Niederlanden statt. In Deutschland gastiert die DTM dann erstmals vom 19. bis 21. Juni mit zwei Rennen auf dem DEKRA Lausitzring.

Im Juli wird Nürnberg zur Bühne für den schnellsten Stadtverkehr Deutschlands: Der Norisring (3. bis 5. Juli) zählt seit Jahrzehnten als zuschauerstärkstes Event zu den Highlights im DTM-Kalender. Zur besten Ferienzeit gastiert die Serie im Juli in der Motorsport Arena Oschersleben (24. bis 26. Juli), bevor der Nürburgring (14. bis 16. August) die heiße Phase im Titelkampf einläutet. Auf dem Sachsenring (11. bis 13. September) wollen sich die Fahrer noch einmal in Position bringen, um mit den bestmöglichen Titelchancen zum traditionellen Saisonfinale nach Hockenheim (9. bis 11. Oktober) zu reisen.

„Die Auftakt-Premiere am Red Bull Ring verspricht einen spektakulären Saisonstart. Wir freuen uns darauf, erstmals in Österreich in die neue Saison zu starten“, betont ADAC-Motorsportchef Thomas Voss. „In der Saison 2025 konnten wir uns bei allen bisherigen Rennen über einen deutlichen Besucherzuwachs freuen. Das zeigt uns, dass die Events von den Fans angenommen werden und beliebt sind. Um die Saison 2026 noch spannender zu gestalten, haben wir die Reihenfolge der Veranstaltungen etwas angepasst.“

Mittwoch, 20. August 2025

IDM Assen 2025: Wechsel an der Spitze und Strafenhagel

Lukas Tulovic (Triple M Racing Ducati Frankfurt) übernimmt in Assen die Tabellenführung
Foto: Jens Hawrda

Die IDM-Sommerpause ist beendet. Am vergangenen Wochenende ist die Internationale Deutsche Motorradmeisterschaft auf die Rennstrecke zurückgekehrt. Auf dem TT Circuit Assen gab es Entscheidungen, die im Endspurt der Serie für eine völlig neue Ausgangslage in den einzelnen Klassen sorgen.

IDM Superbike: Tulovic übernimmt die Tabellenführung

In den Niederlanden nahm Lukas Tulovic (Triple M Racing Ducati Frankfurt) im ersten Superbike-Rennen dem bisherigen Spitzenreiter Florian Alt (Holzhauer Racing Promotion) die Führung in der Gesamtwertung ab und baute diese im zweiten Lauf weiter aus. Zusätzlich ließ der 25-jährige Deutsche einmal den routinierten Superbike-WM-Zwölften Dominique Aegerter hinter sich, der am Wochenende die Yamaha des verletzten SWPN-Stammfahrers Jan Mohr übernommen hatte und beeindruckend schnell um den Kurs jagte.

„Jeder, der einmal in die Situation kommt, so Motorrad zu fahren, so zu fliegen, so zu schweben, so in einer anderen Welt zu sein, dem gönne ich es. Ich wünsche es jedem, einmal im Leben so zu fühlen, wie ich mich gerade draußen im Rennen gefühlt habe. Ich habe es einfach nur genossen. Phänomenal“, gab Tulo überwältigt zu Protokoll. Für den Ducati-Fahrer war das vielleicht ein sehr wichtiges Wochenende in seiner Karriere. Er macht keinen Hehl daraus, nächstes Jahr in der Superbike-Weltmeisterschaft fahren zu wollen. Dem IDM Superbike-Titel ist er in Assen ein großes Stück näher gekommen, aber das Thema ist noch nicht beendet. Honda-Aushängeschild Florian Alt hat zwar 15 Punkte Rückstand, aber bis zum Saisonende sind noch weitere 100 Punkte zu vergeben. Alt kam auf dem TT Circuit nicht aufs Podium, sondern musste als Vierter den Argentinier Leandro Mercado (Masteroil Alpha Van Zon BMW) beziehungsweise dessen Teamkollegen Bálint Kovács den Vortritt lassen.

