Samstag, 5. Juli 2025

Erster DTM-Sieg: Pepper-Party auf dem Norisring

  • Lamborghini-Pilot gewinnt siebten Meisterschaftslauf souverän
  • Thomas Preining erzielt mit Platz zwei sein bestes Saisonergebnis
  • Lucas Auer verteidigt vor vollen Rängen die Tabellenführung

Mit dem Siegerpokal ganz oben auf dem DTM-Podium: Jordan Pepper
Foto: ADAC-Motorsport

Jordan Pepper (ZA) ist am Norisring nicht zu stoppen. Der 28-Jährige zeigte im DTM-Samstagsrennen keine Schwäche und feierte im Lamborghini Huracán GT3 Evo2 vom TGI Team Lamborghini by GRT einen ungefährdeten Start-Ziel-Sieg. Mit seinem ersten DTM-Triumph setzte der Trainings- und Qualifikationsschnellste seine Erfolgsserie auf dem Stadtkurs in Nürnberg fort. „Was für ein unglaublich emotionaler Moment für mich. Ich bin unfassbar stolz und kann es noch gar nicht richtig glauben. Die letzten Runden kamen mir vor wie eine Ewigkeit. Aber ich habe alles gegeben und bin bis zum Schluss voll fokussiert geblieben“, freute sich Pepper. Thomas Preining (A/Manthey EMA) belegte im Porsche 911 GT3 R nach einer taktisch reifen Vorstellung den zweiten Platz. Dritter wurde Mercedes-AMG-Pilot Maro Engel (Monaco) vom Mercedes-AMG Team Winward Racing.

Keyfacts, Norisring, Nürnberg, Saisonrennen 7 von 16

Streckenlänge: 2.126 Meter

Wetter: sonnig, 29 Grad

Pole-Position: Jordan Pepper (TGI Team Lamborghini by GRT, Lamborghini Huracán GT3 Evo2 #63), 48,467 Sekunden

Sieger: Jordan Pepper (TGI Team Lamborghini by GRT, Lamborghini Huracán GT3 Evo2 #63)

Schnellste Rennrunde: Jack Aitken (Emil Frey Racing, Ferrari 296 GT3 #14), 49,052 Sekunden


Pole-Setter Pepper unterstrich am Samstagmittag beim Start zum siebten DTM-Saisonrennen seine Top-Form. Der Südafrikaner behauptete seine Führung souverän und setzte sich im weiteren Verlauf vom Feld ab. Dahinter schoben sich Thierry Vermeulen (NL/Emil Frey Racing) im Ferrari 296 GT3 sowie Preining auf die Plätze zwei und drei vor. Beide profitierten von einer Kollision zwischen dem auf Position zwei gestarteten Lamborghini-Piloten Nicki Thiim (DN/Abt Sportsline) und Engel. Während der Däne zurückfiel, konnte der Mercedes-AMG-Fahrer als Vierter das Rennen fortsetzen. Jack Aitken (GB) belegte im zweiten Ferrari von Emil Frey Racing Rang fünf.

Den Reifenwechsel absolvierte das Führung-Duo Pepper und Vermeulen erst am Ende des Boxenstopp-Fensters. Die Teams beider Fahrer benötigten länger als die Verfolger, um die neuen Pirelli-Slicks aufzuziehen. Während Pepper dank seines Vorsprungs von knapp fünf Sekunden als Führender auf die Strecke zurückkehrte, fiel Vermeulen auf Rang vier zurück. Preining und Engel rückten dagegen nach sehr schnellen Stopps auf Platz zwei und drei vor. Im letzten Renndrittel kontrollierte Pepper aber weiter das Geschehen von der Spitze aus und wurde nach 65 Runden mit einem Vorsprung von mehr als drei Sekunden als Erster abgewunken. Hinter Preining, Engel und Vermeulen komplettierte Aitken die Top Fünf.

Lucas Auer (A) machte im Mercedes-AMG GT3 ein unauffälliges Rennen. Der 30-Jährige vom Mercedes-AMG Team Landgraf konnte als Sechster jedoch seine Tabellenführung vor dem neuen Gesamtzweiten Pepper verteidigen. Auers Markenkollege Jules Gounon (F/Mercedes-AMG Team Mann-Filter) sicherte sich Rang sieben, Arjun Maini (IND) belegte im Ford Mustang GT3 von HRT Ford Performance Platz acht. Ricardo Feller (CH) machte im Audi R8 LMS GT3 Evo2 von Land-Motorsport als Neunter sechs Positionen gut. BMW-Pilot René Rast (Bregenz/Schubert Motorsport) konnte sich vom 17. auf den zehnten Rang verbessern.

