Freitag, 6. Juni 2025

Preining Trainingsschnellster auf Dünenkurs in Zandvoort

Thomas Preining, Porsche #91 - Tagesschnellster in den Traings am Freitag
Foto: Jens Hawrda

Guter Auftakt für Thomas Preining beim ersten Auslandstopp der DTM im niederländischen Zandvoort. Der Porsche-Pilot umrundete am Freitagnachmittag den 4,259 Kilometer langen Dünenkurs in 1:33,345 Minuten und war damit Trainingsschnellster. „Jeder Fahrer liebt Zandvoort, die Strecke macht einfach großen Spaß. Den starken Küstenwind hat man im Auto deutlich gespürt, vor allem in Kurve sieben, wo du richtig schnell einbiegst und der Wind entweder von hinten oder von der Seite kommt“, beschrieb der Porsche-Werksfahrer seine Trainingseindrücke. Mit einem Rückstand von 0,109 Sekunden wurde Marco Wittmann im BMW M4 GT3 Evo Zweiter, den dritten Platz belegte Preinings Teamkollege Ayhancan Güven. Den zweiten BMW von Schubert Motorsport steuerte René Rast auf Rang vier, Jack Aitken reihte sich im Ferrari 296 GT3 auf Position fünf ein.

Die Top-Zeiten wurden ausschließlich im zweiten Freien Training am Nachmittag erzielt. Bei Sonnenschein und Temperaturen von 17 Grad Celsius unterbot Arjun Maini im Ford Mustang GT3 als erster Fahrer an diesem Wochenende die 1:34.000-Minuten-Marke. Doch diese Zeit hatte nicht lange Bestand und wurde wenig später von Wittmann getoppt. Eineinhalb Minuten vor Schluss setzte sich Preining mit der Tagesbestmarke an die Spitze, Güven machte in seiner letzten Runde Platz drei klar.

In der ersten Trainingssession am Freitagmorgen gelang Lucas Auer im Mercedes-AMG mit 1:34,267 Minuten der schnellste Umlauf. „Mit den teilweise extremen Bodenwellen und den beiden Steilkurven hat die Strecke in Zandvoort ihren ganz eigenen Charakter. Die Zeiten im Training richtig einzuordnen, ist allerdings schwierig, weil die Teams mit unterschiedlichen Strategien gefahren sind. Das Ziel fürs Wochenende ist klar: Fleißig punkten und vorne dabei sein“, sagte der 30-jährige DTM-Spitzenreiter.

Quelle: dtm.com


GT-Masters: 1. Freies Training Zandvoort - Schnitzelalm-Team mit Bestzeit

J. Fittje, Mercedes #91
Foto: Jens Hawrda

Der Mercedes von SR Motorsport bei Schnitzelalm fuhr mit J. Fittje die schnellste Zeit im ersten Freien Training. A. Schwarzer im Porsche von Fach Auto Tech wurde Zweitschnellster vor S.Primm im Lamborghini Huracan von Paul Motorsport.

Ergebnis 1. Freies Traing Zandvoort (Top-Five)

  1. J. Fittje, Mercedes
  2. A.Schwarzer, Porsche
  3. S.Primm, Lamborghini
  4. S. Owega, Ford
  5. J. Hanses, BMW

DTM: 2. Freies Training Zandvoort-BMW stark aber Preining Schnellster

Thomas Preining, Porsche #91
Foto: Jens Hawrda

Die schnellste Zeit im 2. Freien Training in Zandvoort für Thomas Preining im Porsche vor Marco Wittmann in BMW und Ayhancan Güven (Porsche). Renè Rast im zweiten Porsche wurde vierter vor Jack Aitken im Ferrari. Arjun Maini im Ford wurde Sechster vor einem wieder starken Benn Dörr im McLaren auf Platz sieben.

Für Timo Glock lief es nicht so gut er wurde diesmal Vorletzter. Auch Lucas Auer im ersten Training noch Schnellster landete nur auf Platz 16.

Ergebnis 2. Freies Training Zandvoort (Top-Ten):

  1. Thomas Preining, Porsche
  2. Marco Wittmann, BMW
  3. Ayhancan Güven, Porsche
  4. Renè Rast, BMW
  5. Jack Aitken, Ferrari
  6. Arjun Maini, Ford
  7. Ben Dörr, McLaren
  8. Tim Kalender, Mercedes
  9. Thierry Vermeulen, Ferrari
  10. Luca Engstler, Lamborghini


DTM: Lucas Auer Schnellster im 1. Freien Training in Zandvoort

#22 Lucas Auer (AUT / Mercedes-AMG GT3 / Mercedes-AMG Team Landgraf)
Foto: dtm.com / ADAC-Motorsport

Lucas Auer (Mercedes) war der schnellste Pilot im ersten Freien Training in Zandvoort, vor Jordan Pepper im Lamborghini und Renè Rast im BMW.  Marco Wittmann im zweiten Schubert BMW wurde vierter, vor Thomas Preining im Porsche und Luca Engstler (Lamborghini). Diese erste sechs Piloten fuhren alle Zeiten unter 1:35 min.

Gut zurecht kam nun auch offensichtlich Timo Glock im McLaren den siebenden Platz belegte und damit knapp schneller war als sein Teamkollege Ben Dörr auf Platz 8.