IDM Supersport: Erster Sieg für den Schweizer Marcel Brenner

In der IDM Supersport teilten sich Titelverteidiger Andreas Kofler (Yamalube Motorsport Kofler) und der Schweizer Marcel Brenner (MotoLife) die Siege. Im ersten Rennen machte eine Fünfergruppe die Entscheidung unter sich aus. Als der führende Honda-Favorit Dirk Geiger (MCA Racing) in der letzten Runde einen folgeschweren Fehler beging, stauten sich die Gegner auf. Der Deutsche selbst wusste nur einen Ausweg, um nicht zu stürzen. Er rumpelte über die letzte Schikane. Es war klar: Diese Aktion würde die Rennleitung nicht hinnehmen. Geiger bekam eine 0,5-Sekunden-Strafe. Das warf den gebürtigen Mannheimer auf den dritten Platz zurück. Der Sieger hieß Kofler. Er hatte die Gunst der Stunde genutzt: „Ich habe gesehen, dass vier Leute auf dieselbe Stelle wollten. Ich bin einfach durchgefahren und es hat geklappt.“

Nachdem Domi Aegerter seinen Premieren-Sieg in der IDM Superbike geholt hatte, zog Eidgenosse Marcel Brenner im zweiten Lauf der kleineren IDM Supersport nach. Wegen einsetzendem Regen war das Rennen vorzeitig abgebrochen worden. Brenner konnte sein Glück über den erstmaligen Triumph kaum fassen. Kofler und Luca de Vleeschauwer (Track and Trades Wixx Racing) komplettierten das Podium. Oder: Zwei Ducati und eine Yamaha. Oder: ein Schweizer, ein Österreicher und ein Belgier. Titelfavorit Geiger gratulierte, war aber wenig erfreut über den Ausgang des Sonntags, denn er, der größte Konkurrent von Titelverteidiger Kofler, hat in der Gesamtwertung weiter an Boden verloren.

IDM Sportbike: Zwei neue Sieger und harte Strafen

In der IDM Sportbike überschlugen sich die Ereignisse. Der fünffache Sieger Oliver Svendsen vom Triumph Germany Racing Team stiefelte mit Orthese durchs Fahrerlager. Er war zu Hause bei einem Event in Dänemark Motorrad gefahren und dabei gestürzt. Die Folge: Schien- und Wadenbeinbruch links. Folglich war der 21-Jährige als Zuschauer unterwegs. Der erste Lauf endete mit einem Suzuki-Sieg des niederländischen Gastfahrers Kas Beekmans. Iñigo Iglesias (Wematik Racing by RT Motorsport) kassierte als Zweiter trotzdem die volle Punktzahl in der Meisterschaft, denn Gäste werden nicht gewertet.

Theoretisch hätten Iglesias deshalb im zweiten Lauf erneut 25 Punkte zugestanden, aber im Nachhinein hagelte es Strafen. Acht von 16 Fahrern hatten das Regenlicht nicht eingeschaltet. Für sie ging es jeweils drei Plätze nach hinten. Davon profitierte Korbinian Brandl (AK Racing Team). Für ihn war es der erste Podiumsplatz überhaupt. Gleichzeitig war es der erste Sieg für eine Aprilia RS 660 in der Sportbike-Klasse. In der Gesamtwertung hat Iglesias aufgeholt. Es bleibt spannend: Der Spanier hat jetzt genauso viel Punkte wie Dauerrivale Svendsen auf dem Meisterschaftskonto.

Rahmenrennen mit Würze

In der FIM Sidecar World Championship gibt es mit Harry Payne/Kevin Rousseau einen neuen Spitzenreiter, denn das Steinhausen-Team gewann beide Rennen. Der bisherige Tabellenführer Markus Schlosser aus der Schweiz und sein deutscher Beifahrer Luca Schmidt kämpften mit der Elektronik am Gespann, betrieben mit zwei vierten Plätzen Schadensbegrenzung und rutschten auf den dritten Platz ab. In der Wertung geht es so eng zu, dass auch noch das britische Brüderpaar Sam Christie/Tom Christie an Schlosser vorbeizog.