Weitere Stimmen nach dem Rennen

Thomas Preining: „Ich bin über Platz zwei total glücklich. Gegen den Lamborghini hatten wir keine Chance, haben aber das Beste herausgeholt. Beim Start konnten wir einen Platz gut machen und sind im richtigen Moment zum Reifenwechsel an die Box gefahren. Diese Strategie hat uns Rang zwei gesichert. Die Hitze im Auto ist enorm, aber während des Rennens kann man das ganz gut ausblenden.“

Maro Engel: „Das Podium war für uns heute das absolute Maximum. Wir haben alles gegeben und das Team hat einen der schnellsten Boxenstopps hingelegt, den wir je hatten. Meine Kollision zu Beginn mit Thiim war sehr schade, aber ich war schon beim Einlenken und er hat mir leider keinen Platz gelassen. Das Rennen war sehr intensiv, aber die harte Arbeit hat sich gelohnt.“


Ergebnis, 7. Meisterschaftslauf, Norisring (Top-Five)

1. Jordan Pepper (ZA/TGI Team Lamborghini by GRT)

2. Thomas Preining (A/Manthey EMA), +3,055 Sekunden

3. Maro Engel (D/Mercedes-AMG Team Winward Racing), +4,132 Sekunden

4. Thierry Vermeulen (NL/Emil Frey Racing), +5,596 Sekunden

5. Jack Aitken (GB/Emil Frey Racing), +6,557 Sekunden

IDM Superbike: Lucas Tuloviv wieder mit Fabelzeit und Alt ist am Limit

Lucas Tulovic holt sich die Pole
Foto: Jens Hawrda

Eine Überraschung ist es nicht, nur alles andere wäre eine gewesen. Lukas Tulovic (Triple M Racing Ducati Frankfurt) hat auf Ducati in der Motorsport Arena Oschersleben die Superpole 2 gewonnen. Der IDM Superbiker hatte als einziger Fahrer eine Rundenzeit unter 1:24 Minuten zu bieten.

Bei 1:23,654 Minuten blieb die Uhr stehen. Jan Ole-Jähnig (GERT56 by RS Speedbikes) blieb als Zweiter sechs Zehntelsekunden hinter Tulos Fabelzeit zurück. Von der dritten Position wird morgen Jähnigs Teamkollege Toni Finsterbusch starten. Für den Sachsen ging es darum, nicht nur eine schnelle Zeit auf den heißen Asphalt zu pressen, sondern dass die Superpole 2 ohne Sturz abgeht. Damit hatte er beim Saisonauftakt, der ebenfalls in Oschersleben stattfand, bereits Erfahrung gemacht. In der ersten Reihe stehen morgen in beiden Rennen eine rote Ducati Panigale V4R und zwei BMW M 1000 RR in türkis angehauchtem Outift.

Florian Alt startet von Platz vier "mehr ging nicht"
Foto: Jens Hawrda

Florian Alt (Holzhauer Racing Promotion) startet aus der zweiten Reihe. Sein Kommentar: „Mehr geht nicht.“ Der einzige Honda-Fahrer im Feld biss fast in den Lenker, aber er war mit einer Rundenzeit von 1:24,396 Minuten am Limit. Der 29-Jährige hatte sich zwar derart in die Kurven gelegt, dass die Lederkombi am Arm deutliche Spuren davongetragen hatte, aber die Zeiten purzelten nicht mehr.

Hannes Soomer (Masteroil Alpha Van Zon BMW) winkte ab, war aber nicht unglücklich, in der zweiten Startreihe zu stehen. Damit kann der Este umgehen. Zusammenfassend sieht das so aus: Links vom BMW-Fahrer wird sich Alt auf der Honda CBR 1000 RR-R aufreihen und rechts Lorenzo Zanetti auf Ducati (Triple M Racing Ducati Frankfurt).

Die Ausgangslage ist brisant. Soomer führt die Gesamtwertung in der IDM Superbike mit 112 Punkten an. Zweiter ist Alt mit 103 Zählern. Tulovic hat 86. Ein kleiner Fehler, ein Ausfall kann die Angelegenheit komplett ändern. Das war schon in Most so, als Tulo einen einzigen Punkt Rückstand auf Soomer hatte und er ihm die Meisterschaftswertung entreißen wollte. Der Ausfall im zweiten Lauf kippte Situation komplett und Tulo ist momentan weiter von Soomer entfernt als je zuvor.