Ergebnis 1. Freies Training Zandvoort (Top-Ten)

  1. Lucas Auer, Mercedes
  2. Jordan Pepper, Lamborghini
  3. Renè Rast, BMW
  4. Marco Wittmann, BMW
  5. Thomas Preining, Porsche
  6. Luca Engstler, Lamborghini
  7. Timo Glock, McLaren
  8. Ben Dörr, McLaren
  9. Ricardo Feller, Audi R8
  10. Mirko Bortolotti, Lamborghini


Dienstag, 3. Juni 2025

Highspeed am Strand: Das ADAC GT Masters in Zandvoort

  • Erstes Sprint-Wochenende der Saison beim Auslandsgastspiel in den Niederlanden
  • Lokalmatador Dante Rappange hofft auf Podium im Lamborghini
  • Alle Rennen im kostenlosen Livestream bei SPORT1, Joyn, ServusTV ON und Youtube

Foto: Jens Hawrda

Schneller Pfingstausflug für das ADAC GT Masters. Das erste von drei Auslandsgastspielen steht an diesem Wochenende in den Niederlanden an. Vom 6. bis zum 8.06. gastiert die Nachwuchsliga des ADAC zu ihrem zweiten Saisonevent auf dem Circuit Zandvoort an der Nordseeküste. Im Rahmen der DTM warten legendäre Streckenabschnitte wie die Tarzanbocht oder die Steilkurven des Formel-1-Kurses auf die Teams. Das erste Rennen startet am Samstag um 15.15 Uhr, das Sonntagsrennen um 14.25 Uhr. Alle Läufe des ADAC GT Masters gibt es live und auf Abruf im kostenlosen Stream auf sport1.de, Joyn, ServusTV ON sowie bei youtube.com/adacmotorsports, das Sonntagsrennen wird auch bei SPORT1 live im TV übertragen.

Lokalmatador Dante Rappange träumt vom Heim-Podium

Kaum ein Fahrer im ADAC GT Masters kennt den Circuit Zandvoort besser als Dante Rappange (21/NDL/Liqui Moly Team Engstler by GRT). Er wohnt nur knapp 30 Kilometer entfernt in Amsterdam und war zu Beginn seiner Karriere fast wöchentlich auf dem Kurs unterwegs, um das Rennfahren zu lernen. „Ich bin die meisten Runden meines Lebens dort gefahren“, sagte Rappange, der im Lamborghini Huracán GT3 Evo2 auf ein Top-Ergebnis hofft. „Das ist das Rennen, auf das ich mich das gesamte Jahr am meisten freue. Dort aufs Podium zu fahren, wäre ein Traum. Egal ob Regen, Sturm oder Sand - in Zandvoort komme ich mit allem klar, denn es ist einfach Heimat und pure Motivation. Ich empfinde keinen Druck, weil ich die Strecke liebe, mich dort wohlfühle und mit allen Menschen in meiner Muttersprache sprechen kann.“

Neben dem Lokalmatador liegt besonderes Augenmerk auf den Doppelsiegern vom Saisonauftakt am Lausitzring: Leo Pichler (23/AT)/Simon Birch (18/DNK/beide Razoon – more than racing) im Porsche 911 GT3 R. „Wir werden wieder unser Bestes geben“, sagte Pichler. „Ich war bisher zweimal mit der ADAC GT4 Germany auf der Strecke, aber noch nie mit einem GT3-Auto. Das wird interessant.“ Sie werden vom neuen Ford Mustang GT3 des Haupt Racing Teams gejagt, der am Lausitzring zweifach auf dem Podium stand. Aber auch die erfahrenen Audi-Piloten Nico Hantke (21/Hürth)/Denis Bulatov (26/beide Scherer Sport PHX) sowie Jannes Fittje (25/Langenhain)/Moritz Wiskirchen (22/Euskirchen) im Mercedes-AMG von SR Motorsport by Schnitzelalm rechnen sich nach ihren Top-3-Ergebnissen beim Saisonauftakt gute Chancen aus. Gleiches gilt für die Vorjahressieger von FK Performance Motorsport im BMW M4 GT3 Evo.

Sprint-Auftakt in den Dünen beim Zandvoort-Jubiläum

Das ADAC GT Masters feiert sein zehntes Jubiläum auf dem 4,259 km langen Circuit Zandvoort, erstmals gastierte die Serie 2014 auf dem Dünenkurs. Die Strecke ist nicht nur für ihre Wetterkapriolen oder den aus den Dünen auf den Asphalt angewehten Sand bekannt, sondern vor allem für die im Kalender einzigartigen Steilkurven. Die Kurven drei und 14 weisen eine Neigung von teils 32 Prozent auf und so verbessern sich die Überholmöglichkeiten – vor allen nach der langen Start-Ziel-Geraden und in Kurve drei. Breite Kiesbetten neben der Strecke fordern Präzision von den Pilotinnen und Piloten und bieten nur wenig Spielraum.

In Zandvoort kehrt das ADAC GT Masters zum bewährten Sprint-Format zurück. Am Samstag und Sonntag werden jeweils zwei 60-minütige Rennen mit einem Pflichtboxenstopp absolviert. Mit fünf Siegen liegt Audi in der ewigen Bestenliste der Hersteller an der Spitze auf dem Dünenkurs – darunter drei von Land-Motorsport. Das Team reist als erfolgreichstes an die Nordseeküste und hofft, mit Carrie Schreiner (26/Völklingen)/Alain Valente (28/CHE) im Audi R8 LMS GT3 Evo2 diese Bilanz weiter aufzustocken. Im vergangenen Jahr gingen die Siege an Mercedes-AMG und BMW. Die meisten Pole-Positions sicherte sich seit dem Streckenumbau Lamborghini mit drei Qualifying-Bestzeiten.