Mit zwei weiteren Cups im Rahmenprogramm hatte die IDM in Assen noch mehr Anziehungspunkte zu bieten. „Ich denke, das war eine sehr gelungene Veranstaltung. Durch die Vielfalt der Marken an der Spitze in den einzelnen Prädikatsklassen ist eine besondere Spannung gegeben. Auf den Tribünen saßen mehr Fans als je zuvor“, fasst Serienmanager Normann Broy zusammen. Schon in zwei Wochen geht es weiter. Vom 5. bis 7. September 2025 gastiert die IDM auf dem legendären Nürburgring.


Next Stop: DTM Sachsenring

Maximilian Paul aus Dresden hat die kürzeste Anreise zum Sachsenring
Foto: Jens Hawrda


Im Titelkampf der DTM geht es heiß zur Sache – und auch der Rennkalender lässt den Fahrern kaum Zeit zum Durchatmen. Nur zwei Wochen nach dem Auftakt in die zweite Saisonhälfte auf dem Nürburgring steht der sechste Tourstopp am Sachsenring auf dem Programm. Vom 22. bis 24. August kämpfen die DTM-Stars auf dem Traditionskurs westlich von Chemnitz um die nächsten beiden Siege.

Spitzenreiter Lucas Auer möchte dort den nächsten Schritt zum DTM-Titel gehen. Doch der Vorsprung des Mercedes-AMG-Piloten auf Verfolger Jack Aitken beträgt nur acht Punkte. Der Brite reist mit besten Erinnerungen an den Sachsenring: Vergangenes Jahr jubelte Aitken dort über den vierten seiner bislang sechs DTM-Siege. Auch Jordan Pepper, René Rast, Thomas Preining sowie Maro Engel liegen in Schlagdistanz zur Spitze und lauern auf ihre Chance. Beste Voraussetzungen für einen heißen Kampf um die Tabellenführung!

Die kürzeste Anreise aller DTM-Fahrer hat Maximilian Paul. Der 25-Jährige und sein Team Paul Motorsport kommen aus Dresden. Bei seinem Heimspiel startet Paul in einem bis zu 640 PS starken Lamborghini Huracán GT3 Evo2. Kann Paul am Sachsenring seinen Heimvorteil nutzen? Beste Unterhaltung verspricht auch das Rahmenprogramm: Die ADAC GT4 Germany, der Porsche Sixt Carrera Cup Deutschland und der vollelektrische NXT Gen Cup sind auf der Rennstrecke in Hohenstein-Ernstthal dabei. Für nostalgisches Flair sorgen an allen drei Veranstaltungstagen Demorunden mit legendären DTM-Fahrzeugen. Die Vielfalt der eingesetzten Boliden reicht von Gruppe-A-Klassikern über die Ära der Klasse 1 bis hin zu späteren Class-1-Fahrzeugen.

Montag, 18. August 2025

DTM Testtag Sachsenring

Gounon mit Bestzeit bei Sachsenring-Generalprobe

Jules Gounon setzte die Bestzeit beim Test auf dem Sachsenring
Foto: Jens Hawrda

Jules Gounon hat sich bei der DTM-Generalprobe am Sachsenring am Sonntag die Bestzeit gesichert. Der Franzose war im Mercedes-AMG GT3 (Mercedes-AMG Team Mann-Filter) beim offiziellen Testtag eine Woche vor dem Rennen der Schnellste. Stark präsentierte sich auch Titelkontrahent Jack Aitken. Der Brite setzte im Ferrari 296 GT3 von Emil Frey Racing in der Nachmittagssession die Bestzeit und zeigte sich auch am Vormittag mit der fünftschnellsten Runde sehr konkurrenzfähig.