Soma Görbe (BCI MW Racing), Bálint Kovács (Masteroil Alpha Van Zon BMW) und Martin Vugrinec (Skach Motors Kawasaki Racing) waren die drei schnellsten Fahrer aus der Superpole 1, die in die Superpole 2 aufstiegen, in der um die endgültigen Startpositionen unter den ersten 15 Fahrern gekämpft wird. Sie schafften es tatsächlich, im Gerangel die Nerven zu behalten und sich um einige Plätze nach vorn zu schieben. Bei Görbe waren das sogar fünf.

Vugrinec hatte die Flagge für Kawasaki hoch gehalten und Teamchef Oliver Skach war freudig überrascht. „Nachdem, wie die Veranstaltung begonnen hat, bin ich überrascht, dass es jetzt so gut läuft. Für die Strecke in Oschersleben haben wir kein besonderes Setup, sind jetzt aber doch relativ schnell dabei“, meinte der Ex-Rennfahrer.

Superpole 1: 

Soma GÖRBE (BMW), 

Martin VUGRINEC (Kawasaki), 

Bálint KOVÁCS (BMW), 

Twan SMITS (Yamaha), 

Sandro WAGNER (BMW), 

Christian GAMARINO (Kawasaki), 

Christoph BEINLICH (BMW), 

Marco FETZ (BMW)


Superpole 2: 

Lukas TULOVIC (Ducati), 

Jan-Ole JÄHNIG (BMW), 

Toni FINSTERBUSCH (BMW), 

Florian ALT (Honda), 

Hannes SOOMER (BMW), 

Lorenzo ZANETTI (Ducati), 

Leandro MERCADO (BMW), 

Soma GÖRBE (BMW) 

Bálint KOVÁCS (BMW), 

Leon ORGIS (BMW), 

Martin VUGRINEC (Kawasaki), 

Maximilian KOFLER (Yamaha), 

Kevin ORGIS (BMW), 

Max SCHMIDT (BMW), 

Milan MERCKELBAGH (BMW) 

Quelle: idm.de / Anke Wieczorek

GT4 Germany: Pole-Position für Jay Mo Härtling im Mercedes-AMG für das Sonntagsrennen

Auch am Sonntag steht das Schnitzelalm Racing Team auf der Pole
Foto: Jens Hawrda


Der Tabellenführer von SR Motorsport by Schnitzelalm war in der Qualifikation für das Sonntagsrennen der ADAC GT4 Germany auf dem Norisring nicht zu schlagen. Spannende Session mit Fahrzeugen von drei Marken auf den ersten vier Plätzen.

Perfekter Tagesabschluss für Jay Mo Härtling (22/Sprockhövel): Im Mercedes-AMG GT4 gewann der Pilot von SR Motorsport by Schnitzelalm die Qualifikation für das Sonntagsrennen der ADAC GT4 Germany auf dem Norisring und sicherte sich so die Pole-Position. „Ich bin natürlich sehr zufrieden mit dem Ergebnis“, freute sich Härtling über die Zeit von 53,131 Sekunden. „Grundsätzlich war es aber eine mega Teamleistung, denn das Auto steht perfekt da.“

„Wir hatten zunächst eigentlich nur drei schnelle Runden für die Session eingeplant. Dann bekam ich aber vom Team gesagt, dass nur noch knapp eine Zehntelsekunde auf die Spitze fehlen würde. Somit habe ich eine weitere schnelle Runde angefügt und bin dabei mit einhundert Prozent Konzentration komplett ans Limit gegangen. Das war dann die Pole-Runde“, erklärte Härtling, der sich im Rennen wie üblich mit Enrico Förderer (18/Leuterod) abwechselt.

Knapp geschlagen auf Platz zwei fuhr Victor Nielsen (18), der sich einen BMW M4 GT4 mit Maximilian Tarillion (20/Wien, beide Razoon - xAutomotive Racing) teilt. Dem Dänen fehlten lediglich 0,044 Sekunden auf Härtlings Zeit. Rang drei ging ebenfalls an einen BMW: Ganz zum Schluss der Session erzielte Gabriele Piana (38/ITA), der zusammen mit Berkay Besler (25/TUR, beide FK Performance Motorsport) antritt, eine Zeit von 53,281 Sekunden und lag somit nur 0,150 Sekunden zurück.

Stark aufgelegt präsentiert sich auf dem Norisring bislang auch der Porsche 718 Cayman GT4 von Oskar Lind Kristensen (19/DNK) und Lachlan Robinson (21/AUS, beide AVIA W&S Motorsport), die mit 0,161 Sekunden Rückstand Platz vier belegten. Die Top Fünf komplettierten deren AVIA W&S Motorsport-Teamkollegen Hendrik Still (37/Kempenich) und Philipp Gogollok (19/Bad Homburg).

Vom ersten Startplatz aus losfahrend fiebert Härtling dem Sonntagsrennen regelrecht entgegen: „Es gilt zunächst, den Start zu überleben. Wenn das gelingt, heißt es, den Platz zu verwalten und im besten Fall zum Sieg zu fahren. Das ist das Ziel.“

Quelle: ADAC-Motorsport


GT4 Germany: Pole-Position für Mercedes-AMG am Samstag

Enrico Förderer im Mercedes vom Schnitzelalm Racing Team
holt die pole für das Rennen am Samstag
Foto: Jens Hawrda

Enrico Förderer markierte die Bestzeit in der Qualifikation für das Samstagsrennen der ADAC GT4 Germany auf dem Norisring. Extrem ausgeglichenes Feld mit Fahrzeugen aller vier Marken in den Top Fünf.

Die Qualifikation für Lauf eins der ADAC GT4 Germany auf dem Norisring bot packende Unterhaltung. Am Ende der Session setzte sich Enrico Förderer (18/Leuterod) im Mercedes-AMG GT4 von SR Motorsport by Schnitzelalm mit einer Zeit von 53,053 Sekunden durch. „Ich bin an diesem Wochenende das erste Mal überhaupt auf einem Stadtkurs unterwegs - und dass es gleich so gut läuft, hätte ich nicht gedacht“, strahlte Förderer, der sich das Fahrzeug mit Jay Mo Härtling (22/Sprockhövel) teilt. „Meine Runde war perfekt. Doch es galt auch den Verkehr im Auge zu behalten. Denn der Norisring ist extrem kurz und in der ADAC GT4 Germany sind viele Autos auf der Strecke unterwegs.“

Für das Duo Förderer/Härtling läuft das Rennwochenende derzeit komplett nach Plan. Härtling konnte am Vortag bereits die Pole-Position für das Sonntagsrennen auf dem Norisring klarstellen. „Der Norisring ist eine beeindruckende Strecke. Man fährt sehr eng an die Mauern heran. Das macht richtig Spaß - umso schöner, dass es bei uns auch sportlich gerade sehr gut läuft“, so Förderer weiter.

Mit einem Rückstand von lediglich 0,058 Sekunden ging Platz zwei der Qualifikation an den Aston Martin Vantage AMR GT4 von Marek Böckmann (28/Lautersheim) und Anton Paul Abée (28/Hamburg, beide Prosport Racing), wobei Böckmann die Session im Auto bestritt. Dritte wurden Denny Berndt (20/Berlin) und Max Rosam (20/Taunusstein, beide Razoon - more than Racing) im Porsche 718 Cayman GT4, die 0,119 Sekunden zurücklagen. Beide holten im Vorjahr auf dem Norisring ihr erstes Podium in der ADAC GT4 Germany.

Rang vier erzielten mit einem Rückstand von 0,133 Sekunden deren Markenkollegen Hendrik Still (37/Kempenich) und Philipp Gogollok (19/Bad Homburg, beide AVIA W&S Motorsport). Die Top Fünf komplettierten Gabriele Piana (38/ITA) und Berkay Besler (25/TUR, beide FK Performance Motorsport) im BMW M4 GT4. 

Quelle: ADAC-Motorsport

IDM Sportbike: Rammerstorfer feiert Rückkehr mit Pole

Luis Rammersdorfer holt sich die Pole
Foto: Jens Hawrda

Zum zweiten Mal in diesem Jahr gastiert die Internationale Deutsche Motorradmeisterschaft (IDM) in der Motorsport Arena Oschersleben – und zum zweiten Mal heißt der Polesetter in der Sportbike-Klasse: Luis Rammerstorfer. Der Österreicher, der bereits beim Saisonauftakt in Oschersleben die Pole holte, meldet sich nach fünf Wochen verletzungsbedingter Zwangspause eindrucksvoll zurück.