Jordan Pepper im Lamborghini, Zweitschnellster am Testtag
Foto: Jens Hawrda

Eine Woche vor dem sechsten Rennwochenende der DTM testeten alle 24 Fahrer am Sonntag bei optimaler Witterung und nutzten eine am Sachsenring gemeinsam eine seltene Möglichkeit zur Vorbereitung. Insgesamt acht Stunden Testzeit, unterteilt in je zwei Einheiten über vier Stunden, standen dabei auf dem Programm. In der kühleren, morgendlichen Session setzte Jules Gounon die Tagesbestzeit mit 1:17,8 Minuten. Damit lag der Franzose 0,163 Sekunden vor Jordan Pepper (TGI Team Lamborghini by GRT) im Lamborghini sowie den beiden Manthey EMA-Porsche von Thomas Preining und Ayhancan Güven.

Drittschnellster am Testtag: Thomas Preining, Porsche 911 GT3 #91
Foto: Jens Hawrda

In der zu Beginn sonnigen und gegen Ende etwas langsameren Nachmittagssession lag Aitken an der Spitze, gefolgt von Güven mit 0,099 Sekunden Rückstand. „Es war ein guter Tag, ich bin zufrieden“, sagte Aitken nach dem Test. „Wir waren im vergangenen Jahr sehr schnell auf dem Sachsenring. Die Strecke kommt unserem Ferrari entgegen, daher haben wir bereits erwartet, wieder konkurrenzfähig zu sein.“ Titelverteidiger Mirko Bortolotti (Abt Sportsline) setzte mit der drittschnellsten Zeit im Lamborghini Huracán GT3 Evo2 ein starkes Zeichen. Dahinter folgten die beiden Mercedes-AMG GT3 von Maro Engel (Mercedes-AMG Team Winward Racing) und Jules Gounon.

Tabellenführer Lucas Auer (Mercedes-AMG Team Landgraf) war am Nachmittag siebtschnellster im Mercedes-AMG GT3. Am Vormittag drehte der Österreicher nach einem leichten Kontakt bei langsamer Fahrt mit dem Lamborghini von Nicki Thiim (Abt Sportsline) weniger Runden als seine Konkurrenten.

Quelle: dtm.com


IDM Sportbike: „Korbi“ Brandl kassiert Sieg nach Strafenhagel

Korbinian Brandl, Aprilia RS660 #49
Foto: Jens Hawrda

Das zweite Rennen der IDM-Sportbike in Assen bot nicht nur wegen wechselhafter Wetterbedingungen reichlich Dramatik, sondern endete auch ganz anders, als es zunächst bei der Siegerehrung gefeiert wurde.

Regen, Abbruch und Neustart

Am Rennsonntag herrschte in der Internationalen Deutschen Motorradmeisterschaft (IDM) typisches Aprilwetter -jedoch im August: Sonne, Wolken und Nieselregen wechselten sich ständig ab. Wie schon im Samstagrennen bildeten Kas Beekmans (VLR-NIWA Racing), Harrison Dessoy (PHR Performance Triumoph), Petr Svoboda (WRP Racing) und Inigo Iglesias (Wematik Racing by RT Motorsports) die Spitzengruppe. Besonders Svoboda zeigte sich angriffslustig und mischte die Führungsgruppe entschlossen auf.

Doch in Runde vier setzte plötzlich Nieselregen ein. Da die Strecke stellenweise gefährlich nass wurde, brach die Rennleitung das Rennen ab. Der Neustart erfolgte nach dem „Quick-Start-Procedure“ über fünf Runden und wurde als „Wet Race“ erklärt – ein standardmäßiger Ablauf nach einem Regenabbruch. Da es jedoch schnell wieder aufhörte zu nieseln und die Strecke wieder abtrocknete, entschieden sich alle Fahrer für Slickreifen.

Spannende Duelle bis zum Schluss

Nach dem Restart übernahm Beekmans sofort die Spitze, dicht gefolgt von Dessoy. Die beiden setzten sich leicht ab, während Svoboda und Iglesias um Platz drei kämpften – und damit um entscheidende Zähler im Kampf um die Meisterschaftsführung.

Dahinter lauerten die Deutschen Justin Hänse und Cedric Holme-Nielsen (beide Motorradtke GYTR by Penz13). Der Schlagabtausch zwischen Svoboda und Iglesias spitzte sich schließlich in der letzten Runde zu: Svoboda ging in der ersten Kurve innen an Iglesias vorbei, kam dabei jedoch etwas weit auf die Außenkerbs hinaus. Iglesias zog seinerseits in Vorbereitung auf die nächste Linkskurve zurück auf die Ideallinie. Da auch Svoboda dorthin einschwenken wollte, kam es zur Berührung zwischen beiden Fahrern. Svoboda stürzte, während Iglesias das Rennen fortsetzen konnte.

An der Spitze lieferten sich Beekmans und Dessoy ein packendes Duell bis auf die letzten Meter. Mit Mühe rettete sich Beekmans als Sieger über die Linie – auch dank der kurzen Distanz zwischen der letzten Schikane, in der sein Bike kurz ins Schlingern geriet und an Speed verlor, und dem Ziel. Iglesias wurde Dritter vor Hänse.

Die ursprüngliche Reihenfolge im Ziel lautete: Beekmans, Dessoy, Iglesias, Hänse, Rick Kooistra (Pearle Gebben Racing), Korbinian Brandl (AK Racing Team), Micky Winkler (WSC-Racing), Kevin De Haan (VLR-NIWA Racing), Anton Södergren (Triumph Germany Racing Team), Luis Rammerstorfer (Freudenberg RoRa-Paligo Racing), Alexander Weizel (AK Racing Team), Kristoffer König (ViVa by Peuker & Streeb), Holme-Nielsen und Sven Seidler (ViVa by Peuker & Streeb).

Strafen wirbeln Ergebnis durcheinander

Doch die Freude währte nur kurz: Acht von 16 Fahrern erhielten von der Rennleitung nachträglich Strafen, weil sie beim Neustart das vorgeschriebene Regenlicht nicht eingeschaltet hatten. Jeder von ihnen wurde um drei Plätze zurückversetzt. Auch Anton Södergren wurde bestraft, da seine Reifensticker im zweiten Rennen nicht regelkonform angebracht waren.

Auch der Vorfall zwischen Svoboda und Iglesias wurde genauer untersucht – da einer der beiden bereits abgereist war, vertagten die Stewards die Entscheidung auf das nächste IDM-Wochenende am Nürburgring.

Debüt-Sieg für Korbinian Brandl

Von den zahlreichen Strafen profitierte schließlich Korbinian Brandl (AK Racing Team): Der Deutsche wurde als Sieger gewertet – seine erste Erstplatzierung in der IDM überhaupt und gleichzeitig der erste Triumph einer Aprilia RS 660 in der Sportbike-Klasse.

IDM Sportbike, Race 2 – (nach Strafen)

  1. Korbinian BRANDL (DEU), Aprilia RS 660
  2. Kevin DE HAAN (NLD), Suzuki GSX-8R
  3. Alexander WEIZEL (DEU), Aprilia RS 660
  4. Kas BEEKMANS (NLD), Suzuki GSX-8R
  5. Harrison DESSOY (GBR), Triumph Daytona 660
  6. Inigo IGLESIAS (ESP), Triumph Daytona 660
  7. Justin HÄNSE (DEU), Yamaha YZF-R7
  8. Rick KOOISTRA (NLD), Triumph Daytona 660
  9. Kristoffer KÖNIG (DEU), Aprilia RS 660
  10. Micky WINKLER (GER), Aprilia RS 660
Quelle: idm.de / Rowena Hinzmann