Rammerstorfer knackt seine eigene Bestmarke

Bereits im zweiten freien Training am Freitag ließ der 17-Jährige vom Team Freudenberg RoRa-Paligo Racing aufhorchen – und legte auch in den beiden Qualifyings nach. Mit einer Rundenzeit von 1:31,402 Minuten unterbot er sogar seine eigene Pole-Zeit vom Saisonauftakt und geht als klarer Favorit in das Rennen am Nachmittag. „Ich habe nicht damit gerechnet, dass es auf Anhieb bereits so gut läuft“, so der Triumph-Pilot, der nach seiner Verletzung keine Spur von Zurückhaltung zeigte. Da er noch leichte Schmerzen in der Schulter und im Arm verspürt, hält er seine Erwartungen zurück: “Ich weiß noch nicht, wie fit ich für die Rennen bin. Deswegen wäre ich mit einem guten Top-5 Ergebnis schon sehr zufrieden”, so der Österreicher weiter.

Kooistra überrascht mit erster Startreihe

Für eine der Überraschungen des Tages sorgt Rick Kooistra (Pearle Gebben Racing). Der Niederländer stellt seine Triumph Daytona 660 erstmals in die erste Startreihe. „Wir haben die letzten sechs Rennen hart gearbeitet – am Motorrad und an meinem Fahrstil. Jetzt beginnt sich das auszuzahlen“, freute sich der 24-Jährige aus Assen. Sein Ziel ist klar: das erste IDM-Podium.

Svoboda konstant stark – Iglesias experimentiert

Startplatz drei geht an Petr Svoboda (WRP Racing). Der Tscheche fühlt sich auf dem Kurs in Oschersleben sichtlich wohl und überzeugt erneut mit Konstanz und Übersicht. Neben ihm in der zweiten Reihe steht Inigo Iglesias (Wematik Racing by RT Motorsports). Der Spanier und sein neuformiertes Team arbeiten weiter intensiv am Setup – mit dem Ziel, das volle Potenzial der Triumph Daytona 660 auf die Strecke zu bringen.

Hänse zurück in Form – Svendsen ringt mit neuem Fahrwerk

Justin Hänse (Motorradtke GYTR by Penz13) scheint das enttäuschende Rennwochenende in Most abgehakt zu haben. Der Yamaha-Pilot aus Harth-Pöllnitz sicherte sich Startplatz fünf. Oliver Svendsen (Triumph Germany Racing Team), aktueller Tabellenführer, folgt auf Rang sechs. Der Däne kämpft noch mit dem frisch eingebauten Fahrwerk in seiner Triumph Daytona 660 und fand bisher nicht den gewohnten Rhythmus.

Dritte Reihe prominent besetzt

In Reihe drei starten Korbinian Brandl (AK Racing Team), Anton Södergren (Triumph Germany Racing Team) und Cedric Holme Nielsen (Motorradtke GYTR by Penz13). Komplettiert werden die Top-10 von Ben Kugler (MotoLife). Der Bayer und sein Team sind kurzfristig von Aprilia auf Triumph umgestiegen und in Oschersleben erstmals mit neuem Bike unterwegs. Das zweite Qualifying endete für Kugler allerdings bereits nach einer Runde mit einem Motorschaden. Ob er und sein Team es schaffen, passend zum ersten Lauf am Nachmittag das Motorrad wieder startklar zu bekommen oder ob er eventuell auf seiner alten Maschine, der Aprilia RS 660 starten darf, steht noch aus.

IDM Sportbike, Qualifying 1+2 (Top-Ten)

  1. Luis RAMMERSTORFER (AUS), Triumph Daytona 660
  2. Rick KOOISTRA (NLD), Triumph Daytona 660
  3. Petr SVOBODA (CZE), Aprilia RS 660
  4. Inigo IGLESIAS (ESP), Triumph Daytona 660
  5. Justin HÄNSE (DEU), Yamaha YZF-R7
  6. Oliver SVENDSEN (DNK), Triumph Daytona 660
  7. Korbinian BRANDL (DEU), Aprilia RS 660
  8. Anton SÖDERGREN (SWE)
  9. Cedric HOLME NIELSEN (DEU), Yamaha YZF-R7
  10. Ben KUGLER (DEU), Aprilia RS 660

Quelle: idm.de / Rowena Hinzmann